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Protest in Ostdeutschland: Bis zu 3.000 Apotheken schließen

Morgen werden bis zu 3.000 Apotheken in Ostdeutschland aus Protest gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung geschlossen. In den fünf betroffenen Bundesländern werden nur wenige hundert Notdienstapotheken die Patientenversorgung aufrechterhalten können. Die Demonstrationen sollen kulminieren in einer zentralen Kundgebung vor der Semperoper in Dresden. Der wirtschaftliche Druck auf Apotheken nimmt weiter zu, während die finanzielle Unterstützung auf dem Stand von 2004 eingefroren ist. Die Apothekenzahl nimmt deutschlandweit bereits seit Jahren ab, und bis Ende des Jahres könnte sie um weitere 600 sinken. Die Apothekenproteste unterstreichen die dringende Notwendigkeit einer Stabilisierung des Systems.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Am morgigen Mittwoch werden in Ostdeutschland bis zu 3.000 Apotheken geschlossen, um gegen die Gesundheitspolitik der Bundesregierung zu protestieren. Dieser Protest reiht sich nahtlos in eine Serie von regionalen Apothekenschließungen in anderen Teilen Deutschlands ein. Die Schließungen sind eine direkte Reaktion auf den wachsenden wirtschaftlichen Druck, unter dem die Apotheken seit Jahren stehen. Die Apothekenteams haben genug von der mangelnden Unterstützung der Bundesregierung und möchten auf ihre schwierige Lage aufmerksam machen.

Die Protestaktion findet in den fünf ostdeutschen Bundesländern Berlin, Brandenburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen statt. Dennoch werden in diesen Regionen noch wenige hundert Notdienstapotheken geöffnet bleiben, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Gleichzeitig werden viele Apothekenteams auf einer zentralen Kundgebung in Dresden erwartet, die um 14 Uhr auf dem Platz vor der Semperoper stattfinden wird.

In den vergangenen Wochen fanden bereits ähnliche Proteste mit regionalen Apothekenschließungen in Nord-, West- und Süddeutschland statt. In Stuttgart nahmen 5.000 Menschen teil, in Dortmund waren es vor zwei Wochen ebenfalls 5.000 Demonstranten und in Hannover waren es vor drei Wochen 3.000 Apothekerinnen und Apotheker. Diese Kundgebungen haben gezeigt, wie wichtig eine Stabilisierung des Apothekensystems ist und haben zu verstärkten Diskussionen in den Landtagen und im Bundestag über die Versorgung der Patientinnen und Patienten durch die Apotheken geführt.

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Die Protestschließungen sind eine direkte Reaktion auf den wirtschaftlichen Druck, unter dem die Apotheken stehen. Während die Aufgaben und Pflichten der Apotheken ständig zunehmen, bleibt das Apothekenhonorar auf dem Stand von 2004 eingefroren. Gleichzeitig sind die Kosten der Betriebsstätten stark gestiegen. Dies führt dazu, dass die Anzahl der Apotheken in ganz Deutschland seit Jahren sinkt. Allein in Ostdeutschland ist die Anzahl der Apotheken in den ersten neun Monaten dieses Jahres von 3.288 auf 3.238 zurückgegangen, was einem Rückgang von 1,5 Prozent entspricht. In ganz Deutschland ist die Zahl der Apotheken im selben Zeitraum um 335 auf 17.733 gesunken, was einem Rückgang von 1,9 Prozent entspricht.

ABDA-Präsidentin Gabriele Regina Overwiening betont, dass der Rückgang der Apothekenzahl dringend gestoppt werden muss. Die Apothekenteams setzen sich leidenschaftlich für ihre Patientinnen und Patienten ein, aber die Bundesregierung verweigert weiterhin einen echten Dialog über das Apothekenhonorar. Zudem plant die Bundesregierung eine Zwei-Klassen-Versorgung, da viele Apotheken in Zukunft keine Notdienste oder Arzneimittel-Herstellungen mehr anbieten müssen. Die Apothekenproteste haben bereits gezeigt, wie wichtig eine Stabilisierung des Apothekensystems ist, und am letzten Protesttag möchten die Apothekenteams in Ostdeutschland zeigen, dass die Lage immer kritischer wird.

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Die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände prognostiziert, dass bis zum Jahresende insgesamt bis zu 600 Apotheken schließen könnten. Dies verdeutlicht die Dringlichkeit der Situation. Die Apotheken stehen vor großen Herausforderungen, und es ist entscheidend, dass die Bundesregierung ihre Lage ernst nimmt und Maßnahmen ergreift, um sie zu unterstützen.

Die Apothekenproteste zeigen deutlich, dass die Apothekenteams zusammenhalten und ihre Stimme erheben, um auf ihre wirtschaftliche Situation aufmerksam zu machen. Sie gehen mit großer Leidenschaft für ihre Patientinnen und Patienten auf die Straße und hoffen, dass ihre Forderungen an die Bundesregierung erhört werden. Die Apotheken sind ein unverzichtbarer Bestandteil unseres Gesundheitssystems und es ist von großer Bedeutung, dass ihre Zukunft gesichert wird, um die bestmögliche Versorgung der Bevölkerung zu gewährleisten.

Quelle: ABDA Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände

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Ostdeutschland: Bis zu 3.000 Apotheken schließen am Mittwoch aus Protest

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10 Responses

  1. Das ist doch alles nur Panikmache! Die Apotheken schließen nicht wegen Protesten, sondern aus wirtschaftlichen Gründen.

    1. Ich verstehe deine Sorge, aber man muss auch bedenken, dass sich die Apothekenlandschaft ändert. Online-Apotheken bieten oft günstigere Preise und mehr Bequemlichkeit. Es ist wichtig, mit der Zeit zu gehen und neue Möglichkeiten zu erkunden.

    1. Kräuter sind großartig, aber nicht immer ausreichend. Apotheken bieten eine Vielzahl von Medikamenten und Fachwissen, um ernsthafte Erkrankungen zu behandeln. Schließen sie würde den Zugang zu wichtigen Medikamenten einschränken.

  2. Wow, ich habe gehört, dass bis zu 3.000 Apotheken in Ostdeutschland schließen. Ist das nicht verrückt? Warum passiert das?

    1. Ja, das ist verrückt! Die Schließung so vieler Apotheken in Ostdeutschland ist ein alarmierendes Zeichen für den Niedergang der Gesundheitsversorgung. Die Regierung muss dringend handeln, um diesen Trend umzukehren und den Zugang zu lebenswichtigen Medikamenten für die Bevölkerung zu gewährleisten.

    1. Oh ja, weil Hexenwerk natürlich viel besser ist als qualifizierte medizinische Versorgung. Warum gehen wir nicht einfach zurück ins Mittelalter und lassen uns von Aberglauben und Magie behandeln? Ironie offensichtlich. #Wissenschaft #Fakten

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