Projektentwicklungen brechen ein: Wohnungsbaukrise 2023 vertieft

Berlin, 16. Mai 2024 – Angesichts der jüngsten Entwicklungen im deutschen Wohnungsbau warnt der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA) vor einer Unterschätzung des aktuellen Wohnungsmangels. Trotz einer leicht verbesserten Statistik für das Jahr 2023 mit fast 295.000 fertiggestellten Wohnungen, lässt die Realität der Branche keinen Raum für Optimismus. Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA, hebt hervor: "Die Talsohle ist noch nicht erreicht". Dieses Statement wiegt schwer in einer Zeit, in der die Kluft zwischen dem Bedarf an Wohnraum und dessen Verfügbarkeit immer größer zu werden scheint. Mit einem ungeschminkten Blick auf die Herausforderungen und den Aufruf zu entschiedenen politischen sowie wirtschaftlichen Maßnahmen, setzt sich diese Meldung mit der Frage auseinander, welche Schritte unternommen werden müssen, um eine Krise abzuwenden, die bereits an der Tür klopft.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Schreckensmeldungen aus der Immobilienbranche hinsichtlich des Wohnungsmangels in Deutschland hatten viele gehofft hinter sich lassen zu können, doch die Realität zeigt ein anderes Bild. Der Zentrale Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), eine führende Stimme der Branche, legt in einer aktuellen Pressemitteilung den Finger in die Wunde: Die Fertigstellungsrate von Wohnungen im Jahr 2023 erfüllt nicht annähernd die Hoffnungen, die sich viele auf ein Aufholen der klaffenden Wohnungslücke gemacht hatten.

Anhand der jüngsten Zahlen des Statistischen Bundesamtes wird deutlich, dass der Wohnungsbau in Deutschland mit fast 295.000 fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2023 weit davon entfernt ist, das Problem des Wohnungsmangels auch nur ansatzweise zu lindern. Dr. Andreas Mattner, Präsident des ZIA, bringt es treffend auf den Punkt: “Wir sind noch nicht ansatzweise so weit, dass Fertigungszahlen die immer größere Wohnungslücke aufholen.”

Dies ist nicht nur ein Symptom struktureller Schwierigkeiten, sondern kündigt auch einen Sturm an, der aus Sicht des Verbandes erst bevorsteht. Die prognostizierten Zahlen für Projektentwicklungen malen ein düsteres Bild der nahen Zukunft. Bereits jetzt beziffert der ZIA die Neubaulücke auf besorgniserregende 600.000 Wohnungen und warnt vor einem möglichen Anstieg auf bis zu 830.000 fehlende Wohneinheiten bis zum Jahr 2027.

Neben dieser alarmierenden Prognose thematisiert der ZIA explizit die Rolle staatlicher Regulierungen und fordert bemerkenswert deutliche Maßnahmen. Ein besonderes Ärgernis stellen hohe Grunderwerbsteuern dar, durch welche Bund und Länder erhebliche Einnahmen verbuchen, allerdings ohne nach Ansicht des Verbands positiv zum Wohnungsbau beizutragen. Der ZIA-Präsident betont die Notwendigkeit, gerade in Bezug auf Steuern und Vorschriften umzudenken: “Die Steuersätze müssen dringend gesenkt werden.”

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Was folgt aus diesen Erkenntnissen? Aufgerufen wird zu mehr Einsatz aller – mit einem besonderen Augenmerk auf die Verantwortung der Bundesländer und des Bundes. Durch finanzielle Impulse, wie etwa die avisierte eine Milliarde Euro für das KfW-Zinsprogramm, könnten wichtige Anreize für den Bau von bezahlbarem Wohnraum geschaffen werden. Dass dies kein rein fiskalisches Thema ist, sondern eine tiefgreifend soziale Dimension hat, unterstreicht Dr. Mattner: „Je mehr sich der Staat in Zurückhaltung übt, desto entschiedener können und werden Investoren beim Wohnungsbau zulegen.“

Diese Pressemitteilung des ZIA wirft somit ein helles Licht auf die drängenden Herausforderungen, mit denen sich die Immobilienwirtschaft und die Gesellschaft als Ganzes auseinandersetzen muss. Es geht um mehr als Zahlen und Statistiken; es geht um das grundlegende Bedürfnis nach einem Zuhause und die damit verbundene Lebensqualität vieler Menschen in Deutschland. Der Ruf nach dringender und entschiedener Aktion ist unüberhörbar, und die Zeit zu handeln ist jetzt.


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Immobilienwirtschaft zu den neuen Wohnungsbau-Zahlen für 2023: „Die Talsohle ist …

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Meldung einfach erklärt

Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) hat Neuigkeiten über den Wohnungsbau in Deutschland für das Jahr 2023 gegeben. Hier sind die wichtigsten Punkte in einfacher Sprache erklärt:

– Die Zahl der fertiggestellten Wohnungen im Jahr 2023 ist niedrig.
– Fast 295.000 neue Wohnungen wurden gebaut, aber das ist nicht genug.
– Der Mangel an Wohnungen in Deutschland bleibt ein großes Problem.

Warum sind nicht genug Wohnungen da?

– Es gibt weniger Projekte, bei denen neue Wohnungen geplant werden.
– Die Regeln und Kosten, die der Staat vorgibt, machen das Bauen teuer.
– Steuern für den Kauf von Grundstücken sind hoch.

Was sagt der ZIA dazu?

– Dr. Andreas Mattner vom ZIA sagt, dass die Situation ernst ist.
– Er meint, dass mehr gebaut werden muss, um genügend Wohnungen zu haben.
– Der Staat sollte helfen, indem er die Kosten fürs Bauen senkt.

Was schlägt der ZIA vor?

– Sie finden, dass die Steuern beim Grundstückkauf gesenkt werden sollten.
– Ein spezielles Programm könnte mit Geld helfen, günstige Wohnungen zu bauen.
– Mit drei Milliarden Euro könnten 100.000 Wohnungen unterstützt werden.

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Was passiert als Nächstes?

– Der ZIA warnt, dass ohne Änderungen der Wohnungsmangel bis zum Jahr 2027 noch schlimmer werden könnte.
– Sie rechnen mit einer Lücke von bis zu 830.000 Wohnungen.

Wer ist der ZIA?

– Der ZIA vertritt viele Unternehmen in der Immobilienwirtschaft.
– Sie geben der Branche eine starke Stimme in Deutschland und Europa.
– Dr. Andreas Mattner ist ihr Präsident.

Fragen, die man sich stellen könnte:

1. Warum gibt es einen Mangel an Wohnungen?
– Weniger Bauprojekte und hohe Kosten wegen staatlicher Vorgaben sind Hauptgründe.

2. Wie kann die Situation verbessert werden?
– Durch Senken der Baunebenkosten und Unterstützung mit Finanzierungsprogrammen.

3. Was bedeutet die Warnung des ZIA für die Zukunft?
– Ohne Veränderungen wird der Wohnungsmangel weiter zunehmen.

4. Was tut der ZIA?
– Der Verband setzt sich für bessere Bedingungen im Wohnungsbau ein und versucht, Lösungen zu finden.

Die Informationen zeigen, wie wichtig es ist, bei der Schaffung neuer Wohnungen aktiv zu werden, um den Mangel zu bekämpfen.

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