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Private Krankenversicherung stärkt Arztpraxen in Hessen

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Köln, 27.09.2023 – 10:32

PKV-Regionalatlas Hessen: Privatversicherte stärken medizinische Versorgung in Arztpraxen

Arztpraxen in Hessen profitieren überproportional von der Behandlung Privatversicherter. Das geht aus dem neuen PKV-Regionalatlas für Hessen hervor, der zeigt, wie die medizinische Versorgung in den verschiedenen Regionen des Landes gestärkt wird.

Mehrumsätze für Arztpraxen ermöglichen Investitionen in Versorgung und Diagnose

Der PKV-Regionalatlas für Hessen gibt detailliert Auskunft über die zusätzlichen Einnahmen von Arztpraxen durch Privatversicherte und ordnet sie Regionen, Städten und Landkreisen zu. Diese Mehrumsätze entstehen, weil bei der Behandlung von Privatpatienten weniger Beschränkungen und Budgets bestehen und Ärzte meist höhere Honorare erhalten im Vergleich zu Kassenpatienten. Die zusätzlichen Mittel können vom medizinischen Fachpersonal in Arztpraxen sowie von Krankenhäusern und Physiotherapeuten genutzt werden, um in moderne Diagnose- und Behandlungsmethoden zu investieren. Davon profitieren letztendlich auch gesetzlich versicherte Patienten.

PKV-Mehrumsatz in Hessen beträgt jährlich 833 Millionen Euro

Allein in Hessen beläuft sich der PKV-Mehrumsatz auf beeindruckende 833 Millionen Euro jährlich. Diese Einnahmen kommen vor allem Ärzten auf dem Land zugute. Dies lässt sich darauf zurückführen, dass Privatversicherte in ländlichen Regionen im Durchschnitt älter sind und daher häufiger behandelt werden müssen. Darüber hinaus sind in größeren Städten die Kosten für Praxismieten, Gehälter und andere ärztliche Aufwendungen höher.

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Regionale Unterschiede in den Mehrumsätzen

Unter Berücksichtigung dieser Faktoren ergibt sich beispielsweise für eine Arztpraxis im wirtschaftsstarken Großraum Rhein-Main-Taunus mit Frankfurt ein durchschnittlicher jährlicher Mehrumsatz von 50.894 Euro. Im ländlichen Werra-Meißner-Kreis beläuft sich der Mehrumsatz auf 79.389 Euro und im Landkreis Hersfeld-Rotenburg sogar auf 88.110 Euro pro Jahr.

Geringere Ärztedichte auf dem Land trotz Privatversicherter

Interessanterweise ist die Anzahl der Ärzte auf dem Land im Vergleich zu den Ballungsräumen geringer. Im ländlichen Landkreis Hersfeld-Rotenburg gibt es beispielsweise 157 Arztpraxen pro 100.000 Einwohner, während es im Großraum Rhein-Main-Taunus 223 Praxen sind. Das zeigt, dass die geringere Ärztedichte auf dem Land nicht auf die Anzahl der Privatversicherten zurückzuführen ist, sondern auf andere Faktoren wie beispielsweise Urbanisierung, die bei der Standortentscheidung für Ärzte eine Rolle spielen.

PKV-Verbandsvorsitzender betont Bedeutung der Mehrumsätze für ländliche Regionen

In Bezug auf die Ergebnisse des PKV-Regionalatlas für Hessen erklärt der Vorsitzende des PKV-Verbands, Thomas Brahm: “Die Mehrumsätze der Privatpatienten tragen nachweislich zu einer besseren medizinischen Versorgung in ländlichen Regionen bei. Die zusätzlichen Einnahmen, die es ohne PKV nicht geben würde, stärken insgesamt die Standortqualität. Denn ohne ein gutes medizinisches Versorgungsniveau zieht es auch keine jungen Fachkräfte in ländliche Regionen.”

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Interessante Veranstaltung zur medizinischen Versorgung geplant

Zudem lädt der PKV-Verband zu einer Veranstaltung mit dem Titel “Medizinische Versorgung in den Regionen” ein. Diese wird heute ab 16:30 Uhr auf dem PKV-Youtube-Kanal live übertragen und prominente Teilnehmer wie Boris Rhein, Hessischer Ministerpräsident, Dr. Ellen Lundershausen, Vizepräsidentin der Bundesärztekammer (BÄK), Simke Ried, Bürgermeisterin der Stadt Homberg (Ohm), sowie Dr. Stefan Naas, FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl in Hessen, umfassen.

Pressekontakt:

Stefan Reker
– Geschäftsführer –
Leiter des Bereiches Kommunikation
Verband der Privaten Krankenversicherung e.V.
Heidestraße 40
10557 Berlin
Telefon: 030/204589-44
Fax: 030/204589-33
E-Mail: stefan.reker@pkv.de
Internet: www.pkv.de
Twitter: www.twitter.com/pkv_verband

Original-Content von: PKV – Verband der Privaten Krankenversicherung e.V. übermittelt durch news aktuell

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18 Antworten

    1. Das ist eine ziemlich radikale Meinung. Private Krankenversicherungen bieten auch Vorteile für Menschen mit speziellen Bedürfnissen oder Vorlieben. Eine Abschaffung würde die Wahlmöglichkeiten einschränken und möglicherweise die Qualität der medizinischen Versorgung beeinträchtigen. Es ist wichtig, verschiedene Perspektiven zu berücksichtigen.

    1. Ich muss dir widersprechen. Private Krankenversicherungen bieten oft bessere Leistungen und individuellere Betreuung. Es ist wichtig, eine Wahl zu haben und auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnittene Versicherungsoptionen zu haben. Jeder hat unterschiedliche Ansichten, aber ich finde sie definitiv nicht überbewertet.

  1. Ich finde, private Krankenversicherung sollte abgeschafft werden. Alle sollten die gleichen Leistungen haben.

    1. Ich persönlich finde die private Krankenversicherung in Hessen keineswegs überbewertet. Es gibt viele Vorteile, wie zum Beispiel eine bessere medizinische Versorgung und kürzere Wartezeiten. Jeder hat unterschiedliche Bedürfnisse, also sollte man die Wahl haben.

  2. Private Krankenversicherung ist ein Segen für uns alle! Endlich echte Wahlfreiheit im Gesundheitssystem!

  3. Also ich finde, dass private Krankenversicherungen nur die Ungleichheit im Gesundheitssystem verstärken.

    1. Was ist mit den Armen? Guter Punkt! Die private Krankenversicherung mag für einige unerschwinglich sein, aber es gibt auch andere Optionen wie die gesetzliche Krankenversicherung. Es ist wichtig, alle Aspekte zu berücksichtigen, bevor man solche Behauptungen aufstellt.

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