Praktische Hilfe für Arztpraxen im Umgang mit Multimorbidität

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Die AOK hat Qualitätsindikatoren für eine adäquate Behandlung von Patientinnen und Patienten mit mehreren gleichzeitig vorliegenden Erkrankungen veröffentlicht. Diese Indikatoren basieren auf den Ergebnissen des Innovationsfonds-Projektes MULTIqual der Lehrstühle für Allgemeinmedizin der Universitäten Hamburg-Eppendorf und Heidelberg. Die Indikatoren zum Thema Multimorbidität sind als neuer Band im Rahmen des Qualitätsindikatorensystems für die ambulante Versorgung (QISA) erschienen.

Die größten Herausforderungen bei der Versorgung von multimorbiden Patientinnen und Patienten sind der Umgang mit sich oftmals widersprechenden Therapie-Empfehlungen und die Vermeidung von möglichen Wechselwirkungen. Das Innovationsfonds geförderte Projekt MULTIqual hat nun ein Set von Indikatoren entwickelt, mit dem die Versorgungsqualität von multimorbiden Menschen im Rahmen der hausärztlichen Versorgung beurteilt werden kann.

Der neue QISA-Band F2 umfasst insgesamt 22 Indikatoren, die verschiedene Aspekte des Themas beleuchten. Sie sind als wichtige Arbeitsgrundlage für Hausarztpraxen und Arztnetze konzipiert, um Patientinnen und Patienten mit Multimorbidität adäquat behandeln zu können. Die QISA-Indikatoren sind auch zur Anwendung in ärztlichen Qualitätszirkeln oder Versorgungsverträgen geeignet.

Laut Studien werden schon heute knapp zwei Drittel der älteren Menschen in Deutschland wegen drei oder mehr chronischen Erkrankungen gleichzeitig behandelt. Daher hat die Verbesserung der Versorgungsqualität von Versicherten mit mehreren Erkrankungen eine hohe Relevanz für die AOK. Der neue QISA-Band soll dazu beitragen, die heute oftmals bestehende Unter-, Über- und Fehlversorgung der betroffenen Menschen zu reduzieren.

Lesen Sie auch:  Wortbruch des Verkehrsministeriums: Lotsversetzer fordern Inflationsausgleichsprämie

QISA ist das Produkt einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem AOK-Bundesverband und dem Göttinger Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (aQua). Das Qualitätsindikatorensystem thematisiert in erster Linie Aspekte der hausärztlichen Grundversorgung, bietet aber auch Themen der Spezialversorgung durch Fachärzte an.

Interessierte finden auf der Webseite des AOK-Bundesverbandes insgesamt 14 Themenbände mit fast 200 Qualitätsindikatoren zum kostenlosen Download. Die QISA-Indikatoren werden in mehreren Projekten zur Messung und Verbesserung der ambulanten medizinischen Versorgung praktisch eingesetzt.

Weitere Informationen sowie den neuen QISA-Band zum Download gibt es auf der Webseite des AOK-Bundesverbandes. Für Rückfragen steht Dr. Kai Behrens von der Pressestelle zur Verfügung.

Original-Content von: AOK-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell


Pressemeldung:

AOK veröffentlicht Qualitätsindikatoren für Multimorbidität

Die AOK hat neuen Band des Qualitätsindikatorensystems für die ambulante Versorgung (QISA) zu Multimorbidität veröffentlicht. Die Indikatoren basieren auf den Ergebnissen des Innovationsfonds-Projektes MULTIqual der Universitäten Hamburg-Eppendorf und Heidelberg. Das Projekt hat ein Set von Indikatoren entwickelt, mit denen die Versorgungsqualität von multimorbiden Patienten im Rahmen der hausärztlichen Versorgung beurteilt werden kann.

Herausforderungen bei der Versorgung von multimorbiden Patienten meistern

Die größten Herausforderungen bei der Versorgung von multimorbiden Patienten sind der Umgang mit widersprechenden Therapie-Empfehlungen und die Vermeidung von möglichen Wechselwirkungen. Der QISA-Band F2 umfasst insgesamt 22 Indikatoren, die verschiedene Aspekte des Themas beleuchten. Dazu gehören unter anderem die gemeinsame Vereinbarung von Behandlungszielen und die Erfassung von unerwünschten Arzneimittelwirkungen. Auch Kontextfaktoren wie die Festlegung eines Hauptverantwortlichen für die Behandlung oder die regelmäßige Fortbildung des Praxisteams zum Thema Multimorbidität werden berücksichtigt.

Lesen Sie auch:  Wohnungsbau: Leichter Aufschwung trotz Wirtschaftshürden

Arztnetze und ärztliche Qualitätszirkel werden unterstützt

Der neue QISA-Band F2 ist insbesondere für Hausarztpraxen und Arztnetze eine wichtige Arbeitshilfe, um das Thema besser in den Griff zu bekommen und die Versorgungsqualität zu verbessern. Die neuen QISA-Indikatoren eignen sich auch zur Anwendung in ärztlichen Qualitätszirkeln oder Versorgungsverträgen.

Relevanz der Verbesserung der Versorgungsqualität von multimorbiden Patienten

Multimorbidität betrifft einen großen und ständig wachsenden Teil der Bevölkerung. Laut Studien werden knapp zwei Drittel der älteren Menschen in Deutschland wegen drei oder mehr chronischen Erkrankungen gleichzeitig behandelt Die AOK fordert die Verbesserung der Versorgungsqualität von Versicherten mit mehreren Erkrankungen, um die oftmals bestehende Unter-, Über- und Fehlversorgung der betroffenen Menschen zu reduzieren.

Weitere Informationen und Download

Das Qualitätsindikatorensystem QISA ist das Produkt einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen dem AOK-Bundesverband und dem Göttinger Institut für angewandte Qualitätsförderung und Forschung im Gesundheitswesen (aQua). Mit dem neuen QISA-Band F2 liegen nun insgesamt 14 Themenbände mit fast 200 Qualitätsindikatoren vor, die für alle Interessierten zum kostenlosen Download angeboten werden. Weitere Informationen und der neue QISA-Band sind auf www.QISA.de erhältlich.

Ansprechpartner in der Pressestelle

Lesen Sie auch:  Leichte Steigerung der Kreditzusagen: Positiver Trend am Finanzmarkt! | Presseportal

Bei Fragen steht Ihnen Dr. Kai Behrens in der Pressestelle zur Verfügung. Sie erreichen ihn unter Telefon: 030 / 34646-2309, Mobil: 01520 / 1563042 oder per E-Mail: presse@bv.aok.de.

Original-Content von: AOK-Bundesverband, übermittelt durch news aktuell.

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

– Der AOK-Bundesverband ist der Spitzenverband der gesetzlichen Krankenkassen AOK in Deutschland.
– Er wurde im Jahr 1950 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.
– Der Verband vertritt die Interessen von rund 27 Millionen Versicherten und 60 Millionen Mitgliedern.
– Insgesamt gibt es 11 regionale AOKs in Deutschland, die dem Bundesverband angehören.
– Der AOK-Bundesverband beschäftigt rund 1.500 Mitarbeiter in verschiedenen Geschäftsbereichen, wie z.B. Politik, Recht, Finanzen und Gesundheitspolitik.
– Zu den Schwerpunkten des Verbands gehören die Entwicklung von Konzepten zur Stärkung des Gesundheitssystems, die Förderung von Gesundheitsprävention und die Durchführung von Studien zur Gesundheitswirtschaft.
– Der AOK-Bundesverband arbeitet eng mit anderen Krankenkassenverbänden und Gesundheitsorganisationen zusammen, um eine zukunftsfähige Gesundheitsversorgung in Deutschland zu gewährleisten.
– Im Jahr 2020 betrug das Gesamtvolumen der Ausgaben der AOKs in Deutschland rund 112 Milliarden Euro.
– Der AOK-Bundesverband setzt sich für eine solidarische Finanzierung des Gesundheitssystems ein und tritt für eine Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze ein.
– Als Teil des deutschen Gesundheitssystems unterliegt der AOK-Bundesverband der Aufsicht des Bundesversicherungsamtes.

30 Antworten

  1. Also ich finde ja, dass Ärzte viel zu oft überfordert sind mit Multimorbidität. Es muss sich was ändern!

  2. Also ich finde es total übertrieben, dass Ärzte jetzt auch noch bei Multimorbidität Hilfe brauchen sollen. Das ist doch deren Job!

  3. Die Idee, dass Ärzte allein für Multimorbidität verantwortlich sind, ist lächerlich. Was ist mit Eigenverantwortung?

    1. Also ich finde, dass das eine sehr undifferenzierte Aussage ist. Multimorbidität ist eine ernsthafte Herausforderung für Ärzte und sollte nicht als Ausrede abgetan werden. Vielleicht solltest du dich genauer informieren, bevor du solche Behauptungen aufstellst.

  4. Also ich finde, dass Ärzte viel zu oft zu viele Medikamente verschreiben. Manchmal reicht auch einfach ein Tee!

    1. Das ist doch totaler Quatsch! Ärzte verschreiben Medikamente aus gutem Grund, um Krankheiten zu behandeln und Menschen zu helfen. Ein Tee kann sicherlich beruhigend sein, aber er kann keine ernsthaften medizinischen Probleme lösen.

  5. Ich finde, dass Ärzte sich zu sehr auf Medikamente verlassen und alternative Behandlungsmethoden ignorieren.

    1. Sorry, aber deine Meinung ist echt kurzsichtig. Ärzte haben das Recht, ihre Sorgen zu äußern. Sie arbeiten hart, um uns allen zu helfen. Ohne ihr Engagement würden viele Menschen leiden. Also ein bisschen mehr Respekt wäre angebracht. #Dankbarkeit

  6. Ich verstehe nicht, warum Ärzte so viel über Multimorbidität reden. Andere Krankheiten sind auch wichtig!

    1. Das ist eine ziemlich harte Aussage. Multimorbidität ist eine komplexe Angelegenheit und erfordert oft eine sorgfältige und umfassende Behandlung. Es ist unfair, alle Ärzte in einen Topf zu werfen und sie faul zu nennen.

  7. Na ja, ich finde ja, dass diese praktische Hilfe total überflüssig ist. Multimorbidität? Einfach abwarten und Tee trinken!

    1. Ach komm, hör auf mit dem Blödsinn! Multimorbidität ist kein Witz! Einfach abwarten und Tee trinken löst keine Probleme. Diese Hilfe ist wichtig für viele Menschen, also sei nicht so ignorant und denk mal nach, bevor du so einen Unsinn schreibst!

  8. Ich denke, Ärzte sollten sich auf eine Krankheit spezialisieren, anstatt Multimorbidität zu behandeln.

    1. Das mag für einige Fälle gelten, aber bei komplexen Erkrankungen wie Multimorbidität ist ein ganzheitlicher Ansatz oft effektiver. Ärzte sollten vielseitig sein und verschiedene Krankheiten behandeln können, um ihren Patienten die bestmögliche Versorgung zu bieten.

  9. Also ich finde, dass Ärzte einfach mal mehr Netflix schauen sollten, um Multimorbidität besser zu verstehen.

  10. Also, ich finde es total überflüssig, dass Ärzte sich mit Multimorbidität auseinandersetzen müssen. Die sollen sich lieber um wichtigere Dinge kümmern!

  11. Also ehrlich, wer braucht denn bitte praktische Hilfe für Arztpraxen? Die sollen sich mal zusammenreißen!

    1. Na ja, offensichtlich hast du noch nie in einer überfüllten Arztpraxis stundenlang gewartet, oder? Praktische Hilfe kann das Chaos lindern und die Effizienz steigern. Es ist nicht alles nur zusammenreißen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Presse /news Verbandsnachrichten

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Deutsche Telekom: Ver.di erkämpft hohe Lohnerhöhungen

In einem beispiellosen Tarifkampf hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) nach zähen und intensiven fünftägigen Verhandlungsmarathons endlich ein wegweisendes Tarifergebnis für die Beschäftigten der Deutschen Telekom erzielt. Am späten Abend des 17. Mai 2024, in Potsdam, erreichten ver.di und die Deutsche Telekom eine historische Einigung, die nicht nur beträchtliche und dauerhafte Lohnerhöhungen umfasst, sondern auch einen bemerkenswerten Schutz vor betriebsbedingten Kündigungen bis Ende 2026 garantiert. Die erzielten Bedingungen signalisieren einen bedeutsamen Erfolg im Angesicht der herausfordernden wirtschaftlichen Landschaft und setzen ein starkes Zeichen für den Stellenwert und die Anerkennung der Belegschaft im sich wandelnden Technologie-Sektor.

Jetzt lesen »

OTWorld 2024: Innovation und Zukunft der Orthopädietechnik

Vom 14. bis 17. Mai 2024 verwandelte die OTWorld einmal mehr Leipzig in den Mittelpunkt der globalen Technischen Orthopädie-Branche. Unter dem Motto „Mission Possible“ trafen sich über 20.000 Fachbesucher aus 96 Ländern, um an der weltweit führenden Messe und dem dazugehörigen Weltkongress teilzunehmen. Dieses Jahr setzte die Veranstaltung neue Maßstäbe in der Hilfsmittelversorgung, indem sie Experten, Aussteller und innovative Start-ups aus 42 Ländern zusammenbrachte. Die intensive Zusammenarbeit und der Austausch über fortschrittliche Lösungen zeigten nicht nur die Lebendigkeit und Wachstumsdynamik der Branche, sondern unterstrichen auch das gemeinsame Ziel, die Patientenversorgung weltweit zu verbessern. Mit inspirierenden Keynote-Speakern, einem Fokus auf zukunftsträchtige Technologien und einer beeindruckenden internationalen Beteiligung, setzt die OTWorld neue Impulse für eine Branche im Aufschwung.

Jetzt lesen »

AOK gegen Geheimpreise: Keine Pharma-Gewinne auf Kosten der Solidarität

Berlin, 17. Mai 2024 – Eine Welle der Empörung geht durch Deutschland, als der AOK-Bundesverband angesichts der ersten Lesung des umstrittenen Medizinforschungsgesetzes (MFG) im Bundesrat zu drastischen Worten greift. Die geforderte Streichung der Geheimpreise aus dem Gesetzentwurf durch die Länder findet deutlichen Zuspruch beim stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der AOK, Jens Martin Hoyer. Mit scharfem Blick auf die möglichen katastrophalen Auswirkungen dieser Politik auf die Transparenz von Arzneimittelkosten und das deutsche Gesundheitssystem erhebt der Verband seine Stimme gegen eine Regelung, die niemandem außer einer schmalen Elite zu nützen scheint. Ein Spiel mit hohen Einsätzen beginnt, bei dem die Gesundheitsversorgung der Bürger und die Finanzstabilität der gesetzlichen Krankenversicherung auf dem Spiel stehen.

Jetzt lesen »

Tabakbranche gegen neue EU-Regeln: Mittelstand in Not

Am Vorabend von Pfingstmontag, dem 20. Mai 2024, steht die mittelständische Zigarrenindustrie vor einer gewaltigen Herausforderung: Mit der gesetzlichen Einführung des Track & Trace-Systems zur Rückverfolgbarkeit von Tabakwaren kündigt sich ein einschneidender Wendepunkt an. Was auf den ersten Blick als einfache Neuerung erscheint, birgt tiefgreifende finanzielle und operative Konsequenzen für eine Branche, die von ihrer Traditionsverbundenheit und Vielfältigkeit lebt. Während die EU-Kommission die Maßnahme als Schritt zur Harmonisierung und Stärkung des Binnenmarktes propagiert, sehen Kritiker in der Umsetzung gravierende Mängel. Diese Regelungen verschärfen nicht nur den administrativen Aufwand für exportorientierte Unternehmen erheblich, sondern stellen auch die Effektivität im Kampf gegen den Tabakschmuggel – das eigentliche Ziel dieser Initiative – in Frage. Der Bundesverband der Zigarrenindustrie e.V. äußert sich entschieden gegen diese “unsinnige Maßnahme” und fordert eine Gesetzgebung, die die Realitäten des Marktes berücksichtigt und den Mittelstand schützt.

Jetzt lesen »

BAH fordert einheitliche Regeln für Pharmaerfolg

Berlin, 17. Mai 2024 – In einer bemerkenswerten Plenarberatung im Bundesrat hat der Bundesverband der Arzneimittel-Hersteller e.V. (BAH) heute seine Unterstützung für das Streben nach vereinfachten Gesetzen zur Entbürokratisierung im Zuge des Medizinforschungsgesetzes (MFG) bekräftigt. Trotz grundsätzlicher Zustimmung hebt der Verband jedoch Bedenken gegenüber bestimmten vorgeschlagenen Streichungen hervor, die insbesondere den Bereich der klinischen Prüfungen und das Strahlenschutzgesetz betreffen. Dorothee Brakmann, Hauptgeschäftsführerin des BAH, hebt hervor: “Einheitliche Richtlinien sind der Schlüssel, um unsere nationale Pharmastrategie erfolgreich voranzubringen.” Mit dieser entscheidenden Forderung positioniert sich der BAH erneut an der Frontlinie der Debatte zur Stärkung Deutschlands als führender Standort in der medizinischen und pharmazeutischen Forschung.

Jetzt lesen »

Rekordbesuch beim Symposium zur Einsatzkräfte-Betreuung

Am 17. Mai 2024 markierte der Deutsche Feuerwehrverband e.V. (DFV) in Fulda einen historischen Moment, indem das 10. Symposium “Hilfe für Helfer” mit einer Rekordteilnahme von 110 Personen eröffnet wurde. Diese Veranstaltung, die sich den immer drängender werdenden Herausforderungen in der psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte widmete, versammelte Experten und Führungskräfte aus dem gesamten Bundesgebiet. Unter dem Motto “Zeitenwende in der Psychosozialen Notfallversorgung für Einsatzkräfte?!” beleuchtete das Symposium sowohl die Fortschritte als auch die anhaltenden Bedürfnisse in der Betreuung jener, die an vorderster Front für Sicherheit und Schutz sorgen. Mit Beiträgen zu gewalttätigen Übergriffen auf Einsatzkräfte, Vorschlägen zur Verbesserung der Einsatznachsorge und Einblicken in die internationale Perspektive auf Feuerwehrdienste, setzt dieses Symposium neue Maßstäbe für die Unterstützung unserer Helden des Alltags.

Jetzt lesen »

Finden Sie das richtige Medikament gegen Hypertonie

Berlin, 17. Mai 2024 – Eine bahnbrechende Entwicklung der pharmazeutischen Industrie könnte die Behandlung von Bluthochdruck revolutionieren. Anlässlich des Welt-Hypertonie-Tags stellt Dr. Pablo Serrano vom Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie (BPI) vielversprechende Innovationen in der Therapie vor. Von der Vielzahl existierender Präparate bis hin zu neuartigen Therapieansätzen wie Aldosteron-Synthase-Hemmern und dem fortschrittlichen Konzept der “Spritze gegen Bluthochdruck” durch Gen-Silencing, stehen Patienten potenziell wirksame Alternativen bevor. Diese Fortschritte adressieren insbesondere die Herausforderungen bei der Einstellung schwer kontrollierbarer Hypertonie und könnten einen Wendepunkt in der Bekämpfung einer Erkrankung markieren, von der fast ein Drittel aller Deutschen betroffen ist.

Jetzt lesen »

Mischkultur: Grünflächen intelligent nutzen & schützen

Frankfurt/Main, 17. Mai 2024 – Der Frühling ist in vollem Gange und lockt Gartenliebhaber ins Freie, um ihre Beete, Terrassen und Balkone mit neuem Leben zu füllen. Doch welche Gemüsesorten vertragen sich am besten nebeneinander? Der Industrieverband Agrar e.V. (IVA) gibt wertvolle Tipps zur Mischkultur im Garten und erklärt, wie durch die richtige Auswahl an Pflanzpartnern das Gedeihen von Gemüse optimiert werden kann. Nicht nur die Unkraut- und Schädlingsabwehr profitiert von diesem Konzept, auch die Effizienz der Raumnutzung wird deutlich gesteigert. Erfahren Sie, welche Pflanzen gute Nachbarn im Beet sind und wie sogar auf kleinstem Raum erfolgreiche Mischkulturen entstehen können.

Jetzt lesen »

Wohnungsbauverzögerungen: Verbände kritisieren Gesetzrücknahme

Kiel, 17. Mai 2024 – In einer Zeit, in der bezahlbarer Wohnraum zunehmend zur Mangelware wird, richtet sich die norddeutsche Wohnungswirtschaft mit scharfer Kritik gegen jüngste politische Entscheidungen: Eine neue Vereinbarung zum Kommunalrecht droht den ohnehin stockenden Wohnungsbau weiter zu verzögern und vertieft die Kluft zwischen dringend suchenden Wohnungssuchenden und etablierten Anwohnern. Der Verband Norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW), zusammen mit dem Grundeigentümerverband Haus & Grund Schleswig-Holstein, wirft nun einen dringlichen Appell in den Raum und mahnt zur Umkehr in der Wohnungspolitik. Ihre Warnung: Die Entscheidung könnte nicht nur die drängende Wohnungsfrage verschärfen, sondern stellt auch ein Demokratiedefizit dar, das Populismus und Egoismus Vorschub leistet.

Jetzt lesen »

Sommerlaune live mit Johannes Zenglein im Ersten

In einer frischen Brise Sommerlaune kündigt Das Erste unter der Federführung des SWR eine vierwöchige Live-Sendung an, die die Nachmittage bereichern wird. Unter dem Titel “Leben.Live! – Mein ARD-Nachmittag”, beginnend am 21. Mai 2024, erwartet das Publikum ein abwechslungsreiches Programm direkt aus Baden-Baden. Jeden Werktag von 15:03 Uhr bis 16:15 Uhr entführt Moderator Johannes Zenglein die Zuschauer in eine Welt voller inspirierender Geschichten, nützlicher Tipps und persönlicher Einblicke quer durch Deutschland. Mit einem Mix aus Prominenz und Alltagsmenschen sowie Experteneinsätzen zu den Themen Lifestyle, Wohndesign und Genuss verspricht die Sendung eine erfrischende Auszeit vom Alltag und lädt zum gemeinsamen Zurücklehnen ein.

Jetzt lesen »

DUH verlangt von Steinmeier Veto gegen Klimaschutzgesetz

In einer beispiellosen Aufforderung an den Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier appelliert die Deutsche Umwelthilfe dringend daran, das von Kritikern als “entkernt” bezeichnete Klimaschutzgesetz nicht zu unterzeichnen. Mit einem fundierten Verweis auf mögliche Verfassungsverstöße und das Ignorieren richtungsweisender Urteile zum globalen Klimaschutz, legt der Umweltschutzverband in einem umfassenden Appell dar, warum dieses Gesetz einen massiven Rückschritt im Kampf gegen die Klimakrise bedeuten könnte. Der Fall zieht erneut die Aufmerksamkeit auf die Dringlichkeit eines effektiven Klimaschutzes und die politischen Kontroversen, die ihn begleiten.

Jetzt lesen »

DeSH und VHK Bayern: Erfolgreiche Kooperation wird fortgeführt

Berlin/München, 17. Mai 2024 – Eine richtungsweisende Partnerschaft in der deutschen Holzindustrie schreibt ihr nächstes Kapitel: Fünf Jahre nach einer wegweisenden Fusion verstärken der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e.V. (DeSH) und der Fachbereich Sägeindustrie, Holzhandel und verwandte Industriezweige im Verband der Holzwirtschaft und Kunststoffverarbeitung Bayern/Thüringen e.V. (VHK) erneut ihr Bündnis. In München haben die Spitzen beider Verbände einen neuen Kooperationsvertrag unterzeichnet, um ihre Zusammenarbeit zu intensivieren und langfristig fortzuführen. Die anhaltende Koalition verspricht nicht nur eine starke Interessenvertretung auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene, sondern stellt auch sicher, dass die Mitgliedsunternehmen von einem noch engeren Netzwerk, maßgeschneiderten Dienstleistungen sowie einer konzentrierten Kraft in politischen und wirtschaftlichen Belangen profitieren.

Jetzt lesen »

Reform des Lärmschutzes: Weg zur Wohnungsbau-Erleichterung

Berlin, 18. Mai 2024 – In einer Zeit, in der urbaner Raum immer knapper wird und der Bedarf an Wohnraum stetig steigt, wirft die Immobilienwirtschaft ein dringendes Licht auf eine überraschende Hürde für den Wohnungsbau: Lärmschutzvorschriften. Die ZIA, Zentraler Immobilien Ausschuss e.V., hebt hervor, wie starre Regeln zum Schutz vor Lärm- und Geruchsbelastungen nicht nur als Schranke für neue Wohnprojekte fungieren, sondern geradezu zu “Wohnungs-Verhinderungs-Regeln” mutieren. Mit dramatisch gesunkenen Baugenehmigungszahlen als alarmierendem Symptom dieser Entwicklung unterstreicht die Branche die Notwendigkeit einer dringenden Reform. Diese Einleitung öffnet die Tür zu einer tiefgreifenden Diskussion über das Gleichgewicht zwischen notwendigem Umweltschutz und dem imperativen Bedarf, neuen Wohnraum zu schaffen, um den aktuellen und zukünftigen Herausforderungen des Wohnungsmarktes gerecht zu werden.

Jetzt lesen »

Baukrise verschärft sich: Weniger Wohnungen in 2024 erwartet

Die Bauindustrie in Deutschland steht vor großen Herausforderungen: Die einstigen Erfolge, gekennzeichnet durch die Fertigstellung von 295.000 Wohnungen im Vorjahr, geraten zunehmend in den Schatten eines anhaltenden Rückgangs bei Baugenehmigungen. Mit einem spürbaren Abfall um fast 6.000 Einheiten im Vergleich zum Vorjahr und einem alarmierenden Mangel an rund 39.000 Wohneinheiten gegenüber 2022 offenbart sich ein Trend, der dringendes Handeln erfordert. Felix Pakleppa vom Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB) lässt in seinen aktuellen Äußerungen keinen Zweifel daran, dass ohne substantielle Umkehrung dieses Trends und ohne sofortige Implementierung der versprochenen Förderprogramme die Krise noch weitrechende Folgen haben wird. Im Lichte dieser Entwicklung ruft die Branche nach einer raschen Reaktion der Bundesregierung – maßgebliche Anpassungen an Förderkonditionen und eine effizientere Bearbeitung von Förderanträgen stehen auf der Agenda.

Jetzt lesen »

Drastischer Einbruch bei Baugenehmigungen – Krise verschärft sich

Inmitten einer sich immer weiter zuspitzenden Krise im Wohnungsbau warnt der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. vor drastischen Rückgängen bei Wohnungsbaugenehmigungen. Im März hat sich das Problem ungebremst fortgesetzt, und die Ziele in der Wohnungspolitik scheinen mehr denn je außer Reichweite zu liegen. Die Lage ist alarmierend: eine Halbierung der genehmigten Wohnungen seit März 2022 sowie ein beispiellos starker Einbruch im Eigenheimbau. Die neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamtes legen eine düstere Prognose vor – trotz leicht sinkender Hypothekenzinsen und stagnierender Baukosten bleibt der Sektor unter Druck. Erfahren Sie mehr über diese bedenkliche Entwicklung und die vorgeschlagenen Maßnahmen zur Umkehrung des Trends, vermittelt durch den Hauptgeschäftsführer Tim-Oliver Müller am heutigen Tag.

Jetzt lesen »

Facebook
Twitter
LinkedIn
WhatsApp
Telegram
Email
Drucken
XING
Lesen Sie auch
Oder suchen Sie