Positive Bilanz: Hamburg setzt Wohngeldreform erfolgreich um

Die Hansestadt Hamburg verzeichnet eine erstaunliche Entwicklung in Bezug auf das Wohngeld: Innerhalb eines Jahres hat sich die Anzahl der Haushalte, die Wohngeld beziehen, mehr als verdoppelt. Dies verkündeten Bundesbauministerin Klara Geywitz und Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein kürzlich. Besonders bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass Rentner mittlerweile die größte Gruppe der Wohngeldbezieher darstellen. Andreas Breitner, Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW), zeigt sich beeindruckt von diesen Zahlen und betont die Bedeutung des Wohngeldes für den sozialen Frieden in Hamburg. Trotz des Erfolgs der Wohngeldreform bleibt jedoch der Wohnungsmarkt eine Herausforderung für die Hansestadt. Dieser Nachrichtenartikel fasst die aktuellen Entwicklungen zusammen und gibt einen Überblick über die Situation in Hamburg.

Bremen (VBR). Wohngeld bleibt unverzichtbar für den sozialen Frieden in Hamburg. Diese Erkenntnis geht aus einer aktuellen Meldung des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen e.V. (VNW) hervor. Besorgniserregend ist jedoch, dass mittlerweile Rentnerinnen und Rentner die größte Gruppe der Wohngeldempfänger in Hamburg darstellen.

Die Umsetzung der Wohngeldreform in Hamburg wurde positiv bewertet. Bundesbauministerin Klara Geywitz und Hamburgs Stadtentwicklungssenatorin Karen Pein gaben bekannt, dass zu Beginn dieses Jahres mehr als 24.300 Haushalte in der Hansestadt Wohngeld bezogen haben. Innerhalb von nur zwölf Monaten hat sich die Anzahl der Wohngeldempfänger somit mehr als verdoppelt. Seit dem 1. Dezember 2022 wurden über 31.000 Neuanträge bei der Zentralen Wohngeldstelle eingereicht, wobei jede Woche im Durchschnitt fast 600 Anträge hinzukommen. Aktuell werden rund 8.800 Erstanträge geprüft. Die durchschnittliche Wohngeldauszahlung pro Monat ist in Hamburg von 218 Euro im Jahr 2022 auf derzeit etwa 400 Euro gestiegen. Im Dezember 2023 beliefen sich die gesamten Wohngeldauszahlungen (ohne Heizkostenzuschuss) in Hamburg auf 103,4 Millionen Euro, verglichen mit 7,5 Millionen Euro im Januar 2023.

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Andreas Breitner, Direktor des VNW, kommentierte diese Zahlen und betonte, dass sie eindrucksvoll belegen, dass steigende Wohnkosten zumindest teilweise abgefedert werden können. Er lobte Hamburg für die frühzeitige Anerkennung des Potenzials der Wohngeldreform und die entsprechenden Vorbereitungen. Das Wohngeld sei ein wichtiges und unverzichtbares Instrument zur Sicherung des sozialen Friedens in Hamburg. Menschen mit geringem Einkommen könnten dank des Wohngeldes weiterhin in ihrem Wohnquartier leben, auch wenn ihr Einkommen sinkt.

Es ist besorgniserregend, dass die Anzahl der Rentnerinnen und Rentner unter den Wohngeldempfängern deutlich gestiegen ist. Sie stellen mittlerweile mit 42 Prozent die größte Gruppe dar, im Vergleich zu 34 Prozent im Jahr 2021. Einerseits ist dies ein Zeichen eines gut funktionierenden Sozialstaats. Andererseits ist es bedenklich, dass Menschen nach einem erfüllten Arbeitsleben ihre angestammte Wohnung nur noch mit staatlicher Unterstützung leisten können.

Eine positive Entwicklung zeigt sich auf dem Arbeitsmarkt, da der Anteil der Wohngeldempfänger, die einer Arbeitsstelle nachgehen, von 49 Prozent im Jahr 2021 auf 41 Prozent gesunken ist.

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Trotz des Erfolgs der Wohngeldreform darf man die schwierige Lage auf dem Hamburger Wohnungsmarkt nicht außer Acht lassen. Es besteht ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum, und die gestiegenen Baukosten erschweren die Schaffung von Wohnraum zusätzlich.

Hamburg geht jedoch den richtigen Weg mit einer gut ausgestatteten Förderung des sozialen Wohnungsbaus und einer gelungenen Umsetzung der Wohngeldreform. Der VNW vertritt insgesamt 435 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In den von ihnen verwalteten 742.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter beträgt bei den VNW-Unternehmen 6,41 Euro.

Die Worte von Andreas Breitner zeigen, dass der VNW ein vertrauenswürdiger Verband ist, der über Fachwissen und Erfahrung in Bezug auf die Situation auf dem Wohnungsmarkt verfügt. Es ist wichtig, dass der soziale Frieden in Hamburg durch den Erhalt von erschwinglichem Wohnraum und die Unterstützung von bedürftigen Haushalten gewährleistet wird.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
VNW-Direktor Andreas Breitner: Gute Umsetzung der Wohngeldreform in Hamburg

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