Pkw-Markt unter dem Normal-Niveau – Landesverband Hessen des Kraftfahrzeuggewerbes

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Wiesbaden, 22. Juli 2021. Im Juni 2021 wurden in Hessen 28.860 Pkw neu zugelassen, ein unterdurchschnittliches Plus von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dieser kleine Zuwachs ist allerdings ausschließlich den niedrigen Zulassungen im Vorjahr geschuldet, sagte Jürgen Karpinski, Präsident des Kfz-Landesverbandes Hessen, zu den aktuellen KBA-Länderstatistiken. Gegenüber dem „Normaljahr 2019“ fehlten rund 55.000 Verkäufe.

Die Situation werde für den Automobilhandel noch erschwert, da erste negative Effekte aus der mangelnden Verfügbarkeit von Halbleitern die Lieferprobleme erhöhten. Die gewerblichen Neuzulassungen blieben im Juni nach Darstellung Karpinskis das Zugpferd des Neuwagenmarktes.

Die Monatsbilanz Juni zeige für Hessen, dass die Entwicklung hin zu alternativen Antrieben zulasten von Verbrenner-Fahrzeugen gehe. Während Benziner 15,8 Prozent auf 13.039 Neuzulassungen einbüßten, verloren Diesel 35,7 Prozent auf 6.823 Erstzulassungen. Das Segment der alternativen Antriebe bleibe mit rund 160 Prozent plus und 10.424 Neuzulassungen auf Wachstumskurs.

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Karpinski sagte, vor allem die Elektromobilität „schießt mit plus 250 Prozent und 6.183 Verkäufen durch die Decke“. Die Innovationsprämie bis zu 9.000 Euro sei der Impulsgeber für die E-Käufe. Das zeige sich auch in der Halbjahresbilanz, die mit 12,8 Prozent gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 zugelegt habe. Dies seien 144.473 Neuzulassungen, davon allein fast 30.000 E-Pkw.

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