Bremen (VBR). Privatversicherte können in Zukunft ihr Smartphone als einfachen und sicheren Zugang zur Telematik-Infrastruktur nutzen. Die Private Krankenversicherung (PKV) hat einen bedeutenden Meilenstein erreicht, der ihnen diese Möglichkeit eröffnet. Im Auftrag des PKV-Verbandes haben die Unternehmen „IBM Deutschland GmbH“ und „Research Industrial Systems Engineering (RISE) Forschungs-, Entwicklungs- und Großprojektberatung GmbH“ die Umsetzung digitaler Identitäten für Privatversicherte entwickelt. Die Zertifizierung dieser Produkte wurde erfolgreich abgeschlossen und sie erhielten die erforderlichen Zulassungen der gematik, die für die Telematik-Infrastruktur in Deutschland verantwortlich ist.
Schon im Dezember 2023 sollen digitale Identitäten bei den ersten Privaten Krankenversicherungen eingeführt werden. Dadurch wird es Privatversicherten ermöglicht, mit ihrem Smartphone online in Arztpraxen einzuchecken und auch digitale Anwendungen wie die elektronische Patientenakte oder das elektronische Rezept ganz einfach über ihr Smartphone zu nutzen. Diese Zulassung der digitalen Identitäten markiert den Beginn weiterer Schritte zur Digitalisierung, die einen spürbaren Mehrwert für die Versicherten bieten.
Die Einführung dieser digitalen Identitäten ermöglicht den Privatversicherten eine verbesserte und bequemere Nutzung des Gesundheitssystems. Sie können nun beispielsweise lange Wartezeiten in der Arztpraxis vermeiden, indem sie online einchecken. Außerdem haben sie direkten Zugriff auf ihre elektronische Patientenakte und können so ihre Gesundheitsdaten jederzeit und von überall aus einsehen.
Die Entwicklung und Einführung digitaler Identitäten ist Teil der fortschreitenden Digitalisierung im Gesundheitswesen. Die PKV und ihre Partnerunternehmen sind bestrebt, die neuen technologischen Möglichkeiten zu nutzen, um den Versicherten einen besseren Zugang zu medizinischen Leistungen und Informationen zu bieten.
Die PKV ist der Verband der Privaten Krankenversicherung in Deutschland und setzt sich für die Interessen der privatversicherten Personen ein. Sie ist der Ansprechpartner für Versicherte und vertritt ihre Belange gegenüber Politik, Wirtschaft und anderen Akteuren im Gesundheitswesen.
Mit der Einführung der digitalen Identitäten wird die PKV einen wichtigen Schritt in Richtung einer modernen und digitalen Gesundheitsversorgung machen. Die Versicherten profitieren von einfacheren und effizienteren Prozessen, die ihnen einen direkten Zugang zu medizinischen Leistungen und Informationen ermöglichen.
Die fortlaufende Digitalisierung im Gesundheitswesen ist ein wichtiger Trend, der dazu beiträgt, die medizinische Versorgung für die Menschen zu verbessern. Die Einführung digitaler Identitäten für Privatversicherte ist ein weiterer Schritt in diese Richtung und ein Beispiel dafür, wie innovative Technologien den Alltag der Patienten erleichtern können.
Quelle: Pressemeldung des PKV-Verbandes der Privaten Krankenversicherung e.V.
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PKV erreicht wichtigen Meilenstein mit digitalen Identitäten
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