Pharmaindustrie in Bayern: Pharma Deutschland gründet Landesverband und stärkt Innovationsstandort im Freistaat

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Pharma Deutschland e.V. hat am 17. Juli 2024 in Pullach seinen Landesverband Bayern gegründet, um die Interessen von 85 bayerischen Pharmaunternehmen künftig regional zu bündeln und zu vertreten. Dr. Günter Auerbach wurde zum Vorsitzenden gewählt und will Forschung, Entwicklung und Produktion im Freistaat gezielt voranbringen, um Bayern als Innovationsstandort in der Gesundheitswirtschaft zu stärken. Der neue Verband ist Teil eines aus sechs regionalen Vereinigungen bestehenden Netzwerks unter dem Dach des Verbandes der Chemischen Industrie e.V., das die Rahmenbedingungen für die pharmazeutische Branche verbessern und die Versorgung von Patientinnen und Patienten sichern soll.

Inhaltsverzeichnis

– Pharma Deutschland e.V. gründet neuen Landesverband Bayern in Pullach bei München
– Verband will bayerische Pharmainteressen bündeln und Standort als Innovationsmotor stärken
– Neuer Landesverband ist Teil sechs regionaler VCI-Verbandsstruktur, vertritt 85 Mitgliedsunternehmen

Neuer Landesverband Bayern stärkt die bayerische Pharmaindustrie

Am 17. Juli 2024 wurde in Pullach bei München der Landesverband Bayern von Pharma Deutschland e.V. gegründet. Diese neue Plattform soll gezielt die Anliegen bayerischer Pharmaunternehmen vertreten und die regionalen Stärken bündeln. Zum ersten Vorsitzenden wurde Dr. Günter Auerbach von der Dr. Pfleger Arzneimittel GmbH in Bamberg gewählt. Er betont: „Die Etablierung des Landesverbandes Bayern ist ein Meilenstein für die Pharmaindustrie im Freistaat. Wir schaffen damit eine Plattform, die es uns ermöglicht, die spezifischen Anliegen der bayerischen Pharmaunternehmen gezielt zu adressieren und unsere Stärken zu bündeln. Damit wollen wir Bayern als innovativen Pharmastandort weiter stärken, um damit die Versorgung der Patientinnen und Patienten heute und morgen sicherzustellen.“

Dr. Auerbach hebt die beeindruckende Mischung aus traditionellen und hochinnovativen Unternehmen hervor, die von großen Pharmafirmen bis zu Biotech-Startups reicht. Diese Vielfalt ist ein wesentlicher Faktor für die Stärke des Standorts Bayern. Dorothee Brakmann ergänzt dazu: „Mit der Gründung in Bayern setzen wir einen weiteren wichtigen Baustein unserer Strategie zur Stärkung der regionalen Präsenz. Die tiefe Verwurzelung in der bayerischen Wirtschafts- und Forschungslandschaft ermöglicht es uns, die Interessen unserer Mitglieder noch zielgerichteter zu vertreten und gleichzeitig die Innovationskraft der Region zu fördern.“

Auch Jörg Wieczorek betont die Bedeutung einer starken regionalen Interessenvertretung zur Stärkung des Gesamtverbands. Der Vorstand des neuen Landesverbands setzt sich neben Dr. Günter Auerbach aus Christoph Hofstetter (Salus Haus Dr. med. Otto Greither Nachf. GmbH & Co. KG, Bruckmühl), Susanne Lamminger (Sandoz Deutschland / Hexal AG, Holzkirchen), Dr. Jürgen Ott (Hermes Pharma GmbH, Pullach), Dr. Andrea Riepe (GlaxoSmithKline Consumer Healthcare GmbH & Co. KG a Haleon Company, München) sowie Christoph Schultz (Heumann Pharma GmbH & Co. Generica KG, Nürnberg) zusammen.

Der Landesverband Bayern ist Teil einer neu geschaffenen Struktur mit sechs regionalen Verbänden unter dem Dach des Verbandes der Chemischen Industrie e.V. (VCI). Er vertritt die Interessen von 85 Mitgliedsunternehmen in Bayern. Im gesamten Netzwerk fasst Pharma Deutschland e.V. rund 400 Unternehmen zusammen, die mit etwa 80.000 Mitarbeitenden fast 80 % der in Apotheken verkauften frei verkäuflichen und knapp zwei Drittel der verschreibungspflichtigen Arzneimittel bereitstellen.

Bayerns Pharmaindustrie: Innovation, Vernetzung und Zukunftschancen

Die pharmazeutische Industrie in Bayern gilt als ein Innovationsmotor für Forschung, Produktion und regionale Wertschöpfung. Von der engen Verzahnung mit Universitäten, Hochschulen und Forschungszentren profitiert die Entwicklung zukunftsweisender Therapieansätze. Dabei setzen spezialisierte Start-ups in den Bereichen Digital Health und Biotech wichtige Impulse, die den Innovationsstandort Bayern weiter voranbringen.

Gleichzeitig sieht sich die Branche mit wesentlichen Herausforderungen konfrontiert: verschärfte EU-Regulierungen, globaler Kostendruck und ein zunehmender Fachkräftemangel erschweren den Alltag der Unternehmen. Um diesen Herausforderungen zu begegnen und die Rahmenbedingungen für Forschung, Entwicklung und Produktion nachhaltig zu verbessern, bündelt der Landesverband die Kräfte der Akteure.

Die Zusammenarbeit eröffnet zahlreiche Potenziale, etwa durch eine:

  • stärkere Vernetzung von kleinen und großen Akteuren,
  • bessere Abstimmung von Förderprogrammen und
  • Beschleunigung von Innovationsprozessen durch gemeinsame Projekte.

Solche Synergien tragen dazu bei, den Status Bayerns als führende Pharma-Region in Europa zu festigen. Langfristig leistet die Branche damit einen entscheidenden Beitrag zur Versorgungssicherheit und zur nachhaltigen Gesundheitswirtschaft in der Region.


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