Landesverband Nord gegründet: Starker Zusammenschluss für die Pharmaindustrie und Forschung in Norddeutschland

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Am 19. Juli 2024 wurde in Hamburg der Landesverband Nord von Pharma Deutschland gegründet, der 67 norddeutsche Pharmaunternehmen aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen vereint. Unter der neuen Vorsitzenden Babette Reiken soll eine enge Vernetzung von Forschungseinrichtungen, Universitäten und Mittelstand entstehen, um die Belange der Branche in Politik und Wirtschaft gebündelt zu vertreten. Ziel ist es, durch den Ausbau von Forschungs- und Entwicklungskapazitäten sowie verbesserte Produktionsbedingungen die Wettbewerbsfähigkeit der Pharmaindustrie im Norden nachhaltig zu stärken.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
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– Am 19. Juli 2024 Gründung des Landesverbands Nord von Pharma Deutschland in Hamburg.
– Babette Reiken zur Vorsitzenden gewählt, stärkt regionale Zusammenarbeit in Norddeutschland.
– Verband vertritt 67 Mitgliedsunternehmen, fördert Forschung, Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit norddeutscher Pharmaindustrie.

Neu gegründeter Landesverband Nord von Pharma Deutschland bringt frischen Schwung für die Branche

Am 19. Juli 2024 wurde im Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins in Hamburg der Landesverband Nord von Pharma Deutschland ins Leben gerufen. Die neue Organisation soll die Interessen der Pharmaunternehmen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen gezielt vertreten. Zur Vorsitzenden wurde Babette Reiken gewählt, die in ihrer Antrittsrede die Bedeutung dieser regionalen Plattform unterstrich: „Mit der Etablierung des Landesverbandes Nord schaffen wir eine Plattform, die es uns ermöglicht, die Belange der Pharmaunternehmen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen gezielt zu adressieren.“

Reiken hob hervor, dass der Norden auf eine besondere Stärke bauen kann: „Unsere einzigartige Kombination aus erstklassigen Forschungseinrichtungen und einem innovativen Mittelstand ist ein echter Standortvorteil. Wir verfügen über ein dichtes Netzwerk renommierter Universitäten und Forschungszentren, die eng mit der Pharmaindustrie zusammenarbeiten.“ Dieses Netzwerk bildet die Basis, um Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit in der Region zu fördern.

Tim Angerer betonte die entscheidende Rolle des Zusammenspiels von Politik und Wirtschaft: „Innovationen entstehen, wenn staatliches Handeln und unternehmerischer Innovationsgeist Hand in Hand gehen.“ Diese Zusammenarbeit soll künftig durch den Landesverband noch besser unterstützt werden.

Gleichzeitig stellte Jörg Wieczorek heraus, wie sich die Organisation auf europäischer Ebene weiterentwickelt: „An der Verstärkung unserer Arbeit in Brüssel sowie der Gewinnung zusätzlicher Kompetenz beim Thema Innovation sieht man: Bei uns tut sich was.“ Der neue Verband soll zudem die Wettbewerbsfähigkeit der Branche fördern, wie Sarah Saeidy-Nory klar formulierte: „Der Einsatz für die Wettbewerbsfähigkeit und die Leistungsfähigkeit der Pharmabranche im Norden ist unsere gemeinsame Aufgabe.“

Ebenfalls wichtig ist die regionale Verankerung, um spezifisch auf die Herausforderungen vor Ort eingehen zu können. Dorothee Brakmann machte deutlich: „Durch die zusätzliche Verankerung vor Ort können wir die spezifischen Herausforderungen und Chancen der Region direkter angehen und maßgeschneiderte Lösungsansätze entwickeln. Das unterstützt unsere Arbeit auf Bundesebene und ermöglicht uns, die Interessen unserer Mitglieder noch effektiver zu vertreten.“

Der Vorstand vereint Fachleute aus Unternehmen wie Med-X-Press GmbH und Artesan Pharma GmbH & Co. KG sowie weiteren Mitgliedsfirmen. Insgesamt vertritt der Landesverband Nord 67 Mitgliedsunternehmen aus der Pharmaindustrie Norddeutschlands.

Babette Reiken fasste die Ambitionen des Verbands abschließend zusammen: „Wir freuen uns darauf, als starke Stimme die Interessen unserer Mitglieder zu vertreten und den konstruktiven Austausch mit allen relevanten Akteuren in der Region zu intensivieren. Unser Ziel ist es, die Forschungs- und Entwicklungskapazitäten auszubauen und die Produktionsbedingungen zu verbessern, um die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region langfristig sicherzustellen.“

Weitere Informationen stehen auf www.pharmadeutschland.de bereit.

Warum Norddeutschland jetzt gemeinsam stark auftritt

Die neue Allianz im Norden markiert einen entscheidenden Schritt, die pharmazeutische Wertschöpfungskette in der Region zu stärken und ihre Position im globalen Wettbewerb auszubauen. Mit Blick auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und innovationspolitische Aspekte wird deutlich, dass Clusterbildung, regionale Kooperationen und Innovationsökosysteme mehr sind als reine Schlagworte – sie bilden das Fundament für nachhaltiges Wachstum und technologische Spitzenentwicklung. Gerade im Kontext von aktuellen Herausforderungen wie gestörten Lieferketten, dem zunehmenden Digitalisierungsdruck und dem hohen Innovationsdruck der Pharmabranche ergeben sich durch eine strukturierte Vernetzung im Norden echte neue Chancen.

Regionale Vernetzung als Wachstumsmotor

Eine intensive Verzahnung der Akteure aus Forschung, Industrie und Politik sorgt dafür, dass Innovationen schnell und effizient zur Marktreife gebracht werden können. Die Bündelung von Kompetenzen und Ressourcen steigert die Attraktivität des Standorts und schafft ein dynamisches Umfeld, das den internationalen Vergleich nicht scheuen muss. Durch die Kooperation lässt sich zudem die Resilienz gegenüber globalen Unsicherheiten erhöhen, indem Lieferketten und Produktionsprozesse flexibler und lokaler gestaltet werden.

Umbruch und Chancen der Pharmabranche im Norden

Der Pharmastandort Norddeutschland befindet sich im Umbruch: Digitale Lösungen gewinnen an Bedeutung, während gleichzeitig die Anforderungen durch neue Therapien und regulatorische Vorgaben steigen. Die Allianz bietet hier eine Plattform, um diesen Wandel gemeinsam zu gestalten und den Innovationsdruck als Chance zu begreifen. Nutzung moderner Technologien und die enge Zusammenarbeit aller Beteiligten eröffnen Pfade für zukunftsweisende Geschäftsmodelle und nachhaltige Wertschöpfung.

Diese Entwicklung bringt eine Reihe von regionalen Stärken und Zukunftschancen mit sich:

  • Starke Forschungslandschaft mit exzellenten Hochschulen und Instituten
  • Innovationsfreudiges Umfeld, das schnelle Umsetzung von Ideen ermöglicht
  • Eng vernetzte Unternehmen und Start-ups in der Biotechnologie und Pharmazie
  • Wachsende Bedeutung digitaler Anwendungen und datenbasierter Medizin
  • Gezielte Förderung durch regionale und nationale Politik zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit

Die Allianz im Norden setzt damit nicht nur neue Impulse für die Medizinbranche, sondern etabliert auch ein nachhaltiges und wettbewerbsfähiges Ökosystem. In Zukunft kann von dieser Zusammenarbeit eine dynamische Entwicklung ausgehen, die den Standort weiter als einen der führenden Wissenschafts- und Wirtschaftsstandorte Deutschlands positioniert.

Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Pressemitteilung: Pharma Deutschland gründet Landesverband Nord

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11 Antworten

  1. Gut wenn Forschungseinrichtungen und Pharma zusammenarbeiten. Vielleicht kommen dann mehr Medikamente raus die helfen.

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