Pflichten im Winter: Gehwege sicher halten

Eigentümer und Mieter müssen im Winter räumen und streuen, um Haftungsrisiken zu vermeiden. Versicherungen bieten finanziellen Schutz.
Person schiebt Schneeschieber, Gehwege sicher halten

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Mit dem Einzug des Winters steigt die Verantwortung für Hausbesitzer und Mieter. Der Bund der Versicherten e.V. (BdV) hat in einer Pressemitteilung die Wichtigkeit der Verkehrssicherungspflicht im Winter betont. Schnee und Eis verursachen nicht nur glatte Gehwege, sondern auch rechtliche Herausforderungen. Haus- und Grundstückseigentümer tragen primär die Verantwortung, diese Flächen sicher zu halten. Doch auch Mieter können durch den Mietvertrag diese Pflicht übernehmen.

Die Privathaftpflichtversicherung spielt hierbei eine zentrale Rolle. Diese schirmt finanziell ab und wehrt unberechtigte Forderungen ab. „Eine Privathaftpflichtversicherung bietet in solchen Fällen finanziellen Schutz und wehrt unberechtigte Forderungen ab“, erklärt Bianca Boss vom BdV (Zitat-Quelle: Pressemitteilung). Vernachlässigt jemand den Winterdienst und eine Person stürzt, drohen Schadenersatzforderungen, die im Extremfall das Vermögen bis zur Pfändungsgrenze belasten können.

Besonders gravierend ist die Lage für Eigentümer von unbewohnten Immobilien. Hier empfiehlt sich eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung, um Haftungsrisiken abzusichern. Aber auch strukturelle Schäden durch den Winter sind möglich: Der BdV rät, die Wohngebäudeversicherung um eine Elementarschadenversicherung zu erweitern, um etwaige Schäden durch Schneedruck oder andere Naturphänomene abzudecken.

Räum- und Streupflichten sind regional unterschiedlich geregelt, häufig zwischen 7 und 20 Uhr. Diese Zeiten und die genaue Breite der zu räumenden Wege finden sich in den Ortssatzungen der Städte und Gemeinden. Daher ist es unerlässlich, sich über lokale Vorschriften zu informieren. Ein Verweis in der Hausordnung genügt nicht, um Verpflichtungen zu klären.

Der Bund der Versicherten bietet eine kompetente Beratung und Überprüfung der Versicherungspolicen. Mitglieder profitieren von speziellen Konditionen, die ein finanzielles Schutzschild darstellen. Weitere Unterstützung und Informationen sind auf der Webseite des BdV abrufbar.

Seit seiner Gründung 1982 positioniert sich der BdV als ein entscheidendes Gegengewicht zur Versicherungsbranche und schützt die Versicherten durch Musterprozesse und umfassende Beratung. Er stellt sicher, dass die Rechte der Versicherten gewahrt bleiben – ein wertvoller Beitrag in der heutigen oft undurchsichtigen Versicherungslandschaft.


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Wie sich der Winter in Deutschland auf Versicherungsstellen und Pflichten auswirkt

Der Winter bringt nicht nur eine malerische Schneelandschaft mit sich, sondern auch eine erhöhte Verantwortung für alle, die Eigentum besitzen oder mieten. Schnee und Eis verwandeln Gehwege in gefährliche Rutschbahnen, was sowohl rechtliche als auch versicherungstechnische Herausforderungen mit sich bringt. Doch wie konkret wirkt sich das auf Eigentümer und Mieter aus?

In Deutschland ist die sogenannte Verkehrssicherungspflicht entscheidend, wenn es darum geht, Unfälle auf glatten Wegen zu verhindern. Haus- und Grundstückseigentümer sowie möglicherweise Mieter – sofern vertraglich geregelt – sind verpflichtet, für die Sicherheit der angrenzenden Flächen zu sorgen. Dies beinhaltet das rechtzeitige Räumen und Streuen, das oftmals regional unterschiedlich, meist jedoch zwischen 7 und 20 Uhr, gefordert wird. Aber ist das immer eindeutig? Lokale Ortssatzungen geben detaillierte Hinweise, was genau erwartet wird. Es reicht nicht, sich pauschal auf die Hausordnung zu berufen.

Sollte es zu einem Unfall kommen, stellt sich sofort die Frage: Sind alle versicherungstechnischen Maßnahmen getroffen? Ja, wenn eine entsprechende Privathaftpflichtversicherung besteht. Diese kann eine finanzielle Belastung durch Schadenersatzforderungen erheblich vermindern. Doch Achtung: Ein Versäumnis im Winterdienst kann schwere finanzielle Folgen haben, bis hin zur Pfändungsgrenze.

Speziell Eigentümer unverwohnter Immobilien sollten über eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung nachdenken, um mögliche Haftungsrisiken abzusichern. Die Gefahr durch den Winter endet jedoch nicht bei sicherheitstechnischen Überlegungen. Strukturelle Schäden, verursacht durch Schneedruck oder andere Elemente, können eintreten. Ein weises Investment ist daher die Kombination aus Wohngebäudeversicherung und einer erweiterten Elementarschadenversicherung.

Ist man gegen alle Eventualitäten im Winter gewappnet? Diese Frage bewegt viele, gerade in einem Klima, das zunehmend unberechenbar wird. Globale Trends zeigen, dass extremere Wetterbedingungen auch in gemäßigten Breiten zunehmen werden. Daher ist der umfassende Schutz gegen Naturphänomene durch eine Elementarschadenversicherung nicht nur eine kluge Entscheidung, sondern möglicherweise lebensrettend.

In der facettenreichen und teils undurchsichtigen Versicherungslandschaft des 21. Jahrhunderts positioniert sich der Bund der Versicherten als vertrauenswürdiger Begleiter. Seit seiner Gründung im Jahr 1982 setzt er sich mit Nachdruck dafür ein, die Rechte der Versicherten zu sichern und diese durch Musterprozesse zu verteidigen. Ein wertvoller Schritt in die Zukunft, bedenkt man die komplexen Ansprüche, die Wintersicherheit und Versicherungen gleichermaßen an Privatpersonen stellen.

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8 Kommentare

  1. Ist es möglich die Versicherungspolicen selber zu überprüfen oder braucht man da immer Hilfe? Finde die Webseite vom BdV sehr hilfreich dazu.

  2. ‚Ne Wohngebäudeversicherung hab ich schon, aber was is mit dieser Elementarschadenversicherung? Ist das wirklich so notwendig?

    1. @SiegfriedHeld Ich hab sie letztes Jahr abgeschlossen wegen den extremen Wetterlagen. Sicher ist sicher! Schau mal bei BdV vorbei für gute Infos.

  3. Ich frag mich echt ob das alles wirklich nötig is. Klar, Sicherheit ist wichtig, aber diese Versicherungen kosten doch ein Vermögen! Kennt jemand günstige Alternativen?

  4. Also wenn ich das richtig verstehe, muss jeder Mieter auch aufpassen wegen der Räumpflicht? Das klingt ja ziemlich kompliziert! Und dann noch die ganzen Versicherungen…

    1. Ja, Sylvia, das kann schon stressig sein! Vor allem wenn man die genauen Zeiten nicht kennt. Am besten mal in die Ortssatzung schauen oder beim Vermieter nachfragen.

  5. Wow, hab gar nicht gewusst wie wichtig so eine Verkehrssicherungspflicht is. Schnee und Eis können echt zu großen Problemen führen, wenn man da nicht aufpasst. Wer kennt sich damit gut aus?

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