– Rekordbeteiligung: über 140.000 Stimmen für rund 3.100 Pflegeprofis beim Online-Voting.
– Landessieger aus allen 16 Bundesländern repräsentieren Vielfalt stationärer, Langzeit- und Palliativpflege.
– Preisverleihungen finden August/September in Einrichtungen, Bundessieger im November in Berlin geehrt.
Deutschlands beliebteste Pflegeprofis 2025: Rekordbeteiligung und vielfältige Sieger:innen
Mehr als 140.000 Stimmen wurden im diesjährigen Wettbewerb „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ für rund 3.100 nominierte Einzelpersonen und Teams abgegeben – so viel Beteiligung gab es noch nie. Dieses starke Votum ist ein deutliches Zeichen: Die engagierte Arbeit der Pflegekräfte wird von zahlreichen Menschen gewürdigt und sichtbar gemacht. Die Landessieger:innen kommen aus allen Regionen Deutschlands und repräsentieren die Vielfalt der Pflege in den unterschiedlichsten Bereichen – von der stationären Krankenhausversorgung über Palliativ- bis zur Langzeitpflege.
Die Preisverleihungen finden im August und September direkt in den Einrichtungen der Pflegeprofis statt, also genau dort, wo täglich herausragende Leistungen erbracht werden. Im Anschluss wird im November 2025 bei einer zentralen Veranstaltung in Berlin die Wahl der Bundessieger:innen erfolgen.
Thomas Brahm, Vorsitzender des PKV-Verbands, betont: „Die Auswahl haben diejenigen getroffen, die es besonders gut wissen müssen: Patienten, Pflegebedürftige, Angehörige und Kolleginnen und Kollegen. Dass in diesem Jahr so viele Menschen abgestimmt haben, zeigt das große Bedürfnis, öffentlich Danke zu sagen.“ Auch Katrin Staffler, Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung und Schirmherrin des Wettbewerbs, lobt die hohe Beteiligung als ein beeindruckendes Signal für die Wertschätzung der Pflegeberufe.
Die 16 Landessiegerinnen und -sieger 2025 sind:
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Baden-Württemberg: Pflegeteam des Herzzentrums, Klinikum Stuttgart
Pflegeprofi-Portrait -
Bayern: Pflegeteam der Klinik für Palliativmedizin, Krankenhaus der Barmherzigen Brüder München
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Berlin: Doran Mucha, Station 3a, Klinik für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Handchirurgie und Zentrum für Transgenderchirurgie, Evangelische Elisabeth Klinik
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Brandenburg: Susanne Scherler, Koordinierende Praxisanleiterin, Kinderintensivstation, Klinikum Westbrandenburg
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Bremen: Sascha Rüger, Pflegeheim HANSA Forum Ellener Hof
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Hamburg: Pflegeteam der Allgemein Pädiatrischen Station I3, Altonaer Kinderkrankenhaus AKK
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Hessen: Katharina Nesswetter, Neonatologische und Pädiatrische Intensivstation (O4), Bürgerhospital Frankfurt a.M.
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Mecklenburg-Vorpommern: Monique Dzenisch, Hauskrankenpflege Löwenzahn Gnoien
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Niedersachsen: Pflegeteam der Zentralen Notaufnahme (ZNA), Sana Klinikum Hameln-Pyrmont
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Nordrhein-Westfalen: Pflegeteam des Elisabeth-Hospiz Lohmar
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Rheinland-Pfalz: Katharina Roos, Klinik und Poliklinik für Geburtshilfe und Frauengesundheit Johannes-Gutenberg-Universität Mainz
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Saarland: Pflegeteam der Neurologie / Stroke Unit, Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler
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Sachsen: Pflegeteam zentrale Praxisanleitung für Generalistik, ATA, OTA, Herzzentrum Dresden Universitätsklinik
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Sachsen-Anhalt: Pflegeteam der Station 12, Neurologische Rehabilitation, MEDIAN Klinik NRZ Magdeburg
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Schleswig-Holstein: Sonia Fietz, Wohnbereichsleitung, Pflegeheim Kursana Villa Reinbek
Pflegeprofi-Portrait -
Thüringen: Pflegeteam des Herzzentrums, Zentralklinik Bad Berka
Pflegeprofi-Portrait
Diese Auszeichnung bringt die Leistungen der Pflegekräfte ins Rampenlicht und bestätigt ihre Bedeutung für die Gesellschaft. Die Wahl durch Patient:innen, Angehörige und Kolleg:innen unterstreicht, wie nah und wertvoll ihre Arbeit wahrgenommen wird. Das Engagement vieler tausend Menschen beweist zudem, dass öffentliches Danke sagen einen hohen Stellenwert hat – nicht nur im Wettbewerb, sondern im Alltag der Pflege.
Mehr Sichtbarkeit und Anerkennung für die Pflege in Deutschland
Die Pflege spielt eine zentrale Rolle in unserem Gesundheitssystem und der sozialen Gesellschaft. Pflegemangel, zunehmende Belastungen und strukturelle Herausforderungen kennzeichnen aktuell den Sektor. Umso wichtiger ist die Anerkennung und Wertschätzung derjenigen, die tagtäglich Pflege leisten. Wettbewerbe wie „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ tragen dazu bei, die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt und Professionalität der Pflegeberufe zu lenken. Sie stärken nicht nur das öffentliche Bewusstsein, sondern fördern auch die Motivation und das Berufsbild insgesamt. Eine erhöhte Sichtbarkeit kann so dazu beitragen, die Akzeptanz der Pflegearbeit zu verbessern, das Ausbildungsinteresse zu steigern und letztlich die Fachkräftesicherung positiv zu beeinflussen.
Warum ist öffentliche Anerkennung für Pflegekräfte entscheidend?
Die Pflegeberufe sind geprägt von hoher Verantwortung, engen zwischenmenschlichen Beziehungen und oft schweren Arbeitsbedingungen. Öffentliche Anerkennung wirkt hier wie eine Bestätigung der gesellschaftlichen Wertschätzung und des Mitgefühls für die täglichen Leistungen der Pflegekräfte. Solche Auszeichnungen schaffen eine Plattform, auf der die breite Bevölkerung den Einsatz besser wahrnimmt und würdigt. Die jüngste Veranstaltung mit über 140.000 abgegebenen Stimmen zeigt eindrucksvoll, dass das Bedürfnis groß ist, „Danke“ zu sagen. Diese Form der Aufmerksamkeit wirkt einerseits als motivierender Impuls für das bestehende Pflegepersonal, andererseits beeinflusst sie positiv die öffentliche Wahrnehmung des Berufs und kann langfristig das Interesse von potenziellen Nachwuchskräften stärken. Im deutschen Pflegesystem, das vor großen Aufgaben steht, bietet die sichtbare Anerkennung eine wertvolle Ergänzung zu politischen Maßnahmen.
Pflege in der Gesellschaft: Herausforderungen und Perspektiven
Die deutsche Pflege ist durch einen zunehmenden Fachkräftemangel gekennzeichnet, verursacht durch den demografischen Wandel und die steigende Zahl pflegebedürftiger Menschen. Gleichzeitig stehen Pflegekräfte häufig unter hohem Druck, zum Beispiel durch Personalknappheit und emotional belastende Arbeitssituationen. Diese strukturellen Entwicklungen erfordern nicht nur bessere Rahmenbedingungen, sondern auch eine gesteigerte gesellschaftliche Aufmerksamkeit. Wettbewerbe und öffentliche Initiativen können die gesellschaftliche Diskussion über Pflege beleben und neue Impulse für Reformen geben. Zudem helfen sie, den Beitrag der Pflegenden als unverzichtbaren Bestandteil des Gesundheitswesens klar herauszustellen. Ergänzt durch politische Anstrengungen zur Fachkräftesicherung, kann die Kombination aus sichtbarer Anerkennung und systemischer Unterstützung das Pflegesystem stärken und zukunftsfähig machen.
Der gesellschaftliche Diskurs um Pflege wird in den kommenden Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Themen wie nachhaltige Finanzierung, Digitalisierung, bessere Arbeitsbedingungen und gezielte Nachwuchsförderung stehen auf der Agenda. In diesem Kontext bieten Anerkennungsaktionen eine wichtige Brücke zwischen Öffentlichkeit und Pflegepraxis. Sie machen die Leistungen greifbar und zeigen, dass Pflege mehr ist als ein Beruf: Sie ist ein unverzichtbarer Teil des sozialen Zusammenhalts.
Die Informationen und Zitate in diesem Beitrag basieren auf einer Pressemitteilung des Verbands der Privaten Krankenversicherung e.V.