Pflegekräfte stärken: Johanniter fordern mehr Befugnisse

Anlässlich des internationalen Tags der Pflege läutet die Johanniter-Unfall-Hilfe eine Zeit der Reflexion und Zukunftsvisionen ein. Thomas Mähnert und Helvi Seehafer, Spitzenvertreter der Organisation, nehmen dies zum Anlass, um Licht auf die Errungenschaften und Herausforderungen in der Pflegebranche zu werfen. Während Mähnert die Wurzeln des heutigen Pflegeverständnisses bei Florence Nightingale sieht und die Professionalität der gegenwärtigen Pflege hervorhebt, betont Seehafer die Dringlichkeit, den Pflegeberuf durch erweiterte Kompetenzen attraktiver und zukunftssicher zu machen. Mit einem beeindruckenden Netzwerk von ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen unterstreicht die Johanniter-Unfall-Hilfe ihre zentrale Rolle in Deutschlands Pflegelandschaft und betont die Bedeutung eines Pflegekompetenzgesetzes für die Weiterentwicklung des Sektors.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Anlässlich des Tages der Pflege, der jedes Jahr am 12. Mai begangen wird, richtet sich die Aufmerksamkeit einmal mehr auf die Arbeit und die Herausforderungen der Pflegebranche. Dieses Datum, das dem Geburtstag von Florence Nightingale, der Pionierin der modernen Krankenpflege, gewidmet ist, dient als Erinnerung an die Bedeutung einer selbstständigen und selbstbewussten Pflegeprofession, wie Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, betont. Die Johanniter-Unfall-Hilfe, eine der größten Hilfsorganisationen in Deutschland, steht stellvertretend für den Stolz auf die professionelle Arbeit in deutschen Pflegediensten und -einrichtungen, unterstreicht aber gleichzeitig die dringenden Herausforderungen, mit denen die Branche konfrontiert ist.

Im Einklang mit dem Geist von Florence Nightingale fordert die Johanniter-Unfall-Hilfe eine fortschrittliche Gestaltung der Pflegelandschaft in Deutschland. Helvi Seehafer, Fachbereichsleiterin Pflege bei den Johannitern, hebt hervor, wie wichtig eine Reform für den Pflegebereich wäre: Ein Pflegekompetenzgesetz, wie es aktuell in einem ersten Eckpunktepapier der Regierung vorgeschlagen wird, könnte Pflegefachkräften mehr Befugnisse einräumen, etwa in der Verordnung von häuslicher Krankenpflege. Dieser Schritt würde nicht nur die Arbeitsabläufe insbesondere in der ambulanten Versorgung erleichtern, sondern auch Ärztinnen und Ärzte entlasten. Zudem könnte dies zur Steigerung der Attraktivität des Pflegeberufs beitragen, indem die Versorgungssicherheit erhöht und den Pflegekräften mehr Verantwortung übertragen wird.

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Die Johanniter-Unfall-Hilfe bietet ein breites Spektrum an Pflegeleistungen an: Von 164 ambulanten Pflegediensten über 55 Tagespflegeeinrichtungen bis hin zu 17 ambulant betreuten Pflegewohngemeinschaften. Darüber hinaus engagieren sie sich in 136 Einrichtungen des Betreuten Wohnens sowie in der Begleitung von Menschen in ihrer letzten Lebensphase durch 19 ambulante Hospizdienste und drei stationäre Hospize. Diese Vielfalt an Diensten unterstreicht die umfangreiche Unterstützung, die die Johanniter in der Pflegebranche in Deutschland leisten.

Organisationen wie die Johanniter-Unfall-Hilfe spielen eine zentrale Rolle in der Bereitstellung und Entwicklung von Pflegeleistungen in Deutschland. Mit rund 30.000 Beschäftigten, mehr als 46.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie 1,2 Millionen Fördermitgliedern verkörpert sie ein wesentliches Element der sozialen und karitativen Landschaft des Landes. Ihr Engagement reicht vom Rettungs- und Sanitätsdienst über den Katastrophenschutz bis hin zur Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und der humanitären Hilfe im Ausland.

Der Einsatz für eine Verbesserung der Pflegebedingungen und die Erweiterung der Kompetenzen von Pflegepersonals zeigt, wie entscheidend Innovationen und Reformen für die Zukunftsfähigkeit des Pflegeberufs sind. Am Tag der Pflege wird nicht nur an die Errungenschaften von Florence Nightingale erinnert, sondern auch daran, dass kontinuierliches Engagement und Entwicklungsarbeit notwendig sind, um die Pflege in Deutschland zukunftsfähig zu machen.

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Johanniter fordern mehr Kompetenzen für Pflegekräfte / Johanniter sprechen sich am …

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Meldung einfach erklärt

Zum Tag der Pflege reden zwei wichtige Personen von der Johanniter-Unfall-Hilfe über die Pflege:

1. Was ist der Tag der Pflege?
– Der Tag der Pflege ist am 12. Mai. Das ist der Geburtstag von Florence Nightingale. Sie hat früher sehr wichtig für die Pflege gearbeitet.

2. Wer hat etwas gesagt?
– Thomas Mähnert, ein Chef bei den Johannitern, und Helvi Seehafer, eine Expertin für Pflege.

3. Was sagt Thomas Mähnert?
– Er ist stolz auf die Arbeit in der Pflege. Aber es gibt auch viele Herausforderungen.

4. Was sagt Helvi Seehafer?
– Pflegekräfte können mehr machen, als sie jetzt dürfen. Ein neues Gesetz könnte helfen, dass sie mehr entscheiden dürfen. Das wäre gut für alle.

5. Was macht die Johanniter-Unfall-Hilfe?
– Sie hat viele Dienste für Menschen, die Pflege brauchen:
• 164 ambulante Pflegedienste (Hilfe bei den Menschen zu Hause)
• 55 Tagespflegeeinrichtungen (Betreuung tagsüber)
• 17 Pflegewohngemeinschaften (Gemeinsam wohnen mit Pflege)
• 136 Betreutes Wohnen Einrichtungen (Wohnen mit Hilfsangeboten)
• 19 ambulante Hospizdienste und 3 stationäre Hospize (Begleitung am Lebensende)

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6. Weitere Informationen über die Johanniter:
– Sie haben viele Mitarbeiter und Freiwillige.
– Sie helfen in vielen Bereichen, nicht nur in der Pflege.

7. Kontakt bei Fragen:
– Juliane Flurschütz ist da für Fragen.

Fragen, die der Leser haben könnte:

Q: Warum ist ein neues Gesetz für die Pflege wichtig?
A: Ein neues Gesetz kann Pflegekräften erlauben, selbstständiger zu arbeiten und Entscheidungen zu treffen. Das macht die Arbeit einfacher und attraktiver.

Q: Warum sind die Johanniter wichtig?
A: Sie sind eine große Organisation, die vielen Menschen in verschiedenen Situationen hilft. Ihre Arbeit ist sehr wichtig für die Gesellschaft.

Q: Wie kann ich mehr über die Johanniter erfahren oder helfen?
A: Du kannst ihre Webseite besuchen oder direkt Kontakt aufnehmen, wenn du mehr erfahren oder helfen möchtest.

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