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Pflegekräfte bleiben treu: 19 Jahre im Beruf in SH

Entgegen dem weit verbreiteten Vorurteil vom schnellen Ausstieg zeigt eine aktuelle Auswertung aus Schleswig-Holstein: Pflegekräfte bleiben ihrem Beruf treu – und das oft über Jahrzehnte. Laut dem bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. – sind die Hälfte aller Pflegekräfte im Norden bereits seit 19 Jahren tätig. Diese neuen Zahlen setzen ein klares Zeichen gegen Klischees und unterstreichen, wie spannend und attraktiv der Pflegeberuf auch 2025 ist.

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Pflegekräfte in Schleswig-Holstein bleiben ihrem Beruf lange treu – neue Daten widerlegen gängige Vorurteile

Pflege ist ein Beruf fürs Leben – das belegen jetzt neue Zahlen aus Schleswig-Holstein. Laut einer aktuellen Auswertung des Pakts für Gesundheits- und Pflegeberufe ist rund die Hälfte aller Pflegekräfte in Schleswig-Holstein bereits seit 19 Jahren oder länger im Beruf tätig. Langfristige Verbundenheit zu einem gesellschaftlich bedeutsamen Feld, das oft mit Hürden, aber auch mit Sinn und Wertschätzung verbunden ist.

Mathias Steinbuck, Landesvorsitzender des Bundesverbandes privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa), macht deutlich: „Die Zahlen zeigen, dass die Hälfte aller Pflegekräfte in Schleswig-Holstein schon 19 Jahre im Beruf ist. Das ist eine beeindruckende Treue zu diesem spannenden Beruf, der trotz seiner herausfordernden Seiten sehr attraktiv ist.“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung)

Eine wissenschaftliche Erhebung des Deutschen Instituts für angewandte Pflegeforschung e.V. bildet die Grundlage für diese Bewertung. In allen Landkreisen und kreisfreien Städten des Bundeslands zeigt sich laut Datenanalyse: Die Mehrheit der Beschäftigten ist sozialversicherungspflichtig seit über zehn Jahren in der Pflege tätig. Solche Zahlen entlarven stereotype Vorstellungen über den angeblich schnellen Ausstieg aus dem Pflegeberuf als überholt und falsch.

Doch diese Fakten sind wesentlicher als viele glauben. Der gesellschaftliche Diskurs über Pflegekräfte und die Arbeitsbedingungen in der Pflege wird häufig von negativen Klischees beherrscht: Burnout, Überlastung, niedrige Gehälter. Doch die Wirklichkeit sieht 2025 vielfach anders aus. Steinbuck fordert einen realistischen Blick: „Wohnortnahe, sichere Jobs, lange Erwerbszeiten und sehr gute Bezahlung – das ist die Realität in der Pflege im Jahr 2025. Die öffentliche Diskussion wird viel zu oft von überkommenen Klischees dominiert, die aber verhindern, dass wir viele junge Menschen für diesen Beruf gewinnen.“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung)

Mit Initiativen wie dem unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten Daniel Günther veranstalteten „Pflege-Azubi-Award“ zeigt der Verband, wie vielfältig, fordernd und zugleich erfüllend die Arbeit in der Pflege ist. Attraktive Ausbildungs- und Karrierewege spielen eine Schlüsselrolle, um dem Fachkräftemangel zu begegnen und den Beruf für die nächste Generation weiterzuentwickeln.

Fazit: Wer Pflegekräfte gewinnen und halten möchte, muss mit Vorurteilen aufräumen und das Bild gerade rücken. Die Langzeitbindung vieler Beschäftigter, ihre Wertschätzung und die realen Arbeitsbedingungen zeigen: Pflege ist mehr als ein Job – sie ist eine gesellschaftliche Aufgabe und bietet Perspektiven für Jugendliche und Quereinsteiger gleichermaßen.

Die aktuelle Analyse ist ein wichtiges Signal für die Gesellschaft, Politik und junge Menschen, sich mit der Pflege und ihren Möglichkeiten auseinanderzusetzen – fundiert, differenziert und mit Blick auf die echte Arbeitswelt. Wer mehr erfahren möchte, bekommt im Bereich „Pflegeberufe Schleswig-Holstein“, den aktuellen Entwicklungen in der Pflegebranche sowie wichtigen Fakten zu Arbeitsbedingungen und Karrieremöglichkeiten weiterführende Informationen.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Kein „Pflexit“ in Schleswig-Holstein: Hälfte der Pflegekräfte bleibt 19 Jahre im …

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Berufstreue in der Pflege: Hintergründe, aktuelle Entwicklungen und Perspektiven

Die Faktenlage in Schleswig-Holstein unterstreicht einen bedeutenden Wandel im öffentlichen Bild der Pflegeberufe. Während in der Vergangenheit häufig von kurzen Verweildauern und hoher Fluktuation die Rede war, bestätigen aktuelle Studien renommierter Institute inzwischen, dass vor allem die langjährige Bindung der Beschäftigten ein zentrales Merkmal der Branche ist. Hinter dieser stabilen Erwerbsbiografie stehen verschiedene Einflussfaktoren: Neben einer deutlichen Verbesserung der Arbeitsbedingungen und einer zunehmend wettbewerbsfähigen Vergütung bieten viele Arbeitgeber inzwischen auch gezielte Entwicklungsmöglichkeiten sowie moderne Fortbildungsmaßnahmen an.

Auch der bundesweite Vergleich zeigt, dass der Pflegeberuf trotz fortwährender Herausforderungen eine wachsende Attraktivität genießt. Insbesondere die Perspektiven für Auszubildende und Quereinsteigende sind dank Initiativen wie dem "Pflege-Azubi-Award" und verstärkter Öffentlichkeitsarbeit attraktiver denn je. Das verändert nicht nur das Informationsverhalten derjenigen, die sich für die Branche interessieren, sondern führt auch dazu, dass Suchanfragen nach Pflegeausbildung, Karrierechancen in der Pflege und Einstiegsmöglichkeiten im Gesundheitssektor kontinuierlich steigen.

Mit Blick auf die Zukunft deuten Prognosen darauf hin, dass der Fachkräftemangel durch gezielte Investitionen in Ausbildung und Imagebildung weiter abgemildert werden könnte. Schon heute entscheiden sich immer mehr junge Menschen sowie Berufserfahrene für eine Karriere im Gesundheitswesen und nutzen dazu verschiedene digitale und traditionelle Informationsquellen. Die Bedeutung dieser nachhaltigen Trends spiegelt sich nicht nur in den Daten zu Beschäftigungsdauer und Berufszufriedenheit wider, sondern auch in der stetig wachsenden Nachfrage nach professionellen Dienstleistungen und entsprechenden Fortbildungsangeboten.

Die aktuellen Entwicklungen in Schleswig-Holstein liefern somit nicht nur ein realistisches Bild der tatsächlichen Situation vor Ort, sondern bieten auch Orientierung für alle, die sich über Berufsperspektiven in der Pflege, Möglichkeiten zur beruflichen Neuorientierung oder ganz allgemein über die Rolle dieses zentralen Sektors unseres Sozialwesens informieren möchten.

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