Pflegeassistenzausbildung: Kein Fortschritt in Sicht – bpa übt Kritik

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Bundesverband privater Anbieter kritisiert sächsische Regierung wegen Assistenzausbildung

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bemängelt die Entscheidung der sächsischen Regierung, keine einjährige Assistenzausbildung anzubieten. In anderen Bundesländern werden Assistenzkräfte in einjährigen Ausbildungen zu staatlich anerkannten Pflegehelfern qualifiziert, doch in Sachsen soll es eine zweijährige Ausbildung geben. Dies führt laut dem sächsischen bpa-Landesvorsitzenden Igor Ratzenberger dazu, dass sich immer weniger ambulante Versorgungen, Tagespflegen und Heimplätze für Pflegebedürftige finden lassen. Der bpa hatte sich dafür eingesetzt, die Ausbildung für möglichst viele Menschen zu öffnen und wirbt auf mehreren Informationsveranstaltungen um zusätzliche Ausbildungsplätze.

Was erwartet den Leser?
– Kritik des bpa an der sächsischen Regierung wegen Ausbildung von Assistenzkräften in Pflegeeinrichtungen
– Fehlende einjährige Assistenzausbildung in Sachsen führt zu Personalmangel und erschwerten Versorgungen für Pflegebedürftige
– Der bpa hatte sich für eine Öffnung der Ausbildungen eingesetzt und wirbt um zusätzliche Plätze


Pressemeldung:

Sachsen blockiert neue Assistenzausbildung in der Pflege

In Sachsen greift ab sofort ein neues Personalbemessungssystem in stationären Pflegeeinrichtungen. Aus diesem Grund müssen in kurzer Zeit zahlreiche zusätzliche Assistenzkräfte ausgebildet werden. Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) kritisiert, dass der Freistaat Sachsen jedoch Pläne für die Einführung einer einjährigen Assistenzausbildung blockiert.

Längst führt der Personalmangel in der Pflege dazu, dass Pflegebedürftige und ihre Familien keine angemessene Versorgung finden. Igor Ratzenberger, der sächsische bpa-Landesvorsitzende sagt dazu: „Die Pflegebedürftigen und deren Angehörige benötigen dringend mehr Menschen in der Pflege – und zwar am besten gestern.“

In anderen Bundesländern werden Assistenzkräfte bereits in einjährigen Ausbildungen zu staatlich anerkannten Pflegehelfern ausgebildet. Sachsen hingegen plant lediglich eine zweijährige Ausbildung, die bislang nicht genug Anwärter findet.

Der Verband wünscht sich, dass die Ausbildung zumindest vielen Menschen den Zugang offenstehen soll und wirbt auf mehreren Informationsveranstaltungen um zusätzliche Ausbildungsplätze. Der sächsische bpa-Landesvorsitzende fordert eine schnellere Umsetzung: „Die Bundesregierung und die Wissenschaft haben das neue Personalbemessungssystem zum Wohle der Pflegebedürftigen entwickelt und andere Länder wie Bayern tun längst alles, um möglichst viele Assistenzkräfte zu gewinnen.“

Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V. (bpa) bildet mit mehr als 13.000 aktiven Mitgliedseinrichtungen (davon über 800 in Sachsen) die größte Interessenvertretung privater Anbieter sozialer Dienstleistungen in Deutschland. Einrichtungen der ambulanten und (teil-)stationären Pflege, der Behindertenhilfe sowie der Kinder- und Jugendhilfe in privater Trägerschaft sind systemrelevanter Teil der Daseinsvorsorge.

Pressekontakt:
Jacqueline Kallé, Leiterin der bpa-Landesgeschäftsstelle, Tel.: 0341/52 90 44 60, Mobil: 0162/134 13 56, www.bpa.de

Original-Content von: bpa – Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e.V., übermittelt durch news aktuell

Quelle: www.presseportal.de


Weitere Informationen über den Verband

– Der bpa ist ein Bundesverband, der sich für private Anbieter sozialer Dienste einsetzt.
– Der Verband wurde 2003 gegründet und hat seinen Sitz in Berlin.
– Die Mitglieder des bpa sind vorwiegend privatwirtschaftliche Anbieter von Pflege- und Betreuungsdienstleistungen.
– Der bpa vertritt die Interessen seiner Mitglieder auf politischer Ebene und setzt sich für eine verbesserte Rahmenbedingungen in der Pflege- und Altenhilfe ein.
– Der Verband engagiert sich auch im Bildungsbereich und bietet Fortbildungen sowie Fachtagungen für seine Mitglieder an.
– Der bpa verfügt über eine Regionalstruktur und ist bundesweit in 16 Landesverbänden organisiert.
– Der Verband hat rund 10.000 Mitglieder und vertritt etwa 25% aller Pflegeeinrichtungen in Deutschland.
– Der bpa beschäftigt ca. 250 Mitarbeiter in verschiedenen Geschäftsbereichen.
– Die wichtigsten Themen des bpa sind u.a. Arbeitsbedingungen, Digitalisierung, Fachkräftemangel und Finanzierung im Pflegebereich.
– Der bpa ist Mitglied in verschiedenen Gremien wie z.B. dem Deutschen Pflegerat oder der Deutschen Alzheimer Gesellschaft.

19 Antworten

  1. Leute, ich kann nicht glauben, dass der bpa immer noch meckert! Gebt doch endlich Fortschritt eine Chance!

    1. Mensch, immer diese Meckerer! Der bpa hat doch seine Gründe, sich zu beschweren. Fortschritt ist nicht immer gleich positiv. Informier dich lieber, bevor du so leichtfertige Kommentare abgibst.

  2. Ich denke, Pflegeassistenzausbildung ist überbewertet. Wir brauchen mehr qualifizierte Pflegefachkräfte!

    1. Du hast offensichtlich keine Ahnung von der Pflegeassistenzausbildung. Statt nur heiße Luft abzulassen, informiere dich lieber über die zahlreichen Erfolgsgeschichten und die wichtige Rolle, die Pflegeassistenten in der Betreuung und Unterstützung von Patienten spielen.

  3. Ich finde die Kritik am Pflegeassistenzausbildung nicht gerechtfertigt. Es braucht mehr Zeit, um Fortschritte zu sehen.

    1. Sorry, aber ich muss widersprechen. Wenn die Pflegeassistenzausbildung mehr Zeit braucht, um Fortschritte zu zeigen, dann stimmt etwas nicht. Es ist wichtig, dass die Ausbildung effektiv und praxisnah ist, damit die Pflegekräfte den Bedarf der Patienten erfüllen können.

    1. Ach komm, hör doch auf mit dem Gejammer! Der bpa hat doch recht, dass die Pflegeassistenzausbildung wichtig ist. Es geht hier um die Qualität der Pflege und die Sicherheit der Patienten. Da sollte man nicht sparen oder die Augen verschließen!

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