– Verbände fordern Reformen, um innovative Pflanzenschutzmittel schneller zuzulassen.
– Bürokratie und strenge EU-Regeln gefährden die Existenz deutscher Obstbaubetriebe.
– Deutschland ist bei Obst nur zu etwa 20 Prozent selbstversorgend und importiert aus weniger regulierten Ländern.
Obstanbau in der Krise: Reformbedarf bei Pflanzenschutz und Zulassungssystemen
Der Auftakt der Grünen Woche 2026 in Berlin steht im Zeichen dringender Forderungen der Obstbranche und der Agrarindustrie: Bei einem gemeinsamen Pressegespräch unterstrichen die Fachgruppe Obstbau und der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) die Notwendigkeit, die europäischen und nationalen Pflanzenschutzbestimmungen schnell und deutlich zu reformieren.
„Höchste Zeit für ambitionierte Reformen im Pflanzenschutz!“, betonte der IVA-Präsident Michael Wagner in seiner Eröffnungsrede. Er wies darauf hin, dass die gegenwärtige Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe die Landwirtschaft erheblich belastet. „Eine strangulierende EU-Regulierung bei der Genehmigung neuer Wirkstoffe und ein übertrieben bürokratisches Zulassungssystem in Deutschland hemmen den Zugang der Landwirtschaft zu innovativen Pflanzenschutzmitteln“, so Wagner. Das stehe insbesondere für den deutschen Obstbau im Widerspruch dazu, dass die Politik den Sektor eigentlich stärken wollte.
In der Diskussion manifestiert sich die Sorge, dass das aktuelle System den Zugang zu lebenswichtigen Wirkstoffen verzögert. Wagner kritisierte, dass „die Vorschläge zur Entbürokratisierung, der so genannte Omnibus, bleiben hinter den Ambitionen zurück“, und betonte, dass „dem Wirkstoffverlust nur durch eine längere Bestandsgenehmigung begegnet werden kann, bis Alternativen verfügbar sind.“ Für ihn ist klar, dass „das Prinzip ‘Kein Verbot ohne Alternative!’ zwar richtig, doch wichtiger sei es, neue Wirkstoffe schneller verfügbar zu machen.“
Die Lage der Obstbaubetriebe in Deutschland ist alarmierend. Claus Schliecker, Vorsitzender der Fachgruppe Obstbau, berichtete: „Zentrale Schaderreger wie die Apfelblutlaus, der Feuerbrand, der Birnenblattsauger oder die Kirschfruchtfliege können wir nicht mehr oder nicht mehr ausreichend bekämpfen.“ Für die fast ausschließlich Familienbetriebe sei die Situation existenziell. Zudem stieg der Selbstversorgungsgrad für Obst in Deutschland laut Schliecker nur auf etwa 20 Prozent* – ein Wert, der die Abhängigkeit von Importen erhöht.
Wagner forderte außerdem eine grundlegende Reform des Zulassungssystems: „Es reicht nicht, Verfahren nur zu beschleunigen, denn im System gibt es Webfehler, die vom Gesetzgeber behoben werden müssen.“ Er plädiert für eine Neuausrichtung hin zu einer verantwortlichen Zulassungsbehörde, die nur das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sein könne, sowie für die Abschaffung des de facto Vetorechts des Umweltbundesamtes (UBA). „Diese Fehlkonstruktion muss korrigiert werden.“
Der Appell der Branche ist klar: Ohne schnelle und praktische Reformen bleibt die deutsche Obstproduktion auf der Strecke, während die Versorgungssicherheit in Europa weiter gefährdet wird. Die politischen Weichenstellungen in Berlin und Brüssel sind nach Überzeugung der Fachleute entscheidend, um die aktuelle Krise des Pflanzenschutzsystems abzuwenden.
Regulatorischer Rahmen: EU-Vorgaben, nationale Kritik und Auswirkungen auf den Pflanzenschutz
Die regulatorischen Vorgaben für den Pflanzenschutz in Europa und Deutschland bestimmen maßgeblich die Verfügbarkeit neuer Wirkstoffe und beeinflussen die wirtschaftliche Stabilität landwirtschaftlicher Betriebe. Seit dem 1. Januar 2026 gilt die Pflicht für landwirtschaftliche Betriebe, landwirtschaftliche Aufzeichnungen in erweiterter elektronischer Form zu führen. Diese Verpflichtung tritt ab diesem Datum in Kraft; ab dem 1. Januar 2027 müssen die Dokumente dann ausschließlich in elektronischer Form vorliegen. Diese Regelung wurde von der landwirtschaftlichen Kammer auf ihrer Webseite bestätigt und soll die Nachvollziehbarkeit sowie die Überprüfbarkeit von Betriebsabläufen verbessern (Stand: 1. Januar 2026 / 1. Januar 2027)*.
EU-Regeln und elektronische Aufzeichnungspflichten
Die EU-Kommission verfolgt eine Strategie, die auf eine stärkere Entbürokratisierung und mehr Innovation im Pflanzenschutz abzielt. Gleichzeitig sind die bestehenden Genehmigungsverfahren für neue Wirkstoffe stark bürokratisiert und langwierig. Der sogenannte "Omnibus" – eine EU-weite Gesetzesinitiative – sollte ursprünglich Prozesse vereinfachen, bleibt jedoch hinter den Erwartungen zurück. Kritisch ist, dass das aktuelle, stark gefahrenbasierte Bewertungssystem verhindert, dass neue Wirkstoffe rasch zugelassen werden.
Ein weiterer Kritikpunkt stellt die Bewertungsgleichheit der Zulassungsbehörden dar. Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BVL) soll die Verantwortung für die zentrale Zulassung tragen, während das Umweltbundesamt (UBA) in den Bewertungsprozess involviert ist und ein de facto Veto-Recht besitzt. Diese Konstruktion erschwert die schnelle Freigabe neuer Mittel. Der europäische Ansatz sieht vor, dass Genehmigungen erst dann enden, wenn Alternativen tatsächlich verfügbar sind. Laut der Landwirtschaftskammer gilt ab dem 1. Januar 2026 die Pflicht zur elektronischen Aufzeichnung, die ab 1. Januar 2027 ausschließlich in elektronischer Form erfolgen muss (Stand: 1. Januar 2026 / 1. Januar 2027)*.
Studien zu Wirkstoffverlusten und Ertragsrisiken
Empirische Untersuchungen belegen, dass Wirkstoffverluste im Pflanzenschutz wirtschaftliche Folgen haben. Die Studie des Arbeitskreises für Pflanzenschutz (HFFA-Studie, Stand: 2025) zeigt, dass bei fünf Wirkstoffen insgesamt 6 Prozent der Erträge auf Ackerkulturen verloren gehen, bei Sonderkulturen sind es 8 Prozent*. Ab 20 Wirkstoffverlusten treten zweistellige Prozentzahlen bei Ertragsrückgängen auf, was die wirtschaftliche Stabilität der Betriebe erheblich gefährdet.
Insgesamt wird die Problematik durch den anhaltenden Wirkstoffverlust verstärkt: Für die Produktion von Äpfeln, Birnen und Kirschen ist eine effektive Bekämpfung zentraler Schaderreger wie Apfelblutlaus, Feuerbrand oder Kirschfruchtfliege kaum mehr möglich. Das Biologisieren der Produktion führt zu steigenden Importabhängigkeiten; der Selbstversorgungsgrad bei deutschem Obst liegt momentan bei etwa 20 Prozent. Diese Situation begünstigt die Abhängigkeit von Ländern mit weniger restriktiven Pflanzenschutz-Regelungen.
Die Kritik an den Zulassungsverfahren äußerte im Jahr 2025 auch Staatssekretär Flasbarth vom Bundesumweltministerium, der auf die erhebliche Verzögerung bei der Erteilung von Zulassungen hinwies. Laut seiner Aussage besteht ein erheblicher Abstimmungsbedarf zwischen den zuständigen Behörden, um die Versorgungssicherheit und Innovationsfähigkeit in der Landwirtschaft zu gewährleisten (Stand: 2025)*.
In einer vergleichenden Tabelle könnten die Wirkstoffverluste, ihre Auswirkungen auf die Erträge sowie die jeweiligen Studienquellen übersichtlich dargestellt werden. Solche Gegenüberstellungen helfen, die wirtschaftlichen Konsequenzen der regulatorischen Maßnahmen transparent zu machen.
Insgesamt verdeutlicht der regulatorische Rahmen, dass die Balance zwischen Sicherheit, Umweltverträglichkeit und landwirtschaftlicher Innovationen zunehmend herausfordernd wird. Schnelle, klare Entscheidungen und eine stärkere Berücksichtigung wissenschaftlicher Erkenntnisse sind essenziell, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Landwirtschaft in einem zunehmend regulierten Umfeld zu sichern.
Folgen für den Obstbau, Verbraucher und Märkte: Verlust an Ertrag und Unabhängigkeit
Der zunehmende Verlust an zugelassenen Pflanzenschutzwirkstoffen hat direkte Auswirkungen auf den deutschen Obstbau, die Versorgungssicherheit der Verbraucher und die Marktdynamik. Studien und Experteneinschätzungen zeigen, dass die Ertragsrisiken für Betriebe erheblich steigen, während gleichzeitig die Abhängigkeit von Importen wächst.
Die jüngste Studie des Landwirtschaftlichen Forschungshauses HFFA hat verdeutlicht, dass bei einem Entfall von fünf Wirkstoffen die Erträge bei Ackerkulturen um durchschnittlich 6 Prozent sinken, bei Sonderkulturen wie Obst sind es sogar 8 Prozent (Stand: 2025)*. Werden mehr als 20 Wirkstoffe ersetzt oder entfallen, steigen die Ertragsverluste in einzelnen Szenarien auf zweistellige Prozentzahlen.
Bereits seit 2019 sind in Deutschland 97 Pflanzenschutzwirkstoffe vom Markt genommen worden. Bis zum Jahr 2030 wird ein weiterer Verlust von etwa 30 Prozent erwartet (Stand: Dezember 2026)*. Für die Obstbauer bedeutet dies, dass zentrale Schaderreger wie die Apfelblutlaus, Feuerbrand oder Kirschfruchtfliege zunehmend schwerer zu bekämpfen sind. Die Folge: sinkende Erträge, höhere Produktionskosten und eine deutlich gestiegene Importabhängigkeit.
Die wirtschaftlichen Belastungen für Familienbetriebe wachsen erheblich. Wagner vom Industrieverband Agrar schätzt, dass der Selbstversorgungsgrad bei deutschen Früchten derzeit nur bei rund 20 Prozent liegt. Aufgrund des Wirkstoffentfalls könnten die Preise für inländisches Obst weiter steigen, während die Importe aus Ländern mit geringeren Regulierungen zunnehmen. Diese Entwicklung gefährdet die Versorgungssicherheit in Deutschland zusätzlich und schwächt den Absatz heimischer Produkte.
Die Bundesregierung arbeitet an einer Neuausrichtung des Zulassungssystems, doch Experten fordern eine grundlegende Reform. Wagner betont, dass das aktuelle System Webfehler aufweise, die vom Gesetzgeber behoben werden müssten. Nur eine verantwortliche Zulassungsbehörde wie das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) könne die Geschwindigkeit und Qualität der Bewertungen verbessern. Die bisherigen Strukturen mit anderen Bewertungsbehörden, etwa dem Umweltbundesamt, böten kein Gleichgewicht und behinderten die Marktzulassung neuer Wirkstoffe.
Insgesamt zeigt sich: Ohne schnellere und zuverlässigere Zulassungsverfahren sowie die Erprobung alternativer Lösungen droht eine gefährliche Abwärtsspirale. Der Verlust an Wirkstoffen bedroht die Existenz vieler Betriebe, erhöht den Druck auf die Verbraucher und führt zu einer stärkeren Importabhängigkeit. Die gesellschaftliche Relevanz ist klar: Es geht um die Stabilität der Versorgung, den Erhalt regionaler Wirtschaftskraft und die Sicherung einer nachhaltigen Landwirtschaft.
Ausblick: Reformdebatte zwischen Fortschritt und Kontroversen
Die Debatte um die Zukunft des Pflanzenschutzes in Deutschland und Europa steht vor einem entscheidenden Wendepunkt. Während sich Forderungen nach beschleunigten Zulassungsverfahren und einer verbesserten Behördenkoordination mehren, bleibt die Diskussion um die Regulierungspraxis kontrovers.
Herausforderungen und Kontroversen im regulatorischen Wandel
Auf der einen Seite steht die Notwendigkeit, Umwelt- und Gesundheitsschutz angemessen zu sichern. Hier geht es um die Entwicklung verantwortungsvoller Bewertungsprozesse sowie um eine zeitnahe Priorisierung von Prüfverfahren. Kritiker fordern eine Neuausrichtung der Zulassungsbehörden, um die Verfahren zu beschleunigen und gleichzeitig den Schutz vor Risiken zu gewährleisten. Maßnahmen wie eine stärkere Behördenabstimmung sowie klar definierte Priorisierungsmechanismen werden diskutiert, um den Genehmigungsprozess zu optimieren.
Auf der anderen Seite steht die Sorge, dass eine beschleunigte Zulassung auch Risiken für Umwelt und Verbraucher bergen könnte. Die Balance zwischen Innovationsförderung und Sicherheitspolitik ist komplex. Die Forderung nach einem Prinzip „Kein Verbot ohne Alternative“ trifft auf den Wunsch, die landwirtschaftliche Versorgung mit neuen Wirkstoffen zügig zu gewährleisten. Hierbei wird die Notwendigkeit deutlich, Wirkstoffverluste durch das aktuelle, stark gefahrenbasierte Bewertungsmodell zu vermeiden und Alternativen zeitnah zu entwickeln.
Externe Kritik und politische Perspektiven
Laut Bundesumweltstaatssekretär Flasbarth birgt der sogenannte „Gap-Vorschlag“ der EU-Kommission erhebliche Risiken, weil er die Verfügbarkeit alternativer Wirkstoffe einschränkt und dadurch die Nutzung bewährter Pflanzenschutzmittel bedroht*. Eine schnellere, innovative Zulassungspolitik könnte laut Experten wie dem Institut für Umweltpolitik die Versorgungssicherheit und den Schutz der landwirtschaftlichen Betriebe deutlich verbessern*.
Gleichzeitig bleibt die Frage, wie im Spannungsfeld zwischen Umweltvorschriften und Versorgungssicherheit eine praktikable Lösung gefunden werden kann. Sollte die Beschleunigung der Zulassungsverfahren möglich sein, müsste sichergestellt werden, dass Umwelt- und Verbraucherschutz gewahrt bleiben. Hier geht es um die Entwicklung von transparenteren, effizienten Prüfprozessen sowie um eine klare Verantwortungszuweisung bei den regulatorischen Entscheidungen.
Offene Fragen für die weitere Debatte
- Wie kann die Effizienz der Zulassungsverfahren so verbessert werden, dass Innovationen schneller auf den Markt gelangen, ohne Umwelt und Gesundheit zu gefährden?
- Welche Mechanismen können die Zusammenarbeit zwischen den Bewertungsbehörden – etwa dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) – stärken, um Verzögerungen zu minimieren?
- In welchem Maße lässt sich eine Balance zwischen regulatorischem Schutz und Versorgungssicherheit finden, um die Wettbewerbsfähigkeit der landwirtschaftlichen Betriebe zu sichern?
Die politischen Akteure stehen vor der Herausforderung, reformfähige Wege zu entwickeln, die sowohl Innovationen ermöglichen als auch den Schutz vor Risiken gewährleisten. Die nächsten Jahre werden zeigen, wie diese Zielkonflikte im politischen und regulatorischen Raum gelöst werden können.
Die nachfolgenden Angaben und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung des Industrieverbandes Agrar e. V.
Weiterführende Quellen:
- „Ab 1. Januar 2026 müssen landwirtschaftliche Betriebe in EU-Mitgliedstaaten zusätzliche Angaben wie EPPO-Code, Zulassungsnummer, Geodaten und behandelte Einheit in Pflanzenschutzmittel-Aufzeichnungen erfassen; elektronische Form ab 1. Januar 2027.“ – Quelle: https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/pflanzenschutz/genehmigungen/elektronische-aufzeichnungen.htm
- „HFFA-Studie zeigt Ertragsrückgänge durch Wirkstoffverluste: bei 5 entfallenen Wirkstoffen 6 % bei Ackerkulturen, 8 % bei Sonderkulturen; ab 20 Verlusten zweistellige Prozente.“ – Quelle: https://www.dlg-mitteilungen.de/artikel/ansicht/default-61e4016ca4e05cd70235839e927afe52
- „Seit 2019 sind in Deutschland 97 Pflanzenschutz-Wirkstoffe entfallen; bis 2030 wird ein weiterer Verlust von 30 % erwartet.“ – Quelle: https://www.maschinenring.de/blog/harte-einkommensverluste-durch-fehlende-wirkstoffe
- „BMUKN-Staatssekretär Flasbarth kritisierte 2025, dass Pflanzenschutzmittel-Zulassungen in Deutschland zu langsam und zäh sind und forderte eine bessere Abstimmung der Behörden.“ – Quelle: https://www.bundesumweltministerium.de/interview/flasbarth-der-gap-vorschlag-der-eu-kommission-birgt-erhebliche-risiken
10 Antworten
Die Reformforderungen sind mehr als nötig! Ich frage mich oft: Warum dauert das so lange? Wir brauchen schnelle Lösungen für unsere Landwirte!
Ich finde es erschreckend, wie wenig Unterstützung die Obstbauern bekommen! Der Druck wächst und viele Betriebe stehen vor der Insolvenz. Was könnte hier eine Lösung sein?
Ja Tino, das stimmt! Eine stärkere politische Unterstützung wäre wichtig. Vielleicht sollten wir mehr über unsere lokalen Produkte sprechen und deren Wert schätzen!
Die aktuellen Vorschriften scheinen wirklich hinderlich zu sein für den Obstbau in Deutschland. Wer hat Ideen, wie wir schneller zu neuen Wirkstoffen kommen können? Ich hoffe auf konstruktive Vorschläge!
Der Verlust von Wirkstoffen ist wirklich alarmierend! 97 Pflanzenschutzmittel seit 2019 sind kein gutes Zeichen für die Zukunft unserer Landwirtschaft. Wie können wir das ändern?
Ich denke auch, dass eine schnellere Genehmigung notwendig ist! Aber was ist mit den möglichen Risiken für die Umwelt? Können wir da einen Kompromiss finden?
Es ist wichtig, dass wir auch über alternative Ansätze sprechen! Gibt es innovative Lösungen aus anderen Ländern, die wir übernehmen könnten?
Ich finde die Situation der Obstbaubetriebe in Deutschland wirklich besorgniserregend. Es ist erschreckend, dass wir nur zu 20 Prozent selbstversorgend sind! Was denkt ihr, wie könnte die Politik hier besser unterstützen?
Ich stimme dir zu, Fink! Die Importabhängigkeit ist ein großes Problem. Vielleicht sollten wir mehr über nachhaltige Anbaumethoden diskutieren? Gibt es da aktuelle Projekte?
Das Thema ist komplex! Ich glaube, eine Reform der Zulassungsverfahren könnte helfen. Aber wie können wir sicherstellen, dass Umweltschutz dabei nicht auf der Strecke bleibt?