BUND warnt: EU-Sondergipfel bedroht Gewässerschutz – PFAS-Belastung und Grundwasserstress auf Rekordhoch

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.
Anlässlich des Welttags der Feuchtgebiete warnt der BUND vor einer drohenden Aufweichung von EU-Gewässerschutzvorschriften. Der Verband ruft zu einer Petition auf, da auf einem EU-Sondergipfel am 12. Februar über Deregulierungen entschieden werden soll. Der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt kritisiert, dass damit die Trinkwasserversorgung von Millionen Menschen für kurzfristige Profitinteressen riskiert werde.

Inhaltsverzeichnis

Über uns:
Seit über 20 Jahren sind wir im Bereich Marketing und Kommunikation tätig und unterstützen Verbände, Organisationen und Institutionen mit fundierter Praxis- und Branchenexpertise. Unsere Arbeit wird durchweg positiv bewertet – unter anderem auf Trustpilot, ProvenExpert und in Google Bewertungen.

Unterstütze unsere Arbeit mit deiner Bewertung.
Große Konzerne kaufen Reichweite, wir setzen auf echte Leser. Deine positive Bewertung signalisiert dem Algorithmus Relevanz, stärkt unsere Sichtbarkeit und hilft, unabhängige Inhalte sichtbar zu halten.

Scanne den QR-Code oder klicke auf den Link. Du wirst direkt zu Google weitergeleitet.

* Der BUND startet am Welttag der Feuchtgebiete eine Petition zum Schutz natürlicher Wasserressourcen.
* Der Verband warnt vor einer Aushöhlung von Naturschutzgesetzen auf dem EU-Sondergipfel am 12. Februar.
* Der BUND fordert strengere Regulierung, da Industrieinteressen und Chemikalien das Wasser gefährden.

Wasser schützen: BUND ruft zum Handeln am Welttag der Feuchtgebiete auf

Am Welttag der Feuchtgebiete macht der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf die drohende Gefahr für unsere Wasserressourcen aufmerksam. Der Verband startet heute mit einer deutschlandweiten Petition, die zum Schutz unserer natürlichen Wasserquellen aufruft. Wasser ist Leben, und seine Bewahrung ist essenziell für Artenvielfalt, Klimaschutz und die Gesundheit der Bevölkerung. Der BUND fordert die Menschen auf, die Petition „Hände weg vom Naturschutz“ zu unterzeichnen und Bundeskanzler Friedrich Merz aufzufordern, sich aktiv für den Schutz unserer Gewässer einzusetzen.

Nächste Woche, am 12. Februar, treffen sich europäische Regierungen zum EU-Sondergipfel für mehr Wettbewerbsfähigkeit, den sich vor allem Bundeskanzler Merz gewünscht hat. Der Verband befürchtet, dass dort Maßnahmen beschlossen werden könnten, die wichtige Naturschutzgesetze aushöhlen und unsere Wasserlebensgrundlage gefährden. Besonders im Fokus steht die europäische Wasserrahmenrichtlinie, die festlegt, dass alle EU-Länder ihre Gewässer bis 2027 in einen guten Zustand bringen müssen. Eine Aushöhlung dieser Vorgaben würde den Schutz von Flüssen, Auen und Moore erheblich schwächen – mit Folgen für die Trinkwasserversorgung und letztlich für die Gesundheit der Bevölkerung.

Der BUND-Vorsitzende Olaf Bandt betont: „Der Schutz unserer natürlichen Wasserressourcen steht auf dem Spiel.“ Er kritisiert, dass Bundeskanzler Friedrich Merz sich vermutlich dem Druck umweltverschmutzender Industrien beugen möchte. Bandt warnt: „Es geht darum, zu verhindern, dass auf europäischer Ebene unsere Lebensgrundlage Wasser für Profitinteressen Einzelner aufs Spiel gesetzt wird und notwendige Schutzgesetze ausgehöhlt werden.“ Die Industrie nutzt Wasser bereits heute in riesigem Maße, teils sogar kostenlos. Dabei wächst die Gefahr, dass politische Deregulierungen den Schutz noch weiter schwächen, sodass zukünftig Profite noch leichter aus der Ressource Wasser gezogen werden können.

Chemische Belastungen sind ein weiteres Problem: Laut einer Studie des BUND aus dem Jahr 2025 wurden in Proben Ewigkeitschemikalien (PFAS) nachgewiesen*. Zudem warnt der Verband vor einem Wasserstress in jedem zweiten Landkreis, was durch eine Studie im Jahr 2025 bestätigt wurde*. Diese Fakten zeigen, dass die Regulierung unzureichend ist und die Belastung unserer Wasserressourcen zunimmt.

„Deutschland kommt eine Schlüsselrolle zu“, so Bandt. Wenn der Schutz unserer Wasserreserven verloren gehe, trügen alle den Preis, besonders die kommenden Generationen. Der BUND fordert deshalb mehr gesetzliche Regelungen, um die Wasserqualität nachhaltig zu sichern. Die Natur und unsere Daseinsvorsorge hängen entscheidend davon ab.

Zur Unterstützung der Petition und der Kampagne „Hands off nature“ können Interessierte weitere Informationen finden. Mit ihrer Unterschrift können Bürgerinnen und Bürger ein klares Zeichen setzen: Für sauberes Wasser, für den Schutz unserer Natur und gegen politische Deregulierung zu Lasten des Umweltschutzes.

Wasserpolitik in der EU: Herausforderungen, Strategien und politische Weichenstellungen

Die Europäische Union unternimmt momentan bedeutende Schritte, um die Wasserressourcen zu sichern und widerstandsfähiger gegen Klima- und Umweltbelastungen zu machen. Anfang Juni 2025 legte die EU-Kommission die Wasserresilienzstrategie vor, mit dem Ziel, die Qualität und Verfügbarkeit von Wasser in den Mitgliedsstaaten langfristig zu verbessern*. Zentrale Instrumente dieser Strategie sind unter anderem die Wasserrahmenrichtlinie und das Natura-2000-Netzwerk. Die Wasserrahmenrichtlinie verpflichtet die EU-Länder dazu, bis 2027 ihre Gewässer in einen guten Zustand zu bringen und nachhaltige Wasserbewirtschaftung sicherzustellen. Diese Richtlinie ist eine der wichtigsten rechtlichen Grundlagen für den Schutz der Wasserqualität und der aquatischen Artenvielfalt in Europa.

Die Strategie der EU sieht vor, die Belastung durch Schadstoffe zu verringern und den Zustand der Gewässer zu verbessern. Dennoch steht die Umsetzung vor hohen Herausforderungen: Nach Angaben der EU-Kommission besteht eine jährliche Finanzierungslücke von mindestens 23 Milliarden Euro (Stand: Anfang Juni 2025)*. Dieser erhebliche Finanzbedarf zeigt, dass die vorgesehenen Ressourcen noch nicht ausreichen, um die gesetzten Ziele zu verwirklichen und die Wasserqualität dauerhaft zu sichern. Die Lücke betrifft sowohl Investitionen in die Infrastruktur als auch in den Umweltschutz und den Gewässerschutz.

Chronologisch betrachtet erfolgte die Vorlage der Wasserresilienzstrategie im Frühsommer 2025. Seither hat sich die Diskussion zunehmend auf die Bedeutung einer ausreichenden Finanzierung konzentriert. Das aktuelle politische Signal setzt nun der BUND mit seinem Papier vom 2. Februar 2026: Es fordert einen EU-Sondergipfel, um die Wasserressourcen entscheidend zu schützen. Die Organisation warnt, dass auf dem bevorstehenden Gipfel Entscheidungen getroffen werden könnten, die die bestehenden Schutzgesetze gefährden und die Wasserqualität in Europa weiter schwächen könnten. Dies betrifft vor allem die Wasserrahmenrichtlinie, die bislang vorschreibt, dass alle Mitgliedsländer bis 2027 den guten Zustand der Gewässer herstellen müssen, sowie das Natura-2000-Netzwerk, das Gebiete für den Naturschutz schützt und für die Artenvielfalt essenziell ist.

Der vorausgegangene Schutzauftrag steht allerdings auf breitem Widerstand: Industrielle Interessen und Wirtschaftsverbände fordern eine Lockerung der Umweltvorschriften, um kurzfristig Profite zu sichern. Die Industrie zahlen aktuell bereits in erheblichem Maße in das Wasser ein, teilweise sogar kostenlos, was die Notwendigkeit zusätzlicher Regulierungen unterstreicht. Studien des BUND zeigten im Jahr 2024, dass in fast allen Proben Ewigkeitschemikalien (PFAS) nachgewiesen wurden, teilweise über den gesetzlichen Grenzwerten, die seit Anfang 2026 gelten*. Zudem warnte der Verband vor Grundwasserstress in jedem zweiten Landkreis Deutschlands, was die Dringlichkeit zusätzlicher politischer Maßnahmen belegt.

In diesem Zusammenhang betont der BUND die zentrale Rolle Deutschlands bei der Wasserpolitik Europas. Bei einem möglichen Rückschritt bei den Schutzstandards zahlen letztlich alle Menschen den Preis, insbesondere Kinder. Mehr gesetzliche Vorgaben seien notwendig, um Trinkwasserversorgung und Gesundheit langfristig zu sichern. Der Verband fordert, die Wasserressourcen vor Profitinteressen zu bewahren, um die Lebensqualität in Europa zu gewährleisten. Das klare Ziel bleibt: Die Wasserqualität muss auch künftig festen Schutzregelungen unterstehen, um die Ressourcen für kommende Generationen zu bewahren.

PFAS in Europa und Deutschland: Wie verbreitet ist die Belastung wirklich?

Forschungsergebnisse zeigen, dass PFAS in Wasser, Sedimenten und Grundwasser verbreitet sind. Diese Substanzen stellen eine Gefahr für Ökosysteme und die menschliche Gesundheit dar. Verschiedene Studien aus den letzten Jahren dokumentieren die Dimensionen dieser Belastung und liefern klare Fakten.*

Aktuelle Studien und ihre Erkenntnisse

Die europäische Studie PROMISCES hat PFAS in Regenwasserabflüssen sowie hohe PFOS-Werte in Sedimenten und Grundwasser am Tegeler Flughafensee nachgewiesen. Quelle: Wasserforschungsgesellschaft.* Diese Ergebnisse zeigen, dass PFAS in verschiedenen Komponenten des Wasserkreislaufs präsent sind und sich in der Umwelt ansammeln.

Die Organisation ChemTrust hat die Überschreitungen der Umweltqualitätsnorm (UQN) für PFOS in europäischen Wassergebieten untersucht. In Küstengewässern wurde eine Überschreitung in 73 % der Fälle festgestellt, in Seen stieg der Anteil von 11 % im Jahr 2018 auf 35 % im Jahr 2022. In Deutschland betrifft dies 83 % der Oberflächengewässer. Die UQN benennt Grenzwerte, die den Schutz der Umwelt und der Gesundheit sicherstellen sollen. Überschreitungen weisen auf eine zunehmende Belastung hin, die Regulierung und Überwachung notwendig macht.*

Zusätzlich ist PFAS im Grundwasser an über 1.500 Orten in Deutschland nachgewiesen.* Diese Zahl basiert auf aktuellen Messungen und veröffentlichten Studien im Jahr 2025.* Das zeigt, dass die Belastung keinesfalls ein Einzelfall ist, sondern flächendeckend vorkommt.

Überblick: PFAS-Funde im Vergleich

Jahr Gewässertyp / Ort Messwert / Indikator Einheit / Anmerkung Quelle / Stand
2025 Deutschland (Grundwasser) > 1.500 Orte Nachweis in Grundwasser Stand: 2025 (Quelle: VSR-Gewässerschutz)*
Küstengewässer PFOS-UQN-Überschreitung 73 % der Fälle Quelle: ChemTrust*
2018 Seen PFOS-UQN-Überschreitung 11 % der Fälle Quelle: ChemTrust*
2022 Seen PFOS-UQN-Überschreitung 35 % der Fälle Quelle: ChemTrust*
Oberflächengewässer (Deutschland) 83 % Überschreitung Quelle: ChemTrust*
Regenwasserabflüsse & Sedimente PFAS & PFOS-Werte hoch Quelle: Wasserforschungsgesellschaft*

Diese Zahlen belegen die weite Verbreitung von PFAS in unterschiedlichen Wasserarten in Europa und Deutschland. Trotz gesetzlicher Grenzwerte steigt die Belastung kontinuierlich: Die Daten der letzten Jahre warnen vor einer zunehmenden Diffusion dieser Substanzen im Wasserkreislauf.

Warum sind Überschreitungen der UQN bedeutend?

Die Umweltqualitätsnorm (UQN) gilt als maßgebliche Grenze, um die Belastung von Gewässern mit chemischen Stoffen zu kontrollieren. Überschreitungen bedeuten, dass die Konzentrationen an PFOS und anderen PFAS den sicheren Richtwert überschreiten und somit potenziell schädlich für Mensch und Natur sind. Die zunehmende Überschreitungsquote zeigt, dass aktuelle Maßnahmen unzureichend sind und verschärft werden müssen, um Wasserschutz und Gesundheit dauerhaft zu sichern.

Die kontinuierliche Messung und Überwachung, wie sie in den genannten Studien dokumentiert werden, verdeutlicht: PFAS sind ein global wachsendes Problem, das nur durch klare regulatorische Maßnahmen in den Griff zu bekommen ist.

Quellen:

  • Wasserforschungsgesellschaft: Projekt PROMISCES*
  • ChemTrust: Bericht zu Überschreitungen der UQN*
  • VSR-Gewässerschutz: Grundwassermessungen, Stand: 2025*

    Auswirkungen verschlechterten Wasserschutzes auf Gesellschaft und Gesundheit

Der Zustand unserer Wasserressourcen hat direkte Folgen für die Gesellschaft und individuelle Gesundheit. Wenn der Schutz von Gewässern nachlässt, verschärfen sich auch die Risiken für Trinkwasserqualität, Ökosysteme und das allgemeine Wohlbefinden. Dabei geht es nicht nur um abstrakte Umweltbelange, sondern um konkrete Alltagssituationen, die viele Menschen betreffen.

Ein Beispiel: Sinkt die Wasserqualität durch erhöhte Belastungen mit Schadstoffen, steigt die Gefahr, dass Schadstoffe ins Trinkwasser gelangen. PFAS-Chemikalien, die in den letzten Jahren immer wieder in Grundwasserproben nachgewiesen wurden, gelten als langlebig und können sich im menschlichen Körper anreichern. Diese Substanzen sind mit verschiedenen langfristigen Gesundheitsrisiken verbunden, etwa Allergien, Hormonstörungen oder sogar Krebs. Bei solchen Belastungen ist oft nicht sofort erkennbar, wie sich die Risiken in Jahren oder Jahrzehnten auswirken.*

Viele Kommunen stehen zudem vor der Herausforderung, die Trinkwasserversorgung trotz steigender Umweltbelastungen aufrechtzuerhalten. Diese Maßnahmen beeinflussen den Alltag der Bürgerinnen und Bürger erheblich, etwa wenn Wassermengen für die landwirtschaftliche Bewässerung oder die Industrie reduziert werden müssen.* Die Folge: Weniger Wasser für den Haushalt, längere Trockenperioden in einzelnen Regionen und die Gefahr, dass wertvolle Ökosysteme weiter unter Stress geraten.

Diese Belastungen wirken sich auch auf die Gesundheit der Menschen aus. Ein erhöhtes Risiko besteht vor allem für vulnerable Gruppen wie Kinder, ältere Menschen oder jene mit vorbestehenden Erkrankungen.*

Neben direkten Gesundheitsgefahren leidet die Artenvielfalt in Flüssen und Auen. Wasser- und Chemikalienbelastungen bedrohen das ökologische Gleichgewicht. Das Verschwinden natürlicher Wasserläufe und die Belastung von Flussökosystemen beeinträchtigen nicht nur das Artenreichtum, sondern auch die Fähigkeit der Natur, Wasser zu filtern und zu speichern. Dadurch verstärkt sich der Wasserstress in Regionen, in denen die Grundwasserreserven bereits schwinden.*

Der Schutz der Wasserressourcen ist also eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.* Eine konsequente Regulierung der Industrie, strengere Grenzwerte für Schadstoffe und der Schutz von natürlichen Fließgewässern sind notwendig, um langfristig die Trinkwasserversorgung zu sichern und die Gesundheit der Bevölkerung zu bewahren. Die Erkenntnisse aus aktuellen Analysen verdeutlichen: Ohne wirksamen Schutz könnten in Zukunft zahlreiche Gemeinden vor erheblichen Herausforderungen stehen, die nur schwer lösbar sind.

Ausblick: Wege für eine nachhaltige Wasserpolitik in Europa

Der kommende EU-Sondergipfel am 12. Februar steht im Fokus der öffentlichen Debatte, denn seine Entscheidungen könnten weitreichende Folgen für den Schutz der Wasserressourcen haben. Während die europäische Wasserrahmenrichtlinie bis 2027 die Verbesserung des Zustands aller Gewässer vorsieht, drohen Änderungen an diesem Schutzinstrument. Experten warnen vor einer Aushöhlung wichtiger Naturschutzgesetze, die die Wasserqualität und die Gesundheit der Bevölkerung maßgeblich sichern.

Was beim EU-Sondergipfel auf der Agenda steht

Der Gipfel wird vor allem vom Drängen um eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit der EU geprägt. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte im Vorfeld Aufmerksamkeit dafür gefordert, den „Standort Europa“ zu stärken. Doch daraus könnten Maßnahmen resultieren, die Naturschutzstandards reduzieren. Laut einer aktuellen Analyse des WBGU (Stand: Anfang Juni 2025) besteht die „jährliche Finanzierungslücke von mindestens 23 Milliarden Euro“ im Bereich Wasserpolitik* . Damit verbunden sind etwa Überlegungen, den Schutz der Flüsse, Moore und Auen aufzuweichen und die Umsetzung der Natura 2000-Netzwerke zu beschneiden.

Zudem steht die europäische Wasserrahmenrichtlinie im Fokus. Diese schreibt vor, dass bis 2027 alle Mitgliedstaaten Gewässer in einen „guten Zustand“ bringen müssen. Das Scheitern dieser Frist würde die Grundlagen der europäischen Wasser- und Naturschutzpolitik schwächen. Die Gefahr besteht, dass kurzfristige wirtschaftliche Interessen über den Schutz der Lebensgrundlagen gestellt werden.

Konkrete Schritte für Politik und Öffentlichkeit

Angesichts dieser Unsicherheiten ist Handlungsdruck spürbar. Die Bundesregierung kann auf mehreren Ebenen aktiv werden:

  • Politische Kontaktaufnahme, um den Ausbau umweltschützender Maßnahmen einzufordern
  • Zivilgesellschaftliches Engagement, etwa durch Unterschriftenaktionen wie die Petition „Hände weg vom Naturschutz“
  • Lokales Wasser-Monitoring, das Daten zum Zustand der Wasserqualität liefert und auf Missstände aufmerksam macht

Kurzfristig lassen sich diese Maßnahmen umsetzen, um den Schutz der Wasserressourcen zu sichern:

  • Initiativen zur stärkeren Regulierung chemischer Schadstoffe im Wasser
  • Ausbau öffentlich finanzierter Wasserüberwachungsprogramme
  • Präsentation deutlich erhöhter Investitionen in den Gewässerschutz

Der Blick richtet sich auf eine nachhaltige Politik, mit der die Wasserqualität in Europa langfristig gesichert werden kann. Der Einfluss der Industrie muss eingeschränkt werden, um die Grundversorgung und die Gesundheit der Bevölkerung zu gewährleisten.

Insgesamt braucht es eine konsequente Regulierung, um die Wasserressourcen zu bewahren und die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung zu sichern. Gerade in der aktuellen politischen Debatte kommt der öffentlichen Zivilgesellschaft eine bedeutende Rolle zu, um gesundheitsschädliche Entwicklungen zu verhindern und den bisherigen Schutzstandards gerecht zu werden.

Dieser Beitrag basiert auf einer Pressemitteilung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Weiterführende Quellen:

11 Antworten

  1. Das Thema Wasserqualität betrifft uns alle! Ich mache mir wirklich Sorgen über die Zukunft unserer Kinder wenn diese Chemikalien weiter ins Wasser gelangen.

    1. Ich mache mir auch Sorgen Bherrmann! Wir müssen unbedingt aktiv werden und unsere Stimmen erheben damit unsere Forderungen Gehör finden.

    2. Absolut! Wenn wir nichts unternehmen könnte dies katastrophale Folgen haben; daher sollte jeder Einzelne aktiv werden!

  2. ‚Wasser ist Leben‘, das sagt der BUND und ich glaube das stimmt! Aber warum scheinen die Politiker das nicht zu verstehen? Gibt es Pläne für bessere Gesetze zum Schutz des Wassers? Es muss mehr getan werden.

    1. ‚Wasser ist Leben‘ sollte für jeden gelten! Ich finde es erschreckend zu hören, wie viele Belastungen bereits da sind. Wir müssen auch Druck aufbauen für strengere Gesetze!

  3. Die Informationen im Artikel sind sehr alarmierend! Besonders die Erwähnung von PFAS hat mich überrascht. Ich wusste nicht, dass diese Chemikalien so weit verbreitet sind. Wie können wir sicherstellen, dass die Politiker handeln?

    1. Das ist wirklich eine gute Frage, Tobias! Ich denke, wir sollten den Druck aufrechterhalten und unsere Stimmen erheben. Vielleicht sollten wir Petitionen unterschreiben oder an Demonstrationen teilnehmen?

    2. Ich bin ganz deiner Meinung! Wenn genügend Menschen sich zusammenschließen und ihre Meinung äußern, können wir vielleicht etwas bewegen. Wir müssen laut sein!

  4. Ich finde es wichtig, dass wir uns mit dem Wasserschutz beschäftigen. Es ist erschreckend, wie viele Chemikalien in unserem Wasser sind. Was kann jeder Einzelne tun, um zu helfen? Ich denke, wir sollten alle mehr über den Schutz unserer Wasserressourcen lernen.

    1. Ich stimme dir zu, Sofia! Es ist wirklich traurig zu sehen, wie wenig unser Wasser geschützt wird. Vielleicht könnten wir eine lokale Gruppe gründen, die sich für den Schutz einsetzt? Das wäre doch ein guter Anfang.

    2. Ja, ich finde auch, dass es wichtig ist! Wir müssen uns alle zusammen tun und etwas unternehmen. Vielleicht gibt es auch schon Initiativen in meiner Stadt, an denen ich teilnehmen kann.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Mehr dazu:

Mehr zum Thema erfahren? Hier finden Sie ergänzende Artikel: ,
Bild von Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Über das Autor:innen-Netzwerk von verbandsbuero.de

Die Beiträge auf verbandsbuero.de entstehen in einem redaktionellen Netzwerk aus festangestellten und freien Redakteurinnen und Redakteuren mit langjähriger Erfahrung in Marketing, Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit. Unser Team ist seit vielen Jahren eng in der Vereins- und Verbandswelt vernetzt und arbeitet kontinuierlich mit Organisationen, Verbänden und Institutionen aus unterschiedlichen Bereichen zusammen.

Viele Inhalte werden gemeinschaftlich recherchiert, geschrieben und redaktionell überarbeitet. Dieses kollaborative Vorgehen stellt sicher, dass fachliche Tiefe, Praxisnähe und unterschiedliche Perspektiven in jeden Beitrag einfließen. Aus diesem Grund veröffentlichen wir unsere Inhalte bewusst als Netzwerk-Arbeit und nicht immer unter dem Namen einzelner Autor:innen.

Die redaktionelle Verantwortung liegt beim Netzwerk von verbandsbuero.de. Alle Beiträge basieren auf fundierter Praxiserfahrung, aktuellem Fachwissen und einem klaren Fokus auf die Anforderungen von Vereinen, Verbänden und Non-Profit-Organisationen.

Alle Beiträge