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Online-Sicherheit und Datenschutz gewinnen für Freelancer:innen weiter an Bedeutung

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Freelancer:innen gehen häufig mit sensiblen Kundendaten um und müssen oft sogar einen entsprechenden NDA-Vertrag unterzeichnen, ehe sie mit ihrer Arbeit beginnen können. Ein gehacktes Konto oder ein Datenleck können sich hierbei als fatal erweisen und sowohl den Ruf als auch die finanzielle Situation stark beeinträchtigen. Deswegen gewinnen die Themen Online-Sicherheit und Datenschutz für Freelancer:innen zunehmend an Bedeutung.

Wir stellen dir in diesem Artikel vor, welche Gefahren im Internet lauern und mit welchen Tipps du für eine hohe Sicherheit sorgen kannst. So vermeidest du im Handumdrehen die größten Risiken bei deiner Arbeit mit sensiblen Daten.

Wie hoch ist die Gefahr eines Datenlecks wirklich?

Es vergeht eigentlich kaum ein Monat, in dem die Nachrichten nicht von einem großen Datenleck berichten. So gab es erst kürzlich einen Zwischenfall beim Onlineshop von Lidl, bei dem Angreifer aufgrund einer IT-Panne sensible Kundendaten abgreifen konnten. Lidl musste betroffene Kunden informieren und hat darüber hinaus eine Strafanzeige gestellt.

Ein Konzern wie Lidl wird diesen Vorfall wahrscheinlich relativ einfach verkraften können, für Freelancer:innen sieht das hingegen oft ganz anders aus. Doch wie hoch ist eigentlich das Risiko, selbst zum Opfer zu werden? Laut einer Umfrage der Verbraucherzentrale, waren bereits 30 % der Internetnutzer:innen von einem gehackten Online-Konto betroffen.

Die Gefahr ist also real: Du musst für hohen Schutz sorgen und alle Konten entsprechend schützen, damit du nicht selbst zur Quelle eines Datenlecks wirst. Darüber hinaus gibt es aber noch ein paar weitere Tipps, mit denen sich die Online-Sicherheit und der Datenschutz weiter steigern lassen – mehr dazu im nächsten Abschnitt.

5 praktische Tipps für hohe Online-Sicherheit

1. Alle Systeme und Programme aktualisieren

Veraltete Software ist eine der häufigsten Ursachen für einen gehackten Account oder gestohlene Daten. Die Angreifer nutzen nämlich gerne bekannte Sicherheitslücken, um einen unbefugten Zugriff zu erhalten. Deswegen gehören regelmäßige Updates aller Systeme und Programme zum Standard der sogenannten Cyberhygiene.

Die gute Nachricht: Oft gibt es die Möglichkeit für automatische Updates, ob beim Betriebssystem oder bei den meisten Apps. Manchmal muss man aber auch selbst tätig werden und eine bestimmte Software manuell updaten. Der Aufwand lohnt sich allemal, um hohe Sicherheit und Datenschutz gewährleisten zu können.

2. Starke Passwörter und Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)

Schwache Passwörter sind ebenfalls ein Risiko, viele Menschen verwenden sogar das gleiche Passwort für mehrere Konten. Jedoch sollten Passwörter immer über eine hohe Komplexität verfügen und vor allem einzigartig für jedes Konto sein. Wer einen hohen Verwaltungsaufwand im Alltag befürchtet, kann einfach einen modernen Passwort-Manager nutzen.

Die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) geht sogar noch einen Schritt weiter. Diese Technologie ist bereits bei vielen Diensten verpflichtend, doch als Freelancer:in solltest du grundsätzlich so viele Konten wie möglich damit schützen. Jeder (unbekannte) Zugriff benötigt dann eine explizite Bestätigung durch ein zweites Verfahren.

3. VPN-App auf allen Geräten nutzen

Freelancer:innen sind oft mobil und arbeiten von verschiedenen Orten aus. Hierzu können Coworking-Spaces oder Cafés gehören, die in der Regel ein öffentliches WLAN bereitstellen. Das ist praktisch, kann aber auch eine Gefahr bedeuten. Im öffentlichen WLAN lassen sich übertragene Daten nämlich aufgrund der fehlenden Verschlüsselung abgreifen.

Eine VPN-App kann dir hier den nötigen Schutz bieten, indem sie alle Übertragungen sicher verschlüsselt. Deshalb schreiben auch die meisten Unternehmen ihren Mitarbeitern im Homeoffice ein VPN vor. Als Freelancer:in solltest du dich ebenfalls daran halten und alle Kundendaten durch eine zusätzliche Verschlüsselung effektiv schützen.

4. Datenverschlüsselung und Backups

Lokale Daten auf Endgeräten sollten ebenfalls immer verschlüsselt werden, damit sie bei Verlust oder Diebstahl weiterhin geschützt bleiben. Die gute Nachricht: Beliebte Betriebssysteme wie Windows, MacOS und Android bieten meistens ab Werk eine eingebaute Funktion an. Du musst sie nur in den Einstellungen finden und aktivieren.

Lokale Backups auf externen Datenträgern lassen sich auf ähnliche Weise verschlüsseln. Wer hingegen Cloud-Backups bevorzugt, sollte hierbei auf den richtigen Anbieter setzen. OneDrive oder iCloud sind für Kundendaten eher ungeeignet. Spezialisierte Anbieter mit End-to-End-Verschlüsselung, Zero-Knowledge-Architektur und Sitz in der EU sind die bessere Wahl.

5. Datenlecks im Internet regelmäßig prüfen

Wie das anfangs genannte Beispiel von Lidl zeigt, können sensible Kontodaten auch über ein Datenleck bei einem Anbieter ins Internet gelangen. Man selbst hat hierbei kaum eine Möglichkeit, ein solches Szenario zu verhindern. Es ist aber natürlich nicht praktikabel, ständig die Nachrichten nach möglichen Datenlecks zu durchsuchen.

Die viel bessere Option ist ein kostenloser Datenleck-Check durch einen seriösen Dienst. Dieser prüft anhand deiner E-Mail-Adresse, ob dein Konto von einem Datenleck betroffen sein könnte. Es durchsucht hierfür eine riesige Datenbank aller bekannten Vorfälle. Gibt es einen Treffer, solltest du sofort das Passwort ändern und alle zuvor genannten Tipps befolgen.

Fazit: Bereits mit ein paar einfachen Tipps können Freelancer:innen für hohe Sicherheit sorgen

Ein gehacktes Konto oder ein Datenleck kann für dich als Freelancer:in weitreichende Folgen haben. Hoher Schutz ist aber gar nicht mal so schwierig. Halte alle deine Geräte und Apps auf aktuellem Stand, verwende starke Passwörter und 2FA und setzte auf eine Verschlüsselung aller Daten. Dadurch schaffst du eine sichere Umgebung für sensible Kundendaten.

Transparenzhinweis: Dieser Beitrag und die verwendeten Bilder können ganz oder teilweise mithilfe künstlicher Intelligenz erstellt oder bearbeitet worden sein.

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