– Minerva Hase und Nikita Volodin führen nach dem Kurzprogramm der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand.
– Das deutsche Paar erreichte eine persönliche Bestleistung von 80,01 Punkten mit einem fehlerfreien Programm.
– Annika Hocke und Robert Kunkel qualifizierten sich als Elfte für das olympische Kür-Finale am Montag.
Deutsches Eiskunstlauf-Team überzeugt bei Olympia in Mailand — Führung vor der Kür-Entscheidung
Die deutschen Paarläufer Minerva Hase und Nikita Volodin zeigten bei den Olympischen Winterspielen 2026 in Mailand ein beeindruckendes Kurzprogramm. Mit einer neuen persönlichen Bestleistung von 80,01 Punkten setzen sie sich vor den georgischen Europameistern Anastasiia Metelkina und Luka Berulava (75,46 Punkte) sowie den Kanadiern Lia Pereira und Trennt Michaud (74,60 Punkte) an die Spitze des Feldes. Die Kür-Entscheidung am Montagabend verspricht ein packendes Finale.
Der Auftakt für das deutsche Duo verlief äußerst erfolgreich. Besser hätte es aus Sicht der Athleten kaum laufen können: Mit einem fehlerfreien Weltklasse-Auftritt sorgten Minerva Hase und Nikita Volodin für eine zwischenzeitliche Bestmarke. „Nach dem Programm waren wir sehr glücklich, dass alles so gut funktioniert hat. Das Publikum war fantastisch, das hat uns sehr unterstützt, aber es war erst der erste Teil,“ erklärte Minerva Hase. Die gemeinsamen Bemühungen wurden mit Lob und einer hohen Punktzahl belohnt. Besonders beachtet wurden der Dreifach-Twist Level vier, der Einzelsprung Dreifach-Salchow sowie der Dreifach-Wurf-Rittberger – allesamt technisch einwandfrei. Dazu überzeugte die leidenschaftliche Tango-Choreographie. Mit diesem Resultat gingen die deutschen Vize-Europameister in die abschließende Kür, um am Montag den finalen Platz zu sichern.
Die Athleten betonten die Bedeutung des gelungenen Kurzprogramms. „Wir haben uns heute darauf konzentriert, unseren Job zu machen, und das Programm als weiteren Durchlauf wie im Training zu sehen und so wollen wir es auch morgen angehen. Wir fokussieren uns nicht auf Punkte oder Plätze,“ berichtete Hase weiter. Für sie ist die Leistung vor allem ein Beweis ihrer Stabilität nach einer Verletzungshistorie: „Dass wir nach der Hand-Verletzung im Sommer jetzt hier stehen und ein fehlerfreies Kurzprogramm abliefern, ist viel mehr wert, als ob es 67, 69 oder 71 Punkte wären.“
Das zweite deutsche Paar, Annika Hocke und Robert Kunkel, erreichte mit 67,52 Punkten den elften Platz und qualifizierte sich für das Finale. „Wir hatten eine super Zeit zusammen auf dem Eis und das war das Wichtigste. Wir haben alles gezeigt, was wir zeigen konnten und es sicher in die Kür geschafft,“ sagte Hocke. Mit Blick auf die Kür am Montag äußerte sie die Hoffnung, dass die Wertungsrichter noch wohlgesonnener seien. Kunkel ergänzt: „Dass wir nach der Hand-Verletzung im Sommer jetzt hier stehen und ein fehlerfreies Kurzprogramm abliefern, ist viel mehr wert, als ob es 67, 69 oder 71 Punkte wären.“ Die Stimmung in der Milano Ice Skating Arena war laut ARD-Kommentator Daniel Weiss überwältigend. Besonders die spektakuläre Darbietung von Kunkel, der seine Partnerin beim Choreografieschritt durch die Luft schleuderte, stieß auf großen Beifall. Kunkel dazu: „Das bedeutet uns eigentlich alles. Wir laufen für die Zuschauer und haben extra Show-Elemente einstudiert, um uns von anderen abzuheben.“
Die Finalrunde in Mailand findet am Montag, 16. Februar, von 20:00 bis 23:00 Uhr statt. Annika Hocke und Robert Kunkel steigen um 20:54 Uhr in das Eis ein, das deutsche Top-Duo, Minerva Hase und Nikita Volodin, als letzte Paar um 22:44 Uhr. Die Zuschauer dürfen sich auf ein spannendes Showdown freuen, bei dem die Athleten um die besten Platzierungen kämpfen.*
Einordnung: Was der Vorsprung nach dem Kurzprogramm für das deutsche Paarlaufen bedeutet
Der Vorsprung nach dem Kurzprogramm bei Olympischen Winterspielen ist für Paare eine bedeutende Ausgangsposition. Für deutsche Athleten wie Minerva Hase und Nikita Volodin, die nach ihrem glanzvollen kurzen Auftritt an der Spitze des Feldes liegen, eröffnet sich eine klare Chance, sich deutlich auf dem Weg zur Medaille zu positionieren. Laut der Deutschen Eislauf-Union hat die Nation zwei Startplätze im Paarlaufen für die Olympischen Spiele 2026 in Mailand (Stand: September 2025)*. Dieser Platz 1 nach dem Kür-Teil ist für den weiteren Verlauf des Wettbewerbs ausschlaggebend: Er bietet eine bessere Ausgangsposition für die Entscheidung in der Kür, stärkt das Selbstvertrauen der Sportler und erhöht den Erwartungsdruck auf die Konkurrenz.
Ein erster Platz im Kurzprogramm schafft einen psychologischen Vorteil: Das deutsche Paar kann mit mehr Freiheiten in der Kür agieren, da sie den Druck auf die Verfolgergruppe erhöhen. Zugleich ist sich das Team bewusst, dass dieser Victory, obwohl aussagekräftig, keine Garantie für den Gesamtsieg ist. Es gilt, den Vorsprung zu verteidigen und die Nerven zu bewahren. Für die Öffentlichkeit signalisiert ein Führungsplatz nach dem Kurzprogramm außerdem, dass das deutsche Paar auf Augenhöhe mit den Topfavoriten liegt.
Chancen und Risiken im Überblick:
- Vorteil: bessere Ausgangsposition für die Entscheidung in der Kür
- Risiko: erhöhter Druck in der Kür, möglicherweise zu Fehlern führend
- Bedeutung: erheblich für die Teamwertung und die Wahrnehmung durch Publikum und Medien
Diese Ausgangslage ist im Vergleich zu anderen Ländern äußerst günstig. Laut der Pressemitteilung erreichte das deutsche Paar Hase/Volodin am Sonntag in Mailand eine persönliche Bestleistung von 80,01 Punkten* und liegt so klar an der Spitze des Feldes — eine Situation, die sowohl die Chancen auf eine olympische Medaille steigert als auch die Erwartungshaltung an das Team erhöht.
In der Praxis bedeutet eine Spitzenposition nach dem Kurzprogramm, dass die Deutschen den besten Start für die Kür haben. Das verschafft einen psychologischen Vorteil, fordert aber zugleich einen kühlen Kopf, um mögliche Nervosität zu vermeiden. Vor allem, weil die Zuschauer, Medien und das Team die Position nach einer starken Leistung im Kurzprogramm als Referenzpunkt nehmen. Die bisherige Leistung untermauert die Annahme, dass das deutsche Duo in der Lage ist, auch in der Kür eine überzeugende Leistung zu zeigen und sich so im Gesamtfeld nach oben zu katapultieren.
Chancen für eine deutsche Medaille im Eiskunstlauf – gesellschaftliche Bedeutung und Ausblick
Seit dem letzten deutschen Erfolg im Paarlaufen bei den Olympischen Spielen 2018 in Pyeongchang ist eine deutsche Medaille im Paarlaufen die Maßlatte für den nationalen Erfolg. Der aktuelle Kurs bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand lässt optimistisch auf eine Chance für eine deutsche Medaille blicken. Mit dem Kurzprogramm von Minerva Hase und Nikita Volodin, das am Sonntag in Führung ging, besteht die Möglichkeit, eine weitere deutsche Medaille zu erringen. Das Paar erreichte 80,01 Punkte*.
Der aktuelle Vorsprung bietet Chancen, aber auch Risiken. Hase und Volodin verfügen über das Potenzial, ihre starke Leistung im Finale zu bestätigen und möglicherweise eine Medaille zu gewinnen. Gleichzeitig bleibt die Konkurrenz im Blick, denn auch bei den anderen Paaren ist Entwicklungspotenzial vorhanden. Für deutsche Vertreter wie Annika Hocke und Robert Kunkel, die sich mit 67,52 Punkten für das Finale qualifizierten, gilt: Jeder Auftritt entscheidet. Das abschließende Kür-Finale am Montagabend ist somit der Höhepunkt, bei dem alles möglich ist.
Zur gesellschaftlichen Relevanz: In Deutschland wächst das Interesse an Eiskunstlauf, und ein Erfolg bei den letzten Olympischen Spielen hat die Sichtbarkeit dieses Sports erheblich gesteigert. Für den deutschen Nachwuchs, die breite Öffentlichkeit und die Medien ist ein Podestplatz ein Beweis dafür, dass deutsche Athletinnen und Athleten auf europäischem und weltweitem Niveau mithalten können. Der Medaillenerfolg kann als Motivation für den weiteren Nachwuchsförderung dienen und Sportarten profilieren, die bislang oft im Schatten anderer standen.
Zuschauer und Fans können die Ergebnisse des Finales live verfolgen, etwa beim Öffentlich-Rechtlichen Sender ARD am Montagabend ab 20:00 Uhr. Die Spannung bleibt hoch, und der Blick richtet sich auf die deutschen Paare, die alles geben, um den bisher besten Olympiamedaillenspiegel für Deutschland zu erreichen. Für alle, die die Entwicklung intensiv verfolgen möchten, empfiehlt sich: regelmäßig die offiziellen Onlineseiten und die Medienservices der Deutschen Eislauf-Union zu nutzen.
Ein erfolgreicher Medaillen-Check an diesem Montag könnte eine neue Erfolgsgeschichte für den deutschen Eiskunstlauf schreiben – gesellschaftlich wie sportlich.
Die nachfolgenden Inhalte basieren auf einer Pressemitteilung der Deutschen Eislauf-Union e.V.
Weiterführende Quellen:
- „Deutschland hat zwei Startplätze im Paarlaufen für die Olympischen Winterspiele 2026 (Stand: September 2025).“ – Quelle: https://www.eislauf-union.de/de/media1/pressemitteilungen/1224-deu-paarlaeufer-und-eistaenzer-schlagen-road-to-milano-ein
- „Die letzte deutsche Olympia-Medaille im Paarlauf gewannen Aljona Savchenko/Bruno Massot mit Gold in Pyeongchang 2018 (Stand: 13.02.2026).“ – Quelle: https://www.zdfheute.de/sport/olympia-2026-eiskunstlauf-volodin-hase-kurzprogramm-100.html
9 Kommentare
‚Der Druck kann zu Fehlern führen‘ – das ist ein großes Thema im Sport. Wie geht ihr mit Druck um? Ich finde es spannend zu sehen, wie Athleten damit umgehen.
‚Kühlen Kopf bewahren‘ ist echt wichtig! Ich habe immer wieder gehört, dass mentale Stärke entscheidend ist.
‚Wir laufen für die Zuschauer‘ – dieser Satz von Kunkel hat mich berührt! Es zeigt, wie wichtig die Unterstützung ist.
Ich fand es bemerkenswert, wie gut Hocke und Kunkel sich qualifiziert haben. 67,52 Punkte sind nicht schlecht! Glaubt ihr, dass sie auch in der Kür überraschen können?
Definitiv! Sie haben das Potenzial für eine gute Leistung. Es hängt alles von ihrem Auftritt ab!
‚Jeder Auftritt entscheidet‘ – das ist so wahr! Ich drücke beiden Paaren die Daumen für das Finale.
Ich finde die Leistung von Hase und Volodin wirklich beeindruckend! 80,01 Punkte sind eine tolle Bestleistung. Ich frage mich, wie sie den Druck im Finale bewältigen werden. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht?
Ja, das war wirklich stark! Ich hoffe, dass sie den positiven Schwung mit ins Finale nehmen können. Es ist so wichtig für das Selbstvertrauen!
Ich bin auch gespannt auf die Kür! Die Zuschauer spielen eine große Rolle – wie hat euch die Atmosphäre in der Arena gefallen?