– Der Bundesverband Windenergie Offshore begrüßt die Verschiebung der Offshore-Wind-Auktionen für 2026.
– Die Ausschreibungen für die Flächen N-10.1 und N-10.2 werden auf 2027 verschoben, um ein neues Auktionsdesign zu ermöglichen.
– Der Verband fordert Planungssicherheit und Transparenz bei Verzögerungen von Netzinfrastrukturprojekten.
BWO begrüßt Verschiebung der Offshore-Wind-Ausschreibungen und fordert Planungssicherheit
Der Bundesverband Windenergie Offshore (BWO) zeigt sich mit dem Beschluss des Bundeskabinetts vom 28. Januar 2026 zufrieden, die für 2026 geplanten Offshore-Wind-Ausschreibungen zu verschieben*. In einer Mitteilung hebt der Verband hervor, dass die Verschiebung eine „richtige Entscheidung“ sei, um Risiken für die Branche zu minimieren. Das Kabinett hat einem Änderungsantrag der Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD zugestimmt, mit dem die Ausschreibungen für die Windflächen im Jahr 2026 ausgesetzt werden*.
Der Verband fordert zudem eine möglichst frühe Wiederaufnahme der Auktionen, da eine generelle Verschiebung auf 2027 Unsicherheiten in der Wertschöpfungskette schaffe. Für die im August 2025 nicht bezuschlagten Offshore-Flächen N-10.1 und N-10.2 mit einer Gesamtkapazität von 2,5 Gigawatt und einer Fläche von rund 182 Quadratkilometern ist eine Inbetriebnahme ab 2030 und 2031 geplant*. Die Bundesnetzagentur ist verpflichtet, eine erneute Ausschreibung für diese Flächen durchzuführen*, da die ursprünglich geplanten Verfahren ohne Bieter im August 2025 erfolgten.
Hans Sohn, Leiter der Stabsstelle Politik und Kommunikation des BWO, betont: „Der BWO hat sich frühzeitig und wiederholt für eine Verschiebung der Auktionen ausgesprochen. Dass das Kabinett dieser Einschätzung nun folgt, ist ein richtiges Signal.“ Er ergänzt, dass die bisherigen Regeln für die Auktionen zu riskant gewesen wären und ein neues Auktionsdesign auf der Basis von Zweiseitigen Differenzverträgen mit Indexierung notwendig sei. Dieses Modell soll Risiken begrenzen und Investitionen wieder ermöglichen.
Gleichzeitig fordert der Verband eine Optimierung der Flächen, um bessere Ertragschancen zu sichern. Die bisher geplante Zahl der Volllaststunden bei den Flächen N-10.1 und N-10.2 ist laut BWO zu gering, was der Technologie ihrer Stärke – einer stetigen Stromproduktion – schaden würde. Um die Klimaziele dennoch zu erreichen, müsse die Technologie voll genutzt werden können.
Auch die frühzeitige und transparente Kommunikation über Verzögerungen bei zentralen Infrastrukturen sei essenziell, um Risiken realistisch einschätzen und Fehlentwicklungen bei Ausschreibungen verhindern zu können. Der Verband betont, dass die geplante Verschiebung zwar notwendig sei, die nächste Auktion jedoch so rasch wie möglich erfolgen müsse, um Unsicherheiten zu minimieren.
Der Hintergrund: Die Verschiebung ist Teil eines Änderungen des Gesetzesentwurfs, der Wasserstoff-Produktion sowie weitere energierechtliche Rahmenbedingungen beschleunigen soll. Die Offshore-Flächen N-10.1 und N-10.2, die ab 2030/2031 in Betrieb gehen sollen, wurden nach einer Ausschreibung ohne Bieter im August 2025 neu ausgeschrieben. Die Bundesnetzagentur ist verpflichtet, diese Flächen erneut zu versteigern.
Der Bundesverband Windenergie Offshore vertritt die Interessen der Branche in Deutschland und ist zentraler Gesprächspartner für Politik und Behörden bei allen Fragen der Windenergie auf See.
Warum die Offshore-Windauktionen im Jahr 2025 scheiterten
Die Offshore-Wind-Auktionen in Deutschland im Jahr 2025 verliefen weniger erfolgreich als geplant. Nachdem im August 2025 keine Zuschläge für die Flächen N-10.1 und N-10.2 vergeben wurden, kam es zu einem massiven Gebotsstopp. Dabei sank das Interesse an den Ausschreibungen deutlich, und es blieben sämtliche Gebote aus. Dieser Zeitraum markiert den Beginn einer Phase erhöhter Unsicherheit, die die Branche bis in das Jahr 2026 hinein belastete. Die ursprünglich geplanten erneuten Ausschreibungen wurden aufgrund der Verschiebung auf 2027 vertagt.*
Chronologie und unmittelbare Auslöser (August 2025)
Im August 2025 blieb endgültig jegliches Gebot aus, was die Branche vor große Probleme stellte. Verantwortlich dafür waren vor allem verschärfte Marktbedingungen: Lieferketten waren angespannt, die Kosten für Anlagen und Betrieb stiegen, während die Erlössituation für Offshore-Windparks unsicher blieb. Diese Faktoren führten dazu, dass Investoren sich zurückhielten; die Nachfrage nach Windenergieprojekten sank.*
Die Bundesnetzagentur hatte vorgesehen, die Flächen erneut auszuschreiben, doch die Verschiebung auf 2027 wurde notwendig, um die Finanzierung und die Planungssicherheit wieder zu verbessern. Der Bundesverband Windenergie Offshore forderte bereits früh eine Verschiebung, um die Risiken für Investoren zu verringern und die technischen Rahmenbedingungen zu verbessern.*
Strukturelle Gründe für das Scheitern der Auktionen
Neben den kurzfristigen Markt- und Unsicherheiten beeinflussen tiefgreifende strukturelle Faktoren die Situation. Die Lieferketten in der Windenergiebranche sind 2025 weiterhin angespannt, was die Beschaffung wichtiger Komponenten erschwert. Zudem steigen die Kosten für Anlagen, Betrieb und Wartung deutlich an, was die Wirtschaftlichkeit der Offshore-Projekte bedroht.
Darüber hinaus führt die Erlössituation bei Offshore-Anlagen zu Unsicherheiten. Die Erzeugungskapazitäten sind zwar grundsätzlich stabil, jedoch ist die erwartete Zahl der Volllaststunden bei der bisherigen Planung zu gering. Das raubt der Windkrafttechnologie ihre Stärke: eine kontinuierliche Stromproduktion. Die Branche fordert daher eine Überarbeitung des Ausschreibungsdesigns, etwa durch zweiseitige Differenzverträge mit Indexierung, um Risiken besser zu verteilen und Investitionen zu sichern.
Hinzu kommt die Notwendigkeit, Netzinfrastrukturen frühzeitig transparent zu kommunizieren. Verzögerungen bei zentralen Verkabelungs- und Konverterprojekten erschweren die Planung der Offshore-Flächen erheblich. Ohne klare Informationen über diese Infrastrukturprobleme lässt sich keine realistische Risikoabschätzung vornehmen, was letztlich die Nachfrage in den Auktionen weiter hemmt.
Zusammengefasst dämpfen hohe Kosten, unsichere Erlössituationen und infrastrukturelle Verzögerungen in ihrer Gesamtheit die Bereitschaft der Investor:innen, sich an Offshore-Auktionen zu beteiligen. Diese Faktoren verschärften die Lage im Jahr 2025 erheblich und führten letztlich zum Gebotsstopp im Sommer. Die Branche fordert daher unter anderem eine frühzeitige Überprüfung und Anpassung der Inhalte und Rahmenbedingungen zukünftiger Ausschreibungen, um den Ausbau der Offshore-Windenergie wieder voranzutreiben.
Reformforderungen für die Offshore-Windenergie: Neue Wege für eine nachhaltige Zukunft
Die Planung und Finanzierung von Offshore-Windenergie in Deutschland stehen vor bedeutenden Veränderungen. Im Fokus stehen dabei Vorschläge für ein neues Auktionsdesign sowie konkrete Reformforderungen, die darauf abzielen, die Effizienz und Planungssicherheit in der Branche zu erhöhen. Ziel ist es, den Ausbau der Windenergie auf See nachhaltig voranzutreiben und die gesetzlichen Rahmenbedingungen an zukünftige Anforderungen anzupassen.
Was ist ein Contract for Difference (CfD)? (Kurz erklärt)
Ein Contract for Difference (CfD) ist ein Vertragsmodell, das zur Stabilisierung der Einnahmen von Wind- und Solarparks dient. Es sieht vor, dass Betreiber einen festgelegten Basispreis für den erzeugten Strom erhalten. Überschreitungen des Marktpreises werden ausgeglichen, während bei niedrigeren Preisen eine Differenz vom Betreiber ausgeglichen wird. So sinkt das Risiko für Investoren und die Planungssicherheit erhöht sich. Das Modell soll Investitionen in den Ausbau erneuerbarer Energien fördern und gleichzeitig Marktvolatilitäten abfedern.*
Konkret geforderte Änderungen (Stand: Januar 2026)
Aus Sicht der Branche ist es notwendig, die rechtlichen und planerischen Rahmenbedingungen für den Offshore-Windenergieausbau deutlich zu verbessern. Hierzu zählen vor allem folgende Reformforderungen:
- Bebauungsdichte: Die Flächen sollen so genutzt werden, dass die kumulative Kapazität 10 Megawatt pro Quadratkilometer nicht überstiegen wird, um eine nachhaltige Nutzung der Meeresflächen zu gewährleisten.
- Volllaststunden: Die Angabe einer konkreten Zielzahl zur Mindestvolllaststundenzahl wurde entfernt, da keine verlässliche Quelle vorliegt.
- Genehmigungsdauer: Die Genehmigungsverfahren sollen auf 35 Jahre angepasst werden, anstelle der bisherigen 25 Jahre, um Investitionen langfristiger zu sichern.
- Betriebsdauerverlängerungen: Mögliche Verlängerungen der Betriebsdauer bis zu zehn Jahren sollen ermöglicht werden, um eine längere Nutzung der Anlagen zu gewährleisten.
Diese Forderungen sollen die Rahmenbedingungen verbessern, um den Ausbau der Offshore-Windenergie wirtschaftlich nachhaltiger zu gestalten.*
Zukünftige rechtliche Anpassungen und klare Zielsetzungen
Zusätzlich plant die Regierung, bis 2026 rechtliche Änderungen umzusetzen, die ab 2027 in Kraft treten sollen. Diese Anpassungen sollen die Flächenausweisung, Genehmigungsverfahren sowie die Ausschreibungsregeln modernisieren. Ziel ist eine deutlich schnellere und planungssichere Umsetzung der Offshore-Windprojekte. Laut dem Bundesverband Windenergie Offshore (BWO) wird eine solche Reform die Branche wiederbeleben, indem sie Investitionen erleichtert und Risiken minimiert (Stand: 2025).*
Die Branche fordert, die Verschiebung der Auktionen so kurz wie möglich zu halten, um Unsicherheiten zu vermeiden. Insbesondere die Optimierung der Flächen N-10.1 und N-10.2, die ab 2030 und 2031 in Betrieb gehen sollen, ist zentral. Die bisher geplante geringe Zahl der Volllaststunden stellt eine Einschränkung für die stetige Stromproduktion dar, weshalb eine Verbesserung der Ertragsaussichten dringend erforderlich ist. Zudem ist die frühzeitige Information über Verzögerungen bei Infrastrukturprojekten essenziell, um Risiken frühzeitig zu erkennen und zu steuern.
Diese Reformansätze bilden einen wichtigen Baustein dafür, den Offshore-Windpark-Ausbau in Deutschland effizienter, nachhaltiger und rechtssicherer zu gestalten. Auf eine enge Umsetzung dieser Forderungen kommt es an, um die Klimaziele nachhaltig zu sichern und die Energiewende auf See erfolgreich voranzutreiben.
Divergierende Perspektiven auf die Verschiebung der Offshore-Wind-Auktionen: Politik, Wirtschaft und Folgen
Die geplante Verschiebung der Offshore-Wind-Auktionen für 2026 sorgt für unterschiedliche Reaktionen. Während Branchenverbände die Entscheidung begrüßen, kritisieren insbesondere Landespolitiker die Neuregelung. Die politischen und wirtschaftlichen Folgen der Verzögerung sind Gegenstand intensiver Debatten und beeinflussen die weitere Entwicklung der Windenergie auf See in Deutschland.
Landespolitische Kritik (Niedersachsen)
Landespolitiker, insbesondere in Niedersachsen, äußern heftige Bedenken gegen die Verschiebung der Offshore-Wind-Auktionen. Die Energieminister der Region fordern, die Verschiebung nicht in der aktuellen Bundesgesetz-Novelle zu berücksichtigen. Begründet wird dies mit der Notwendigkeit, die ambitionierten Ausbauziele zu sichern und Verzögerungen im Zeitplan zu vermeiden. Politiker warnen davor, dass eine späte Ausschreibung das Erreichen der ausgegebenen Zielmengen gefährdet und die Planungssicherheit für beteiligte Akteure im Offshore-Bereich erschwert. Für sie ist eine schnelle Umsetzung der Auktionen unabdingbar, um die regionalen Klimaziele zu gewährleisten und die Energieversorgung nachhaltig zu sichern.*
Wirtschaftliche Folgen für die Lieferkette
Auf wirtschaftlicher Seite führt die angespannte Lage in der Lieferkette zunehmend zu Kostensteigerungen und Unwägbarkeiten bei Investitionen in die Offshore-Windbranche. Die längere Verzögerung schafft Unsicherheiten für Investoren und Zulieferer, die auf stabile Rahmenbedingungen angewiesen sind. Laut einer Analyse der Deutschen Börse im Jahr 2025 steigen durch Verzögerungen die Kosten für Projektentwicklung, Bau und Betrieb deutlich.*
Die Unsicherheit bei der Ertragskraft, etwa durch die erwartete geringere Zahl an Volllaststunden in der aktuellen Planung, wirkt sich negativ auf die Rentabilität aus. Investoren zögern, ihre Ressourcen in Projekte zu stecken, solange klare Zeitpläne fehlen. Zudem drängt die Branche auf frühzeitige und transparente Informationen zu zentralen Netzinfrastrukturen, um Risiken realistisch einschätzen und Fehlentwicklungen bei den Ausschreibungen vermeiden zu können.
Die Verschiebung auf 2027 werde zwar als kurzfristige Lösung gesehen, doch insgesamt stellt sie eine Herausforderung dar. Die Branche fordert, dass die nächste Auktion so schnell wie möglich nach oben folgt, um die verbleibenden Flächen effizient zu nutzen und die technologischen Vorteile der Offshore-Windenergie voll auszuschöpfen.
In Summe zeigen diese unterschiedlichen Perspektiven, wie komplex die Situation für die deutsche Offshore-Windbranche ist. Während politische Akteure auf die Einhaltung der Ausbauziele pochen, warnen die Wirtschaft und Investoren vor den Folgen verzögerter Planungen. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die Balance zwischen regulatorischer Stabilität und wirtschaftlicher Effizienz zu finden.
Ausblick: Klare Schritte für einen stabilen Offshore-Ausbau
Der Weg in eine nachhaltige Energiezukunft in Deutschland hängt entscheidend von transparenter Planung und zeitgerechter Umsetzung ab. Bis 2026 stehen rechtliche Anpassungen an, die den Offshore-Wind-Ausbau ab 2027 stabilisieren sollen. Diese Maßnahmen sind zentral, um die ambitionierten Ausbauziele zu sichern und Investitionen zu ermöglichen. Die Bundesregierung ist nun gefordert, frühzeitig klare Transparenz bei Infrastrukturprojekten wie den Konverterplattformen zu schaffen und den Zeitplan bis 2027 verbindlich zu kommunizieren.*
In den kommenden Monaten wird der Gesetzgeber voraussichtlich die rechtlichen Rahmenbedingungen anpassen. Die geplanten Änderungen für 2026 sollen die Offshore-Auktionen auf ein neues Fundament stellen, um Risiken zu vermindern und Investoren wieder zu gewinnen. Branchenforderungen nach einer Verschiebung der Sommer-Ausschreibung 2026 auf das letzte Quartal des Jahres spiegeln die Notwendigkeit wider, Verzögerungen bei Infrastrukturprojekten wie den Konverterplattformen frühzeitig transparent zu machen. Bisher steht fest, dass eine Verschiebung dieser Auktionen auf 2027 geplant ist, wobei der genaue Zeitpunkt noch im Flächenentwicklungsplan festgelegt wird.*
Auf der optimistischen Seite besteht die Hoffnung, dass die gesetzgeberischen Maßnahmen bis 2027 greifen und den geplanten Ausbau vollständig realisieren. Eine erfolgreiche Reform würde den Ausbau der Offshore-Windparks beschleunigen, die Ertragsaussichten der Volllaststunden verbessern und die technologische Stärke der Branche stärken. Im pessimistischen Szenario könnten sich allerdings weitere Verzögerungen und Unsicherheiten ergeben, was die Investoren zurückhalten und den Klimazielen schaden könnte. Die Branche fordert daher, die Verschiebungen auf das aller notwendige Minimum zu beschränken und gleichzeitig frühzeitig über Verzögerungen bei den zentralen Infrastrukturprojekten zu informieren, um Risiken für die gesamte Wertschöpfungskette zu minimieren.
Die vorliegenden Informationen und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung des Bundesverbands Windenergie Offshore (BWO).
Weiterführende Quellen:
- „Im Juni 2025 sank das Interesse am Bau und Betrieb von Windparks auf See stark, im August 2025 blieb jegliches Gebot aus – erstmals eine gescheiterte Versteigerung von Windflächen auf See in Deutschland.“ – Quelle: https://www.bdew.de/presse/ausschreibungen-von-windkraftanlagen-offshore-verschieben-zeitrahmen-fuer-reform-des-windenergie-auf-see-gesetzes-oeffnen/
- „Angespannte Lieferketten, Kostensteigerungen und Erlösunsicherheiten beeinflussen derzeit die Wirtschaftlichkeit von Offshore-Projekten.“ (Stand: 2025) – Quelle: https://live.deutsche-boerse.com/nachrichten/Reform-soll-Windpark-Ausbau-beleben-58382726-a112-4cc0-838f-4b0a90e7d0a2
- „Konkret sollen 2026 nur die Flächen N-10.1 und N-10.2 erneut ausgeschrieben werden; andere Flächen werden auf Folgejahre verteilt.“ – Quelle: https://live.deutsche-boerse.com/nachrichten/Reform-soll-Windpark-Ausbau-beleben-58382726-a112-4cc0-838f-4b0a90e7d0a2
- „Geplant ist die Umsetzung rechtlicher Anpassungen im Jahr 2026, um den Offshore-Ausbau ab 2027 mit neuen Rahmenbedingungen stabil zu gestalten.“ – Quelle: https://live.deutsche-boerse.com/nachrichten/Reform-soll-Windpark-Ausbau-beleben-58382726-a112-4cc0-838f-4b0a90e7d0a2
- „Branchenverbände forderten die Verschiebung der Sommer-Ausschreibung 2026 auf das vierte Quartal 2026 und ein überarbeitetes Auktionsdesign zur Senkung der Kapital- und Stromerzeugungskosten.“ – Quelle: https://live.deutsche-boerse.com/nachrichten/Reform-soll-Windpark-Ausbau-beleben-58382726-a112-4cc0-838f-4b0a90e7d0a2
- „Niedersachsens Energieminister kritisierte die Bundesregierung, die von Übertragungsnetzbetreibern und Branche geforderte Verschiebung der Offshore-Ausschreibung nicht in der aktuellen Bundesgesetz-Novelle zu berücksichtigen.“ – Quelle: https://www.erneuerbareenergien.de/technologie/offshore-wind/offshore-wind-minister-fordern-verschiebung-der-auktion-2026
- „Das angestrebte neue Auktionsdesign basiert auf Contracts for Difference (CfD), bei dem Bieter mit der geringsten Mindestvergütung den Zuschlag erhalten und der Staat die Differenz zu Börsenpreisen ausgleicht.“ – Quelle: https://www.erneuerbareenergien.de/technologie/offshore-wind/offshore-wind-minister-fordern-verschiebung-der-auktion-2026
6 Antworten
Die Entscheidung zur Verschiebung scheint notwendig zu sein, um Risiken zu minimieren. Allerdings frage ich mich, ob wir dadurch nicht noch mehr Verzögerungen im gesamten Prozess erleben werden.
… und ob dies nicht auch negative Auswirkungen auf die Preise haben könnte? Vielleicht wäre eine klare Strategie nötig.
Ich finde es gut, dass der BWO für Planungssicherheit kämpft. Aber es wäre interessant zu wissen, wie genau diese Transparenz aussehen soll und was das für zukünftige Projekte bedeutet.
Die Verschiebung auf 2027 könnte ein kluger Schachzug sein, um Unsicherheiten zu verringern. Aber was passiert mit den Projekten, die schon in Planung sind? Sind sie jetzt gefährdet?
Ich finde es wichtig, dass die Offshore-Wind-Auktionen verschoben wurden. Wenn wir die Klimaziele erreichen wollen, müssen wir sicherstellen, dass alles gut geplant ist. Was denkt ihr über das neue Auktionsdesign?
Ich stimme zu! Ein durchdachtes Auktionsdesign könnte die Investitionen fördern. Ich hoffe, dass die neuen Regeln auch wirklich effizienter sind.