– Für den 9. Januar 2026 ist in Berlin eine gefährliche Extremwetterlage angekündigt.
– Die Wohlfahrtsverbände warnen besonders vor lebensgefährlichen Bedingungen für obdachlose Menschen.
– Sie rufen dazu auf, offizielle Warnungen zu beachten und Hilfsangebote wie die Berliner Kältehilfe zu nutzen.
Warnung vor Extremwetter in Berlin: Helfen, schützen, ernst nehmen
Am 8. Januar 2026 sorgt die angekündigte gefährliche Wetterlage in Berlin für Besorgnis. Glatteis, starker Schneefall und stürmischer Wind könnten den Alltag erheblich stören und das öffentliche Leben sowie den Verkehr beeinträchtigen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor äußerst schwierigen Bedingungen, die vor allem vulnerable Gruppen wie obdachlose Menschen unter Lebensgefahr stellen. Die Berliner Wohlfahrtsverbände fordern daher, dass die veröffentlichten Warnungen unbedingt beachtet werden und Schutzmaßnahmen konsequent umgesetzt werden.
Die Leiter der Spitzenverbände der Berliner Freien Wohlfahrtspflege, darunter Oliver Bürgel, Geschäftsführer des AWO Landesverbands Berlin, erläutern: „Die angekündigte Wetterlage lässt für morgen sehr schwierige Bedingungen erwarten. Wir bitten alle Berlinerinnen dringend, die Warnungen ernst zu nehmen und unnötige Risiken zu vermeiden. Gerade Menschen ohne festen Schutz sind bei solchen Wetterverhältnissen massiv gefährdet. Die Berliner Wohlfahrtsverbände, mit Unterstützung u. a. der Sozialsenatorin, Cansel Kiziltepe, stellen Angebote bereit, damit Menschen sich aufwärmen und in Sicherheit kommen können.“*
Die Organisationen bieten eine Reihe von Unterstützungsangeboten in der Wohnungslosenhilfe an, darunter Notübernachtungen, Suppenküchen und andere Anlaufstellen. Diese Hilfsangebote sind ständig aktualisiert und werden auf der Webseite der Kältehilfe Berlin veröffentlicht. Darüber hinaus rufen die Verbände die Berliner Bevölkerung auf, wachsam zu sein: „Es ist uns sehr wichtig, niemanden in dieser Wetterlage allein zu lassen. Bitte schauen Sie hin und helfen Sie mit, wenn Menschen Schutz und Wärme brauchen“, so Bürgel.
Die Maßnahmen richten sich insbesondere an Menschen in akuten Notlagen. Schnell auf Veränderungen zu reagieren, könnte Leben retten. Die Berliner Wohlfahrtsverbände betreuen in ihren Einrichtungen in Berlin rund 107.000 hauptamtliche Mitarbeitende sowie etwa 53.000 ehrenamtliche Mitarbeitende.*
Die Warnung steht im Kontext eines breiten gesellschaftlichen Appells, die Gefahren ernst zu nehmen und aktiv zu helfen. Die Meldung unterstreicht die Bedeutung von Gemeinschaft und Verantwortlichkeit in Krisensituationen – gerade bei extremen Wetterlagen, die die vulnerablen Gruppen der Stadt besonders treffen.
Warnsysteme in Berlin: Etablierte Kanäle für die Bevölkerung
Bei extremen Wetterlagen gilt es, Bevölkerung und vulnerable Gruppen schnell und zuverlässig zu informieren. In Berlin kommen dazu mehrere Warnsysteme zum Einsatz, die den Bürgerinnen und Bürgern verbindliche und zeitnahe Hinweise liefern. Das mehrstufige Warnsystem des Deutschen Wetterdienstes (DWD) basiert auf einer Skala von Warnstufen, die auf aktuelle meteorologische Entwicklungen reagieren.*
Die Berliner Behörden setzen zusätzlich auf digitale Warnmittel. NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App) sowie Katwarn werden für die Bevölkerung aktiviert, um mit Push-Benachrichtigungen unmittelbar vor Gefahren zu warnen.* Diese Dienste ergänzen klassische Medien wie Radio und Fernsehen und sollen eine schnelle Verbreitung wichtiger Hinweise gewährleisten.*
Neben den Apps nutzt das Land Berlin den Ausbau des Cell-Broadcast-Dienstes DE-Alert, der Warnungen auch direkt auf Mobilgeräte ohne App-Download sendet.*
Die Berliner Senatsverwaltung betont mit Blick auf die jüngste extreme Wettersituation die Bedeutung, mehrere Kanäle zu nutzen und unnötige Wege zu vermeiden. Dazu fordert sie die Berlinerinnen in einer Pressemitteilung vom 8. Januar 2026 auf, aufmerksam auf offizielle Hinweise zu achten und die Angebote der örtlichen Hilfsorganisationen zu nutzen.
Die Zusammenarbeit zwischen nationalen, regionalen und lokalen Stellen schafft eine robuste Infrastruktur, die bei Extremwetterlagen eine große Reichweite und hohe Zuverlässigkeit bietet.*
Ohne Schutz im Winter: Die Gefahr für obdachlose Menschen wächst
Obdachlose Menschen sind in der kalten Jahreszeit besonders gefährdet. Die Gefahr von lebensbedrohlichen Kälteereignissen steigt mit sinkenden Temperaturen, doch die Zahl der Kältetoten in Deutschland lässt zu wünschen üben. Zwischen Winter 1991/92 und Winter 2022/23 sind in Berlin mindestens 179 obdachlose Menschen infolge von Unterkühlung oder kälteassoziierten Ursachen gestorben*; im Winter 2020/21 wurden 14 Kältetote registriert* (Stand: 12/2023). Diese Zahlen machen deutlich, wie hoch das Risiko ist, wenn ausreichend Schutz und Versorgung fehlen.
Die Unterbringung obdachloser Menschen ist in Berlin zwar gesetzlich verankert: Nach der amtlichen Wohnungslosenstatistik zum 31.01.2023 waren dort rund 41.000 wohnungslose Menschen in Unterkünften untergebracht* (Veröffentlichung: 10/2023). Dennoch erfasst die Statistik nur den Anteil, der in offiziellen Einrichtungen lebt. Viele Menschen auf der Straße bleiben somit ungezählt, was die tatsächliche Gefahr zusätzlich verschleiert.
Die gesundheitlichen Folgen extremer Kälte sind gravierend. Die Berliner Ärztekammer verzeichnet Erfrierungen, Atemwegsinfektionen sowie Verschlechterungen psychischer Erkrankungen als häufige Folgen*. Im Winter 2022/23, also aktuell, werden diese Risiken durch die Methoden klinischer Analysen bestätigt, die eine Zunahme entsprechender Krankheitsbilder attestieren. Die Gefahr für schwerwiegende Gesundheitsfolgen ist somit kontinuierlich präsent.
Die Notfalldienste reagieren auf die extreme Belastung: Eine Analyse der Berliner Feuerwehr von 2022 zeigt, dass an Tagen mit Glatteis und starkem Schneefall die Einsatzzahlen wegen Stürzen, Unterkühlung und Kreislaufproblemen deutlich steigen*. Diese steigende Belastung unterstreicht die Dringlichkeit, schnelle und ausreichende Versorgung sicherzustellen.
Dennoch bleibt das Versorgungssystem in der Wintersaison unzureichend. Kritiker bemängeln die geringe Zahl an Notübernachtungsplätzen. Viele Angebote beschränken sich auf Nachtplätze, was für Menschen, die rund um die Uhr Schutz suchen, nicht ausreicht. Besonders problematisch ist dies für EU-Bürgerinnen ohne Leistungsanspruch, die auf saisonale, oft nur kurzfristige Hilfen angewiesen sind. Die Diakonie Berlin-Brandenburg weist ebenfalls auf die Lücken in der kommunalen Kältehilfe hin, die meist nur als saisonale Notabsicherung fungiert (Bericht: 11/2023).
Die Fakten belegen, dass Menschen auf der Straße bei extremer Kälte kaum ausreichend geschützt sind. Es braucht dauerhafte, auskömmliche Angebote, um Leben zu retten und die Gesundheit vulnerabler Gruppen zu sichern.
So helfen Bürger*innen bei Extremwetterlagen: Sichere Soforthilfe und digitale Unterstützung
Extreme Wetterlagen, wie plötzlicher Schneefall, Glatteis oder stürmischer Wind, stellen in der Berliner Stadtgesellschaft eine ernsthafte Gefahr dar. Besonders vulnerablen Menschen, etwa Obdachlosen, drohen bei solchen Bedingungen lebensbedrohliche Situationen. Die Zivilgesellschaft und Freiwillige können durch konkrete, verantwortungsbewusste Maßnahmen einen entscheidenden Unterschied machen.
Die Berliner Wohlfahrtsverbände rufen daher dazu auf, offizielle Warnszenarien ernst zu nehmen und gezielt zu handeln. Dabei spielen sichere Soforthilfen und digitale Tools eine zentrale Rolle, um Bedürftigen schnell und effektiv zu helfen.
Konkrete Handlungsmöglichkeiten für Passant*innen und Freiwillige
Wer im öffentlichen Raum auf Menschen trifft, die in der Kälte Hilfe benötigen, kann mit wenigen, verantwortungsbewussten Schritten viel bewirken:
- Kontaktstellen wie die Hilfe-Hotline des Landes Berlin können schnell in Schutzräume vermitteln.*
- Digitale Karten und Apps, beispielsweise „Hilfe in Berlin“, zeigen umgehend die nächstgelegenen Notunterkünfte und Unterstützungsangebote.*
- Ohne Person in Gefahr zu bringen, sollte Schutz angeboten werden. Dabei immer die eigenen Sicherheitsvorkehrungen beachten und im Ernstfall die Polizei oder professionelle Helfer informieren.
Digitale Karten und offizielle Meldewege
Neben direkter Unterstützung ist die Nutzung digitaler Angebote ein wichtiger Baustein in der Notfallhilfe bei Extremwetter. Die „Hilfe in Berlin“-Karte stellt eine nutzerfreundliche Orientierung dar, um schnell behördliche oder freiwillige Hilfe zu lokalisieren.
Verantwortung übernehmen – Schutz und Sicherheit gewährleisten
Die wichtigsten Tipps für alle, die helfen möchten:
- Rufen Sie die Hilfe-Hotline des Landes Berlin an, wenn Sie Personen in akuter Gefahr sehen.*
- Melden Sie Notunterkünfte, wenn Sie Zeugen von Obdachlosen oder Hilfsbedürftigen werden.*
- Bieten Sie Schutz an, ohne Personen in Gefahr zu bringen, zum Beispiel durch warme Kleidung oder Teilnahme an organisatorischer Unterstützung.
Zusätzlich empfiehlt das Umweltbundesamt (Stand: September 2022), insbesondere zielgruppenspezifisch zu kommunizieren und öffentliche Schutzräume bekannt zu machen.
Inmitten der aktuellen Herausforderungen können engagierte Bürger*innen zur Sicherheit aller beitragen. Dabei gilt immer: Verantwortung und Rücksicht stehen im Mittelpunkt – nur so lassen sich in Extremsituationen Zusammenhalt und frühzeitige Hilfe realisieren.
Ausblick auf die kommenden Tage: Kurzfristiger Handlungsbedarf und eine Debatte um nachhaltige Lösungen
In den kommenden Tagen wird in Deutschland mit einer Kältewelle gerechnet, die vor allem vulnerable Gruppen wie obdachlose Menschen erheblich gefährdet*. Experten und Wohlfahrtsverbände weisen darauf hin, dass kurzfristige Maßnahmen dringend umgesetzt werden müssen, um akute Risikospitzen abzufedern. Gleichzeitig wird die strukturelle Debatte über die Kapazitäten der Kältehilfe wieder intensiver geführt.
Kurzfristige Erwartungen: Schutz und Unterstützung sofort umsetzen
Aktuelle Berichte zeigen, dass saisonale Notabsicherungen in der Kältehilfe bei außergewöhnlich niedrigen Temperaturen oft nicht ausreichen*. Das bestätigt auch der Bericht der Diakonie Deutschland aus dem November 2023, wonach kommunale Kältehilfen häufig nur eine saisonale Notlage abdecken und Menschen bei extremen Wetterlagen nicht immer erreicht werden (Quelle: Diakonie Deutschland, 11/2023)*. Solche Lücken offenbaren die Notwendigkeit, zusätzliche Notübernachtungsplätze und Supportangebote kurzfristig bereitzustellen.
In Berlin fordern Wohlfahrtsverbände, dass bestehende Angebote wie Notübernachtungen, warmer Mittagstisch und mobile Hilfsteams verstärkt genutzt und ausgeweitet werden. Schutzräume und mobile Unterstützung, zusätzlich zu bereits bestehenden Einrichtungen, sind kurzfristige Maßnahmen, die direkt Leben retten können*.
Darüber hinaus unterstützt auch die Umweltbundesamt-Strategie öffentlich zugängliche Schutzräume und zielgruppenspezifische Kommunikation, um obdachlose Menschen aktiv zu erreichen und vor Kälte zu schützen*.
Diskussionsbedarf: Strukturelle Lösungen für eine nachhaltige Kälteprävention
Neben der kurzfristigen Reaktion steht eine breit geführte Debatte über die Versorgungssicherheit in der Kältehilfe im Raum. Es besteht Kritik an der aktuellen Versorgungspraxis, insbesondere im Hinblick auf die langfristige Planung und die Anzahl der verfügbaren Notübernachtungsplätze*.
Für EU-Bürgerinnen und -Bürger, die keinen Anspruch auf soziale Leistungen haben, bestehen häufig unzureichende Unterbringungsmöglichkeiten*. Dieser Mangel führt zu Lücken in der Versorgung, die bei extremen Wetterlagen sichtbar werden*.
Experten und Verbände fordern eine strukturelle Neuausrichtung der Kältehilfe. Die saisonale Notfallversorgung soll durch dauerhafte, bedarfsgerechte Kapazitäten ersetzt werden. Es werden Fragen diskutiert wie: Wie können ganzjährig funktionierende Schutzräume geschaffen werden? Welche finanziellen und personellen Ressourcen sind dauerhaft notwendig? Und wie gelingt es, vulnerable Gruppen auch bei unvorhersehbaren Kälteperioden zuverlässig zu erreichen?*
Das Umweltbundesamt empfiehlt, die Zielgruppenkommunikation zu intensivieren und öffentlich zugängliche Schutz- und Aufenthaltsräume durch gezielte Strategien auszubauen, um die Widerstandskraft der besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu stärken*.
Vorstoß für nachhaltige, präventive Konzepte
Kurzfristige Maßnahmen sind essenziell, um akute Gefahren abzuwenden. Sie sind lebensrettend. Gleichzeitig muss die Debatte um strukturelle Veränderungen an Tiefe gewinnen. Die aktuellen Krisensituationen sollten genutzt werden, um nachhaltige Strategien zu entwickeln, die die Versorgungssicherheit verbessern und eine dauerhafte Prävention gewährleisten.
Fachleute unterstreichen, dass nur durch eine kontinuierliche, zielgerichtete Präventionspolitik Risiken bei immer häufiger auftretenden Kälteperioden minimiert werden können*.* Dazu gehören nicht nur zusätzliche Gebäude oder Unterkünfte, sondern auch eine systematische, vernetzte Kommunikation und frühzeitige Warnungssysteme.
Es ist notwendig, die Debatte heute zu führen, um morgen eine umfassende, stabile Infrastruktur für den Schutz vulnerabler Gruppen zu gewährleisten. Die aktuelle Wetterlage erfordert alle Anstrengungen, damit niemand Opfer der Kälte wird*. Die langfristige Planung kann einen großen Beitrag zur Prävention leisten.
Die vorliegenden Angaben und Zitate beruhen auf einer Pressemitteilung der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Berlin.
Weiterführende Quellen:
- „Zwischen Winter 1991/92 und Winter 2022/23 sind in Berlin mindestens 179 obdachlose Menschen infolge von Unterkühlung oder kälteassoziierten Ursachen gestorben; im Winter 2020/21 wurden 14 Kältetote registriert (Stand: 12/2023).“ – Quelle: https://medibuero.de
- „Im Land Berlin waren nach der amtlichen Wohnungslosenstatistik zum 31.01.2023 rund 41.000 wohnungslose Menschen in Unterkünften untergebracht, die Statistik erfasst jedoch nicht alle, die tatsächlich auf der Straße leben (Veröffentlichung: 10/2023).“ – Quelle: https://www.statistik-berlin-brandenburg.de
- „Der Deutsche Wetterdienst weist darauf hin, dass trotz des Rückgangs sehr kalter Tage weiterhin markante Kälteereignisse mit Schnee und Glätte auftreten; im Winter 2020/21 wurden in Berlin-Tempelhof 6 Eistage mit Höchsttemperatur unter 0 °C registriert (Stand: 2021).“ – Quelle: https://www.dwd.de
- „Der Deutsche Wetterdienst verwendet bei extremen Wetterlagen in Berlin ein mehrstufiges Warnsystem, das unter anderem WarnWetter-App, amtliche Unwetterwarnungen, Cell Broadcast und Rundfunk umfasst (Bericht: 11/2023).“ – Quelle: https://www.dwd.de
- „Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe beschreibt den Cell-Broadcast-Dienst ‚DE-Alert‘ als zentrales Warninstrument bei Unwettern und Extremwetter in Berlin, welches seit 2023/2024 schrittweise ausgeweitet wurde (Stand: 06/2024).“ – Quelle: https://www.bbk.bund.de
- „Die Senatsverwaltung Berlin fordert bei der angekündigten Schneelage dazu auf, unnötige Wege zu vermeiden und besonders ältere und mobilitätseingeschränkte Personen vor Glätte und eingeschränkter Infrastruktur zu schützen (Pressemitteilung: 08.01.2026).“ – Quelle: https://www.berlin.de/sen/uvk/presse/pressemitteilungen/2026/pressemitteilung.1631723.php
- „Das Land Berlin nutzt beim Stadtweiten Notfall- und Warnsystem Push-Meldungen über Warn-Apps wie NINA und Katwarn sowie Social Media und Rundfunk zur Verbreitung von Warnungen bei Extremwetterlagen (Stand: 05/2024).“ – Quelle: https://www.berlin.de
- „In einer Reportage wird kritisiert, dass die Zahl der Notübernachtungsplätze in Berlin nicht ausreiche und viele Angebote nur Nachtplätze bieten; insbesondere EU-Bürger*innen ohne Leistungsanspruch fallen oft durch das Raster (Veröffentlichung: 01/2024).“ – Quelle: https://www.tagesspiegel.de
- „Die Berliner Ärztekammer berichtet, dass während Kälteperioden bei wohnungslosen Menschen vermehrt Erfrierungen, Atemwegsinfektionen und Verschlechterungen psychischer Erkrankungen auftreten, verstärkt durch fehlenden Zugang zu medizinischer Versorgung (Veröffentlichung: 02/2023).“ – Quelle: https://www.aerztekammer-berlin.de
- „Analyse der Berliner Feuerwehr zeigt, dass an Tagen mit Glatteis und starkem Schneefall die Rettungsdiensteinsätze wegen Stürzen, Unterkühlung und Kreislaufproblemen deutlich steigen, besonders unter älteren Menschen und Personen ohne witterungsgerechte Kleidung (Bericht 2022).“ – Quelle: https://www.berliner-feuerwehr.de
- „Die Diakonie Deutschland weist darauf hin, dass kommunale Kältehilfen meist nur saisonale Notabsicherung bieten und ohne ausreichende reguläre Wohnangebote bei außergewöhnlichen Kälteperioden Personen nicht erreicht werden (Bericht: 11/2023).“ – Quelle: https://www.diakonie.de
- „Berlin betreibt eine ‚Hilfe-Hotline für obdachlose Menschen‘ als zentrale Anlaufstelle, um Personen in Extremwetterlagen schnell in Schutzräume und Hilfsangebote zu vermitteln (Stand: 07/2024).“ – Quelle: https://www.berlin.de/sen/soziales/besondere-lebenssituationen/wohnungslose/notversorgung/hitzehilfe-1566341.php
- „Die Informationsplattform ‚Hilfe in Berlin‘ beschreibt digitale Angebote wie eine App mit interaktiver Karte zur schnellen Auffindbarkeit von Notunterkünften für obdachlose Menschen bei Kälte (Stand: 2024).“ – Quelle: https://www.hilfe-in-berlin.de/solidaritaet/richtig-helfen/obdachlosen-menschen-helfen
- „Das Umweltbundesamt betont, dass vulnerable Gruppen wie wohnungslose Menschen von Kälteextremen besonders betroffen sind und Anpassungsstrategien wie öffentlich zugängliche Schutzräume und zielgruppenspezifische Kommunikation notwendig sind (Publikation: 09/2022).“ – Quelle: https://www.umweltbundesamt.de