Molekülwende: Wie neue Energiepolitik im EU-Parlament Europas Klimaschutz voranbringt

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Das EU-Parlament sieht in der „Molekülwende“ eine entscheidende Ergänzung zur Stromwende, da flüssige und gasförmige Energieträger rund zwei Drittel des Energiebedarfs ausmachen. Nur mit CO2-neutral hergestellten Molekülen – etwa E-Fuels, Biokraftstoffen und grünem Wasserstoff – lassen sich die Klimaziele erreichen. Ein Kommissionsvorschlag will fossile Kraftstoffe höher besteuern und so Investitionen in saubere Alternativen forcieren, während ein stabiler EU-Rechtsrahmen und ein international anerkanntes Zertifizierungssystem für nachhaltige Moleküle die Umsetzung sichern.

Inhaltsverzeichnis

– Neu gewähltes EU-Parlament soll Klimaschutz und Wirtschaftspolitik mit Molekülwende verknüpfen.
– Energiesteuerrichtlinie reformieren, fossile Kraftstoffe stärker besteuern, Biokraftstoffe und E-Fuels fördern.
– Strategie beinhaltet CO2-Nutzung, -Speicherung, Recycling, Biomassenutzung und internationales Zertifizierungssystem.

Molekülwende: Ein entscheidender Schritt für Klimaschutz und Wirtschaft

Das neu gewählte EU-Parlament steht vor einer Vielzahl zukunftsweisender Aufgaben. Das neu gewählte EU-Parlament sieht sich einer Reihe zukunftsweisender Aufgaben gegenüber, insbesondere der Verbindung von Klimaschutz und Wirtschaftspolitik. Im Zentrum steht dabei die Molekülwende, die als wichtiger Baustein die bisher vor allem als Stromwende verstandene Energiewende sinnvoll ergänzt. Denn ohne dass jetzt schnell Geschäftsmodelle für CO2-neutrale Moleküle geschaffen werden, rückt das Erreichen der Klimaziele in noch weitere Ferne.

Die Bedeutung der Moleküle im Energiemix wird durch klare Zahlen unterstrichen: Selbst in Ländern mit starkem Einsatz von Fernwärme und elektrischen Wärmepumpen macht Strom nur ungefähr ein Drittel des gesamten Energiemixes aus. Flüssige und gasförmige Moleküle bleiben essenziell – sei es als unverzichtbare Energieträger, in der chemischen Industrie oder im Bauwesen. Diese Moleküle müssen künftig, ebenso wie der Strom, CO2-neutral hergestellt und genutzt werden – eine Transformation, die sich aktuell erst am Anfang befindet.

Die EU-Kommission fordert eine stärkere steuerliche Belastung fossiler Kraftstoffe im Vergleich zu Biokraftstoffen und E-Fuels, um ein deutliches Preissignal zu setzen. Ein solch klares Preissignal könnte Investitionen in umweltfreundlichere Alternativen ankurbeln und somit auch Anlagen zur Produktion dieser Kraftstoffe wirtschaftlich attraktiv machen. Gleichzeitig ist der Bedarf an Kohlenwasserstoffen für verschiedene Anwendungen weiterhin hoch. Deshalb sieht die Forderung neben der Wasserstoffstrategie auch eine umfassende Kohlenstoff-Strategie vor, die CO2-Nutzung, -Speicherung, Recyclingprozesse und Biomassenutzung einschließt.

Da ein großer Teil des zukünftigen Energiebedarfs importiert wird, ist ein robustes, international anerkanntes Zertifizierungs- und Überwachungssystem für die Nachhaltigkeit unverzichtbar. Damit die Transformation gelingt, kommt es darauf an, die Transformation für die Unternehmen zu einem nachhaltigen Geschäftsmodell zu machen. Auf europäischer Ebene muss daher ein langfristig stabiler und praxisnah unterstützender regulatorischer Rahmen für die Molekülwende geschaffen werden, der diese neue Ära der Energie- und Wirtschaftspolitik verlässlich begleitet.


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Klimaschutz und Wirtschaftspolitik besser verknüpfen / Neues EU-Parlament muss …

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11 Antworten

  1. Klimaschutz un Wirtschaft zusammen zu verbinden ist wichtig. Leieder brauchen wir noch viele neue ideen für CO2 sparende Moleküle.

  2. Ich finde es wichtig das wir auf umweltfreundliche Kraftstoffe umsteigen. Fossile Brennstoffe sollten weniger genutzt werden.

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