Netzwerk für bezahlbares und klimafreundliches Wohnen gegründet

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Am 18. Juli 2025 fiel in Schleswig-Holstein der Startschuss für ein neues Bündnis: Mit der offiziellen Gründung des Netzwerks „Planen, Bauen und Wohnen“ stellen Landesregierung, Wohnungswirtschaft und weitere Verbände die Weichen für bezahlbares und klimafreundliches Wohnen im Norden. Unter dem Motto „Wer fordert, muss auch fördern“ setzt das Netzwerk auf praxisnahe Lösungen, konstruktiven Dialog und eine faire Lastenverteilung – entscheidende Schritte, um Klimaschutz und Wohnraum gleichermaßen voranzubringen.

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Mit einem bedeutenden Schritt in Richtung bezahlbares und klimafreundliches Wohnen hat sich in Schleswig-Holstein am 18. Juli 2025 das neue Netzwerk Planen, Bauen und Wohnen gegründet. Die offizielle Vertragsunterzeichnung markiert den Start eines breiten Bündnisses: Das Umweltministerium und das Innenministerium kooperieren künftig eng mit der Wohnungswirtschaft und weiteren Verbänden, um Herausforderungen wie Klimaschutz, Wohnraummangel und soziale Gerechtigkeit gemeinsam anzupacken. Ziel des Netzwerks ist es, konkrete Lösungen zu finden, die sowohl den gesellschaftlichen Herausforderungen, als auch den Bedürfnissen von Mieter:innen, Eigentümer:innen und dem Klimaschutz gerecht werden.

Hintergründe, Fakten und Bedeutung für Schleswig-Holstein

Mit der Netzwerkgründung führt die Landesregierung eines ihrer erfolgreichsten Projekte fort – den Klimapakt mit der Wohnungswirtschaft. Das bestätigt die Branche selbst: „Der Klimapakt zwischen Landesregierung und Wohnungswirtschaft wird fortgesetzt. Damit folgt die Landesregierung unserer Forderung, diese erfolgreiche Institution wiederzubeleben. Das Ziel des Klimapaktes war, Ideen für den Klimaschutz zu entwickeln und auf Ordnungsrecht zu verzichten. Klar ist auch, dass Klimaschutz nicht zum Nulltarif zu erhalten ist. Daher gilt der Grundsatz: Wer fordert, muss auch fördern.“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung).

Schnelle Lösungen statt endloser Debatten

Kritiker:innen blicken dennoch mit gemischten Gefühlen auf die Zahl der neu eingebundenen Verbände und befürchten einen zu bürokratischen Ablauf. Praxisorientierte Lösungen werden eingefordert. In der Mitteilung heißt es unmissverständlich: „Wir wollen nicht die Europäische Verfassung unterzeichnen, sondern mit praktischer Vernunft Klimapfade beschreiben. Erfolgreiche Pakte zeichnen sich hingegen durch schnelle Entscheidungen und eine kleine Teilnehmerzahl aus. Hier bleibt abzuwarten, wie das Netzwerk zusammenarbeitet.“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung).

Stimmen aus der Wohnungswirtschaft – Fachwissen und Forderungen

Die Beteiligten lassen keinen Zweifel: Der Klimaschutz im Wohnungsbau ist ein Mammutprojekt. Kay Brahmst vom BFW Nord betont: „Der Klimaschutz im Gebäudebestand muss unter realistisch umsetzbaren Voraussetzungen durchgeführt werden: bezahlbar für Mieter:innen und leistbar für Eigentümer:innen. Die erforderlichen Maßnahmen werden hohe Investitionen auslösen, die auf die Schultern aller Beteiligten fair verteilt werden müssen. Theoretische Ansätze und sonstige Luftschlösser, die jeden Realitätsbezug vermissen lassen, sind hierbei nicht hilfreich und sollten zukünftig von allen Partnern unterlassen werden. Der technische Fortschritt sowie neue Verfahren und Materialien sollten immer im Blick behalten und entsprechend umgesetzt werden. Daher greifen feste Vorgaben für die Umsetzung zu kurz.“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung).

Auch aus Sicht des Verbandes norddeutscher Wohnungsunternehmen ist Sozialverträglichkeit zentral: „Es ist möglich, die Klimawende sozialverträglich zu organisieren. Voraussetzung dafür ist eine pragmatische Herangehensweise, die stets Aufwand und Kosten im Blick hat. Der Quartiersansatz und die gesetzlich zulässige Sektorenkopplung sind richtige Ansätze. Wir warnen ausdrücklich davor, Klimaschutzauflagen zu verschärfen und den Zeitraum bis zum Erreichen von Klimaneutralität zu verkürzen. Wer Geld hat, wird sich über die steigenden Kosten ärgern, kann diese aber letztlich tragen. Menschen mit mittlerem und geringem Einkommen hingegen werden das mit einem deutlichen Rückgang ihres Lebensstandards bezahlen müssen.“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung).

Beratung und Förderung als Schlüssel zum Erfolg

Mit Nachdruck wird auf die Bedeutung der Energieberatung hingewiesen. Alexander Blažek von Haus & Grund Schleswig-Holstein fordert: „Ausweislich des Klimaschutzprogramms 2030 der Landesregierung ist die Beratung der Schlüssel zum Erfolg für die Energiewende bei Eigenheimbesitzern Das Förderprogramm Energieberatung darf daher keine Eintagsfliege werden. Klimaschutz ist ein Marathon und bedarf Durchhaltevermögen. Das gilt insbesondere für die Finanzierung dieses Projekts.“ (Zitat-Quelle: Pressemitteilung).

Aktuelle Entwicklungen und Ausblick

Die Gründung des Netzwerks könnte ein Signal für die gesamte Wohnungsbau-Branche in Deutschland sein. Breite und verlässliche Kooperationen zwischen Politik und Wirtschaft sind entscheidend, um sozial gerechte Klimapfade zu beschreiten und bezahlbares Wohnen auch unter ökologischen Anforderungen zu sichern. Insbesondere die Frage, wie Fördergelder sinnvoll eingesetzt werden und wie der Klimaschutz sozial abgefedert wird, rückt jetzt ins Zentrum der Debatte.

Das Netzwerk steht erst am Anfang, doch die Stimmen aus der Wohnungswirtschaft machen deutlich: Es geht nicht um Symbolpolitik, sondern um praxisnahe Lösungen, von denen die Menschen im Land unmittelbar profitieren sollen – heute und in Zukunft.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Pressemitteilung zur Gründung des Netzwerks Planen, Bauen und Wohnen: „Wer fordert, …

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Starke Allianzen für den Wandel: Netzwerk Planen, Bauen und Wohnen als Schlüsselfaktor für die Zukunft des Wohnens

Die Gründung des Netzwerks Planen, Bauen und Wohnen markiert einen bedeutenden Schritt für die Wohnungsbaupolitik in Schleswig-Holstein und setzt ein wichtiges Zeichen für bezahlbares sowie klimaverträgliches Wohnen. Die aktuellen wirtschaftlichen und ökologischen Herausforderungen erfordern innovative Lösungen und ein gemeinsames Vorgehen, um eine nachhaltige Transformation des Wohnungssektors zu gewährleisten. Dabei zeigt nicht nur der Rückblick auf ähnliche Bündnisse, wie effektiv die Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft sein kann: In anderen Bundesländern und auch bundesweit haben partnerschaftliche Initiativen bereits beachtliche Fortschritte beim Klimaschutz im Gebäudebereich erzielt und wertvolle Erkenntnisse zur Umsetzung praxisnaher Maßnahmen geliefert.

Vor dem Hintergrund verschärfter gesetzlicher Klimaschutzziele und wachsender Nachfrage nach energieeffizientem Wohnraum bleibt zu beobachten, wie das neue Netzwerk die Arbeit in die Praxis trägt. Vergleichbare Projekte wie der Hamburger „Bündnis für das Wohnen“ oder der Berliner „Pakt für Wohnungsneubau und bezahlbares Wohnen“ zeigen, dass der Erfolg maßgeblich von klaren Förderstrukturen, schneller Entscheidungsfindung und dem Engagement aller Beteiligten abhängt. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob Schleswig-Holstein mit seinem Ansatz gelingt, das anspruchsvolle Ziel von Klimaneutralität und sozial gerechtem Wohnraum tatsächlich im Zusammenspiel von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu realisieren.

Trends in der Immobilienbranche und dem Bausektor deuten zudem darauf hin, dass neben energetischer Sanierung und Digitalisierung vor allem flexible Fördermöglichkeiten und innovative Baustoffe für den künftigen Erfolg entscheidend sind. Das Netzwerk muss daher nicht nur die aktuellen Marktentwicklungen und politischen Rahmenbedingungen, sondern auch die Bedürfnisse der Eigentümer, Vermieter und Mieter gleichermaßen im Blick behalten. Einen Schwerpunkt dürfte in den kommenden Jahren die konsequente Verzahnung von klima- und wohnungspolitischen Zielen sowie die Akzeptanz in der Bevölkerung bilden.

Für Interessierte und Akteure auf der Suche nach weiteren Informationen, detaillierten Erklärungen oder Anlaufstellen – etwa zu Fördermöglichkeiten oder Beratungsangeboten – bietet das Netzwerk einen zentralen Anlaufpunkt im Land. Schleswig-Holstein positioniert sich damit als Vorreiter für ein neues Miteinander im Bereich des klimagerechten und bezahlbaren Wohnens – und gibt Impulse für ähnliche Vorhaben auf regionaler und überregionaler Ebene.

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5 Antworten

  1. Das Thema Klimaschutz im Wohnungsbau ist so wichtig! Besonders in Zeiten des Wandels müssen wir pragmatische Lösungen finden. Wer entscheidet denn über die Fördergelder? Und wie transparent wird dieser Prozess sein?

  2. Die Idee des Netzwerks klingt vielversprechend, aber ich mache mir Sorgen um die Umsetzung. Wie können wir sicherstellen, dass es nicht nur leere Worte sind? Gibt es Beispiele von anderen Bundesländern?

  3. Ich finde die Initiative wirklich wichtig für Schleswig-Holstein. Es ist hoch an der Zeit, dass wir etwas gegen den Wohnraummangel unternehmen. Aber wie werden die verschiedenen Verbände tatsächlich zusammenarbeiten? Gibt es da schon konkrete Pläne?

    1. Das ist eine gute Frage! Ich hoffe, dass sie nicht nur über Ideen reden, sondern auch echte Lösungen finden. Die Kommunikation zwischen den Verbänden könnte entscheidend sein.

    2. Ja genau! Wenn es zu bürokratisch wird, könnte das alles nur auf dem Papier bleiben. Ich glaube, wir müssen auch die Mieter:innen mehr einbeziehen!

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