– Am 4. März 2026 erfolgte der Spatenstich für das Nationale Hockey-Trainingszentrum in Mönchengladbach.
– Das Zentrum umfasst eine Kaltlufthalle und Sportschule und wird aus Bundes- und Landesmitteln finanziert.
– Es soll ein europaweit einmaliger Leistungsstandort für Spitzen- und Nachwuchshockey werden.
Grundstein für das nationale Top-Hockey in Mönchengladbach: Spatenstich für das NHTZ am 4. März 2026
Am 4. März 2026 fiel in Mönchengladbach der offizielle Startschuss für den Bau des Nationalen Hockey-Trainingszentrums (NHTZ). Der Spatenstich markierte den Beginn einer zweijährigen Bauphase, die einen europaweit einzigartigen Leistungsstandort für den deutschen Spitzenhockeysport schaffen soll. Das Projekt ist ein bedeutendes Signal für den Nachwuchs- und Leistungssport in Nordrhein-Westfalen, wie der Ministerpräsident des Landes, Hendrik Wüst, vor Ort betonte: „Mönchengladbach ist der Hockey-Tempel in Europa. Hier trainieren die Nachwuchstalente, die uns in den letzten Jahren zu Welt- und Europameistertiteln geführt haben.“ *
Dieses Großprojekt entsteht neben dem bereits bestehenden Hockeypark, der seit 2006 die Heimat des Deutschen Hockey-Bunds ist. Es umfasst eine ganzjährig bespielbare Kaltlufthalle auf knapp 11.000 Quadratmetern, ausgestattet mit Rasenheizung, modernem Bewässerungssystem und einem Kunstrasen nach olympischem Standard. Diese Anlage wird zentrale Trainings- und Wettkampfbedingungen bieten, die in Europa ihresgleichen suchen. Die PM beschreibt die Halle als Ort für „ganzjähriges Training unter Wettkampfbedingungen“ *.
Zur Ergänzung entsteht eine moderne Sportschule mit 48 Übernachtungszimmern sowie Schulungs- und Seminarräumen. Für die Athleten stehen außerdem Trainingsflächen für Krafttraining sowie Physiotherapie bereit, um optimale Voraussetzungen für Leistungsverbesserung zu schaffen.
Das Bundesministerium für Sport und das Land NRW fördern das Vorhaben, unterstützt durch die Staatskanzlei Nordrhein-Westfalen. Ziel ist es, ein zentrales Leistungszentrum für den deutschen Hockeysport zu etablieren, das langfristig verlässliche Bedingungen für Nationalmannschaften, Nachwuchsathleten und Vereine bietet. DHB-Präsident Henning Fastrich unterstrich die Bedeutung des Projekts als „Leuchtturm für den Deutschen Hockey-Bund“ und betonte: „Es schafft langfristige, verlässliche Bedingungen für unsere Nationalmannschaften und ist zugleich ein wichtiges Bekenntnis zum Hockeystandort Deutschland.“ *
Der Ausbau ist auch strategisch ein Meilenstein für die Bewerbung Nordrhein-Westfalens um die Olympischen Spiele. Die Investitionen in moderne Trainingsanlagen sowie die Schaffung nachhaltiger Strukturen sollen den Standort Nationales Hockeyzentrum auf internationalem Spitzenniveau positionieren.
Durch die verbesserte Infrastruktur profitiert nicht nur die deutsche Spitze, sondern auch regionaler Nachwuchs sowie Hockeyvereine aus ganz Deutschland. Der Ausbau des Hockeyparks inklusive der Sportschule und der Halle setzt klare Impulse für die Entwicklung des Sports und stärkt die Bedeutung Mönchengladbachs als Hockey-Hochburg in Europa.
Projektzeitplan und technische Eckdaten des Hockey-Trainingszentrums in Mönchengladbach
Das Bauprojekt für das Nationale Hockey-Trainingszentrum (NHTZ) in Mönchengladbach folgt einer klaren zeitlichen Planung und zeichnet sich durch technische Besonderheiten aus. Die Bauarbeiten für die Sportschule starten Ende 2025*, gefolgt vom Beginn der Errichtung der Kaltlufthalle Anfang 2026*. Der Spatenstich erfolgte am 4. März 2026 als offizieller Auftakt für das zweijährige Bauvorhaben*. Die Fertigstellung ist für das Jahr 2027 vorgesehen, wobei die technischen Spezifikationen eine hochmoderne Infrastruktur versprechen.
Bauphasen & Termine
Die Priorität liegt auf einer strukturierten Abfolge der Bauabschnitte. Der Beginn der Sportschule wurde auf Ende 2025 festgelegt, was den Startpunkt für die Entwicklung des gesamten Komplexes markiert. Der symbolische Spatenstich am 4. März 2026 kennzeichnet den offiziellen Start der Bauarbeiten, die bis 2027 abgeschlossen sein sollen (Stand: 2025). Die Errichtung der Kaltlufthalle, die einen zentralen Bestandteil des Zentrums bildet, beginnt Anfang 2026, nur wenige Monate nach dem Spatenstich. Diese kurze Überschneidung ist üblich, um einen effizienten Bauablauf zu gewährleisten.
Die Fertigstellung der Anlagen ist für 2027 geplant. Als größte Herausforderung gilt die Koordination der Bauphasen und die Sicherstellung der termingerechten Umsetzung. Die detaillierte zeitliche Planung sieht vor, dass die Betonstrukturen und die technische Ausstattung in den ersten beiden Jahren umgesetzt werden, um pünktlich die Nutzung für den Nachwuchs- und Leistungssport zu ermöglichen.
| Jahr/Datum | Maßnahme/Parameter | Wert | Quelle/Stand |
|---|---|---|---|
| Ende 2025 | Baubeginn Sportschule | – | (Quelle: *) |
| Anfang 2026 | Baubeginn Kaltlufthalle | – | (Quelle: *) |
| 04.03.2026 | Spatenstich (offizielles Bauvorhaben) | – | (Quelle: PM) |
| 2027 | Voraussichtliche Fertigstellung | – | (Quelle: *) |
Technische Eckdaten der Kaltlufthalle
Die geplante Kaltlufthalle ist als Holz-Stahlkonstruktion mit einer Membraneindeckung konzipiert, um eine nachhaltige und robuste Infrastruktur zu gewährleisten (Stand: 2025). Die Halle ermöglicht auf einer Fläche von knapp 11.000 Quadratmetern ein ganzjähriges Training unter optimalen Wettkampfbedingungen*. Sie wird mit moderner Rasenheizung, einem Bewässerungssystem sowie einem Kunstrasen nach olympischem Standard ausgestattet.
Fazit
Das Projekt vereint eine durchdachte zeitliche Planung mit technischen Lösungen. Die Kombination aus nachhaltiger Bauweise und moderner Infrastruktur macht das NHTZ in Mönchengladbach zu einem Vorzeigeprojekt im europäischen Hochleistungshockey. Die enge Abstimmung der Bauabschnitte sowie die technischen Parameter sichern eine Plattform für den deutschen Leistungssport.
Kosten, Förderung und Vertragsmodell des Nationalen Hockey-Trainingszentrums in Mönchengladbach
Das Projekt des Nationalen Hockey-Trainingszentrums (NHTZ) in Mönchengladbach ist ein bedeutendes Infrastrukturvorhaben für den deutschen Hockeysport. Es wird auf einer Gesamtinvestition von circa 30 Millionen Euro realisiert, wobei dieser Betrag den Stand von 2025 widerspiegelt.*
Der Pachtvertrag für das Gelände hat eine Laufzeit von 20 Jahren, mit zwei Verlängerungsoptionen zu jeweils fünf Jahren. Die Nutzung des Areals basiert auf einem Triple-Net-Vertrag, der vom Deutschen Hockey-Bund (DHB) in Form der Sportschule GmbH abgeschlossen wurde. Das bedeutet, dass der Mieter, also der DHB, neben der Miete auch alle Betriebs-, Instandhaltungs- und Nebenkosten trägt. Für diese Regelung spricht die Flexibilität in der Kostensteuerung und eigenverantwortlichen Organisation, allerdings übernimmt der Mieter auch die entsprechenden Risiken für laufende Betriebskosten.
Die förderrechtlichen Mittel stammen überwiegend aus dem Zukunftsfonds Rheinisches Revier (ZRR). Der Förderbescheid sollte in den Wochen nach August 2025 erteilt werden, was den finanziellen Rahmen zusätzlich absichert.* Solche Förderungen stärken die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Projekts, setzen aber auch voraus, dass die nachhaltige Nutzung den Vorgaben der Fördergeber entspricht.
Die Vertragsgestaltung im Triple-Net-Modell macht den Betreiber und Nutzer grundsätzlich für die laufenden Betriebskosten verantwortlich. Für den DHB bedeutet dies eine klare Verantwortung für die laufende Instandhaltung und den Betrieb, was potenziell höhere, aber kalkulierbare Kosten bedeutet. Für die Stadt Mönchengladbach ist die zentrale Infrastruktur ein strategischer Standortvorteil, der langfristig den Leistungssport fördert und den Standort international aufwertet.
Wenn von den Gesamtkosten die Rede ist, sollte stets hervorgehoben werden, dass es sich um einen recherchierten Betrag (Stand 2025) handelt, der nicht auf der Pressemitteilung basiert. Die Aufstellung der Finanzierung und vertraglichen Grundlagen zeigt, wie die Kostenlast verteilt ist und welche Risiken die beteiligten Akteure tragen. Für den öffentlichen Rückenwind und die nachhaltige Entwicklung des Projekts sind diese Regelungen essenziell, um eine stabile Infrastruktur für Spitzensport und Nachwuchs zu sichern.
Bedeutung, Wirkung und Perspektiven des Hockey-Standorts Mönchengladbach
Der Ausbau des Nationalen Hockey-Trainingszentrums in Mönchengladbach setzt ein deutlich sichtbares Zeichen für die gesellschaftliche und sportliche Bedeutung des Hockeysports in Deutschland. Die neue Infrastruktur stärkt nicht nur den Leistungs- und Nachwuchssport, sondern trägt auch zur internationalen Signalwirkung der Region bei. Durch die Modernisierung des Hockeyparks – inklusive einer ganzjährig nutzbaren Kaltlufthalle, einer Sportschule mit 48 Übernachtungszimmern sowie einer hochmodernen Sportanlage auf knapp 11.000 Quadratmetern – entsteht ein europaweit einzigartiger Leistungsstandort, der sowohl nationalen als auch internationalen Ansprüchen gerecht wird.*
Auf regionaler Ebene profitieren vor allem die Vereine, Nachwuchssportlerinnen und -sportler sowie die Hospitations- und Fortbildungseinrichtungen.*
Für die Zukunft ergeben sich vielfältige Chancen, wobei auch kritische Fragen relevant sind. So stellen sich etwa Fragen nach den langfristigen Betriebskosten und der Zugänglichkeit der Anlagen für Vereine außerhalb des Verbandes. Umweltaspekte der Kaltlufthalle sowie die ökologische Nachhaltigkeit des Bauprojekts sind weitere Themen, die Experten wie Sportstättenbauer, Landesbehörden und Umweltverbände künftig mit Blick auf eine nachhaltige Perspektive beleuchten sollten.
Experten, darunter Vertretern des Deutschen Hockey-Bunds, Stadt- und Landesverantwortlichen sowie Fachleuten für Sportstättenbau, könnten wertvolle Einschätzungen liefern. Diese würden dazu beitragen, die Wirkung des Zentrums umfassend zu bewerten und die Strukturen effizient an die zukünftigen Anforderungen anzupassen. Die Investitionen in die Infrastruktur in Mönchengladbach sind dabei ein bedeutender Schritt, um die Potenziale des Hockeysports in Deutschland nachhaltig zu entfalten und die Region als internationalen Innovations- und Erfolgscampus zu positionieren.
Dieser Beitrag enthält Informationen und Zitate, die einer Pressemitteilung des Deutschen Hockey-Bunds e.V. entstammen.
Weiterführende Quellen:
- „Die Gesamtkosten für das Nationale Hockey-Trainingszentrum betragen circa 30 Millionen Euro (Stand: 2025).“ – Quelle: https://www.extra-tipp-am-sonntag.de/moenchengladbach/nhtz-praesentation-visualisierung-zur-hockey-em-im-nordpark_aid-132947369
- „Baubeginn für die Sportschule ist Ende 2025, für die Kaltlufthalle Anfang 2026; die Fertigstellung der Gebäude ist voraussichtlich für 2027 geplant (Stand: 2025).“ – Quelle: https://www.moenchengladbach.de/de/sport/nationales-hockey-trainingszentrum-geht-zur-hockey-em-in-die-naechste-runde
- „Der Pachtvertrag mit dem DHB läuft über 20 Jahre mit zwei Verlängerungsoptionen von jeweils fünf Jahren (Stand: August 2025).“ – Quelle: https://www.moenchengladbach.de/de/sport/nationales-hockey-trainingszentrum-geht-zur-hockey-em-in-die-naechste-runde
- „Die Kaltlufthalle hat Abmessungen von maximal 80 m × 105 m, eine Gesamthöhe von 19–22 m und eine tragende Konstruktion mit Spannweiten über 70 m (Stand: 2025).“ – Quelle: https://www.pa.plus/neuer-auftrag-neubau-des-nationalen-hockey-leistungszentrums-in-monchengladbach/
- „Die DHB Sportschule GmbH trägt als Mieter neben der Miete auch alle Betriebs-, Instandhaltungs- und Nebenkosten (Triple-Net-Vertrag, Stand: August 2025).“ – Quelle: https://www.moenchengladbach.de/de/sport/nationales-hockey-trainingszentrum-geht-zur-hockey-em-in-die-naechste-runde
- „Die Förderung erfolgt überwiegend durch ZRR-Mittel (Zukunftsfonds Rheinisches Revier), der Förderbescheid wurde in den Wochen nach August 2025 erwartet.“ – Quelle: https://www.moenchengladbach.de/de/sport/nationales-hockey-trainingszentrum-geht-zur-hockey-em-in-die-naechste-runde
- „Der offizielle Spatenstich für das Nationale Hockey-Trainingszentrum erfolgte am 4. März 2026 unter Anwesenheit von NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, OB Felix Heinrichs, DHB-Präsident Henning Fastrich und DHB-Sportvorstand Martin Schultze.“ – Quelle: https://www.hockey.de/articles/ministerpraesident-wuest-gibt-startschuss-fuer-nhtz-des-dhb
- „Die Kaltlufthalle wird als Holz-Stahlkonstruktion mit Membraneindeckung errichtet und verbindet damit Leichtigkeit, Nachhaltigkeit und innovative Sportstättenbauweise (Stand: 2025).“ – Quelle: https://www.pa.plus/neuer-auftrag-neubau-des-nationalen-hockey-leistungszentrums-in-monchengladbach/
- „Der Fitnessbereich in der Sportschule verfügt über eine Laufbahn in der obersten Etage mit direktem Blick auf den Hockey-Park; das Gebäude wurde von Otten Architekten geplant (Stand: August 2025).“ – Quelle: https://www.hockey.de/articles/dhb-und-ewmg-stellen-plaene-fuer-nationales-hockey-trainingszentrum-vor






9 Kommentare
Neutraler blick: das projekt kann deutschland stärken im hockey, aber es muss offen sein fuer vereine, schulen und region. Fragen: Wie sind zugangs regeln, wie werden trainingseinheiten verteilt, und wie profitieren jugendliche aus der region konkret? Mehr kommunikation waere gut, siehe auch /community/vereine-hockeypark fuer vorschlaege.
Positiv: Nachwuchs bekommt bessere bedingungen, die sportschule mit 48 zimmern ist wichtig, doch die pachtvertrag 20 jahre plus optionen macht mich nervös, was wenn betreiber die kosten unterschätzt, gibt es rücklagen? Auf /sport/nationales-hockey-trainingszentrum sind grunddaten, aber ein transparenter finanzplan fehlt meiner meinung nach.
Volle zustimmung Hansdieter, langfristige vertrag kann probleme bringen wenn die unterhalt kosten steigen. Triple-Net ist riskant fuer DHB, die tragen alles, was wenn die ZRR mittel ausbleiben? Sollte es notfall fonds geben, oder klares monitoring, fragt sich jeder politisch interessierte hier.
Die entwicklung vom Hockeypark zum NHTZ zeigt ambition, und als politik interessierter frag ich ob dies teil einer olympischen strategie ist, denn in text steht bewerbung NRW fuer olympische spiele. Wie passt das zusammen mit regionalen belangen, die stadt profitiert sicher, aber reicht das fuer breite förderung, oder bleibt es elitär?
Neutral gesagt, die Halle mit Rasenheizung und olympischen kunstrasen ist stark, aber 30 millionen euro sind viel geld und die klima frage bleibt. Wird das gebäude energie effizient betrieben, oder nur PR? Kann man mehr technik daten sehen, zB auf /sport/nationales-hockey-trainingszentrum oder /technik/halle-plangrafik ?
Ich hab auch bedenken wegen energie und laufkosten, die holz-stahl konstruktion klingt nachhaltig, aber membrandach wie haltbar ist das, wer untersucht die umwelt folge? Wäre gut wenn experts die daten veröffentlichen, und vereine dürfen vielleicht mitnutzen, oder?
Interessant das mit dem NHTZ in Mönchen gladbach, die Kaltluft halle klingt nützlich, aber wer bezahlt langfristig die laufenden kosten? Die Triple-Net sache macht mir sorgen, der DHB trägt ja alles, doch was ist mit vereinen ausserhalb, wird zugang ok? Sieht gut aus auf /sport/nationales-hockey-trainingszentrum aber wie nachhaltig ist das wirklich, frage ich mich.
Gute frage Marie, ich seh das ähnlich, die ZRR förderung hilft ja jetzt, aber später wer trägt die rechnungen, die betreiber sollten plan haben. Schaute auf /politik/foerderung-zrr die info macht teilweise klarer aber manche zahlen fehlen, kann jemand mehr sagen?
Ich finds ambivalent, toll das es investition sind, aber die zugänglichkeit für nachwuchsvereine ist unklar. Ist die sportschule wirklich offen für alle oder nur für auswahl, auf /sport/hockeypark war wenig detail, kann das jemand bestätigen oder korrigieren?