Nationale Tourismusstrategie 2026: Was die neuen Pläne für Hotels, Gäste und Fachkräfte bedeuten

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Der Hotelverband Deutschland (IHA) begrüßt die neue Nationale Tourismusstrategie als wichtiges Signal für mehr Wettbewerbsfähigkeit. Die Strategie setzt aus Sicht der Branche an zentralen Hebeln wie Bürokratieabbau, besserer Erreichbarkeit und Fachkräftesicherung an. Entscheidend sei nun, dass die angekündigten Maßnahmen schnell und spürbar in den Betrieben ankommen.

Inhaltsverzeichnis

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– Der Hotelverband Deutschland begrüßt die neue Nationale Tourismusstrategie als wichtigen Schritt.
– Die Strategie setzt auf Bürokratieabbau, bessere Erreichbarkeit und Digitalisierung.
– Weitere Schwerpunkte sind Fachkräftesicherung und Flexibilisierung des Arbeitszeitrechts.

Nationale Tourismusstrategie: Impuls für die Hotellerie in Deutschland

Die bundesweite Tourismusstrategie wird aktuell in der Hotellerie diskutiert. Mit ihrem Fokus auf Bürokratieabbau, bessere Erreichbarkeit, Digitalisierung, Fachkräftesicherung und Flexibilität im Arbeitsrecht soll sie den Standort Deutschland langfristig stärken. Für die Branche sind diese Themen relevant, um im internationalen Wettbewerb zu bestehen und den Alltag der Hotels und ihrer Gäste zu verbessern.*

Der Hotelverband Deutschland (IHA) äußert sich positiv zur Strategie. Otto Lindner, Vorsitzender des Verbands, sagt:
„Die neue Nationale Tourismusstrategie ist ein wichtiges und starkes Signal. Deutschland will im Tourismus wieder vorne mitspielen. Wir begrüßen ausdrücklich den Kurs der neuen Nationalen Tourismusstrategie und danken dem Einsatz von Dr. Christoph Ploß, der die Themen Tempo, Wettbewerbsfähigkeit und Entbürokratisierung klar adressiert. Entscheidend ist jetzt, dass die angekündigten Maßnahmen schnell und spürbar in den Betrieben ankommen – mit weniger Papier, verlässlicher Infrastruktur, digitalen Verfahren und einem Arbeitsmarkt, der Flexibilität ermöglicht.“

Der Verband nennt dazu fünf zentrale Prioritäten, die den Hotelbetrieb unmittelbar beeinflussen:

Bürokratieabbau im Alltag

Hier geht es um weniger Dokumentations-, Nachweis- und Meldepflichten sowie um schnellere Genehmigungs- und Förderverfahren. Ziel ist es, Investitionen, Modernisierungen und Umnutzungen effizienter zu gestalten.

Erreichbarkeit Deutschlands verbessern

Der Ausbau der internationalen und nationalen Anbindung (Schiene, Luftverkehr, „letzte Meile“) sowie beschleunigte, digitalisierte Visaverfahren sollen zusätzlichen Schwung für Incoming und MICE (Meetings, Incentives, Conferences, Events) geben.

Fachkräftesicherung und Arbeitszeitgestaltung

Mehr Flexibilität im EU-Recht, Anreize für zusätzliche Arbeitsstunden und schnellere, digitale Verfahren bei Fachkräftezuwanderung sowie Anerkennung sollen der Branche beim Fachkräftemangel helfen.

Digitalisierung und KI breiter einsetzen

KMU-Unterstützung in den Bereichen Cybersicherheit, Standards und KI-Anwendungen zielt auf vereinfachte Prozesse, Produktivitätssteigerung und ein verbessertes Gästeerlebnis, beispielsweise durch digitales Check-in.

Nachhaltigkeit als Investitionsagenda

Der Fokus liegt auf einfachem Zugang zu Förderungen für Energieeffizienz, Klimaanpassung, Barrierefreiheit und Infrastruktur. Die Maßnahmen sollen KMU passierenfreundlich gestaltet sein und Investitionen ohne zusätzliche Belastung ermöglichen.

Otto Lindner betont:
„Entscheidend ist jetzt, dass die angekündigten Maßnahmen schnell und spürbar in den Betrieben ankommen.“ Er fügt hinzu, dass die Umsetzung aktiv unterstützt wird und sich die Branche in die Gremien und Dialogformate einbringt.

Die IHA zählt rund 1.500 Häuser aus allen Kategorien der Hotellerie zu den Mitgliedern. Als Branchenverband engagiert sie sich intensiv für eine erfolgreiche Umsetzung der Maßnahmen und die langfristige Wettbewerbsfähigkeit des Tourismusstandorts Deutschland.*

Politische Weichenstellung für den deutschen Tourismus: Maßnahmen nach Beschluss der Nationalen Strategie

Am 28. Januar 2026 hat das Bundeskabinett die neue Nationale Tourismusstrategie (NTS) verabschiedet. Dieser Beschluss bildet den politischen Rahmen für eine Reihe gezielter Maßnahmen, mit denen die Wettbewerbsfähigkeit des deutschen Tourismus langfristig gestärkt werden soll.

In der folgenden Übersicht ordnen wir die wichtigsten Maßnahmen chronologisch nach ihrer Wirksamkeit. Zunächst ist die kurzfristige Senkung der Luftverkehrsteuer zum 1. Juli 2026 vorgesehen, gefolgt von mittelfristigen Änderungen bei der Körperschaftssteuer. Darüber hinaus sind weitere administrative Vereinfachungen geplant, etwa im Bereich Visa und Fachkräftezuwanderung.

Die Beschlusslage des Bundeskabinetts und die zentralen Maßnahmen

Der Beschluss zur NTS setzt auf steuerliche Erleichterungen, Verwaltungsvereinfachungen sowie Digitalisierung. Ziel ist es, Bürokratie abzubauen, die Erreichbarkeit Deutschlands zu verbessern und den Aufenthalt sowie die Fachkräftegewinnung zu erleichtern.* Der Hotelverband Deutschland (IHA) begrüßte den Kurs der Regierung als einen „wichtigen Schritt, um den Tourismusstandort Deutschland wettbewerbsfähig zu halten“.*

Kurzfristig beobachtet die Strategie die Senkung der Luftverkehrsteuer.

Mittelfristig plant die Bundesregierung eine Senkung der Körperschaftssteuer ab 2028 in fünf jährlichen Schritten um jeweils 1 Prozentpunkt.*

Im Bereich der Verwaltung stehen vereinfachte Visa-Verfahren und die Anerkennung ausländischer Abschlüsse innerhalb von acht Wochen im Mittelpunkt. Zudem soll eine „Work-and-Stay“-Agentur für Fachkräfte eingerichtet werden.*

Mögliche fiskalische und verwaltungsrechtliche Maßnahmen im Zeitverlauf

Jahr Maßnahme Kurzbeschreibung Quelle/Stand
2026 Senkung Luftverkehrsteuer auf Vor-Krisenniveau Rückführung der Steuerbelastung im Luftverkehr auf den Stand vor 1. Mai 2024* Stand: 28.01.2026
2028 Senkung der Körperschaftssteuer in fünf Schritten um je 1 % Erhöhung der Investitionsfähigkeit von Unternehmen in der Tourismusbranche* Stand: 28.01.2026

Die Umsetzung dieser Maßnahmen soll die Rahmenbedingungen für den Tourismus in Deutschland nachhaltig verbessern. Politische Entscheidungsträger setzen auf Steuervereinfachungen, administrative Erleichterungen und Digitalisierung, um die Attraktivität des Standorts Deutschland zu steigern und Wachstumspotenziale zu erschließen.

*Die Strategie steht im Zusammenhang mit einer breiten politischen Agenda, die auch Fachkräftezuwanderung, nachhaltiges Investieren sowie die Digitalisierung des Gastgewerbes umfasst.

Quelle: Weitere Details zur Strategie und den Maßnahmen sind im offiziellen Dokument der Bundesregierung sowie in Branchennachrichten verfügbar.

Konkrete Maßnahmen für Steuern, Visa und Fachkräfte: Kurzfristige Entlastungen und mittelfristige Reformen

Die Nationale Tourismusstrategie setzt klare Signale für eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands. Im Mittelpunkt stehen konkrete Steuer- und Verwaltungsmaßnahmen, um für die Branche nachhaltige Verbesserungen zu erzielen.

Fiskalische Schritte: Luftverkehr- und Körperschaftssteuer

Ein wichtiger Baustein ist die Entlastung im Luftverkehr. Die Strategie sieht vor, die Luftverkehrsteuer künftig auf das Niveau vor der Erhöhung zu senken.*

Daneben ist eine schrittweise Reduzierung der Körperschaftssteuer vorgesehen. Ab 2028 sollen in fünf jährlichen Schritten jeweils ein Prozentpunkt abgebaut werden, um die steuerliche Belastung für Unternehmen nachhaltig zu verringern.*

Jahr Maßnahme Wirkungsbereich Quelle/Stand
2026 Senkung der Luftverkehrsteuer auf Vorjahreniveau Luftverkehr 1. Juli 2026*
2028–2032 Jährliche Senkung der Körperschaftssteuer um 1 Prozentpunkt Steuerreduktion für Unternehmen ab 2028*

Visa- und Anerkennungsverfahren: Digitalisieren und Beschleunigen

Ein zentrales Element ist die Modernisierung der Visa- und Anerkennungsverfahren. Die Strategie strebt an, diese zu digitalisieren und zu beschleunigen, um die Mobilität der Fachkräfte zu erleichtern.*

In Ergänzung dazu plant die Bundesregierung die Gründung einer Work-and-Stay-Agentur, die Fachkräften einen unkomplizierten Aufenthalt für Beruf und Leben in Deutschland ermöglicht. So soll die Zuwanderung im Zuge der Fachkräfteinitiative verbessert werden.*

Zukünftige Entwicklung: Kurz- und Mittelfristmaßnahmen im Überblick

Eine kurze Übersicht der wichtigsten Termine zeigt, wann konkrete Fortschritte erwartet werden:

  • 01. Juli 2026: Senkung der Luftverkehrsteuer auf das Vorjahresniveau
  • 2028: Beginn der schrittweisen Steuerreduktion, die bis 2032 abgeschlossen sein soll
  • Ab sofort: Digitalisierung und Vereinfachung der Visa-Verfahren sowie Planung der Work-and-Stay-Agentur*

Zusammenfassung der geplanten Maßnahmen

Jahr Maßnahme Wirkungsbereich Quelle/Stand
2026, Juli Luftverkehrsteuer-Senkung auf Vor-2024-Niveau Luftverkehr 28.01.2026*
2028–2032 Stufenweise Körperschaftsteuer-Senkung Unternehmensbesteuerung 28.01.2026*
2026, sofort Digitale und vereinfachte Visa-Verfahren sowie Work-and-Stay-Planung Fachkräftemobilität 28.01.2026*

Mit diesen Maßnahmen verfolgt Deutschland das Ziel, den Tourismussektor langfristig zu stärken und den Standort attraktiver zu gestalten. Die Verantwortlichen setzen auf zügige Umsetzung, denn nur so könne die Branche schnellwerlösumerlich profitieren.

Gesellschaftliche Auswirkungen der Nationalen Tourismusstrategie: Chancen und Herausforderungen für Hotellerie, Gäste und Arbeitsmarkt

Die geplanten Maßnahmen im Zuge der Nationalen Tourismusstrategie versprechen tiefgreifende Veränderungen für die Branche, Reisende und regionale Arbeitsmärkte. Durch den Fokus auf Bürokratieabbau, Digitalisierung und bessere Erreichbarkeit sollen Abläufe effizienter werden und Gäste ein reibungsloseres Erlebnis genießen. Zugleich setzen diese Entwicklungen Impulse, die die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Deutschland stärken könnten.

Gleichzeitig sind mit der Umsetzung mögliche Hürden verbunden. Die Geschwindigkeit, mit der digitale Verfahren eingeführt werden, sowie die Praktikabilität für kleinere Betriebe, insbesondere im Mittelstand, bleiben offene Fragen. Es besteht die Gefahr, dass technologische Lösungen nur langsam greifen oder bürokratische Hürden in der Praxis schwer zu überwinden sind. Das Ziel bleibt, Innovationen so zu gestalten, dass sie schnell spürbar in den Betrieben ankommen und praktische Vorteile bringen.

Erwartbare Effekte für Gäste und Betriebe

  • Ein digitalisiertes Check-in erleichtert den Aufenthalt.
  • Verbesserte Erreichbarkeit sorgt für mehr internationale Touristen und Geschäftsreisende, was die Auslastung der Hotels insgesamt erhöht.
  • Investitionen sollen künftig schneller umgesetzt werden können, um Modernisierungen und nachhaltige Technologien zu fördern.

Trotz dieser positiven Perspektiven bleibt die Umsetzung eine Herausforderung. Die Geschwindigkeit digitaler Verfahren hängt von der technischen Infrastruktur ab, die Land und Branche noch ausbauen müssen.*

Für kleine und mittlere Unternehmen ist die Einführung neuer Prozesse oft eine praktische Belastung, die nur mit gezielter Unterstützung gelöst werden kann.

Die praktische Umsetzung wird entscheidend sein, um die Potentiale der Strategie voll auszuschöpfen und die Branche für die Zukunft zu rüsten. Nur wenn digitale Verfahren rechtssicher umgesetzt und auf die Bedürfnisse aller Betriebe abgestimmt werden, kann die angestrebte Modernisierung echte Vorteile bringen — für Gäste, Hotels und den regionalen Arbeitsmarkt.*

Ausblick: Chancen, Herausforderungen und offene Fragen bei der Umsetzung der Tourismusstrategie

Der Prozess der Umsetzung der Nationalen Tourismusstrategie befindet sich derzeit in einer entscheidenden Phase: Die nächsten Schritte umfassen die Diskussion und Entscheidung in relevanten Gremien sowie die Planung konkreter Maßnahmen. Dabei steht die schnelle Fortschrittsumsetzung im Fokus, um die angekündigten Verbesserungen sichtbar zu machen.* Für die Branche bedeutet dies, dass Hoteliers und Dienstleister in den kommenden Monaten besonders auf Änderungen bei Visaverfahren, Flugkostenregelungen sowie bürokratischen Abläufen achten sollten.* Insgesamt wird die erfolgreiche Implementierung der Maßnahmen entscheidend sein, um die Wettbewerbsfähigkeit des Tourismussektors nachhaltig zu stärken und den Gästen sowie Beschäftigten in Deutschland bessere Rahmenbedingungen zu bieten.

Die vorliegenden Informationen und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung des Hotelverbands Deutschland (IHA).

Weiterführende Quellen:

10 Antworten

  1. Ich bin gespannt auf die digitale Zukunft im Gastgewerbe! Ein digitales Check-in wäre eine echte Verbesserung für Gäste und Hotels gleichermaßen. Wer hat Erfahrungen damit gemacht?

    1. Das wäre super praktisch! Ich denke, dass viele Gäste das zu schätzen wissen würden und die Wartezeiten verkürzt werden könnten.

  2. ‚Flexibilität im Arbeitszeitrecht‘ klingt positiv! Aber wie wird das in der Praxis aussehen? Wird das den Fachkräftemangel wirklich lindern können?

  3. Nachhaltigkeit ist ein großes Thema! Ich finde es toll, dass Investitionen in Energieeffizienz gefördert werden sollen. Wie seht ihr das? Wird das tatsächlich umgesetzt?

    1. Das hoffe ich auch! Aber ohne klare Unterstützung für kleine Betriebe könnte es schwer werden. Was denkt ihr über die Herausforderungen bei der Umsetzung?

    2. ‚Nachhaltigkeit‘ klingt gut, aber wie realistisch sind die Maßnahmen? Es braucht mehr als nur Pläne; es muss auch richtig Geld fließen!

  4. Die Strategie ist ein Schritt in die richtige Richtung! Der Fokus auf Erreichbarkeit ist super, aber wird es genug Anreize für Fachkräfte geben? Was haltet ihr von den geplanten Visa-Verfahren?

    1. Ich hoffe, dass die Visa-Verfahren wirklich schneller werden. Es ist wichtig für den Tourismus! Glaubt ihr, dass wir damit mehr internationale Gäste anziehen können?

    2. Ja, ich denke schon! Wenn alles digitalisiert wird, könnte das den Prozess echt beschleunigen. Ich frage mich nur, wie kleine Hotels davon profitieren können.

  5. Ich finde die neue Nationale Tourismusstrategie echt wichtig. Bürokratieabbau und Digitalisierung sind notwendig für die Hotellerie. Wie denkt ihr über die Umsetzung? Glaubt ihr, dass das schnell genug geht?

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