MY SAFE SPACE: Schutz und Integration für geflüchtete Kinder

Hamburg (ots) – In einer bedeutsamen Initiative zur Unterstützung geflüchteter Familien hat die Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland das Projekt MY SAFE SPACE ins Leben gerufen. Dieses soll in Erstaufnahmeeinrichtungen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Thüringen kinderfreundliche Räume schaffen und so den Kinderschutz sowie die Integration der Geflüchteten fördern. Gemeinsam mit der Diakonie Altholstein wurde das von AMIF geförderte Pilotprojekt in Neumünster vorgestellt, das für 550 Menschen, darunter 109 Kinder, einen sicheren Rückzugsort bieten soll. Die Initiative umfasst Spiel- und Bewegungsangebote für Kinder sowie Beratungen und Schulungen, um Mitarbeiter:innen für die Bedürfnisse von Schutzbedürftigen zu sensibilisieren.
daneben breitet sich das klare Meerwasser aus. Im Hintergrund ragt eine Brücke empor

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Bremen (VBR).

Plan International Deutschland e.V. und Diakonie Altholstein setzen neues Zeichen: Pilotprojekt "MY SAFE SPACE" gestartet

Flucht und Migration stellen vor allem Familien mit Kindern vor enorme Herausforderungen. Die Auswirkungen sind sowohl physischer als auch psychischer Natur. Besonders Kinder leiden unter den Unsicherheiten, die mit einer ungewissen Zukunft verbunden sind. Vor diesem Hintergrund hat die Kinderrechtsorganisation Plan International Deutschland das Projekt "MY SAFE SPACE" ins Leben gerufen, um geflüchteten Familien in Deutschland einen geschützten Raum zu bieten.

Dieses ambitionierte Projekt ist nun erfolgreich in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg und Thüringen angelaufen. In Neumünster, Schleswig-Holstein, wo derzeit etwa 550 Menschen – darunter 109 Kinder – untergebracht sind, wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit der Diakonie Altholstein vorgestellt. Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF) unterstützt dieses wegweisende Vorhaben finanziell.

"Die Situation für Kinder und Eltern in den Erstaufnahmeeinrichtungen ist herausfordernd", erklärt Petra Berner, Vorstandsvorsitzende von Plan International Deutschland (Zitat-Quelle: Pressemitteilung). Das Hauptziel des Projekts ist es, kinderfreundliche Rückzugsorte zu schaffen, die zur Verbesserung der Lebensbedingungen und zum Schutz der jungen Geflüchteten beitragen sollen. Insbesondere in Schleswig-Holstein zeigt sich bereits, wie positiv sich solche Maßnahmen auf die betroffenen Familien auswirken können. Gesa Kitschke, Geschäftsführerin der Diakonie Altholstein, betont: "Unser Engagement gilt der Schaffung eines sicheren Raumes, in dem Kinder spielen, lernen und wachsen können, während wir zugleich die Eltern unterstützen" (Zitat-Quelle: Pressemitteilung).

Das Konzept sieht nicht nur Spiel- und Bewegungsangebote für die Kinder vor, sondern bietet auch Beratungen für die Eltern an. Zudem werden Mitarbeiter:innen geschult, um die Belange von Schutzbedürftigen besser zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren. Ziel ist es, diese wertvollen Initiativen langfristig zu etablieren und weiter auszubauen. Plan International plant bereits, das Modell auf weitere Bundesländer auszuweiten – ein wichtiger Schritt im Einsatz für Kinderschutz und Integration.

Insgesamt setzt "MY SAFE SPACE" ein starkes Zeichen für die Bedeutung von Kinderschutz in Krisenzeiten. Es unterstreicht, wie entscheidend gezielte Unterstützungsmaßnahmen sein können, um den Geflüchteten eine hoffnungsvollere Perspektive zu bieten. Für die beteiligten Organisationen markiert das Projekt den Anfang einer nachhaltigen und zukunftsweisenden Kooperation im Dienst der Menschlichkeit.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Nachhaltiger Schutz für Kinder in Erstunterkünften / MY SAFE SPACE-Projekt für …

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Langfristige Auswirkungen von kindgerechten Räumen auf die Integration geflüchteter Familien

Das Pilotprojekt MY SAFE SPACE, das kürzlich von Plan International Deutschland und der Diakonie Altholstein vorgestellt wurde, ist ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der Lebensbedingungen geflüchteter Kinder in Deutschland. Während kinderfreundliche Räume in Erstaufnahmeeinrichtungen unmittelbare Vorteile wie Sicherheit und Unterstützung bieten, geht die Bedeutung solcher Projekte weit über die anfängliche Beruhigung hinaus. Langfristig können sie tiefgreifende Auswirkungen auf die gesellschaftliche Integration geflüchteter Familien haben.

Forschungsergebnisse aus vergleichbaren Projekten zeigen, dass geschützte Umgebungen und unterstützende Netzwerke entscheidend sind, um das psychische Wohlbefinden von Kindern zu fördern, insbesondere bei jenen, die traumatische Erfahrungen hinter sich haben. Durch Initiativen wie MY SAFE SPACE erhalten Kinder nicht nur einen sicheren Raum zum Spielen und Lernen, sondern auch die Möglichkeit, emotionale Stabilität zu erlangen, die für ihren weiteren Bildungsweg und ihre Entwicklung essenziell ist.

Ein weiterer bedeutender Aspekt des Projekts ist die Einbeziehung der Eltern durch Beratungsangebote. Dies trägt dazu bei, Eltern Kompetenzen zu vermitteln, um eine stabile familiäre Umgebung zu schaffen. Die Kombination aus kindgerechter Ausstattung und elterlicher Unterstützung könnte den Schlüssel für dauerhafte Integration darstellen. Integration ist nicht nur ein Prozess, der im Klassenzimmer oder am Arbeitsplatz stattfindet, sondern beginnt im familiären Umfeld, wo kulturelle Werte und Normen über Generationen hinweg weitergegeben werden.

Prognosen deuten darauf hin, dass, sollte das Konzept von MY SAFE SPACE bundesweit ausgeweitet werden, dies positive Effekte auf lokale Gemeinschaften haben könnte. Mit einer Erhöhung der Anzahl solch engagierter Projekte könnten Städte und Gemeinden in Deutschland einen signifikanten Beitrag zu einer inklusiveren Gesellschaft leisten. Dies ist besonders relevant angesichts der zunehmenden Zahl geflüchteter Menschen weltweit, die aus Krisengebieten nach Europa kommen.

Der Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF), der solche Projekte unterstützt, spielt in diesem Zusammenhang eine zentrale Rolle. Eine nachhaltige Finanzierung und staatliche Unterstützung könnten es ermöglichen, nicht nur die unmittelbaren Bedürfnisse der Geflüchteten zu adressieren, sondern auch langfristige Strategien für soziale Integration zu entwickeln.

Insgesamt bietet MY SAFE SPACE einen wertvollen Rahmen, um geflüchtete Familien bei einem der kritischsten Übergänge ihres Lebens zu unterstützen. Es fördert nicht nur ihre physische Sicherheit, sondern ebnet auch den Weg für eine erfolgreiche Integration in die deutsche Gesellschaft. Die fortschreitende Implementierung dieser kindgerechten Räume und ihrer Konzepte in weiteren Bundesländern könnte somit ein hoher Standard für zukünftige Flüchtlingsunterstützungen werden.


Weiterführende Informationen auf Wikipedia

  1. Plan International
  2. Diakonie
  3. Neumünster
  4. Schleswig-Holstein
  5. Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds

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12 Kommentare

  1. Die Idee hinter MY SAFE SPACE klingt vielversprechend! Ich frage mich nur: Was passiert mit den Kindern ohne Zugang zu solchen Projekten? Gibt es Alternativen?

  2. Die Unterstützung durch den AMIF ist entscheidend! Wenn wir mehr solcher Projekte haben könnten wir eine inklusivere Gesellschaft schaffen.

  3. Das Projekt zeigt, wie wichtig Kinderschutz in Krisenzeiten ist! Ich habe gehört, dass in Neumünster bereits positive Veränderungen stattfinden. Welche konkreten Beispiele gibt es dafür?

  4. Das Konzept von kinderfreundlichen Rückzugsorten ist super! Ich habe gelesen, dass es auch Beratungen für Eltern gibt. Ist das ein Teil des Projekts? Wie wird das umgesetzt?

    1. Ich hoffe, dass solche Initiativen bald in allen Bundesländern verfügbar sind. Jeder sollte die Chance auf eine sichere Umgebung haben.

  5. Ich finde das Projekt MY SAFE SPACE wirklich wichtig! Kinder brauchen einen sicheren Raum, um zu spielen und zu lernen. Es ist toll, dass Plan International und Diakonie zusammenarbeiten. Wie genau werden die Mitarbeiter geschult?

    1. Ich denke auch, dass solche Projekte wichtig sind. Aber ich frage mich, ob es genug Ressourcen gibt, um alles langfristig aufrechtzuerhalten.

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