Musikmesse akustika Nürnberg jetzt Mitglied im Deutschen Musikrat: Starke Impulse für Instrumentenbau und Musikbranche

Modernes blau beleuchtetes News-Studio mit runden LED-Podesten und großem Bildschirm mit Schriftzug ‚Verbands‑Monitor eins zu eins‘.
Der Deutsche Musikrat hat die erst 2023 gestartete akustika Nürnberg als neues Mitglied aufgenommen und honoriert damit ihre rasante Entwicklung zum Branchentreffpunkt für Musiker:innen und Instrumentenbauer:innen. Bei der Ausgabe 2025 präsentierten über 200 Aussteller mit 250 Marken ein breites Spektrum von Streich-, Zupf-, Tasten- sowie Blech- und Holzblasinstrumenten. Gemeinsam wollen akustika und Deutscher Musikrat nun die Vernetzung stärken, Innovationen fördern und insbesondere den handwerklichen Instrumentenbau sowie die Nachwuchsförderung in der Musikwirtschaft weiter voranbringen.

Inhaltsverzeichnis

– akustika Nürnberg wird jährlich Branchentreffpunkt für Musiker und Instrumentenbaufirmen seit 2023.
– Aufnahme als Mitglied im Deutschen Musikrat stärkt Vernetzung und Innovationsförderung im Instrumentenbau.
– Über 200 Aussteller mit 250 Marken präsentierten 2025 erstmals auch Flöte, Percussion und Akkordeon.

Die akustika Nürnberg ist neues Mitglied im Deutschen Musikrat

Die Messe für Musik akustika Nürnberg hat sich seit ihrer Premiere im Jahr 2023 rasch als bedeutender Treffpunkt für Musiker:innen und Instrumentenbauer etabliert. Nun ist sie offiziell neues Mitglied im Deutschen Musikrat. Das Präsidium des Musikrats hob hervor, dass sich die akustika nicht nur mit ihrem Kerngeschäft als Musikmesse bereits als „großer neuer Player“ am Markt positioniert hat, sondern auch durch ein vielseitiges Rahmenprogramm mit Konzerten, Workshops, Meisterklassen und Factory Tours überzeugt. So trägt die akustika maßgeblich dazu bei, den Instrumentenbau und -vertrieb als zentralen Bereich der Musikwirtschaft gemeinsam zukunftsfähig zu gestalten.

Die Generalsekretärin des Deutschen Musikrats, Antje Valentin, betonte: „Um zukunftsfähig zu sein, muss Instrumentenbau und -vertrieb als ein zentraler Bereich der Musikwirtschaft vernetzt und innovativ aufgestellt sein. Dafür setzt sich der Deutsche Musikrat gemeinsam mit seinen Mitgliedern aus der Musikwirtschaft ein.“ Die Aufnahme der akustika in den Musikrat unterstreicht diesen Anspruch und soll die enge Zusammenarbeit der Branche fördern.

Die Geschäftsführer des Messeveranstalters AFAG, Henning und Thilo Könicke, sehen in der Mitgliedschaft eine große Chance: „Die Mitgliedschaft ist für uns nicht nur eine große Ehre, sondern auch eine wertvolle Chance, um uns noch enger mit der Branche zu vernetzen. Wir möchten gemeinsam daran arbeiten, die akustika als Branchenplattform an den Interessen der Musikerinnen und Musiker sowie Instrumentenbauer auszurichten.“ Dabei sind intensiver Austausch und ein starkes Netzwerk unverzichtbar, um die Messe weiterzuentwickeln.

Maik Heißer, Projektleiter der akustika, beschreibt den Nutzen der Mitgliedschaft aus Sicht der Messe: „Unser Ziel ist es, eine Plattform zu schaffen, auf der sich der handwerkliche Instrumentenbau und Musiker:innen persönlich treffen und gemeinsam Innovationen vorantreiben können. Die Nachwuchsförderung ist dabei ein wichtiger Baustein.“ Die Messe versteht sich als Bühne für handwerklichen Instrumentenbau und will mit ihrem Engagement aktiv die musikalische Zukunft mitgestalten.

Mit über 200 Ausstellern und 250 vertretenen Marken bei der diesjährigen Ausgabe hat die akustika Nürnberg ihr Profil deutlich geschärft. Neu hinzugekommen sind erstmals Angebotsbereiche rund um Flöte, Percussion und Akkordeon, ergänzt durch Schwerpunkte auf Streich- und Zupfinstrumente, Tasteninstrumente sowie Blech- und Holzblasinstrumente. Die akustika bietet damit eine umfassende Plattform für Musiker:innen und Instrumentenhändler:innen, die weit über eine klassische Messe hinausweist.

Weitere Informationen zur Messe finden Sie unter akustika Nürnberg .

Handwerk und Innovation vereint: Wie die akustika Nürnberg die Musikwelt prägt

Die Integration der akustika Nürnberg in den Deutschen Musikrat markiert einen wichtigen Meilenstein für den Instrumentenbau, die Musikwirtschaft und Musikbegeisterte gleichermaßen. Als eigenständiger Branchentreffpunkt bringt die Messe handwerkliche Tradition, künstlerische Vielfalt, wirtschaftliche Impulse und gesellschaftliche Entwicklungen zusammen. In einer Zeit, in der Digitalisierung und die Folgen der Pandemie etablierte Geschäftsmodelle herausfordern, eröffnet die akustika eine ungefilterte Plattform für persönlichen Austausch und praxisorientierte Innovation.

Musikmessen wie die akustika sind weit mehr als reine Verkaufsflächen: Sie vernetzen Menschen verschiedener Disziplinen und Generationen, fördern den fachlichen Dialog und stärken kulturelle Werte. Bei der akustika Nürnberg treffen handwerkliche Instrumentenbauer:innen direkt auf Musiker:innen, Fachpublikum und interessierte Laien. Dieser unmittelbare Kontakt schafft Synergien, die technische Neuerungen ebenso befördern wie die Bewahrung handwerklicher Fertigkeiten. Workshops, Meisterklassen und Factory Tours dienen dabei nicht nur der Weiterbildung, sondern auch der gezielten Unterstützung junger Talente, die das Handwerk von morgen prägen.

Warum Vernetzung für den Instrumentenbau entscheidend ist

Das Handwerk im Instrumentenbau steht vor vielfältigen Herausforderungen, die einen kraftvollen Austausch erfordern:

  • Fachkräftemangel versus Automatisierungsstrategien: Während qualifizierte Nachwuchskräfte rar werden, eröffnen neue Technologien Chancen, Fertigungsprozesse zu modernisieren.
  • Nachhaltige Materialien und ressourcenschonende Verfahren: Umweltbewusstsein beeinflusst zunehmend Auswahl und Verarbeitung von Instrumentenrohstoffen.
  • Digitalisierung von Vertriebs- und Produktionsprozessen: Von Onlinehandel bis hin zur computergestützten Fertigung gewinnen digitale Lösungen an Bedeutung.

Diese Punkte zeigen, wie eng technischer Fortschritt und handwerkliche Tradition heute zusammentreffen müssen, um die Zukunftsfähigkeit der Branche zu sichern.

Die akustika setzt mit ihrem vielfältigen Rahmenprogramm auf ein breites Spektrum an Formaten, die weit über Ausstellungen hinausgehen. So verbinden Konzerte, Workshops und Meisterklassen die künstlerische mit der handwerklichen Seite der Musik. Das fördert nicht nur den Dialog zwischen Hersteller:innen und Nutzer:innen, sondern auch den Austausch über neue Ideen und Herausforderungen.

Die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen sind – gerade für eine so sensible Branche wie den Instrumentenbau. Doch zugleich gewinnt die Digitalisierung auch hier an Gewicht: Hybride Veranstaltungsformate mit digitalen Showrooms und virtuellen Werkstätten finden zunehmend Eingang. Technologien wie 3D-Druck und augmented Reality könnten künftig traditionelle Handwerksweisen ergänzen und neue Möglichkeiten eröffnen. Gleichzeitig stärken internationale Kooperationen die Vielfalt und Innovationskraft der Musikwelt.

Die Aufnahme der akustika in den Deutschen Musikrat unterstreicht deren Rolle als zentrale Plattform in diesem dynamischen Umfeld. Die Messe trägt dazu bei, das Netzwerk der Musikwirtschaft zu erweitern und gemeinsam Zukunftstrends zu gestalten – von nachhaltiger Produktion bis zur Förderung junger Talente. Durch den intensiven Austausch und die Verknüpfung von Kunst, Handwerk, Wirtschaft und Gesellschaft entsteht hier ein Ort, an dem sich die Musikwelt aktiv weiterentwickelt.

Die Informationen und Zitate in diesem Beitrag basieren auf einer Pressemitteilung des Deutschen Musikrats.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Über den Autor

Die Redaktion von Verbandsbüro besteht aus vielen unterschiedlichen Experten aus der Verbands- und Vereinswelt. Alle Beiträge beruhen auf eigene Erfahrungen. Damit wollen wir Ihnen unsere professionellen Leistungen für Ihre Organisation präsentieren. Wollen Sie mehr zu diesem Thema erfahren? Nehmen Sie doch einfach mit uns Kontakt auf.​