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Minen bedrohen Leben: Globaler Einsatz zur Gefahrenbeseitigung

Am Vorabend des Internationalen Tages zur Aufklärung über die Minengefahr am 4. April unterstreicht Handicap International e.V. die dringende und anhaltende Bedrohung durch Minen und explosive Kriegsreste in Konfliktregionen wie dem Gazastreifen, der Ukraine und Syrien. Diese hinterlistigen Relikte aus vergangenen und gegenwärtigen Konflikten fordern nicht nur täglich menschliche Opfer, sondern legen auch eine schwere Bürde auf den Schultern der Zivilbevölkerung und behindern maßgeblich den Wiederaufbau und die humanitäre Hilfe. Mit einem dringenden Appell an die Weltgemeinschaft und innovativen Aufklärungsprojekten in Schulen und Gemeinden, kämpft Handicap International gegen die unsichtbare Gefahr und setzt sich für eine Welt ohne Minen ein.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Am Vorabend des Internationalen Tages zur Aufklärung über die Minengefahr hebt Handicap International (HI), eine renommierte humanitäre Hilfsorganisation, die alarmierende Präsenz von Minen und Blindgängern in Konfliktregionen wie dem Gazastreifen, der Ukraine und Syrien hervor. Diese tickenden Zeitbomben stellen nicht nur ein enormes Risiko für die Zivilbevölkerung dar, sondern erschweren gleichzeitig humanitäre Einsätze und blockieren den Weg für den dringend benötigten Wiederaufbau.

Die Gefahren, die von Minen und explosiven Kriegsresten ausgehen, sind vielfältig und tragisch. Sie reichen von tödlichen Unfällen bis hin zu schweren Verletzungen, die zu Amputationen führen können, und verursachen tiefe psychologische Narben bei den Überlebenden und Angehörigen der Opfer. Dr. Eva Maria Fischer, Leiterin der politischen Abteilung von Handicap International Deutschland, macht dabei deutlich: “Es wird Jahrzehnte dauern, bis nach Ende eines Konflikts ein sicheres Leben wieder möglich sein wird.”

Die Ukraine steht derzeit im Zentrum eines Minen-Krisenherdes. Mit fast einem Drittel des Landes potenziell verseucht, sind die Herausforderungen immens und erfordern eine umfassende internationale Aufmerksamkeit und Unterstützung. Ähnlich undurchsichtig ist die Situation im Gazastreifen, wo nach jüngsten Konflikten eine signifikante Zunahme von Blindgängern befürchtet wird. In Syrien, wo ebenfalls eine erhebliche Bedrohung durch Minen besteht, zeigt sich das globale Ausmaß dieses Problems, mit 60 Staaten und Gebieten weltweit, die mit einer ähnlichen Gefahr konfrontiert sind.

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Handicap International geht das Problem auf mehreren Ebenen an, von der Minenräumung bis hin zur Aufklärung der Bevölkerung über die Gefahren. So werden in der Ukraine, aber auch in anderen betroffenen Ländern wie dem Senegal oder Kolumbien, wichtige präventive Maßnahmen durchgeführt. Insbesondere die Arbeit in Schulen und Gemeindezentren, um Kinder über die Risiken aufzuklären, ist ein zentraler Bestandteil der Bemühungen von HI. Mit Hilfe von Informationsmaterialien werden sie dafür sensibilisiert, potenzielle Gefahren zu erkennen und zu meiden.

Der Einsatz von Handicap International und anderen Organisationen im Kampf gegen Minen wurde auch international anerkannt, wie das Beispiel der Internationalen Kampagne für das Verbot von Landminen (ICBL) zeigt. Diese erhielt 1997, kurz nach der Unterzeichnung des Ottawa-Abkommens, welches das Verbot von Antipersonen-Minen besiegelte, den Friedensnobelpreis.

In einer Zeit, in der Konflikte und Kriege noch immer Teil unserer globalen Realität sind, erinnern uns Organisationen wie Handicap International daran, dass die Folgen weit über das Ende der Kämpfe hinausreichen und entschlossenes, gemeinsames Handeln erfordern. Die Arbeit von HI und ähnlichen Organisationen ist ein Leuchtturm der Hoffnung, der nicht nur Leben rettet, sondern auch den Grundstein für eine friedlichere und sicherere Zukunft legt.

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Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Gaza und Ukraine übersät mit Blindgängern / Internationaler Anti-Minentag am 4. April

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