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Menschenrechtliche Risiken in Lieferketten: Tschan und Energiewirtschaft beraten

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Presse /news Verbandsnachrichten

Im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) wurden am 13. September die Mitglieder des Branchendialog Energiewirtschaft von Staatssekretärin Lilian Tschan begrüßt. In den vergangenen Monaten haben sich die 21 Mitglieder des Multi-Stakeholder-Forums intensiv mit den menschenrechtlichen Risiken in den Lieferketten der Energiewirtschaft auseinandergesetzt. Das Ergebnis ihrer Arbeit ist eine Publikation, die potenzielle menschenrechtliche Risiken in sechs ausgewählten Sparten der Branche aufzeigt. Diese Publikation ist ein wichtiger erster Schritt für den Branchendialog Energiewirtschaft, da sie wertvolle Grundlagenarbeit liefert, von der alle Unternehmen in der Branche profitieren können. Sie bildet die Basis für die zukünftige Entwicklung konkreter Maßnahmen.

Der Veröffentlichung der Publikation ging ein intensiver Diskussions- und Entwicklungsprozess zwischen den verschiedenen Akteursgruppen voraus. Das Ziel war es, ein gemeinsames Verständnis für branchenspezifische menschenrechtliche Risiken in der Energiewirtschaft zu erarbeiten und zu dokumentieren. Besonderer Fokus wurde dabei auf die sechs Sparten Photovoltaik, Batteriespeicher, Windenergie, Erdgas, Stromnetze und Wasserstoff gelegt. Diese Geschäftsfelder sind von zentraler Bedeutung für die Energiewende und tragen somit auch zur sozial gerechten Gestaltung der grünen Transformation bei.

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Für Unternehmen stellt die Publikation einen ersten Anhaltspunkt dar, um die abstrakte Risikobetrachtung im Sinne des Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes durchzuführen. Sie bietet wertvolle Unterstützung bei der Bewertung potenzieller menschenrechtlicher Risiken entlang der Wertschöpfungsketten. Die Veröffentlichung der Publikation markiert einen wichtigen Meilenstein für ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement in der Energiewirtschaft.

Der nächste Schritt des Branchendialogs Energiewirtschaft besteht in der Entwicklung von Konzepten für konkrete Präventions- und Abhilfemaßnahmen bis Ende 2023. Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer verbesserten menschenrechtlichen Lage in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten.

Der Branchendialog Energiewirtschaft wurde im Januar 2023 ins Leben gerufen und umfasst Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen, Verbänden, Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen und dem Deutschen Institut für Menschenrechte. Koordiniert wird der Branchendialog vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Diese Branchendialoge sind Teil des Nationalen Aktionsplans Wirtschaft und Menschenrechte (NAP) der Bundesregierung und sollen dazu beitragen, die Umsetzung menschenrechtlicher Sorgfaltsanforderungen in Unternehmen zu verbessern.

Der Branchendialog Energiewirtschaft hat bereits ein positives Echo erhalten. Die Branche Energiewirtschaft engagiert sich aktiv bei der Aufdeckung potenzieller Menschrechtsdefizite in ihren Lieferketten. Die erarbeitete Publikation bietet Praktiker*innen in den Unternehmen einen Überblick über mögliche Risiken in den Wertschöpfungsketten der Energiewirtschaft und unterstützt beim Ermitteln von Risiken und der Entwicklung konkreter Maßnahmen. Es ist zu begrüßen, dass die deutsche Energiewirtschaft sich den gravierenden menschenrechtlichen Risiken in der tieferen Lieferkette widmet und so konkrete und wirksame Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der Betroffenen in den Abbauregionen von metallischen Rohstoffen erarbeitet.

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Die NAP-Branchendialoge bieten Unternehmen die Möglichkeit, sich mit verschiedenen Stakeholdern auszutauschen und deren Wahrnehmungen besser zu verstehen. Dadurch können Lösungsansätze identifiziert und die Qualität dieser Ansätze mit anderen Stakeholdern diskutiert werden. Multi-Stakeholder-Prozesse wie der Branchendialog Energiewirtschaft leisten somit einen wertvollen Beitrag zur Umsetzung von menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten.

Zusammenfassend spielt der Branchendialog Energiewirtschaft eine entscheidende Rolle bei der Verbesserung der menschenrechtlichen Lage in globalen Liefer- und Wertschöpfungsketten. Die veröffentlichte Publikation markiert einen wichtigen Fortschritt und bildet eine solide Grundlage für ein nachhaltiges Lieferkettenmanagement in der Energiewirtschaft. Der Branchendialog wird auch weiterhin an der Entwicklung konkreter Maßnahmen arbeiten, um die menschenrechtlichen Sorgfaltsanforderungen umzusetzen und so die Energiewende sozial gerecht zu gestalten.

Quelle: Lieferketten: Tschan und Energiewirtschaft beraten über menschenrechtliche Risiken

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6 Responses

  1. Also ich finde es total übertrieben, sich über Menschenrechtsrisiken in Lieferketten Gedanken zu machen. Total unnötig!

    1. Sorry, aber wenn du Menschenrechtsrisiken in Lieferketten als unnötig abtust, zeugt das von Ignoranz. Es ist unsere Verantwortung, sicherzustellen, dass niemand ausgebeutet wird. Einfach wegzuschauen ist feige und verantwortungslos.

    1. Typisch ignorantes Denken. Nur weil du die Risiken nicht sehen willst, bedeutet das nicht, dass sie nicht existieren. Informiere dich besser, bevor du solche ignoranten Kommentare abgibst. Die Menschenrechte zu ignorieren ist inakzeptabel.

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