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Mehr Platz in der Stadt: Hohe Parkgebühren für SUV

Am 25. Juni 2024 sorgt die Deutsche Umwelthilfe (DUH) für Schlagzeilen: Stellvertretend für über 19.000 Bürgerinnen und Bürger hat die DUH in 150 deutschen Städten Anträge gestellt, um der Flut an überdimensionierten SUVs Einhalt zu gebieten. Dieser Schritt folgt auf einen richtungsweisenden Pariser Bürgerentscheid und fordert unter anderem höhere Parkgebühren sowie striktere Kontrollen gegen missbräuchliches Parken. Begleitet von einem neuen Rechtsgutachten zeigt die DUH, dass deutsche Städte zahlreiche Möglichkeiten haben, den öffentlichen Raum effizienter zu nutzen und Platz für umweltfreundliche Mobilität zu schaffen. Mehr zur Aktion und den geplanten Maßnahmen erfahren Sie hier.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Nach einem wegweisenden Bürgerentscheid in Paris nimmt der Kampf gegen überdimensionierte SUVs auch in deutschen Städten konkrete Formen an. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) hat stellvertretend für mehr als 19.000 Menschen Anträge gestellt, um in über 150 Städten Maßnahmen gegen die sogenannte “Monster-SUV-Flut” zu erwirken.

Ein neues Rechtsgutachten der DUH zeigt auf, dass Städte durchaus Handlungsspielräume haben, um gegen immer größere Fahrzeuge vorzugehen. Unter anderem fordert die DUH höhere Parkgebühren und strikte Parkbeschränkungen für überdimensionierte Fahrzeuge. Mit diesen Maßnahmen soll der knappe öffentliche Raum effizienter genutzt und Platz für umweltfreundliche Mobilität geschaffen werden.

Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, warnt vor den Folgen der wachsenden Anzahl von Stadtgeländewagen: “Unsere Innenstädte drohen an übergroßen Stadtgeländewagen und Lifestyle-Pick-Ups zu ersticken. Monster-SUV mit über fünf Metern Länge haben nichts in unseren Städten zu suchen.” Er betont, dass Städte bereits heute bestehende Möglichkeiten nutzen können, wie etwa das Einführen höherer Parkgebühren für übergroße Fahrzeuge, die nicht mehr in die Parkbuchten passen.

Die DUH geht sogar noch weiter und plant, zusätzliche Städte anzusprechen. Bürgerinnen und Bürger sind dazu aufgerufen, unter www.duh.de/keine-monster-suv mitzuteilen, welche Städte sie sich frei von überdimensionierten Autos wünschen. Diese Initiative folgte unmittelbar nach dem bahnbrechenden Pariser Bürgerentscheid im Februar 2024, bei dem eine breite Mehrheit gegen SUV gestimmt hatte.

Das Thema Verkehrspolitik und öffentliche Räume ist nicht neu, gewinnt jedoch zunehmend an Brisanz. Besonders die Auswirkungen auf Umwelt und Lebensqualität in dicht besiedelten urbanen Räumen rücken mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung. Studien zeigen, dass die Verkleinerung des Fahrzeugparks zugunsten von Fußgängern und Radfahrern zu einer positiven Entwicklung hinsichtlich Luftqualität und allgemeiner Lebenszufriedenheit beitragen kann.

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Im Rahmen des neuen Rechtsgutachtens schlägt die DUH verschiedene Maßnahmen vor: flächendeckende Stellplatzmarkierungen und Größenbegrenzungen der Parkplätze sollen verhindern, dass SUVs mehr Platz beanspruchen als notwendig. Darüber hinaus fordert sie hohe Geldstrafen und Abschleppen bei Falschparken sowie eine deutliche Erhöhung der Anwohnerparkgebühren – mindestens 360 Euro pro Jahr und eine Staffelung je nach Fahrzeuggröße. Besonders große Fahrzeuge sollen von Bewohnerparkvorrechten ausgeschlossen werden.

Die zusätzlichen Einnahmen könnten laut der DUH sinnvoll in öffentliche Verkehrsmittel, Rad- und Gehwege oder als Unterstützung für einkommensschwache Haushalte investiert werden. Dies würde nicht nur zur Verkehrsentlastung beitragen, sondern auch soziale Ungleichheiten mildern.

Der Aufruf der DUH richtet sich klar an die kommunalen Entscheidungsträger: Es ist höchste Zeit, die zahlreichen vorhandenen Mittel zum Schutz der Umwelt und zur Verbesserung der städtischen Lebensqualität konsequent anzuwenden. Die Organisatoren appellieren eindringlich an die Solidarität und Verantwortung der Bürgerinnen und Bürger, ihre Städte lebenswerter zu gestalten und weniger abhängig von überdimensionierten Fahrzeugen zu machen.

Für weitere Informationen und Beteiligungsmöglichkeiten steht die Website der DUH www.duh.de bereit. Jürgen Resch und sein Team freuen sich über jede Unterstützung und sind offen für Anfragen. Die Kontaktdaten finden Sie am Ende dieses Artikels.

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Pressekontakt:
Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer
Telefon: 0171 3649170
E-Mail: resch@duh.de

DUH-Newsroom:
Telefon: 030 2400867-20
E-Mail: presse@duh.de

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf den Social-Media-Kanälen der Deutschen Umwelthilfe.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Gegen die SUV-Flut: Deutsche Umwelthilfe beantragt höhere Parkgebühren und …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH)
  • Pariser Bürgerentscheid
  • Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH
  • www.duh.de/keine-monster-suv
  • www.duh.de
  • www.x.com/umwelthilfe
  • www.facebook.com/umwelthilfe
  • www.instagram.com/umwelthilfe
  • www.linkedin.com/company/umwelthilfe
  • www.tiktok.com/@umwelthilfe
  • www.bsky.app/profile/umwelthilfe.bsky.social
  • www.threads.net/@umwelthilfe
  • news aktuell

Meldung einfach erklärt

  • Der Text stammt von der Deutschen Umwelthilfe (DUH) und wurde am 25.06.2024 um 08:00 veröffentlicht.

  • Wer ist die Deutsche Umwelthilfe (DUH)?

    • Ein Verein, der sich für den Schutz der Umwelt und der Verbraucher einsetzt.
  • Was ist passiert?

    • Die DUH hat in 150 Städten Anträge gestellt, um Maßnahmen gegen große SUVs (Stadtgeländewagen) zu ergreifen.
    • Diese SUVs sind sehr groß und nehmen viel Platz weg, was ein Problem in den Städten darstellt.
  • Warum werden diese Maßnahmen ergriffen?

    • Nach einem Bürgerentscheid in Paris im Februar 2024 hat die DUH eine Aktion gestartet, um auch in Deutschland gegen große SUVs vorzugehen.
    • Mehr als 19.000 Menschen haben diese Aktion unterstützt.
  • Welche Maßnahmen fordert die DUH konkret?

    • Höhere Parkgebühren für überdimensionierte Fahrzeuge.
    • Strenge Kontrolle und Bestrafung bei falschem Parken, zum Beispiel mit Bußgeldern oder Abschleppen.
    • Gebührenerhöhung für Parkplätze auf mindestens 360 Euro pro Jahr, abhängig von der Fahrzeuggröße.
    • Ausschluss besonders großer Fahrzeuge von speziellen Parkberechtigungen für Anwohner.
    • Begrenzung der Größe von Parkplätzen:
    • Längsaufstellung: maximal 5,80 m Länge und 2,00 m Breite.
    • Senkrechtaufstellung: maximal 5,00 m Länge und 2,30 m Breite.
  • Warum machen sie das?

    • Große SUVs gelten als "menschenfeindlich", weil sie viel Platz wegnehmen und den Verkehr behindern.
    • Ziel ist es, mehr Raum für umweltfreundliche Mobilität wie Rad- und Fußverkehr zu schaffen.
  • Hat die DUH Beweise für ihre Forderungen?

    • Ja, sie haben ein neues Rechtsgutachten, das zeigt, dass Städte Handlungsspielräume haben, um gegen große Fahrzeuge vorzugehen.
  • Wie können Bürgerinnen und Bürger weiterhelfen?

    • Sie können Maßnahmen gegen große SUVs in ihren Städten unter www.duh.de/keine-monster-suv einfordern.
  • Wo fließen die zusätzlichen Einnahmen hin?

    • In den öffentlichen Verkehr (Busse und Bahnen), den Ausbau von Rad- und Gehwegen sowie in Hilfsmaßnahmen für einkommensschwache Haushalte.
  • Kontaktinformationen:
    • Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer: 0171 3649170, resch@duh.de
    • DUH-Newsroom: 030 2400867-20, presse@duh.de
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Weitere Informationen und Updates finden Sie auf den Social-Media-Kanälen der DUH (Instagram, TikTok, Facebook, LinkedIn, Twitter (X), BlueSky, Threads).

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