Lufthansa-Tarifverhandlungen: Enttäuschender Start mit ver.di

Tarifverhandlungen zwischen Lufthansa und ver.di gestartet - Enttäuschender Auftakt ohne Angebot der Fluggesellschaft. Forderungen der Gewerkschaft umfassen 12,5% Gehaltserhöhung und Aufwertung von Schichtarbeit. Mögliche Streiks nicht ausgeschlossen. Die Friedenspflicht ist bereits abgelaufen. Rund 25.000 Bodenbeschäftigte betroffen. Lesen Sie weiter, um mehr zu erfahren.

Bremen (VBR). Die Tarifverhandlungen zwischen der Lufthansa und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben begonnen, doch der Verhandlungsauftakt hat die Gewerkschaft enttäuscht. Ver.di fordert angesichts der Rekordgewinne der Lufthansa eine Gehaltserhöhung von 12,5 Prozent oder mindestens 500 Euro im Monat für die rund 25.000 Bodenbeschäftigten. Zusätzlich soll die Schichtarbeit aufgewertet und eine Inflationsausgleichsprämie in Höhe von einmalig 3.000 Euro vereinbart werden. Die erste Verhandlungsrunde endete jedoch ohne ein Angebot seitens der Lufthansa, was bei der Gewerkschaft auf Unverständnis stieß. Verhandlungsführer Marvin Reschinsky betont, dass schnelle Lösungen gefunden werden müssen, um die Attraktivität des Arbeitgebers wieder zu steigern. Die Tarifverhandlungen werden am 23. Januar fortgesetzt, wobei Reschinsky auch Streiks nicht ausschließen kann.

Die Bedeutung dieser Tarifverhandlungen für die Luftfahrtbranche und die Gesellschaft insgesamt ist nicht zu unterschätzen. Die Bodenbeschäftigten spielen eine wichtige Rolle bei der reibungslosen Abwicklung der Flugreisen und sind daher maßgeblich für die Kundenzufriedenheit verantwortlich. Ein möglicher Arbeitskampf könnte zu Flugausfällen oder -verspätungen führen und somit nicht nur die Passagiere, sondern auch das Ansehen der Lufthansa beeinträchtigen. Zudem verdeutlichen die Forderungen von ver.di den Wunsch der Beschäftigten nach angemessener Entlohnung und Arbeitsbedingungen, die ihrer Leistung entsprechen.

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Die Tatsache, dass die Friedenspflicht zwischen dem Konzern und ver.di bereits abgelaufen ist, unterstreicht die Dringlichkeit einer Einigung. Wenn sich die Verhandlungen weiterhin ohne greifbares Ergebnis hinziehen, könnte die Gewerkschaft zu Streiks aufrufen. Das würde nicht nur zu erheblichen Beeinträchtigungen für die Passagiere führen, sondern auch das Arbeitsklima innerhalb des Konzerns belasten.

Für Rückfragen steht Verhandlungsführer Marvin Reschinsky zur Verfügung. Die Kontaktdaten sind im Originaltext angegeben.

Abschließend lässt sich sagen, dass die Tarifverhandlungen zwischen der Lufthansa und ver.di eine wichtige Rolle für die Beschäftigten in der Luftfahrtbranche spielen- aber auch für die Passagiere und das Ansehen des Unternehmens. Es bleibt abzuwarten, ob beide Parteien in den kommenden Verhandlungsrunden zu einer Einigung gelangen werden oder ob es zu Streiks kommt.


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ver.di-Medien-Info: Lufthansa – Enttäuschender Verhandlungsauftakt

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