– Der AWO-Bundesverband verlieh auf seinem Neujahrsempfang 2026 den Lotte-Lemke-Engagementpreis.
– Ausgezeichnet wurden ehrenamtliche Projekte für Kinder, gegen Einsamkeit und für humane Migrationspolitik.
– Zu den Preisträgern gehörten das Schülergericht Chemnitz und die Kinderspielstadt Schängelheim.
Tradition trifft gesellschaftliche Herausforderung: Neuerimpulse beim AWO-Neujahrsempfang 2026
Der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat am 30. Januar 2026 in der Berliner Kulturbrauerei seinen Neujahrsempfang veranstaltet. Mit über 200 Gästen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft symbolisierte die Veranstaltung den Auftakt eines sozialpolitisch bedeutenden Jahres und stand ganz im Zeichen des Engagements für eine solidarische Gesellschaft.
Unter dem Motto „Die AWO: Gestern. Heute. Weiter.“ spannten die Beiträge des Abends den Bogen von den historischen Wurzeln der Organisation bis zu aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Werte wie Solidarität, Demokratie und soziale Gerechtigkeit in Zeiten zunehmender sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Spaltung sind. Das Ehrenamt wurde dabei als tragende Säule für gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorgehoben.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Verleihung des Lotte-Lemke-Engagementpreises. Dieser geht in diesem Jahr an Projekte, die sich für Kinder einsetzen, gegen Einsamkeit engagieren und eine humane Migrationspolitik fördern. Für besondere Innovation wurde das „Schülergericht Chemnitz“ des AWO Kreisverbandes Chemnitz und Umgebung e.V. ausgezeichnet. Der Preis in der Kategorie „Engagement wirkt nachhaltig“ ging an die „Kinderspielstadt Schängelheim“ des AWO Kreisverbandes Koblenz Stadt e.V. und für Engagement gegen Einsamkeit sowie Armut wurde die „Mobile Plauderbank – Begegnung gegen Einsamkeit“ des AWO Kreisverbandes Nürnberg gewürdigt.
Einen Sonderpreis erhielt das bundesweite Projekt „100 Boote – 100 Millionen Menschen“. Die Jury würdigte damit ein Projekt, das ein starkes Zeichen für Solidarität, Vielfalt und Menschlichkeit gesetzt hat. Mit dem Lotte-Lemke-Engagementpreis will die AWO jährlich ehrenamtliche Initiativen auszeichnen, die ihre Grundwerte im Alltag umsetzen und so soziale Projekte aktiv stärken.
Die Veranstaltung verdeutlichte, dass Ehrenamtliche in ihrem Engagement Gesellschaft prägen. Die AWO, 1919 gegründet, gehört heute zu den führenden Organisationen der Freien Wohlfahrtspflege in Deutschland. Getragen wird sie von rund 300.000 Mitgliedern*, mehr als 72.000 Ehrenamtlichen* sowie etwa 242.000 hauptamtlichen Mitarbeitenden* (Stand: 30.01.2026).
Die Beiträge des Abends wurden ergänzt durch Impulse von Andreas Bovenschulte, Präsident des Bundesrates und Bürgermeister von Bremen, sowie von Prof. Dr. Reyhan Şahin alias Lady Bitch Ray. Diese Mischung aus historischer Reflexion und aktuellen gesellschaftlichen Themen unterstrich die Relevanz der sozialen Arbeit und die Notwendigkeit, Engagement und Werte aktiv zu fördern.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt im Fokus: Ehrenamt, gesellschaftliche Herausforderungen und die Rolle der AWO
Ehrenamt stellt eine wichtige Säule für den gesellschaftlichen Zusammenhalt dar und zeigt, wie vielfältig soziale Herausforderungen gestaltet und gemeistert werden können. Die aktuelle Debatte um Ehrenamtliche verdeutlicht, dass Freiwilligkeit nicht nur einzelne Initiativen prägt, sondern nachhaltige gesellschaftliche Veränderungen bewirken kann.
Warum Ehrenamt jetzt besonders sichtbar wird
Ehrenamtliche Arbeit erlebt derzeit eine Renaissance. Sie ist mehr als nur eine freiwillige Ergänzung staatlicher Angebote; sie wird zur zentralen Ressource, um gesellschaftliche Spaltungen zu überbrücken und Solidarität zu stärken. Seit Jahren positionieren Verbände wie die AWO das Ehrenamt als „tragende Säule für gesellschaftlichen Zusammenhalt“*. Der Neujahrsempfang der AWO 2026, bei dem der Lotte-Lemke-Engagementpreis vergeben wurde, unterstrich die Bedeutung dieses Engagements. Die Auszeichnungen erfolgten in Bereichen, die aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen widerspiegeln: Kinder, Einsamkeit, Migration.
Die Resonanz auf die Sichtbarkeit des Ehrenamts ist Ausdruck dafür, dass die Ressourcen, die freiwillige Helferinnen und Helfer mobilisieren, in einer Zeit hoher gesellschaftlicher Unsicherheit an Wert gewinnen. Doch welche Ressourcen braucht es, damit Ehrenamt nachhaltig wirkt? Und welche Rolle spielt die Gesellschaft, insbesondere Verbände wie die AWO, bei der Mobilisierung und Unterstützung dieser Arbeit? Es zeigen sich Fragen, die politische und gesellschaftliche Akteure gemeinsam beantworten müssen.
AWO-Schwerpunkt: Von historischer Basis zu sozialen Praxisfeldern
Die Arbeiterwohlfahrt, gegründet 1919, versteht sich als Akteur gesellschaftlichen Wandels. Mit ihrer Geschichte ist die Organisation tief mit dem gesellschaftspolitischen Kontext verbunden, in dem sie heute soziale Praxisfelder weiterentwickelt. Das Engagement reicht von Kinderprojekten über Initiativen gegen Einsamkeit bis hin zu Ansätzen für eine humane Migrationspolitik.
Diese Breite spiegelt die gesellschaftliche Vielfalt wider und setzt auf die Idee, dass gesellschaftlicher Zusammenhalt nur durch gemeinsame Anstrengung gestärkt werden kann. Der Fokus der AWO auf nachhaltiges Engagement beim „Schülergericht Chemnitz“ oder der „Kinderspielstadt Schängelheim“ zeigt: Es sind Ansätze, die lokale Akzente setzen und gesellschaftliche Herausforderungen aufgreifen. Eine kritische Reflexion bleibt notwendig: Welche Ressourcen stehen Ehrenamtlichen tatsächlich zur Verfügung? Werden sie ausreichend unterstützt, um den steigenden Anforderungen zu begegnen?
Die gesellschaftliche Bedeutung der Themenfelder
Die Themen, für die der Lotte-Lemke-Engagementpreis in diesem Jahr verliehen wurde, sind Ausdruck eines gesellschaftlichen Wandels. Kinder, Einsamkeit und Migration bilden zentrale Handlungsfelder, die die Gesellschaft vor komplexe Aufgaben stellen. Während die Preisträger-Projekte konkrete Lösungen und Ansätze zeigen, stellen sie auch Fragen: Welche Ressourcen benötigen Vereine und Ehrenamtliche, um langfristig wirksam zu bleiben? Welche gesellschaftlichen Strukturen müssen verändert werden, damit soziale Fragen nicht nur temporär, sondern nachhaltig angegangen werden?
Hierbei wächst die Erkenntnis, dass soziale Fragen nicht nur einzelne Problemlagen sind, sondern Indikatoren für gesellschaftliche Entwicklungen und Herausforderungen gleichzeitig. Es bleibt die offene Frage, welche Strategien notwendig sind, um soziale Arbeit künftig noch wirksamer zu gestalten und Ressourcen gezielt zu bündeln. Verbände wie die AWO spielen dabei eine Schlüsselrolle, weil sie als Bindeglied zwischen Politik, Gesellschaft und Ehrenamt fungieren. Ihre Aufgabe ist es, den gesellschaftlichen Wandel aktiv mitzugestalten und das soziale Miteinander zu fördern.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt ist eine gemeinsame Aufgabe, bei der das Ehrenamt – gerade in Zeiten großer gesellschaftlicher Brüche – eine unverzichtbare Rolle einnimmt. Welche Ressourcen die Akteure benötigen, bleibt eine offene Frage, die gesellschaftlich diskutiert werden muss. Die Debatte um das Ehrenamt ist vielschichtig und reicht weit über einzelne Projekte hinaus. Sie fordert, gesellschaftliche Strukturen weiterzuentwickeln und das soziale Miteinander aktiv zu gestalten.
Engagement in Deutschland: Zahlen und gesellschaftliche Wahrnehmung
Das soziale Engagement in Deutschland ist tief in der Gesellschaft verankert. Laut dem Freiwilligensurvey 2019 engagieren sich rund 29 Millionen Menschen freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl*. Diese Zahl unterstreicht die Bedeutung des Ehrenamts als tragende Säule für gesellschaftlichen Zusammenhalt und sozialpolitische Entwicklung.
Neben der quantitativen Seite zeigt eine Forsa-Umfrage die Wertschätzung, die das Ehrenamt genießt: 96 Prozent der Befragten haben großen Respekt vor Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren. Zudem halten 94 Prozent freiwilliges Engagement in Not- und Krisensituationen für besonders wichtig*.
| Jahr/Angabe | Wert | Einheit/Bemerkung | Quelle/Stand |
|---|---|---|---|
| 2019 | 29 Millionen | Menschen engagieren sich freiwillig | Freiwilligensurvey 2019 * |
| Unbestimmtes Jahr | 96 | Prozent der Befragten mit großem Respekt | Forsa-Umfrage * |
Diese Zahlen verdeutlichen die gesellschaftliche Bedeutung des Ehrenamts in Deutschland. Die breite Anerkennung und die hohe Engagementquote stehen mit einem gesellschaftlichen Werteverständnis in Verbindung, das Solidarität und soziale Verantwortung in den Mittelpunkt stellt.
Gesellschaftlicher Zusammenhalt durch Ehrenamt: Chancen, Herausforderungen und gesellschaftliche Bedeutung
Ehrenamtliches Engagement spielt eine entscheidende Rolle für den gesellschaftlichen Zusammenhalt und die Stabilität demokratischer Strukturen. Es fördert Gemeinschaftssinn, Solidarität und gegenseitiges Vertrauen — Werte, die in Zeiten gesellschaftlicher Spaltungen und sozialer Ungleichheit immer bedeutender werden. Dabei ist die Auszeichnung durch die Arbeiterwohlfahrt (AWO) mit dem Lotte-Lemke-Engagementpreis eine zentrale Initiative, um beispielhafte Projekte sichtbar zu machen, die diese Werte lebendig vertreten.*
Die Auszeichnung hebt Projekte hervor, die gegen Einsamkeit, für Kinder sowie für eine sozial gerechte Migrationspolitik Einsatz zeigen.*
Solche Initiativen stärken den gesellschaftlichen Zusammenhalt auf vielfältige Weise. Laut Forschung stärkt freiwilliges Engagement den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig und ist für Frieden und Demokratie elementar (Stand: Januar 2024).* Gerade in gesellschaftlichen Krisenzeiten beweist sich, wie sehr Zivilgesellschaft und Ehrenamt auf Unterstützung und Mitgestaltung angewiesen sind.
Ehrenamt als Stabilitätsfaktor für Demokratie
Ehrenamtliche leisten innerhalb ihrer Gemeinschaften vielfältige Aufgaben. Sie wirken als Bindeglied zwischen Bürger:innen und Institutionen und tragen maßgeblich dazu bei, gesellschaftliche Integrationsprozesse zu fördern. Dort, wo bürgerliches Engagement wächst, steigen das Vertrauen in demokratische Prozesse und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Das Engagement vor Ort schafft Räume für Austausch und Aktivität, die den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken.
Der Blick auf die Erfolge der AWO-Projekte — wie etwa die „Mobile Plauderbank“ gegen Einsamkeit oder das Schülergericht in Chemnitz — zeigt, wie bürgerschaftliche Initiative direkte Wirkung entfaltet. Diese Programme sind mehr als nur einzelne Aktionen: Sie sind Ausdruck eines lebendigen demokratischen Bewusstseins, das im Alltag Verantwortung übernimmt und Gemeinschaft schafft.
Herausforderungen: Nachhaltigkeit, Ressourcen und Anerkennung
Trotz der positiven Wirkung steht zivilgesellschaftliches Engagement vor erheblichen Herausforderungen. Ehrenamtliche sind auf stabile institutionelle Unterstützung angewiesen. Fragen nach dauerhafter Finanzierung, Qualifizierung und Schutz vor Überlastung sind aktuell zentral. Ehrenamtliche engagieren sich vielfach in ihrer Freizeit, leisten aber immer mehr, was eine Überforderung oder die Gefahr der Erschöpfung birgt.
Hier greift die Diskussion, ob und wie Organisationen, Städte und Bund die ehrenamtliche Arbeit anerkennen und fördern können. Die Sicherstellung von Ressourcen, Schulungen und Schutz vor Überforderung ist essenziell, um nachhaltiges Engagement zu gewährleisten. Ohne entsprechende Unterstützung könnten Lob und Anerkennung allein nicht ausreichen, um die Motivation hoch zu halten oder die Qualität der Arbeit zu sichern.
Gesellschaftliche Relevanz und gesellschaftliche Spannungsfelder
Preise wie der Lotte-Lemke-Engagementpreis tragen dazu bei, das öffentliche Bewusstsein für die Bedeutung ehrenamtlicher Arbeit zu erhöhen. Sie verschaffen Sichtbarkeit und stärken den gesellschaftlichen Diskurs, der für den Erhalt und Ausbau zivilgesellschaftlicher Strukturen unerlässlich ist.
Vor allem in einer Zeit, in der soziale Ungleichheiten wachsen und gesellschaftliche Herausforderungen wie Migration, Einsamkeit oder Bildungschancen immer präsenter werden, ist das Engagement von Bürger:innen ein entscheidender Stabilitätsfaktor. Unterstützungssysteme, Qualifizierung und die Sichtbarmachung von Engagement sind kein Luxus, sondern eine gesellschaftliche Notwendigkeit.
Fazit: Warum Initiativen wie der Lotte-Lemke-Preis bedeutungsvoll sind
Die gesellschaftliche Relevanz ehrenamtlicher Projekte zeigt, wie wertvoll sichtbare Anerkennung ist. Sie motiviert Engagierte, ihre Arbeit fortzusetzen, und schafft Bewusstsein in der Gesellschaft. Durch die Würdigung innovativer und nachhaltiger Initiativen trägt die AWO dazu bei, zivilgesellschaftliches Engagement zu stärken. Damit wird der gesellschaftliche Zusammenhalt nicht nur bewahrt, sondern aktiv gestaltet — ein Beitrag, der demokratische Kultur und demokratische Partizipation fördert und langfristig absichert.
Ausblick: Wie das Ehrenamt in Gesellschaft und Politik weiter Gestalt gewinnt
Der Neujahrsempfang der Arbeiterwohlfahrt (AWO) im Januar 2026 setzt ein sichtbares Zeichen für die Bedeutung des Ehrenamts in einer zunehmend komplexen Gesellschaft. Während die Auszeichnungen für innovative, nachhaltige und solidarische Engagementprojekte die Vielseitigkeit und Wirksamkeit bürgerschaftlicher Initiative unterstreichen, bleibt die zentrale Herausforderung, das Ehrenamt sichtbar, anerkannt und zukunftsorientiert zu gestalten. Die Veranstaltung zeigte, wie wichtig die Förderung und Sichtbarmachung ehrenamtlicher Arbeit ist, um gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken und soziale Innovationen voranzutreiben. Für die kommenden Jahre gilt es, die Rahmenbedingungen für Ehrenamtliche weiter zu verbessern, etwa durch nachhaltige Finanzierung und bessere Unterstützungssysteme.
Die vorliegenden Informationen und Zitate entstammen einer Pressemitteilung des AWO Bundesverbands e. V.
Weiterführende Quellen:
- „In Deutschland engagieren sich rund 29 Millionen Menschen freiwillig und unentgeltlich für das Gemeinwohl (Stand: Freiwilligensurvey 2019).“ – Quelle: https://www.bmi.bund.de/DE/themen/heimat-integration/buergerschaftliches-engagement/bedeutung-engagement/engagement-artikel.html
- „96 Prozent der Befragten haben großen Respekt vor Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren; 94 Prozent halten freiwilliges Engagement in Not- und Krisensituationen für besonders wichtig (Stand: Forsa-Umfrage).“ – Quelle: https://www.bmi.bund.de/DE/themen/heimat-integration/buergerschaftliches-engagement/deine-gesellschaft-zaehlt/deine-gesellschaft-zaehlt-node.html
- „Freiwilliges Engagement stärkt den gesellschaftlichen Zusammenhalt nachhaltig und ist für Frieden und Demokratie elementar (Stand: Jan. 2024).“ – Quelle: https://www.caritas.de/beitraege/freiwilliges-engagement-staerkt-zusammenhalt/2644260
13 Antworten
Die Themen Einsamkeit und humane Migrationspolitik sind wirklich wichtig heutzutage. Vielleicht sollten mehr Organisationen solche Preise vergeben um das Bewusstsein zu schärfen und neue Initiativen ins Leben zu rufen.
Genau! Und ich denke es wäre gut wenn auch Schulen darüber informieren würden um das Interesse an ehrenamtlicher Arbeit schon bei jungen Leuten zu fördern!
Ich bin beeindruckt von den Projekten und deren Wirkung auf die Gesellschaft! Der Neujahrsempfang hat sicherlich einige wichtige Themen angesprochen. Wie können wir diese Diskussionen aufrechterhalten? Ist es möglich regelmäßige Treffen zu organisieren?
Das wäre eine gute Idee! Vielleicht auch online Plattformen nutzen? So könnten mehr Leute teilnehmen und ihre Ideen einbringen!
Ja genau! Und vielleicht könnten diese Treffen auch dazu beitragen, neue Ehrenamtliche zu gewinnen.
Es ist schön zu sehen, wie viel Engagement es gibt! Der Fokus auf Kinder und Migration zeigt, dass wir als Gesellschaft Verantwortung übernehmen müssen. Wie sieht es mit der Unterstützung für Ehrenamtliche aus? Ich denke da an Schulungen oder finanzielle Hilfen.
Schulungen sind wirklich wichtig! Oft wissen die Ehrenamtlichen nicht genug über ihre Rechte oder wie sie mit schwierigen Situationen umgehen sollen.
Die Auszeichnung für die Mobile Plauderbank gegen Einsamkeit ist sehr wertvoll. Einsamkeit betrifft viele Menschen. Was könnten wir tun, um dieses Problem noch besser anzugehen? Ich habe gehört, dass Nachbarschaftshilfen sehr hilfreich sein können.
Ich finde auch Nachbarschaftshilfen super! Es wäre schön, wenn mehr Menschen sich umeinander kümmern würden. Gibt es hier schon gute Beispiele aus anderen Städten?
Wichtig ist aber auch, wie wir die Ehrenamtlichen unterstützen können! Manchmal fühlt man sich überfordert und das könnte viele davon abhalten.
Ich finde es toll, dass der Lotte-Lemke-Engagementpreis an Projekte verliehen wurde, die Kindern helfen. Gerade in diesen Zeiten ist es wichtig, solche Initiativen zu fördern. Wie können wir mehr Menschen dazu motivieren, sich ehrenamtlich zu engagieren?
Ja, das ist wirklich wichtig! Ich denke auch, dass mehr Aufklärung über die Möglichkeiten des Ehrenamts notwendig ist. Vielleicht könnten Workshops helfen? Was denkt ihr darüber?
Das Schülergericht Chemnitz hat ja eine interessante Idee umgesetzt! Ich frage mich, ob solche Projekte auch in anderen Städten realisiert werden können.