Suche
Close this search box.

Litauens Rückzug aus Streumunition-Konvention sorgt für Alarm

Am 11. Juli 2024 um 13:08 Uhr äußerte die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) ihre tiefe Besorgnis über den geplanten Austritt Litauens aus der Konvention über das Verbot von Streumunition. Diese Entscheidung, die nach Billigung des litauischen Verteidigungsministeriums gefällt wurde und nun dem Parlament vorliegt, könnte einen gefährlichen Präzedenzfall schaffen und die internationalen Standards gegen Streumunition erheblich schwächen. HI appelliert an alle Vertragsstaaten, sich entschieden zu dieser wichtigen Konvention zu bekennen und verurteilt den potenziellen Rückzug Litauens scharf.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die humanitäre Hilfsorganisation Handicap International (HI) äußert große Besorgnis über die Pläne der litauischen Regierung, aus der Konvention über das Verbot von Streumunition auszutreten. Dieser Schritt würde nicht nur einen gefährlichen Präzedenzfall im internationalen Abkommen schaffen, sondern auch grundlegende Prinzipien des humanitären Völkerrechts in Frage stellen.

Am 3. Juli unterstützte die litauische Regierung den Vorschlag ihres Verteidigungsministeriums, das Übereinkommen über Streumunition zu verlassen. Der Gesetzentwurf soll heute dem Parlament vorgelegt werden und benötigt anschließend die Zustimmung des Präsidenten. Die Diskussion um einen möglichen Austritt begann letztes Jahr, als die Vereinigten Staaten im Juli 2023 Streumunition an die Ukraine lieferten.

Für HI wäre dieser Austritt ein kolossaler Rückschritt für das Übereinkommen sowie die globale Ächtung von Streumunition. Die Organisation ruft alle Vertragsstaaten auf, Litauens Entscheidung klar zu verurteilen und die Wichtigkeit des Abkommens erneut zu betonen.

“Noch nie ist ein Land aus der Streumunition-Konvention ausgetreten. Der Rückzug Litauens stellt einen gefährlichen Präzedenzfall dar und wird tiefgreifende Auswirkungen haben, da er die Rechtsstaatlichkeit und die Normen gegen diese Waffen weiter untergräbt. 95 % der Opfer von Streumunition sind Zivilist*innen. Die Entscheidung Litauens erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Angriffe gegen internationale Standards in den letzten Jahren. Gerade deshalb erwarten wir nun von der deutschen Regierung, die sich bisher als besonders aktiver und verlässlicher Vertragssaat gezeigt hat, ein klares öffentliches Bekenntnis zu dieser wichtigen Konvention!” warnt Dr. Eva Maria Fischer, Leiterin der politischen Abteilung von Handicap International Deutschland.

Lesen Sie auch:  Teilzeitkräfte reduzieren Arbeitsumfang zur Angehörigenbetreuung: Bedrohliche Entwicklung!

Streubomben, auch bekannt als Streumunition, gelten als eine der gefährlichsten Waffen, die durch ihre wahllose Zerstörung menschliches Leid verursachen. Sie werden durch Artillerie, Raketen, Flugkörper oder Drohnen abgeworfen. In der Luft öffnen sie sich und verstreuen mehrere kleinere Bomben (Bomblets) über ein großes Gebiet, was unweigerlich zur Gefährdung und Tötung von Zivilisten führt. Dramatischerweise explodiert bis zu 40 % dieser Bomblets nicht sofort und bleibt jahrelang als gefährliche Blindgänger zurückliegen – vergleichbar mit Landminen.

Litauen ratifizierte im Jahr 2011 das Übereinkommen über Streumunition, welches weitreichende Maßnahmen zur Bekämpfung und Verhinderung der gravierenden Folgen dieser Waffen vorsieht. Laut dem Cluster Munition Monitor Report 2023 sind 95 % der Opfer von Streumunition Zivilist*innen, darunter erschütternde 71 % Kinder.

Im Jahr 2022 verzeichnete der Cluster Munition Monitor mindestens 987 Todesfälle oder Verletzungen durch Streumunitionsangriffe, davon allein 890 Fälle in der Ukraine. Russland setzte seit Februar 2022 wiederholt Streumunition dort ein, und erste Berichte bestätigen auch Einsätze durch ukrainische Streitkräfte. Zudem begannen die Vereinigten Staaten im Juli 2023 damit, unbestimmte Mengen ihrer Bestände an Streumunition an die Ukraine zu liefern.

Seit seiner Einführung haben sich 124 Staaten zu den umfassenden Normen der Konvention bekannt. Dies entspricht mehr als 60 % der Weltbevölkerung. Litauen gehörte zu den ersten Unterzeichnern und beteiligte sich aktiv am Oslo-Prozess zum Verbot von Streumunition. Das Land hat weder jemals Streumunition hergestellt, gelagert oder eingesetzt.

Mit ihrem dringenden Appell fordert Handicap International die Mitgliedsstaaten auf, sich geschlossen hinter die Konvention zu stellen und festzustellen, dass die Einhaltung dieser Normen weltweit sicherstellen muss, dass solche unmenschlichen Waffen niemals wieder eingesetzt werden. Weitere Informationen und den aktuellen Streubomben-Monitor finden Sie auf www.streubomben.de.

Lesen Sie auch:  Sonne statt Regen: DRV erwartet stabile Ernte 2024

Pressekontakt:
Huberta von Roedern
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Mail: h.vonroedern@hi.org
Mobil: +49 151 73 02 32 06
www.handicap-international.de


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Litauen plant Ausstieg aus Streubomben-Verbotsvertrag / HI warnt vor gefährlichem …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Handicap International e.V.
  • Litauische Regierung
  • Verteidigungsministerium Litauens
  • Parlament von Litauen
  • Präsident von Litauen
  • Vereinigte Staaten
  • Ukraine
  • Dr. Eva Maria Fischer, Leiterin der politischen Abteilung von Handicap International Deutschland
  • Deutsche Regierung
  • Cluster Munition Monitor Report 2023
  • Russische Streitkräfte
  • Ukrainische Streitkräfte
  • Oslo-Prozess zum Verbot von Streumunition
  • Huberta von Roedern, Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Handicap International e.V.
  • News aktuell

Meldung einfach erklärt

Hier ist eine Version des Beitrags in leichter Sprache:

  • Datum und Uhrzeit: Am 11. Juli 2024 um 13:08 Uhr.

  • Organisation: Handicap International e.V.

  • Ort: München

  • Was passiert?

    • Die Organisation Handicap International (HI) macht sich große Sorgen.
    • Warum? Weil die Regierung von Litauen aus einem wichtigen Vertrag austreten will.
    • Dieser Vertrag verbietet Streumunition (diesen Vertrag nennt man "Konvention über das Verbot von Streumunition").
  • Was ist Streumunition?

    • Streumunition sind Bomben, die viele kleine Bomben enthalten.
    • Diese kleinen Bomben verteilen sich über ein großes Gebiet und explodieren oft nicht sofort.
    • Daher können sie noch lange nach einem Krieg Menschen verletzen oder töten.
  • Warum ist das wichtig?

    • Seit es den Vertrag gibt, ist noch nie ein Land ausgetreten.
    • Wenn Litauen austritt, könnte es andere Länder dazu bringen, das Gleiche zu tun.
    • Das wäre schlecht für die Sicherheit der Menschen weltweit.
  • Zeitlicher Ablauf:

    • Am 3. Juli hat die Regierung von Litauen entschieden, aus dem Vertrag auszutreten.
    • Am 11. Juli wird das Parlament darüber abstimmen.
    • Danach muss der Präsident zustimmen.
  • Warum will Litauen austreten?

    • Litauen denkt, dass Streumunition in Kriegszeiten nützlich sein kann.
    • Aber HI sagt, dass dieser Nutzen viel geringer ist als die Gefahr für Zivilisten.
  • Was fordert Handicap International?

    • Sie fordern alle Länder auf, bei dem Vertrag zu bleiben.
    • Besonders Deutschland soll öffentlich sagen, dass der Vertrag wichtig bleibt.
  • Zahlen und Fakten:

    • Bis heute haben 124 Länder den Vertrag unterschrieben.
    • Diese Länder machen mehr als 60 % der Weltbevölkerung aus.
    • 95 % der Opfer von Streumunition sind Zivilisten.
    • 71 % dieser Opfer sind Kinder.
  • Schreckliche Entwicklungen:

    • Im Jahr 2022 wurden mindestens 987 Menschen durch Streumunition getötet oder verletzt.
    • 890 davon waren in der Ukraine.
    • Auch Russland und die Ukraine haben diese Waffen eingesetzt.
  • Mehr Informationen:
    • Handicaps Webseite: www.streubomben.de
    • Weitere Kontaktperson:
    • Name: Huberta von Roedern
    • Rolle: Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    • E-Mail: h.vonroedern@hi.org
    • Telefon: +49 151 73 02 32 06
    • Webseite: www.handicap-international.de
Lesen Sie auch:  RED III Umsetzung muss verbessert werden - BEE fordert Revision

Weitere Nachrichten aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie in unserem Newsportal.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Warum sind eure Kommentare so wertvoll?

Hier ein paar Gründe:

  1. Ihr bringt frischen Wind in die Diskussion und sorgt für abwechslungsreiche Ansichten.
  2. Ihr helft uns, uns selbst zu verbessern und immer am Puls der Zeit zu bleiben.
  3. Gemeinsam lernen wir voneinander und wachsen als Community.
  4. Mit euren Beiträgen bauen wir eine offene und respektvolle Umgebung auf, in der alle Stimmen gehört und geschätzt werden.

 

Jeder Kommentar ist Gold wert, egal ob Lob oder Kritik, zustimmend oder kontrovers. Lasst euren Gedanken freien Lauf und helft uns dabei, diese Community zu einem Ort zu machen, an dem jeder gern vorbeischaut und seine Meinung teilt. Auf geht’s!

 

Litauen plant Ausstieg aus Streubomben-Verbotsvertrag / HI warnt vor gefährlichem ...

Mehr Infos und News aus der Verbands- und Vereinswelt finden Sie hier in der Übersicht

Rettungsschwimmer glänzen beim DLRG Cup in Warnemünde

Spannende Wettkämpfe und packender Triathlon – Der DLRG Cup in Warnemünde

Am Freitag, dem 19. Juli 2024, fanden sich die besten Rettungssportler Europas am Strand von Rostock-Warnemünde ein, um ihre Meister im Rahmen des prestigeträchtigen DLRG Cups zu ermitteln. Bereits frühmorgens starteten die Athleten bei optimalen Bedingungen in den zweiten Wettkampftag, der mit den dynamischen Beach Flags begann und später in ein dramatisches Board Race mündete. Höhepunkt bildete der anspruchsvolle Rettungstriathlon Oceanman/Oceanwoman, bei dem Kraft, Ausdauer und taktisches Geschick gefragt waren. Während die Teilnehmer bis an ihre Grenzen gingen, sorgten spektakuläre Szenen für staunende Zuschauer und spannende Wettbewerbe.

Jetzt lesen »

EUDR-Umsetzung jetzt verschieben: Holzindustrie fordert sofortige Entscheidung

EUDR: Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie fordert sofortige Verschiebung

Am 19. Juli 2024 erneuert der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) seinen dringenden Appell an die EU-Kommission, die Einführung der EU-Deforestation Regulation (EUDR) zu verschieben. Angesichts zahlreicher ungeklärter Fragen und der aktuellen wirtschaftlichen Herausforderungen schlägt die Geschäftsführerin Anemon Strohmeyer vor, das Inkrafttreten der Regelung hinauszuzögern. Während der VHI das Ziel der EUDR – die Bekämpfung der Entwaldung – voll unterstützt, betont er die Notwendigkeit einer praktikablen und durchdachten Umsetzung.

Jetzt lesen »

Niedersachsen: Genehmigung der Gasbohrungen bedroht geschützte Riffe

Niedersachsen genehmigt umstrittene Gasbohrungen trotz Umweltrisikens

19.07.2024 – 14:54, Berlin (ots) – Die Landesregierung Niedersachsen hat grünes Licht für den Bau eines Seekabels gegeben, das die Energieversorgung der geplanten Gasbohrplattform des niederländischen Konzerns One-Dyas vor Borkum sicherstellen soll. Diese Entscheidung kommt trotz heftiger Proteste von Umweltorganisationen wie der Deutschen Umwelthilfe e.V. (DUH), dem BUND Niedersachsen und der Bürgerinitiative Saubere Luft Ostfriesland, die eindringlich vor der Zerstörung geschützter Riffe in der Nordsee warnen. Die Organisationen kündigen nun an, alle rechtlichen Mittel auszuschöpfen, um das Projekt zu stoppen und umweltrechtliche Bedenken geltend zu machen.

Jetzt lesen »

Dramatischer Apothekenrückgang: Nur noch 17.288 in Deutschland

Drastischer Rückgang bei Apothekenzahlen: Ein alarmierender Trend

Berlin (ots) – Die Apothekenlandschaft in Deutschland befindet sich im drastischen Wandel. Im ersten Halbjahr 2024 sank die Zahl der Apotheken um bemerkenswerte 283 Betriebe auf einen neuen Tiefstand von 17.288. Insgesamt entspricht dies einem Rückgang von 1,6 Prozent seit Jahresbeginn. Besonders auffällig: Diese negative Entwicklung hat sich gegenüber den Vorjahren noch beschleunigt. Während das Apothekerhonorar stagniert und Kosten dramatisch steigen, warnt die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände vor den weitreichenden Konsequenzen für Patienten und die Gesundheitsversorgung insgesamt. Präsidentin Gabriele Regina Overwiening kritisiert die geplante Apothekenreform von Gesundheitsminister Karl Lauterbach scharf und mahnt vor einer massiven Verschlechterung der Versorgungsqualität.

Jetzt lesen »

DUH klagt gegen irreführende Werbung von weiteren Gasversorgern

Berlin (ots) – 19.07.2024 – 10:30

Die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) prangert erneut die irreführende Werbung für angeblich "klimaneutrales" Erdgas an und fordert fünf weitere Gasversorger zur Unterlassung dieser Praktiken auf. Nach intensiven Untersuchungen kommt die DUH zu dem Ergebnis, dass die beworbenen Klimakompensationsprojekte, vornehmlich aus Wasserkraftprojekten im globalen Süden, nicht ausreichend sind, um die versprochene Klimaneutralität zu gewährleisten. Dies führt zu einer Täuschung umweltbewusster Verbraucher und bringt fossiles Erdgas fälschlicherweise als "Ökogas" auf den Markt. Die DUH setzt ihren Kampf fort und kündigt rechtliche Schritte gegen mehrere Unternehmen an, die ihre Verpflichtungen bereits verletzt haben.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Norden mit neuem Landesverband

Hamburg, 19. Juli 2024 – Der Deutsche Pharmaverband hat gestern mit der Gründung des neuen Landesverbands Nord einen wichtigen Schritt zur Stärkung der regionalen Vertretung und Zusammenarbeit in der norddeutschen Pharmabranche unternommen. Bei der feierlichen Veranstaltung im Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde Babette Reiken zur Leiterin des neuen Verbandes gewählt. Ziel ist es, die innovativen Kräfte von Pharmaunternehmen in Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen zu bündeln und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit der Region nachhaltig zu stärken.

Jetzt lesen »

Methan-Regelung der EU: Deutschlands Klimapläne in Gefahr

Am 5. August tritt die EU-Methan-Verordnung in Kraft, ein bedeutender Schritt im Kampf gegen den Klimawandel. Trotz der Dringlichkeit des Themas besteht die Gefahr, dass Lobbyorganisationen der Gaswirtschaft zentrale Aufsichtsaufgaben übernehmen, was massive Interessenskonflikte heraufbeschwören könnte. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) warnt davor und lädt zu einem digitalen Pressegespräch am 25. Juli ein, bei dem unter anderem Jutta Paulus, MEP, über das Potential und die Herausforderungen der Verordnung informiert. Ein neues Rechtsgutachten beleuchtet zudem rechtliche Angreifbarkeit dieser umstrittenen Praxis.

Jetzt lesen »

Pharma Deutschland stärkt Nord-Region: Neuer Landesverband

Berlin (ots) – Am gestrigen Donnerstag setzte Pharma Deutschland einen bedeutenden Meilenstein in seiner regionalen Strategie: Im Hamburger Clubhaus des Norddeutschen Regattavereins wurde der Landesverband Nord gegründet. Zur Vorsitzenden des neuen Verbandes wählte man Babette Reiken, Geschäftsführerin der G. Pohl-Boskamp GmbH & Co. KG. Mit dieser Gründung verstärkt Pharma Deutschland seine regionale Präsenz und schafft eine Plattform zur gezielten Unterstützung der Pharmaunternehmen in den Bundesländern Schleswig-Holstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen.

Jetzt lesen »

Kindesunterhalt: ISUV kritisiert Düsseldorfer Tabelle

Am 19. Juli 2024 veröffentlichte der Interessenverband Unterhalt und Familienrecht (ISUV) die neueste Ausgabe seiner Vereinszeitschrift, den ISUV-Report 176. Schwerpunkt dieser Ausgabe ist die angekündigte Reform des Kindesunterhaltsrechts, auf die viele Trennungseltern dringend warten. Der Verband fordert eine umfassende Verbundlösung, die unterhalts-, betreuungs- und sorgerechtliche Fragen gemeinsam betrachtet. Besonders hervorzuheben ist die Kritik des ISUV an der Düsseldorfer Tabelle, die als veraltet und ungerecht angesehen wird. Der Report enthält zudem eine alternative Berechnungsmethode und fordert konkrete Kompensationen für unterhaltspflichtige Elternteile. Weitere Themen umfassen aktuelle familienrechtliche Urteile, Bildungsfragen und spannende Berichte von ISUV-Veranstaltungen.

Jetzt lesen »

EU stärkt Wohnungsbau: Neues Kommissionsmitglied ernannt

Berlin (ots) – Am 18. Juli 2024 hat EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen ihr politisches Programm für die zweite Amtszeit vorgestellt und kündigte die Ernennung eines speziellen Kommissionsmitglieds für den Wohnungsbau an. Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Baugewerbes, begrüßte diesen Schritt als dringend notwendig angesichts des europaweiten Wohnraummangels und hob die Bedeutung bezahlbaren Wohnraums hervor. Gleichzeitig warnte er davor, dass neue EU-Regelungen den Wohnungsbau unnötig verteuern könnten.

Jetzt lesen »

DLRG Cup lockt Rettungsschwimmer nach Warnemünde

Rostock-Warnemünde: Der Strand von Warnemünde verwandelte sich am 18. Juli in eine internationale Wettkampfbühne. Bei strahlendem Sonnenschein und perfekten Wetterbedingungen eröffneten die Präsidentin der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), Ute Vogt, und Rostocks Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger den 26. DLRG Cup. Rund 190 Rettungsschwimmer aus fünf Nationen treten bis Samstag im Kampf um Punkte und Medaillen an. Vom Strandsprint bis zum anspruchsvollen Surf Race in der 20 Grad kalten Ostsee zeigten die Athleten bereits herausragende Leistungen. Zuschauer können die spannenden Wettbewerbe direkt vor Ort verfolgen.

Jetzt lesen »

Johanniter-Hilfe 2023: Über 1,2 Mio Einsätze in der Notfallrettung

Johanniter-Unfall-Hilfe 2023: Einsatz für Menschen in Not

Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter im Einsatz, um Menschen in Notsituationen zu unterstützen. Auch im Jahr 2023 setzte sich die Johanniter-Unfall-Hilfe unermüdlich für Betroffene weltweit ein – von der Ukraine bis zur Türkei nach schweren Erdbeben. Mit mehr als 1,2 Millionen Einsätzen in der Notfallrettung, der Versorgung von täglich 20.000 Pflegebedürftigen und der Schulung von 300.000 Laien in Erster Hilfe, bewiesen sie ihre herausragende Kompetenz und Hingabe.

Jetzt lesen »

Europa braucht schnellere Veränderungen, sagt ZIA-Präsidentin

Einführung

Am 18. Juli 2024 markiert die Wiederwahl Ursula von der Leyens als Kommissionspräsidentin einen entscheidenden Wendepunkt für Europa. Die Immobilienbranche, vertreten durch den Zentralen Immobilien Ausschuss e.V. (ZIA), drängt auf weitreichende Änderungen, um in den globalen Wettkampf zu bestehen. "In diesen angespannten Zeiten kann sich Europa keinen Zeitlupen-Modus leisten", betont ZIA-Präsidentin Iris Schöberl. Schnelle Fortschritte in Bereichen wie Finanzen, Energieversorgung und Digitalisierung sind unerlässlich, um Europas Zukunft zu sichern und einen umfassenden Wachstumsschub zu ermöglichen.

Jetzt lesen »

Frau von der Leyens zweite Chance für Europas Wettbewerbsfähigkeit

Berlin (ots) – Die erneute Wahl von Ursula von der Leyen zur Kommissionspräsidentin der EU sorgt für gemischte Reaktionen in der Wirtschaft. Dr. Dirk Jandura, Präsident des BGA Bundesverband Großhandel, Außenhandel, Dienstleistungen e.V., begrüßt die Entscheidung als Signal der Stabilität und sieht darin eine Chance für ein starkes Europa. Doch er warnt zugleich vor den Herausforderungen, die durch die politischen Entscheidungen der vergangenen Amtszeit entstanden sind, insbesondere hinsichtlich des Green Deals und der daraus resultierenden Regulierungsflut. Für die Zukunft fordert Jandura dringend mehr Marktwirtschaft und weniger bürokratische Hürden sowie den Abschluss neuer Freihandelsabkommen, um die Resilienz europäischer Lieferketten zu stärken.

Jetzt lesen »

ver.di lehnt Galeria-Zukunftskonzept entschieden ab

Vorlage für Nachrichtenartikel-Einleitung:


Am 18. Juli 2024 hat die Bundestarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) das von der Geschäftsleitung vorgeschlagene Zukunftskonzept für Galeria Karstadt Kaufhof entschieden abgelehnt. Ver.di kritisiert, dass der Vorschlag erneut auf Kosten der Beschäftigten gehe und keine tragfähige Lösung für die Warenhauskette darstelle, welche sich im dritten Insolvenzverfahren befindet. „Wer im Schweinsgalopp einen Billigabschluss durchdrücken will, verkennt die angespannte finanzielle Situation der Menschen und ihrer Familien bei Galeria“, so ver.di-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer.


Jetzt lesen »