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dsj startet mit Plan International das Leadership-Programm „Champions of Change“

Die Deutsche Sportjugend (dsj) und Plan International Deutschland haben das Leadership-Programm „Champions of Change“ gestartet. Es bereitet junge Engagierte im Alter von 18 bis 22 Jahren gezielt auf Führungsaufgaben in Vereinen und Gremien vor. Interessierte können sich noch bis zum 1. Juni 2026 bewerben.

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Das Wichtigste in Kürze

  • „Champions of Change“ bereitet 18- bis 22-jährige Sportengagierte gezielt auf Führungsaufgaben vor.
  • Das Programm umfasst praxisnahe Workshops und die Teilnahme an der dsj-Vollversammlung 2026.
  • Fokus liegt auf Führungskompetenzen, Vielfalt, Anti-Diskriminierung und Geschlechtergerechtigkeit.
  • Bewerbungen sind bis zum 1. Juni 2026 mit Lebenslauf und Empfehlung möglich.
  • Das Programm fördert frühzeitige Verantwortung und nachhaltige Nachwuchsentwicklung im Sport.

dsj startet mit Plan International das Leadership-Programm „Champions of Change“

Die Deutsche Sportjugend und Plan International Deutschland haben am 5. Mai 2026 das Programm „Gestalte den Sport von morgen: dsj und Plan International starten Leadership-Programm ,Champions of Change‘“ gestartet. Das Angebot richtet sich an junge Engagierte im Sport und soll sie gezielt auf Vereinsverantwortung, Vorstandsarbeit und weitere Leitungsaufgaben vorbereiten.

Mit „Champions of Change“ reagieren die Partner auf eine bekannte Herausforderung im organisierten Sport: Viele junge Menschen engagieren sich bereits, finden aber nur schwer den Zugang zu Ausschüssen, Gremien und gewählten Funktionen. Das Programm setzt auf gezielte Entwicklung statt auf zufällige Nachwuchsgewinnung.

Nachwuchsförderung für Leitungsaufgaben im Sport

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie junge Engagierte frühzeitig an Verantwortung im Ehrenamt herangeführt werden können. Das Programm versteht Führung dabei nicht nur als klassische Gremienarbeit, sondern auch als Entwicklung von Führungskompetenzen, Persönlichkeit und Verantwortungsbewusstsein.

Dazu gehören Themen wie Vielfalt, Anti-Diskriminierung und Geschlechtergerechtigkeit. Damit wird deutlich, dass Leitungsaufgaben im Sport heute mehr verlangen als organisatorisches Geschick. Gefragt sind auch Haltung, Beteiligung und ein sensibler Umgang mit unterschiedlichen Lebensrealitäten.

Pilotprojekt für junge Engagierte

Das neue Angebot ist als Pilotprojekt angelegt und richtet sich an 18- bis 22-Jährige, die bereits im organisierten Sport aktiv sind und künftig mehr Verantwortung übernehmen wollen. Geplant sind drei Wochenenden mit praxisnahen Workshops. Hinzu kommt die Teilnahme an der dsj-Vollversammlung im Oktober 2026.

Der Aufbau zeigt den praktischen Anspruch des Programms: Führung soll nicht abstrakt vermittelt werden, sondern nah an realen Abläufen, Entscheidungswegen und Strukturen im Sport. Damit zielt „Champions of Change“ auf einen schrittweisen Einstieg in Leitungsfunktionen.

Moderne Vereinskultur braucht frühzeitige Entwicklung

Viele Sportstrukturen leben davon, dass dieselben Personen über Jahre Verantwortung übernehmen. Das schafft Kontinuität, erschwert aber häufig den Übergang für nachrückende Engagierte. Vor diesem Hintergrund ist das Programm mehr als ein klassisches Fortbildungsangebot.

Es steht für ein Verständnis von Nachwuchsförderung, das junge Menschen nicht erst dann in den Blick nimmt, wenn ein Amt neu besetzt werden muss. Stattdessen soll Verantwortung früh wachsen können – etwa über Projektarbeit, Gremienbeteiligung oder die Moderation von Gruppen, bevor formale Leitungsaufgaben folgen.

Bewerbungsfrist läuft bis 1. Juni 2026

Nach Angaben der dsj läuft die Bewerbungsfrist bis zum 1. Juni 2026. Voraussetzung sind unter anderem ein Lebenslauf und ein Empfehlungsschreiben einer Mitgliedsorganisation.

Auch dieser Auswahlprozess hat einen praktischen Bezug: Mitgliedsorganisationen sind gefordert, junge Engagierte nicht nur wahrzunehmen, sondern ihre Entwicklung konkret zu unterstützen. Eine Empfehlung kann so zu einem wichtigen Signal des Zutrauens werden und den Weg zu mehr Verantwortungsbereitschaft ebnen.

Mit dem Start von „Champions of Change“ setzen die Deutsche Sportjugend und Plan International Deutschland ein Zeichen dafür, wie Zukunftssicherung im Sport aussehen kann: junge Menschen früh ansprechen, qualifizieren und systematisch an Verantwortung heranführen. Damit rückt die Frage nach künftiger Leitung nicht erst bei der nächsten Wahl in den Fokus, sondern deutlich früher.

Führung beginnt oft im Kleinen

Programme wie „Champions of Change“ zeigen vor allem eines: Führungskompetenzen entstehen selten erst mit einem Titel. Sie wachsen im Alltag – wenn jemand ein Treffen vorbereitet, Konflikte ruhig klärt, Aufgaben fair verteilt oder bei Unsicherheit trotzdem Entscheidungen trifft. Genau diese Mischung aus Verantwortung, Haltung und Organisation ist nicht nur im Sport wichtig, sondern auch im Studium, im Job oder in privaten Projekten.

Wer sich in solche Rollen hineinentwickeln will, muss nicht auf die erste offizielle Leitungsaufgabe warten. Oft reicht es, bei kleinen Abläufen bewusst genauer hinzuschauen: Was bremst Teams aus? Wo fehlt Struktur? Wie lassen sich unterschiedliche Perspektiven besser einbinden? Gerade Themen wie Vielfalt und respektvolle Kommunikation werden dabei schnell zum Praxistest – nicht auf dem Papier, sondern mitten im echten Miteinander.

Hilfreich ist deshalb alles, was Wissen, Orientierung und persönliches Wachstum leichter zugänglich macht. Wer sich in diese Richtung weiterentwickeln möchte, findet in unserer Vorteilswelt zum Beispiel hilfreiche Angebote für Weiterbildung und Beratung – etwa für Weiterbildung, Coaching oder fachliche Unterstützung, wenn aus Engagement nach und nach echte Leitung werden soll.

Update: Warum das Thema wichtig bleibt

Die Nachwuchsfrage im organisierten Sport ist mehr als ein organisatorisches Problem. Wenn junge Engagierte zwar aktiv sind, aber schwer in Ausschüsse, Gremien und gewählte Funktionen hineinfinden, fehlt dem System langfristig Kontinuität – und der Zugang zu Verantwortung wird unnötig erschwert. Genau darauf zielt „Champions of Change“: Entwicklung statt Zufall.

Für Vereine, Verbände und die dsj-Mitgliedsorganisationen bedeutet das: Sie müssen Beteiligung früh ermöglichen, damit Führungskompetenzen im Ehrenamt wachsen können. Besonders wichtig sind dabei Themen wie Vielfalt, Anti-Diskriminierung und Geschlechtergerechtigkeit, weil Leitungsaufgaben auch Haltung und einen sensiblen Umgang mit unterschiedlichen Lebensrealitäten verlangen.

Was Leserinnen und Leser jetzt wissen sollten

Welche Zielgruppe wird angesprochen?
Angesprochen sind 18- bis 22-Jährige, die bereits im organisierten Sport aktiv sind und künftig mehr Verantwortung übernehmen wollen.

Welche Inhalte stehen im Programm im Fokus?
Das Programm kombiniert praxisnahe Workshops mit dem Aufbau von Führungskompetenzen sowie Themen zu Vielfalt, Anti-Diskriminierung und Geschlechtergerechtigkeit.

Wie läuft die Förderung konkret ab?
Geplant sind drei Wochenenden mit Workshops und zusätzlich die Teilnahme an der dsj-Vollversammlung im Oktober 2026.

Wer kann beim Einstieg in Leitungsaufgaben unterstützen?
Eine passende Anlaufstelle können Fachstellen, Beratungsstellen oder zuständige Behörden sein. Im Beitrag werden außerdem Mitgliedsorganisationen als Unterstützung für den Auswahlprozess beschrieben.

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