Landmusikorte 2025: Freyung gewinnt Bundespreis – Deutscher Musikrat ehrt 13 Gemeinden für herausragende Musikkultur im ländlichen Raum

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Der Deutsche Musikrat und der Bundesmusikverband Chor & Orchester zeichnen 13 Kommunen als Landmusikorte 2025 aus. Den mit 18.000 Euro dotierten Bundespreis erhält Freyung (Bayern), gefolgt von Forst (10.000 Euro) und Hochkirch (6.000 Euro), zehn weitere Orte bekommen Förderpreise à 2.000 Euro. Mit den Preisgeldern sollen ehrenamtliche Amateurmusikprojekte gestärkt und die Zusammenarbeit von Profi- und Laienensembles im ländlichen Raum ausgebaut werden.

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– Deutscher Musikrat und BMCO ernennen 13 Landmusikorte 2025; Freyung siegt.
– Forst (Baden-Württemberg) und Hochkirch (Sachsen) belegen zweiten beziehungsweise dritten Preis.
– Preisgelder: 18.000 € für ersten, 10.000 € für zweiten, 6.000 € für dritten Preis.

Landmusikorte des Jahres 2025: Freyung und zwölf weitere Gemeinden ausgezeichnet

Der Deutsche Musikrat (DMR) und der Bundesmusikverband Chor & Orchester (BMCO) haben 2025 insgesamt 13 Gemeinden als Landmusikorte geehrt. Drei Bundespreise gingen an Freyung in Bayern (1. Preis), Forst in Baden-Württemberg (2. Preis) und Hochkirch in Sachsen (3. Preis). Freyung überzeugte die Fachjury durch seine Verbindung von traditionsreicher und zugleich zukunftsorientierter Volksmusikkultur, das hohe ehrenamtliche Engagement sowie die kulturelle Vielfalt im Dreiländereck Deutschland, Tschechien und Österreich. Mit der Volksmusikakademie Bayern setzt die Stadt ein landesweites Zeichen für die Nachwuchsförderung in der Volksmusik, zusätzlich unterstreichen Veranstaltungen wie der Bayerische Geigentag die Lebendigkeit und Qualität der musikalischen Aktivitäten. Besonders hervorgehoben wurde die gelebte Inklusion: Menschen mit Behinderung und Demenz sind festen Bestandteil des musikalischen Miteinanders. Die Jury lobte neue Ideen, Offenheit für Innovationen und die Vision, Tradition und Zukunft zu verbinden.

Neben den Bundespreisen erhielten zehn weitere Gemeinden Förderpreise: Kirchzarten (Baden-Württemberg), Erbendorf (Bayern), Staufen im Breisgau (Baden-Württemberg), Kastellaun (Rheinland-Pfalz), Schöppingen (Nordrhein-Westfalen), Hörselberg-Hainich (Thüringen), Wiedensahl (Niedersachsen), Planebruch (Brandenburg), Schaafheim (Hessen) und Sebnitz (Sachsen). Teilnahmeberechtigt waren ausschließlich Orte mit höchstens 12.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, die dem Typ „eher ländlich“ oder „sehr ländlich“ im Sinne der Thünen-Klassifikation entsprechen.

Das Preisgeld beträgt für den ersten Bundespreis 18.000 Euro, für den zweiten 10.000 Euro und für den dritten 6.000 Euro. Die Förderpreise sind mit jeweils 2.000 Euro dotiert. Die Mittel sollen in Projekte der Amateurmusik oder in Kooperationen zwischen Profi- und Amateurmusik investiert werden, um musikalische Strukturen vor Ort zu stärken und neue Impulse zu setzen.

Antje Valentin, Generalsekretärin des Deutschen Musikrats, betont: „Tolle Projekte und Initiativen brauchen Sichtbarkeit – auch und gerade die häufig ehrenamtlich funktionierende musikalische Power in ländlichen Regionen. Der Preis ‚Landmusikort des Jahres‘ bringt genau das: Wertschätzung für die kreative Kulturarbeit und die erfolgreiche Vernetzung sowie starke Impulse für die Weiterführung der häufig mit viel Herzblut betriebenen Projekte. Herzliche Gratulation an alle ausgezeichneten Landmusikorte – und: weiter so!“

Die BMCO-Geschäftsführerin Theresa Demandt beschreibt die Auszeichnung als „eine Auszeichnung mit bundesweiter Strahlkraft“. Sie hebt hervor: „Die über 90 Bewerbungen der Kommunen haben uns gezeigt, wie mit viel ehrenamtlichem Engagement, Qualität und Vielfalt Musikkultur auf dem Land vernetzt und durchdacht gelebt wird. Sie sichern damit in den kleinsten Gemeinden mit identitätsstiftenden Projekten ein lebendiges, flächendeckendes Kulturangebot – dieser Schatz muss weiterhin für den gesellschaftlichen Zusammenhalt gewürdigt und gefördert werden.“

Das Förderprogramm Landmusikort ist Teil des Amateurmusikfonds des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien. Es unterstützt herausragende Musikprojekte sowie ehrenamtliches Engagement in ländlichen Regionen. Neben dem Preisgeld erhalten die Ausgezeichneten das Gütesiegel „Landmusikort des Jahres“ als Plakette, die das besondere kulturelle Engagement bundesweit sichtbar macht. Die Preisübergaben finden künftig in den jeweiligen Kommunen statt.

Wie die Auszeichnung musikalische Landschaften im ländlichen Raum stärkt

Musik auf dem Land ist weit mehr als nur ein Freizeitvergnügen – sie prägt die Identität kleiner Gemeinden, schafft Zusammenhalt und hält kulturelle Traditionen lebendig. Die Auszeichnung „Landmusikort des Jahres“ rückt genau diese Aspekte in den Fokus und setzt Impulse, die weit über den Moment der Ehrung hinausreichen. Sie würdigt das oft ehrenamtliche Engagement, das lokale Musiklandschaften mit Leben füllt, und fördert die Vernetzung von Projekten, die das kulturelle und gesellschaftliche Gefüge stärken.

Musikalische Vielfalt als Motor für Zusammenhalt ist dabei ein Schlüssel. Gemeinden wie Freyung in Bayern zeigen, wie traditionelle Volksmusik und moderne Ideen kombiniert werden können, um eine lebendige Musikkultur zu entwickeln. Solche Initiativen schaffen Räume, in denen Menschen unterschiedlichster Herkunft und Alters zusammenkommen. Inklusion wird so zum selbstverständlichen Element des musikalischen Miteinanders – ob für Menschen mit Behinderungen oder mit Demenz. Diese Offenheit macht Musik zum verbindenden Faktor im Alltag und zur Brücke zwischen Generationen.

Darüber hinaus spiegelt die Auszeichnung aktuelle Trends und Herausforderungen in der Amateurmusik auf dem Land wider. Die Anerkennung der ländlichen Musiklandschaften unterstreicht den Bedarf an Sichtbarkeit für kulturelle Aktivitäten außerhalb der städtischen Zentren. Gleichzeitig zeigt sie, wie wichtig eine gezielte Förderung ist, um die Qualität und Vielfalt der musikalischen Angebote zu sichern und weiterzuentwickeln. Die Preisgelder dienen dabei nicht nur als Anerkennung, sondern unterstützen konkret neue Projekte und die Zusammenarbeit von Profi- und Amateurmusik, die gemeinsam die lokale Kultur nachhaltig prägen.

Zukunftsperspektiven für die Amateurmusik auf dem Land entstehen durch diese Initiativen und Auszeichnungen in mehrerlei Hinsicht: Sie stärken die Motivation der Beteiligten, eröffnen Zugang zu neuen Netzwerken und vermitteln den Gemeinden eine wertvolle kulturelle Sichtbarkeit. Damit leisten solche Preise einen Beitrag zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts und zur Bewahrung einer vielfältigen Musikkultur im ländlichen Raum, die sonst leicht in den Hintergrund geraten könnte. Die Auszeichnung „Landmusikort des Jahres“ wird so zum Impulsgeber, der die Dynamik zwischen Tradition und Innovation im kulturellen Leben auf dem Land fördert und sichtbar macht.

Alle in diesem Beitrag enthaltenen Informationen und Zitate stammen aus einer Pressemitteilung des Deutschen Musikrats e.V.

8 Antworten

  1. Freyung hat wirklich einen tollen Job gemacht! Die Kombination aus Tradition und modernen Ideen ist sehr wichtig für die Zukunft der Volksmusik.

  2. Die Preisgelder sind wirklich eine gute Möglichkeit, um Projekte voranzubringen. Ich hoffe, dass viele Gemeinden diese Chance nutzen werden!

  3. Es ist großartig zu sehen, dass ländliche Regionen Anerkennung erhalten! Wie könnte man noch mehr junge Leute für die Volksmusik begeistern? Ich denke, Workshops könnten helfen.

    1. Das klingt nach einer tollen Idee! Man könnte auch Wettbewerbe veranstalten, um das Interesse zu wecken.

  4. Die Auszeichnung als Landmusikort des Jahres zeigt, wie viel Herzblut in diesen Gemeinden steckt. Es wäre interessant zu wissen, welche weiteren Initiativen es gibt, um lokale Musik zu fördern.

  5. Ich finde es beeindruckend, wie Freyung Tradition und Zukunft vereint. Die Idee, inklusive Musikprojekte zu fördern, ist sehr wichtig! Was denkt ihr über die Rolle von Volksmusik in der heutigen Gesellschaft?

    1. Ich stimme zu! Die Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Musik ist echt super. Gibt es auch ähnliche Projekte in anderen Städten?

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