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Landesregierungen müssen EU-Sanierungspläne stoppen: Soziale Vermieter fordern Schutz vor steigenden Mieten

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Energetische Sanierungspläne der EU könnten zu deutlichen Mieterhöhungen und sozialem Unfrieden führen

Hamburg, 07.10.2023 – Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) warnt vor den finanziellen Auswirkungen der geplanten energetischen Sanierungen von Wohngebäuden in der Europäischen Union. Laut aktuellen Medienberichten steht die EU vor der Entscheidung, dass bis zum Jahr 2033 fast die Hälfte aller Wohngebäude in Deutschland zumindest teilweise energetisch saniert werden müssen. Dies würde einen zusätzlichen finanziellen Aufwand von rund 200 Milliarden Euro pro Jahr bedeuten. Besonders betroffen wären Einfamilienhauseigentümer, die mit Investitionskosten von mindestens 100.000 Euro pro Haus rechnen müssten.

Die VNW-Direktor Andreas Breitner äußerte sich zu den Plänen der EU und warf den deutschen EU-Abgeordneten, die diesen Gesetzen zugestimmt haben, vor, in Brüssel nichts zu suchen zu haben. Breitner warnte vor einem spürbaren Anstieg der Mieten, der den sozialen Frieden in den Quartieren der Mitgliedsunternehmen gefährden würde. Laut einer Umfrage unter sozialen Vermietern in Norddeutschland wären die energetischen Sanierungskosten im Durchschnitt rund 60.000 Euro pro Wohnung. Aufgrund der gesetzlich erlaubten Modernisierungsumlagen wären jedoch 41 Jahre für die Amortisation notwendig.

Die VNW ist der Verband der Vermieter mit Werten und vertritt in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein insgesamt 429 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften. In den von ihnen verwalteten 686.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Die monatliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter liegt bei den VNW-Unternehmen im Durchschnitt bei 6,41 Euro. Laut Breitner könnten die geplanten energetischen Sanierungen dazu führen, dass die Mieten deutlich erhöht werden müssten, um zumindest einen Teil der Kosten auszugleichen. Dies würde jedoch die finanzielle Existenz vieler sozialer Vermieter gefährden und den sozialen Frieden in Gefahr bringen.

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Die EU-Staaten und das Europaparlament müssen noch einen Kompromiss finden, bevor die Vorgaben zur energetischen Sanierung in Kraft treten können. Der VNW und die von ihm vertretenen Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften fordern die EU-Abgeordneten aus Norddeutschland sowie die Landesregierungen auf, in Brüssel und Berlin die Umsetzung dieser unsozialen Pläne zu verhindern. Andernfalls drohten hohe Investitionskosten und ein enormer wirtschaftlicher Druck auf die sozialen Vermieter, was laut Breitner zu einer gefährlichen Schieflage führen könnte.

Die vollständige Pressemeldung des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) finden Sie hier.

Pressekontakt:
Oliver Schirg
Referat Kommunikation, VNW
Telefon: +49 40 52011 226
Mobil: +49 151 6450 2897
E-Mail: schirg@vnw.de

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F: Was sind die Pläne der Europäischen Union für energetische Sanierungen von Wohngebäuden?
A: Nach aktuellen Medienberichten gibt es Pläne bei der Europäischen Union in Brüssel, bis zum Jahr 2033 zumindest teilweise energetische Sanierungen von fast jedem zweiten Wohngebäude durchzuführen. Diese Pläne betreffen deutschlandweit etwa 620.000 Immobilien.

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F: Wie hoch sind die zusätzlichen finanziellen Kosten für die energetischen Sanierungen?
A: Der zusätzliche finanzielle Aufwand für diese Sanierungen wird auf rund 200 Milliarden Euro pro Jahr geschätzt. Auf den Eigentümer eines betroffenen Einfamilienhauses kommen Investitionskosten von mindestens 100.000 Euro zu.

F: Welche Auswirkungen haben die Pläne auf die Mieten?
A: Laut dem Direktor des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) werden die EU-Sanierungspläne zu einem spürbaren Anstieg der Mieten führen und den sozialen Frieden in den Quartieren gefährden.

F: Wie hoch sind die Sanierungskosten für soziale Vermieter?
A: Eine Umfrage unter den sozialen Vermietern Norddeutschlands hat ergeben, dass die energetische Sanierungskosten pro Wohnung im Durchschnitt rund 60.000 Euro betragen würden. Die Gesamtkosten für diese Sanierungen würden sich auf rund 6,75 Milliarden Euro belaufen.

F: Wie wirken sich die gesetzlich erlaubten Modernisierungsumlagen auf die Kosten aus?
A: Die aktuellen gesetzlich erlaubten Modernisierungsumlagen reichen nicht aus, um die Kosten zu tragen. Für eine Amortisation der Investitionskosten wären 41 Jahre notwendig. Früher hielt man eine Amortisationsdauer von rund zehn Jahren für tragbar.

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F: Was sind die Auswirkungen auf die sozialen Vermieter?
A: Die sozialen Vermieter haben aufgrund ihrer günstigen Mieten keine Rücklagen, um die hohen Fehlbeträge über mehrere Jahre zu finanzieren. Ihnen droht eine gefährliche wirtschaftliche Schieflage.

F: Welche Maßnahmen fordert der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen?
A: Der Verband fordert die EU-Abgeordneten und die Landesregierungen in Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern auf, die Umsetzung dieser unsozialen Pläne zu verhindern. Sie sollen sich in Brüssel und Berlin gegen die Pläne einsetzen.

F: Wie viele Wohnungsunternehmen gehören dem Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen an?
A: Dem Verband gehören insgesamt 429 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften an, die in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein tätig sind. In den von ihnen verwalteten 686.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen.

F: Was ist die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter bei den VNW-Unternehmen?
A: Die durchschnittliche Nettokaltmiete pro Quadratmeter bei den VNW-Unternehmen beträgt 6,41 Euro.

F: Wie kann man Kontakt mit dem Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen aufnehmen?
A: Der Verband ist über das Referat Kommunikation telefonisch unter +49 40 52011 226 und mobil unter +49 151 6450 2897 erreichbar. Die E-Mail-Adresse lautet schirg@vnw.de.

32 Responses

    1. Sorry, aber das ist absoluter Unsinn. Steigende Mieten sind nicht fair, sondern eine Belastung für viele Menschen. Jeder sollte ein Recht auf bezahlbaren Wohnraum haben.

    1. Bist du im Ernst? Nicht jeder kann sich ein Schloss leisten, während die Mieten explodieren. Es ist ein egoistischer und realitätsferner Vorschlag. Es ist an der Zeit, echte Lösungen für das Wohnungsproblem zu finden, anstatt einfach nur den Kopf in den Sand zu stecken.

  1. Die EU-Sanierungspläne sind notwendig, um den Wohnungsmarkt zu regulieren und bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.

  2. Was für ein Unsinn! Die EU-Sanierungspläne sind dringend notwendig, um die Wohnungsnot zu bekämpfen!

    1. Mehr Bürokratie führt nicht zwangsläufig zur sozialen Gerechtigkeit. Es braucht innovative Lösungen statt endloser Regulierungen.

    1. Ich verstehe nicht, wie du das als übertrieben und unrealistisch bezeichnen kannst. Es ist an der Zeit, dass soziale Vermieter für bezahlbaren Wohnraum kämpfen. Vielleicht bist du einfach privilegiert genug, um die Notwendigkeit nicht zu erkennen.

  3. Ich verstehe den Wunsch nach Schutz vor steigenden Mieten, aber sollten wir nicht auch über die wirtschaftlichen Auswirkungen nachdenken?

    1. Das ist eine interessante Perspektive, aber ich sehe eher die negativen Auswirkungen steigender Mieten auf den sozialen Zusammenhalt und die Lebensqualität vieler Menschen. Es ist wichtig, die Balance zu finden, damit niemand aus der Stadt verdrängt wird.

  4. Ich finde, dass die EU-Sanierungspläne notwendig sind, um Wohnraumqualität und -sicherheit zu verbessern.

    1. Die EU-Sanierungspläne sind nur ein weiterer Versuch, uns noch mehr Vorschriften aufzuzwingen. Wie wäre es stattdessen mit mehr Eigenverantwortung und Wahlmöglichkeiten für die Bürger? Wohnraumqualität kann auch ohne bürokratische Eingriffe verbessert werden.

    1. Das ist eine interessante Sichtweise, aber ich bin anderer Meinung. Steigende Mieten belasten viele Menschen und können zu sozialer Ungleichheit führen. Es ist wichtig, den Bedürfnissen der Menschen gerecht zu werden und erschwinglichen Wohnraum zu sichern.

    1. Das mag für dich so klingen, aber steigende Mieten bedeuten auch steigende Belastungen für viele Menschen. Es ist leicht, den Wettbewerb zu fördern, wenn man nicht selbst betroffen ist. Denk auch an die soziale Verantwortung und das Wohlergehen der Gesellschaft.

    1. Da haben wir wohl unterschiedliche Meinungen. Ich finde, dass die EU-Sanierungspläne mehr Schaden als Nutzen bringen und die steigenden Mieten eine enorme Belastung für viele Menschen darstellen. Aber jeder hat seine eigene Sichtweise.

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