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Land und Bund dürfen Region Dithmarschen beim Wohnungsbau nicht allein lassen: VNW-Direktor Andreas Breitner zur Northvolt-Ansiedlung in Heide

Heide, 15.12.2023 – 12:49: Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) appelliert an die Regierung, die Region Dithmarschen beim Wohnungsbau im Zuge der Northvolt-Ansiedlung in Heide nicht zu vernachlässigen. Mit gravierenden Auswirkungen auf den Wohnungsmarkt sei diese Industrieansiedlung ein Thema von großer Relevanz. Erfahren Sie hier, wie der VNW die Situation einschätzt und welche Forderungen er stellt.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Sozialvermieter in Schleswig-Holstein fordern Unterstützung bei der anspruchsvollen Aufgabe des Wohnungsbaus während der Ansiedlung des Batterieherstellers Northvolt in Heide. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) appelliert an die Landesregierung von Schleswig-Holstein und die Bundesregierung, die Region Dithmarschen nicht alleine zu lassen.

Der VNW-Direktor Andreas Breitner betonte nach einem Gespräch mit Landrat Stefan Mohrdieck, dass die Industrieansiedlung von Northvolt gravierende wohnungswirtschaftliche Folgen habe. Während die Arbeitsplatzschaffung im Zuge des Baus einer großen Batteriezellenfabrik im Vordergrund stehe, werde das Thema Wohnraum vernachlässigt. Laut Breitner sei es wichtig, dass ausreichend Wohnungen für die zukünftigen Mitarbeiter der Fabrik zur Verfügung stehen.

Um den Bedarf von bis zu 1500 Wohnungen durch die Ansiedlung von Northvolt zu decken, fordert der VNW eine zusätzliche Wohnraumförderung durch das Land und die Bundesregierung. Bisher gibt es zwar einen Strukturfonds von 100 Millionen Euro, mit dem Kommunen Grundstücke für den Wohnungsbau kaufen können, aber das reiche nicht aus. Zusätzliche Finanzmittel seien dringend notwendig, um bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und Baugrundstücke zu erwerben.

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Außerdem kritisiert Breitner die fehlenden Rahmenbedingungen für den Bau bezahlbarer Wohnungen. Hohe Bau- und Zinskosten sowie langwierige Baugenehmigungsverfahren erschweren den Bau neuer Wohnungen. Der VNW-Direktor bemängelt das Fehlen eines Gesamtkonzepts des Landes und bezeichnet die derzeitige Situation als unterlassene Hilfeleistung. Es sei wichtig, den Landesentwicklungsplan für Dithmarschen für einen Zeitraum von fünf Jahren auszusetzen, damit wachsende Kommunen genug Raum für die Schaffung von Wohnraum haben.

Die Ansiedlung von Northvolt stellt eine Herausforderung für die Region Dithmarschen dar, sowohl in wohnungswirtschaftlicher als auch in infrastruktureller Hinsicht. Der Bau neuer Wohnungen ist eine langfristige Aufgabe, die frühzeitig geplant werden muss, um die steigende Nachfrage befriedigen zu können. Der VNW fordert daher eine Sonderförderung durch das Land und die Bundesregierung, um die Region Dithmarschen beim Wohnungsbau zu unterstützen.

Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) vertritt 430 Wohnungsgenossenschaften und Wohnungsgesellschaften in Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. In den von ihnen verwalteten 740.000 Wohnungen leben rund 1,5 Millionen Menschen. Der VNW setzt sich für bezahlbaren Wohnraum ein und fordert eine verbesserte Wohnraumförderung durch das Land und die Bundesregierung.

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Quelle: Pressemitteilung des Verbands norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW)

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VNW-Direktor Andreas Breitner zur Northvolt-Ansiedlung in Heide: Land und Bund dürfen …

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10 Responses

  1. Ich finde es total übertrieben, dass die Region Dithmarschen Unterstützung beim Wohnungsbau braucht. Jeder sollte selbst dafür sorgen können!

  2. Ich finde es total übertrieben, dass das Land und der Bund der Region Dithmarschen beim Wohnungsbau helfen sollen. Jeder sollte selbst für seine Unterkunft verantwortlich sein!

    1. Na klar, jeder sollte für sich selbst sorgen. Aber vergiss nicht, dass nicht jeder die gleichen Chancen hat. Solidarität ist wichtig, um soziale Ungleichheit zu bekämpfen. Es geht nicht darum, alles zu übernehmen, sondern um Unterstützung für diejenigen, die sie brauchen.

  3. Ich finde es total unfair, dass Region Dithmarschen allein für Wohnungsbau verantwortlich gemacht wird! Warum nicht alle?

  4. Also ich finde es total übertrieben, dass die Region Dithmarschen beim Wohnungsbau unterstützt werden soll. Lasst die Leute doch einfach in Zelten wohnen, das schärft den Charakter!

    1. Sorry, aber das ist wirklich ein egoistischer und herablassender Kommentar. Menschen verdienen anständige Wohnbedingungen, unabhängig von ihrer Region. Es ist unsere Verantwortung, ihnen zu helfen, nicht sie im Stich zu lassen.

  5. Ich finde es total unfair, dass Dithmarschen allein für den Wohnungsbau verantwortlich gemacht wird. Wo ist die Solidarität?

  6. Ich finde es total ungerecht, dass Dithmarschen allein für den Wohnungsbau verantwortlich gemacht wird! Was ist mit den anderen Regionen?

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