Kugelschreiber für Vereine – einfach erklärt

Kugelschreiber für Vereine einfach erklärt
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Inhaltsübersicht

Kugelschreiber für Vereine sind wichtige Werbeartikel zur Mitgliederwerbung. Wir möchten Ihnen in diesem Ausschnitt die Vielzahl an Möglichkeiten vorstellen.

Welche Varianten gibt es?

Kugelschreiber für Vereine können in drei Kategorien unterteilt werden: günstig, Standard und exklusiv bzw. Markenprodukte.

Bei günstigen Produkten werden einfache Materialien mit kurzer Haltbarkeit genutzt. Diese sind meistens mit Farben vorgedruckt und können nur einfach individualisiert werden.

Bei Standard-Produkten handelt es sich um bekannte Formen mit einfachen und standardisierten Materialien. Diese Kugelschreiber können aus vielen unterschiedlichen Materialien hergestellt werden. Hersteller haben diese im Vorrat, sodass sie schnell bestellt und anschließend bedruckt werden können.

Exklusive und Marken-Produkte sind hochwertig bzw. langlebig und werden darüber hinaus nicht in großer Stückzahl vorrätig produziert.

Namhafte Marken-Hersteller sind:

Kugelschreiber für Vereine
  • BETA
  • BIC
  • burger swiss pen
  • Charles Dickens
  • CROSS
  • edding
  • Faber-Castell
  • Goldstar Europe
  • KARL KNAUER
  • Klio-Eterna
  • Marksman
  • Parker
  • Pelikan
  • PIGRA
  • Prodir
  • quatron
  • Ritter Pen
  • Rotring
  • Schneider Pen
  • senator
  • STABILO
  • STAEDTLER
  • TROIKA
  • UMA
  • Waterman

Aus welchen Materialen können Kugelschreiber hergestellt werden?

Es gibt nichts, aus dem ein Kugelschreiber nicht hergestellt und veredelt werden kann:

  • Kunststoff
  • Aluminium
  • Stahl
  • Gummi
  • Papier
  • Metall
  • Kautschuk
  • Bambus
  • Pappe
  • Kork
  • Messing
  • Wachs
  • Holz
  • Naturfaser
  • Naturleder
  • Kupfer
  • Kunstleder

Wie ist ein Kugelschreiber aufgebaut?

Ein Kugelschreiber ist in mehreren Teilen aufgebaut. Der Hauptteil ist das Gehäuse, in welchem sich die Mine befindet. Minen sollten vor dem Vertrocknen geschützt werden. Eine Mine kann durch einen Druckknopf aus dem Gehäuse geschoben und wieder in das Gehäuse geführt werden. Ist die Mine fest verankert, dann hat er eine Kappe als Verschluss. In vielen Fällen haben sie zudem einen Clip direkt am Gehäuse oder an der Kappe.

Das Gehäuse, die Kappe und der Clip können mit Ihrem Vereinslogo oder Schriftzug bedruckt werden. Kugelschreiber für Vereine können so exklusiv nach Ihren Anforderungen und Wünschen hergestellt werden.

Zusätzliche Bestandteile und Erweiterungen: Kugelschreiber für Vereine können je nach Art der Verwendung zusätzliche Bestandteile besitzen und so zu einem Multifunktionsprodukt werden. Dies erfolgt durch eine Erweiterung des Gehäuses.

Folgende Erweiterungen sind möglich:

  • Der Druckknopf kann durchgummiert und als Touchpen für Smartphones und Tablets umgerüstet werden.
  • Sie können mit einem USB-Speicher ausgestattet werden.
  • Ein ausziehbares Banner mit einer Botschaft kann zusätzlich integriert werden.
  • Es ist möglich, mehrere unterschiedlich-farbige Minen zum Herausschieben einzufügen.
  • Der Druckknopf kann mit einem Textmarker oder einer Taschenlampe ersetzt werden.
  • Ein rechteckiger Kugelschreiber kann zu einem Lineal werden und auch eine kleine Wasserwaage enthalten.
  • Mit einer Schraubendreher-Integration wird daraus ein praktisches Werkzeug.
  • Aktuell werden diese Schreibgeräte gerne mit einem Desinfektionsspray versehen und können zugleich mit einem antiviralen, antibakteriellen und antimikrobiellen Gehäuse versehen werden.
  • Eine zusätzliche Griffzone verbessert den Schreibkomfort.

Welche Farben sind möglich?

Kugelschreiber für Vereine einfach erklärt

Die Farbpalette ist ebenfalls vielseitig: Sie reicht von Standardfarben, wie Weiß, Blau, Rot, Grün, Gelb, usw. bis hin zu Farbvarianten, wie transparent, metallic, gefrostet oder gemischt.

Bei der Verwendung von Farben sollte stets der Wiedererkennungswert beachtet werden.

Welches Zubehör gibt es?

Kugelschreiber für Vereine können mit diversem Zubehör bestellt und bedruckt werden. Dies erhöht die Aufmerksamkeit und wertet gleichzeitig das Produkt auf. Folgendes Zubehör gibt es:

  • Notizbuch mit Halterung
  • mobiles Haltesystem zur Befestigung an Smartphones, im Auto, am Tresen, an Bürotischen uvm.
  • Stand-Halterung mit oder ohne Kette
  • ein Etui aus Metall, Holz oder Plastik mit einer vorgestanzten Form
  • ein Papier-/Papp Etui für jede Form

Was muss bei einer Bestellung und Kalkulation beachtet werden?

Kugelschreiber für Vereine einfach erklärt

Bei der Produktion sollten Druck-Vorkosten, eventuelle Kosten für einen Korrekturabzug, Verpackung und Lieferung berücksichtigt werden. Gerade bei Online-Shops werden diese zusätzlichen Kosten erst nach der Personalisierung sichtbar.

Druck-Vorkosten oder auch Druckvorstufengebühren fallen je nach Produktart an. Gerade für individuelle Produkte werden spezielle Druckplatten und -klischees erstellt oder bei ausgestanzten Produkten werden speziell für Sie Formen angelegt. Diese Kosten sind fix für jeden Auftrag.

Haben Sie mehrere Empfänger, so ist diese Organisation für Online-Druckereien meistens nicht umsetzbar. Die Gesamtmenge muss geteilt und separat verpackt werden, dadurch entstehen wiederum zusätzliche Kosten.

Eine Express-Bestellung kann den Druckpreis deutlich erhöhen, da diese bevorzugt wird. Lagerartikel können jedoch auch im normalen Produktionsablauf bedruckt und anschließend mit einem Express-Versand verschickt werden. Diese beiden Variablen rufen unterschiedliche Zusatzkosten hervor.

Einen Kugelschreiber bedrucken zu lassen ist ganz einfach. Je nach Qualität können diese auch bei einer Online-Druckerei bedruckt werden.

Wie teuer sind Kugelschreiber für Vereine?

Personalisierte Kugelschreiber für Vereine können je nach Art der Anwendung, des Materials, des Aufbaues, der Erweiterungen und des Zubehörs zwischen 0,05 EUR und 200,00 EUR kosten. Zusätzliche Kosten können durch Versandvarianten, Express-Zuschläge und Vorkosten für Sonderanfertigungen entstehen.

Sie hätten gerne verschiedene Angebote für einen individuellen Kugelschreiber für Ihre Verein? Dann nutzen Sie einfach unseren Druck-Service.

Geschichte des Kugelschreibers

Seit jeher wollen Menschen von ihren Taten erzählen und ihre Ideen anderen vermitteln. Nicht lange nach der Erfindung des geschriebenen Wortes suchte eine Flut von Briefen, Gedichten und Geschichten ihr Zielpublikum. Heute noch können wir die vor Tausenden vor Jahren niedergeschriebenen Gedanken eines Autors lesen, als sprächen sie aus der Vergangenheit zu uns.

Denn die Entwicklung des Stiftes reicht über 5000 Jahre zurück.

Die Anfänge machten Steinkeile. Federn und die Erfindung von Farben und Tinten ersetzten diese Schreibgeräte. Im 19. Jahrhundert folgten Stahlfedern und dann der erste Füllfederhalter. Bei der Entwicklung von Schreibflüssigkeiten haben sich einige Erfinder die Hände schmutzig gemacht. Tinte wurde früher aus Ruß, Wasser und Gummi gewonnen. Erst 1856 wurde eine dauerhafte Tinte entwickelt.

Im 20. Jahrhundert werden Kugelschreiber, Tintenroller und Faserschreiber zum Siegeszug.
Kugelschreiber machen seither das Schreiben mit der Hand einfacher und sind nicht wegzudenken.

1879 erfand Alonzo T. Cross in Providence, Rhode Island, den stenografischen Füllfederhalter, einen Vorläufer des Kugelschreibers. Er konkurrierte mit Duncan Mackinnon, dem anderen Erfinder des stenografischen Stifts. 1880 trennte sich AT Cross von seinem väterlichen Geschäft und benannte sein Unternehmen in AT Cross – Pen and Pencil Manufacturer um.

Der Füllfederhalter von Lewis Edison Waterman aus dem Jahr 1884 war ein weiterer Schritt in der Entwicklung von Schreibgeräten. Das entscheidende Tintenproblem, die Austrocknung, blieb leider noch bestehen. Viele Erfinder machten sich an eine Problemlösung. Die erste Idee kam dem deutschen Erfinder Baum, der 1910 eine Art Kugelschreiber patentieren ließ.

Jedoch gilt der Ungar Laszlo Josef Biro als Urvater des Kugelschreibers. Er entwickelte 1938 den ersten Kugelschreiber mit Drucktintenpatrone.

Wie kam es dazu? Als Journalist bemerkte Biro, dass die beim Zeitungsdruck verwendete Tinte schnell trocknete und dadurch das Papier fleckenfrei zurückblieb. Von dort kam ihm die Idee, die gleiche Art von Tinte für Schreibgeräte zu verwenden.

Da die dickere Tinte nicht aus einer üblichen Stiftspitze fließen konnte, musste er sich etwas überlegen. Er stattete seinen Stift mit einem winzigen Kugellager in der Spitze aus. Die Kugel bewegt sich entlang des Papiers, dreht sich, nahm die Tinte aus der Tintenpatrone auf und hinterlässt diese auf dem Papier.

Ende 1938 floh Bíró erst nach Paris. Später lernte er Agustin P. Justo kennen. Der ehemalige Präsident von Argentinien. Dieser schlug ihm vor, nach Argentinien auszuwandern. Das tat er auch wenig später.
1943 erhielt Biro ein neues Patent in Argentinien und wurde dadurch zum landesweit führenden Hersteller von Kugelschreibern.

1944 wurde ein Kugelschreiber unter dem Markennamen Biro für die Royal Air Force hergestellt. Zuvor erwarb die britische Regierung das Patent dafür.

Denn diese Stiftfunktion zeigte sich gerade in einer großen Höhe als vorteilhaft. Da der Luftdruck keine Auswirkung auf die Tinte mehr hatte, war es das ideale Schreibwerkzeug in Flugzeugen.

Biro starb 1985 in Argentinien.

Weitere Kugelschreiber – Entwicklungen

1945 erwarben Ever Sharp Co. und Bernhard-Faber die exklusiven Rechte an Biro Pens of Argentina. Ihre Stiftfirma wurde in „Ever Sharp CA“ umbenannt, wobei CA für Capillary Action steht.
Kurz darauf, im Jahr 1945, brachte der Chicagoer Geschäftsmann Milton Reynolds einige von Biros Kugelschreibern aus Argentinien in die USA mit. Mit der Hilfe von William H. schuf er den Reynolds Ball Point Pen, der Ende 1945 auf den US-Markt kam. Es wurde ein sofortiger Erfolg. Wie die Stifte von Biro und Ever Sharp waren sie jedoch nicht perfekt und oft undicht und/oder verschmiert.

Er verbesserte die Tintenformel, für die er gearbeitet hatte, weiter. Farley benutzte es, als er 1949 seine Farley Pen Company gründete. Innerhalb eines Jahres brachte er einen verbesserten Kugelschreiber auf den Markt, den ersten Stift mit einziehbarer Kugelschreiberspitze und schmierfreier Tinte. Farley nannte seinen Stift „Paper Mate“. Es wurde ein großer Erfolg und verkaufte sich innerhalb weniger Jahre Hunderte Millionen Mal.

1949 wurde der erste Kugelschreiber mit einziehbarer Spitze von der Firma Farley Pen Company auf den Markt gebracht. Diese hatten auch eine schmierfreie Tinte entwickelt. Die Grundlage für diese Tinte entwickelte der Chemiker Fran Speech aus L.A. Der „Paper Mate“ wurde zum weltweiten Verkaufsschlager.

Eine bedeutende Weiterentwicklung des Kugelschreibers erfand die Firma „Fisher“. Diese verbesserten die Mine weiter. 1966 entwickelten sie die perfekte Lösung mit einer neuen Tinte. Diese blieb halbfest, bis die Kugelspitze sie verflüssigte. Die Tinte floss also nur bei Bedarf.

Die Kartusche wird mit Stickstoff unter Druck gesetzt, damit sie nicht auf die Schwerkraft angewiesen ist. Dadurch konnte der Stift bei eisiger Kälte, Wüstenhitze, unter Wasser und auf dem Kopf schreiben. Aufgrund dieser Einzigartigkeit wurde der Kugelschreiber als „Fisher-Space-Pen“ bezeichnet.

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