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Kreislaufwirtschaft stärken: Rahmenbedingungen für Holz setzen

Berlin, 10.07.2024 – 14:47 - Der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI) begrüßt den Entwurf einer Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS), vorgelegt vom Bundesumweltministerium, als bedeutenden Schritt zur Ressourcenschonung und Klimaschutz. Anemon Strohmeyer, Geschäftsführerin des VHI, unterstreicht die zentrale Rolle der Holzwerkstoffindustrie in diesem Prozess und fordert rasche politische Rahmenbedingungen, um Planungs- und Investitionssicherheit zu gewährleisten. Die Strategie soll nicht nur den Einsatz von Recyclingmaterialien fördern, sondern auch einen Bewusstseinswandel bei Verbrauchern unterstützen.

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Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). Die Kreislaufwirtschaft ist ein wichtiger Faktor im Kampf gegen den Klimawandel. Der Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie (VHI) betont, dass alle Akteure – inklusive der Bundesregierung – ihren Beitrag leisten müssen. Dabei spielen die Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS) und die Nationale Biomassestrategie (NABIS), beides Initiativen des Bundesumweltministeriums (BMUV), eine zentrale Rolle.

Anemon Strohmeyer, Geschäftsführerin des VHI, erklärt, dass die Kreislaufwirtschaft essenziell für Ressourcenschonung und Klimaschutz sei. „Die Kreislaufwirtschaft leistet einen wichtigen Beitrag zur Ressourcenschonung und zum Klimaschutz. Sie ist daher ein wichtiger Hebel zur Erreichung der Transformationsziele. Für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft muss die Bundesregierung schnellstmöglich die Rahmenbedingungen schaffen“, fordert Strohmeyer. Besonders bei der Holzwerkstoffindustrie, die aus Nebenprodukten und Recyclingholz neue Produkte herstellt, wird dieser Gedanke bereits aktiv gelebt.

Holz als Werkstoff hat bedeutende Vorteile. Es bindet Kohlenstoff und kann wiederverwertet werden. Auf diese Weise trägt es zur Verlängerung des Klimaschutzeffektes bei. Die Verknüpfung von NKWS und NABIS bietet das wissenschaftliche Fundament, um diesen Weg weiterzugehen. Zugleich mahnt der VHI, nicht dogmatisch bestimmte Lösungen wie Vorrangbestandsanierung generell vor Neubauten zu bevorzugen. „Holz ist zwar auch im Bereich von Bestandsbauten mit seinen Gewichtsvorteilen und hohem Vorfertigungsgrad ein idealer Baustoff, um die wohnungspolitischen Ziele zu erreichen, braucht es aber auch den Neubau“, so Strohmeyer.

Die Realität zeigt, dass oft Einzelfallentscheidungen getroffen werden müssen. Besonders, wenn dabei klimafreundlichere Baustoffe wie Holz gegenüber ökologisch nachteiligerem Material eingesetzt werden. Hierin sieht der VHI das größere Potenzial für nachhaltige Entwicklungen in der Baubranche.

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Ein bedeutender Aspekt für eine erfolgreiche Bauwende liegt in der Wahl der eingesetzten Materialien. Strohmeyer betont, dass das Vergaberecht dabei ein wichtiger Hebel sei. „Auch sollte die öffentliche Hand im Rahmen ihrer Vorbildfunktion mit ihren Beschaffungsregeln stärker als bislang Umwelt- und Klimaaspekte vorantreiben, wie zum Beispiel Produkte mit Sekundärrohstoffeinsatz zu bevorzugen”, führt sie aus.

Die Abnehmerseite, also Verbraucherinnen und Verbraucher, müssen ebenfalls sensibilisiert werden. Sie sollen erkennen, dass Produkte aus Holz auch nach ihrem Lebensende wertvolle Rohstoffe darstellen. Nur durch einen branchenübergreifenden Bewusstseinswandel kann die Kreislaufwirtschaft langfristig erfolgreich sein.

Der VHI vertritt national und europaweit die Interessen der Holzwerkstoffhersteller und fördert innovative Ansätze im Umgang mit Holz und Holzwerkstoffen. Im Jahr 2023 erwirtschaftete die deutsche Holzwerkstoffindustrie einen beeindruckenden Umsatz von 5,3 Milliarden Euro. Mit einem verantwortungsvollen und effizienten Umgang mit dem Rohstoff Holz setzt die Branche weltweit Maßstäbe und demonstriert eindrucksvoll, wie Nachhaltigkeit praktisch umgesetzt werden kann.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Pressemitteilung: Impulse für die Kreislaufwirtschaft müssen von allen Akteuren …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

Zitierte Personen und Organisationen

  • Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI)
  • Bundesregierung
  • Bundesumweltministerium (BMUV)
  • Nationale Kreislaufwirtschaftsstrategie (NKWS)
  • Nationale Biomassestrategie (NABIS)
  • Anemon Strohmeyer (Geschäftsführerin des Verbandes der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V.)
  • Qualitätgemeinschaft Holzwerkstoffe
  • Gütegemeinschaft Innentüren
  • Förderverein Holzwerkstoff- und Holzleimforschung
  • Amtsgericht Charlottenburg
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Diese Liste bietet eine grobe Struktur der im Beitrag genannten Akteure und Institutionen.

Meldung einfach erklärt

  • Datum und Zeit: Der Beitrag wurde am 10. Juli 2024 um 14:47 Uhr veröffentlicht.

  • Verband: Der Text stammt vom Verband der Deutschen Holzwerkstoffindustrie e.V. (VHI).

  • Worum geht es?

    • Es geht um die Kreislaufwirtschaft und wie diese zum Schutz von Ressourcen und für den Klimaschutz beitragen kann.
    • Kreislaufwirtschaft bedeutet, dass Materialien wiederverwendet und recycelt werden.
  • Warum ist die Kreislaufwirtschaft wichtig?

    • Sie hilft, Ressourcen zu schonen und das Klima zu schützen.
    • Sie unterstützt die Ziele zur Veränderung hin zu einer nachhaltigen Wirtschaft.
  • Welche Rolle spielt die Regierung?

    • Die Bundesregierung muss Regeln und Bedingungen schaffen, damit Unternehmen sicher planen und investieren können.
    • Der VHI begrüßt dafür den Entwurf einer „Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie“ (NKWS) durch das Bundesumweltministerium.
  • Was macht die Holzwerkstoffindustrie bereits?

    • Sie verwendet Nebenprodukte und Recyclingholz, um neue Produkte herzustellen.
    • Diese Produkte halten Kohlenstoff im Holz gebunden, was gut für das Klima ist.
    • Es gibt auch eine effiziente energetische Nutzung von Holz, das nicht recycelt werden kann.
  • Was sagt die Geschäftsführerin?

    • Anemon Strohmeyer, die Geschäftsführerin des VHI, betont:
    • Die NKWS und die Nationale Biomassestrategie (NABIS) sind wichtige Werkzeuge für die Kreislaufwirtschaft.
    • Es soll keine strikte Regel geben, dass alte Gebäude immer Vorrang vor Neubauten haben sollen.
    • Entscheidend ist, dass klimafreundliche Materialien wie Holz verwendet werden.
  • Wie kann Holz helfen?

    • Holz kann als Baumaterial sowohl in alten Gebäuden als auch in neuen Gebäuden genutzt werden.
    • Es sollte individuell entschieden werden, ob ein Gebäude saniert oder neu gebaut wird.
  • Was fordert der VHI?

    • Eine Änderung im Vergaberecht, damit Umwelt- und Klimaaspekte mehr Gewicht bekommen.
    • Die öffentliche Hand soll mit ihren Beschaffungsregeln Vorbild sein.
    • Verbraucher sollen verstehen, dass viele Produkte nach ihrer Nutzung wertvolle Rohstoffe bleiben.
  • Informationen über den VHI:

    • Der VHI vertritt die Interessen der Hersteller von span-, faser- und anderen Holzplatten sowie Innentüren.
    • Die Industrie nutzt Sägespäne und Altholz, um Holz effizient zu nutzen und durch Recycling den Kohlenstoffspeicher zu verlängern.
    • Im Jahr 2023 erzielte die deutsche Holzwerkstoffindustrie einen Umsatz von 5,3 Milliarden Euro.
  • Kontaktinformationen:

    • Adresse: Schumannstr. 9, 10117 Berlin
    • Telefon: (030) 28 09 12 50
    • Fax: (030) 28 09 12 56
    • E-Mail: info@vhi.de
  • Fragen und Antworten:

    • Was ist die Kreislaufwirtschaft?
    • Die Kreislaufwirtschaft ist ein System, in dem Materialien wiederverwendet und recycelt werden, statt sie wegzuwerfen.

    • Warum ist Holz ein gutes Material für die Kreislaufwirtschaft?
    • Holz kann recycelt und wiederverwendet werden, hält Kohlenstoff gebunden und ist somit gut für das Klima.

    • Was fordert der VHI von der Regierung?
    • Der VHI fordert klare Regeln und Unterstützung für die Kreislaufwirtschaft sowie Änderungen im Vergaberecht zugunsten von umweltfreundlichen Materialien.
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