– VKU-Vorstand hat am 9. Juli 2025 in Berlin 16 neue Mitglieder aufgenommen.
– Mitgliedszahl des Verbands kommunaler Unternehmen steigt damit auf insgesamt 1.601 Unternehmen.
VKU begrüßt 16 neue Mitglieder und stärkt seine Branchenpräsenz
Der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) hat in seiner aktuellen Vorstandssitzung 16 neue Mitgliedsunternehmen aufgenommen. Damit wächst die Zahl der VKU-Mitglieder auf 1.601 Unternehmen, die bundesweit in den Bereichen Energie, Wasser/Abwasser, Abfallwirtschaft und Telekommunikation tätig sind. Diese Erweiterung unterstreicht die Bedeutung des VKU als zentrale Vertretung der kommunalen Wirtschaft in Deutschland.
Zu den neuen Mitgliedern zählen unter anderem der Abwasserzweckverband Unterschleißheim, Eching und Neufahrn, die AWB Abwasserbeseitigung Mayen sowie der Eigenbetrieb Technische Dienste Villingen-Schwenningen. Auch innovative Dienstleister und Kommunalverbände erweitern nun das Netzwerk, darunter die enewa GmbH Energie + Wasser Wachtberg, die Klärschlammverwertung OWL GmbH und die Kreisentsorgungs GmbH Vogtland. Weitere Neuaufnahmen sind die KU Gemeindewerke Ruhpolding AdöR, der Landkreis Rostock Eigenbetrieb Abfallwirtschaft und die smart data worx GmbH.
Zusätzlich werden mehrere Zweckverbände und Stadtwerke Mitglieder, etwa die Stadtwerke Hamminkeln Beteiligungs-GmbH (wirksam ab 01.01.2026), die Stadtwerke Stadtoldendorf GmbH, die Verbandsgemeindewerke Freinsheim und Konz sowie der Zweckverband Abfallwirtschaft Südwestsachsen (ZAS). Komplettiert wird die Liste durch den Zweckverband zur Abwasserbeseitigung Bad Abbach-Teugn und den Zweckverband zur Wasserversorgung der Bad Abbacher Gruppe.
Der VKU repräsentiert insgesamt 1.592 Stadtwerke und kommunalwirtschaftliche Unternehmen, die gemeinsam mit etwa 309.000 Beschäftigten im Jahr 2022 Umsatzerlöse von 194 Milliarden Euro erzielten. Zudem investierten die Mitgliedsunternehmen mehr als 17 Milliarden Euro in die Infrastruktur.
Diese Zahlen verdeutlichen die wirtschaftliche Bedeutung des VKU-Netzwerks und seine Rolle als Rückgrat der kommunalen Daseinsvorsorge. Die Integration der 16 neuen Mitglieder stärkt das Netzwerk weiter und fördert den Austausch sowie die Kooperation in den zentralen Versorgungsbereichen.
Die Aufnahme neuer Mitglieder ist ein klares Signal für die Vielfalt und Stärke der kommunalen Wirtschaft in Deutschland.
Kommunale Unternehmen als Treiber von Versorgungssicherheit und Klimaschutz
Kommunale Unternehmen spielen eine zentrale Rolle in der öffentlichen Daseinsvorsorge. Sie gewährleisten die Versorgung in essenziellen Bereichen wie Energie, Wasser, Abwasser und Telekommunikation – und sichern damit das Fundament für das tägliche Leben in Städten und Gemeinden. Ihre Bedeutung wächst angesichts aktueller gesellschaftlicher Herausforderungen wie der Digitalisierung, der Dekarbonisierung und dem Trend zur Regionalisierung beständig.
Die Versorgungssicherheit steht dabei im Mittelpunkt: Von der Lieferung von Elektrizität und Gas bis zur Wasserversorgung sorgen kommunale Unternehmen dafür, dass die Grundbedürfnisse der Bevölkerung stabil gedeckt werden. Gleichzeitig übernehmen sie Verantwortung für den Umwelt- und Klimaschutz, etwa durch Investitionen in erneuerbare Energien und nachhaltige Abfallwirtschaft. Die Transformation der Energieversorgung hin zu klimafreundlichen Strukturen ist ein komplexer Prozess, den kommunale Betriebe aktiv mitgestalten und beschleunigen.
Warum gewinnen kommunale Unternehmen weiter an Bedeutung?
Kommunale Unternehmen sind zunehmend Schlüsselakteure in der Gestaltung einer nachhaltigen und digitalen Infrastruktur. Sie verbinden traditionelles Versorgungs-Know-how mit dem Ausbau moderner Technologien. Das zeigt sich nicht zuletzt im großen Engagement beim Glasfaserausbau und in der Telekommunikation, wodurch sie die digitale Vernetzung auf dem Land und in kleineren Städten fördern. So tragen sie zur Schließung der digitalen Kluft bei und unterstützen die gesellschaftliche Teilhabe.
Die Nähe zu den Menschen vor Ort ermöglicht es kommunalen Unternehmen, flexibel und bedarfsgerecht auf Veränderungen zu reagieren. Die Prominenz regionaler Werte und die Forderungen nach mehr Nachhaltigkeit stärken zudem die Akzeptanz für kommunale Versorgungsstrukturen. Neben dem Klimaschutz gewinnt die Regionalisierung der Versorgung an Bedeutung, um Lieferketten zu sichern und lokale Wertschöpfung zu fördern.
Wie profitiert die Gesellschaft von einer wachsenden VKU-Mitgliedschaft?
Die Mitgliedsunternehmen des Verbands kommunaler Unternehmen (VKU) übernehmen vielfältige Aufgaben, die über reine Versorgung hinausgehen. Im Interesse von Verbraucherinnen und Verbrauchern gestalten sie wirtschaftliches und nachhaltiges Handeln. Ihr Einsatz führt zu stabilen Preisen, einer hohen Verlässlichkeit der Versorgung und kontinuierlichen Innovationen.
Zentrale Aufgabenfelder der VKU-Mitglieder lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Energieversorgung: Betrieb und Ausbau klimafreundlicher und zuverlässiger Strom-, Gas- und Wärmenetze
- Wasser- und Abwasserwirtschaft: Sicherstellung der Trinkwasserqualität und umweltgerechte Abwasserentsorgung
- Abfallwirtschaft: Förderung der Ressourcenschonung, Reduzierung von CO2-Emissionen und nachhaltiges Recycling
- Telekommunikation: Ausbau von Glasfaserinfrastruktur und Breitbandnetzen für eine moderne digitale Gesellschaft
- Klimaschutz und Nachhaltigkeit: Umsetzung von Maßnahmen zur Dekarbonisierung und Förderung erneuerbarer Energien
- Regionale Entwicklung: Stärkung der lokalen Wirtschaft durch Wertschöpfung vor Ort
Die kommunalen Unternehmen sind regelmäßig auch Impulsgeber für neue Geschäftsmodelle, die digital und ökologisch zukunftsfähig sind. Durch diese vielschichtige Rolle bleiben sie unverzichtbar für die Stabilität und Weiterentwicklung der Infrastruktur in Deutschland.
Der Verband kommunaler Unternehmen und seine Mitglieder blicken optimistisch auf die Zukunft: Mit anhaltendem Engagement für Versorgungssicherheit, nachhaltige Innovationen und die digitale Transformation wird die kommunale Versorgungslandschaft auch künftig unverändert eine tragende Säule für das gesellschaftliche Leben bilden.
Die Informationen und Zitate in diesem Beitrag basieren auf einer Pressemitteilung des Verbandes kommunaler Unternehmen e. V.
7 Kommentare
„Die Verbindung von Tradition und Innovation“ – das klingt so wichtig! Ich frage mich, wie gut die Kommunikation zwischen den neuen Mitgliedern funktioniert? Könnten Webinare oder Workshops helfen?
Es ist erfreulich zu sehen, wie viele neue Mitglieder dem VKU beitreten! Das zeigt das Vertrauen in diese Branche. Welche Herausforderungen denkt ihr gibt es noch für kommunale Unternehmen heute?
Die Rolle der kommunalen Unternehmen wird oft unterschätzt. Sie sind nicht nur Dienstleister, sondern auch wichtige Akteure im Klimaschutz. Welche Maßnahmen haltet ihr für notwendig, um diese Verantwortung zu stärken?
Die Zahl von über 1.600 Mitgliedern ist beeindruckend! Das zeigt, wie wichtig die Zusammenarbeit zwischen den Kommunen ist. Was denkt ihr über die Rolle von digitalen Technologien in diesen Unternehmen?
Ich denke, dass digitale Technologien wirklich einen großen Unterschied machen können! Besonders beim Glasfaserausbau wird viel Potenzial sichtbar. Glaubt ihr, dass das auch auf dem Land helfen kann?
Definitiv! Die Vernetzung ist entscheidend für die zukünftige Entwicklung unserer Gemeinden. Außerdem sollten wir mehr über nachhaltige Praktiken sprechen. Was haltet ihr von der Abfallwirtschaft hier?
Ich finde die Aufnahme neuer Mitglieder im VKU sehr positiv. Es zeigt, dass die kommunalen Unternehmen in Deutschland stark wachsen und ihre Rolle in der Gesellschaft immer wichtiger wird. Wie seht ihr das?