Kindergrundsicherung weiter blockiert: Bündnis warnt vor wachsender Kinderarmut und fordert politische Verantwortung

Ein Bündnis aus 20 Verbänden und 13 Wissenschaftler:innen kritisiert die Bundesregierung dafür, den Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung seit Monaten im Bundestag festzuhalten und damit armutsgefährdete Familien im Stich zu lassen. Laut dem Bündnis sind in Deutschland über zwei Millionen Kinder und Jugendliche von Armut bedroht, was ihnen schon den einfachen Alltag und die gesellschaftliche Teilhabe verwehrt. Die Initiator:innen fordern die Regierung auf, noch vor Ende der parlamentarischen Sommerpause eine wirksame Kindergrundsicherung zu beschließen.
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– 20 Verbände und 13 Wissenschaftler kritisieren Bundesregierung wegen stockender Umsetzung Kindergrundsicherung für arme Kinder.
– Gesetzentwurf zur Kindergrundsicherung hängt seit Monaten im Bundestag fest, Reformleistung bleibt unzureichend.
– Mehr als zwei Millionen Kinder und Jugendliche sind armutsgefährdet, Bündnis fordert sofortige Gesetzesverabschiedung.

Dringender Handlungsbedarf für eine echte Kindergrundsicherung

Ein breites Bündnis aus 20 Verbänden und 13 Wissenschaftler*innen äußert scharfe Kritik am monatelangen Stillstand des Gesetzentwurfs zur Kindergrundsicherung im Bundestag. Die geplante Reform wurde bereits in den Koalitionsverhandlungen erheblich gekürzt, doch die parlamentarische Weiterbehandlung stockt weiterhin. Die Dringlichkeit einer wirksamen Kindergrundsicherung ist unübersehbar: Über zwei Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren in Deutschland sind armutsgefährdet. Dieses Wissen lässt keinen Raum für politische Verzögerung oder Sommerpausen.

Verena Bentele warnt eindringlich: „Während in der Politik die Sommerpause eingeläutet wird und die Mitglieder der Regierung und des Parlaments in den Urlaub gehen, fällt der Urlaub für arme Kinder dieses Jahr mal wieder ins Wasser. Armen Familien fehlt es an Geld für Urlaubsreisen, für Besuche im Freibad oder für eine Kugel Eis. Wir setzen uns dafür ein, dass jedes Kind gut aufwachsen und an der Gemeinschaft teilhaben kann. Die Regierung muss jetzt handeln und endlich eine gute Kindergrundsicherung verabschieden." Dr. Uwe Martin Fichtmüller unterstreicht die Problematik mit klaren Worten: „Tatsache ist, dass in Deutschland über zwei Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren armutsgefährdet sind. Mit diesem Wissen kann niemand entspannt in den Sommerurlaub gehen – wir lassen daher in unserer Forderung nach einer echten Kindergrundsicherung nicht locker."

Das Bündnis KINDERGRUNDSICHERUNG engagiert sich seit 2009 für die Verbesserung der Situation benachteiligter Kinder. Inmitten des andauernden parlamentarischen Verfahrens wächst der Druck auf die Regierung. Ihre Aufgabe ist es, endlich eine umfassende und wirksame Kindergrundsicherung auf den Weg zu bringen, damit alle Kinder unabhängig von ihrer Herkunft eine faire Chance auf ein gutes Aufwachsen erhalten. Weitere Hintergründe und Informationen sind auf www.kinderarmut-hat-folgen.de verfügbar.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Koalition geht in die Sommerpause und vergisst die Kinder! / ASB und weitere Verbände …

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9 Kommentare

  1. Kindergrundsicherung is total wichtig. Die Politiker müssen einfach handeln. Traurig dass es so lange dauert.

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