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KI-Chatbots in der Medizin: Erwartungen und Grenzen

Steigendes Vertrauen in Künstliche Intelligenz im Gesundheitswesen: Neue Studie der ISM beleuchtet Patienten-Erwartungen

Dortmund (ots) – Diagnosen sind komplex und erfordern von Ärzten neben medizinischem Wissen auch ein Verständnis für die individuellen Lebensweisen ihrer Patienten. In einer Zeit, in der digitale Technologien stetig an Bedeutung gewinnen, stellt sich die Frage: Kann künstliche Intelligenz (KI) eine Unterstützung oder gar eigenständig Diagnosen stellen? Die Studentin Luisa de Alzaga Achter von der International School of Management (ISM) in München widmet sich dieser Thematik in ihrer Abschlussarbeit. Ihre Untersuchung zeigt, dass Patienten hohe Erwartungen an KI-basierte Chatbots haben, insbesondere in Bezug auf Benutzerfreundlichkeit, Datenschutz und empathische Kommunikation. Ein aktueller Bericht dazu ist nun erschienen und bietet spannende Einblicke in die mögliche Zukunft der Diagnoseunterstützung durch KI.

Scrollen Sie nach unten um den detaillierten Beitrag und alle Kommentare zu lesen.

Presse /news Verbandsnachrichten

Bremen (VBR). In einer zunehmend technisierten Welt stellt sich die Frage, ob künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin und bei der Kommunikation zwischen Arzt und Patient eine unterstützende Rolle spielen kann. Ein spannendes Beispiel dafür liefert Luisa de Alzaga Achter, Studentin des Studiengangs International Management an der International School of Management (ISM) in München, die dieses Thema in ihrer Abschlussarbeit unter die Lupe genommen hat. Ihre Ergebnisse wurden nun in einer erweiterten Publikation vorgestellt.

De Alzaga Achter untersuchte, welche Erwartungen Patienten im deutschen Gesundheitswesen an KI-basierte Chatbots haben und führte dazu leitfadengestützte Interviews mit acht Experten unterschiedlichster Alters- und Berufsgruppen. Die Befragten, darunter Entwickler von Chatbots, Vertreter des Gesundheitswesens und Nutzer solcher Technologien, äußerten ihre Hoffnungen, Motivationen und Bedenken.

Patienten erhofften sich in erster Linie Orientierung und Unterstützung durch die Chatbots. Sie streben danach, sicher durch das komplexe Gesundheitswesen navigiert zu werden und ihre eigenen Handlungen bestätigt zu sehen. Besonders betont wurde die Bedeutung von Gebrauchstauglichkeit, Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit der KI. „Patienten wollen verständlicherweise ihre Krankengeschichte nicht immer wieder neu erzählen“, erklärte Luisa de Alzaga Achter. „Sie haben also die Erwartung, dass die künstliche Intelligenz mitlernt und sich bereits eingegebene Daten merkt.“

Ein zentrales Anliegen ist zudem der Datenschutz. Wenn es um sensible Informationen wie medizinische Daten geht, legen die Nutzer großen Wert auf einen verantwortungsbewussten Umgang. Eine Lösung könnte ein Zertifikat sein, das die sichere Verwahrung und Nachverfolgbarkeit der Daten gewährleistet. Zusätzlich vertrauen viele Patienten eher einem deutschen Unternehmen, da deren Daten nach deutschem Recht verwaltet würden.

Ein weiterer kritischer Punkt ist die Menschlichkeit der KI. Bislang können Chatbots weder sprachlich noch empathisch völlig mit Menschen mithalten. Dies führt oftmals zu Missverständnissen und Unzufriedenheit bei den Nutzern. Auch Ärzte sind skeptisch: Sie benötigen die Möglichkeit, sich einen persönlichen Gesamteindruck zu verschaffen, um fundierte Diagnosen stellen zu können.

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Daniel Khafif, Dozent am ISM Campus München, fasste zusammen: „Es bleibt festzuhalten, dass diagnostische KI-Systeme immer nur als Assistenztools verstanden werden dürfen. Die letztinstanzliche Entscheidungshoheit zur Verordnung und Vergabe medizinischer Mittel muss beim Menschen bleiben.“ Dennoch gibt es Potenzial für die KI, das medizinische Fachpersonal sinnvoll zu ergänzen, besonders bei organisatorischen Aufgaben.

KI gestützte Technologien könnten das Gesundheitssystem erheblich entlasten. Zur Terminvereinbarung, in der Prävention oder Nachsorge zeigen sich deutliche Vorteile dieser Technologie. Zudem könnten Chatbots umfangreiche Datensammlungen durchführen, welche einzelne Ärzte nicht realisieren könnten. So gelängen wertvolle Erkenntnisse aus einem breiten Fundus, was letztlich kostenoptimierte und effizientere Therapiemöglichkeiten ermögliche.

Doch es existieren noch einige Hemmnisse, wie Hauptautorin Luisa de Alzaga Achter betonte: „Eine hohe Anwendungsfreundlichkeit, verlässliche Funktionalität sowie Sicherheit der Datenspeicherung und -verarbeitung verbunden mit patientengerechter Sprache und Elementen menschlicher Empathie könnten das Vertrauen der Patienten in KI-basierte Chatbots stärken.”

Die erweiterte Publikation steht online zum Download bereit und liefert tiefere Einblicke in die Thematik. Die ISM ist eine renommierte private Hochschule, die an mehreren Standorten in Deutschland zukunftsorientierte Führungskräfte im internationalen Wirtschaftssektor ausbildet und dabei stets hohe Lehrqualität, Praxisbezug und Internationalität bietet.


Für weitere Informationen, Pressekontakte, Bilder oder Dokumente geht es hier zur Quelle mit dem Originaltitel:
Medizinische Diagnose per Chatbot / ISM-Abschlussarbeit untersucht …

Original-Content übermittelt durch news aktuell.

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Zitierte Personen und Organisationen

  • International School of Management (ISM)
  • Ärzte
  • Luisa de Alzaga Achter (Studentin des Studiengangs International Management an der International School of Management (ISM) in München)
  • Prof. Dr. Klaus Mühlbäck (Dozent am ISM Campus in München)
  • Daniel Khafif (Dozent am ISM Campus in München)
  • Entwickler von Chatbots
  • Vertreter des Gesundheitswesens
  • Patienten
  • Deutsche Unternehmen (im Zusammenhang mit Datenschutz)
  • Krankenkassen
  • Dr. Karla Sponar (Head of Communications, ISM International School of Management GmbH)
  • Maxie Strate (Kontaktperson bei ISM)

Meldung einfach erklärt

Hier ist der Beitrag in leichter Sprache und als Aufzählungen:

Datum: 04.07.2024 – 13:50 Uhr

Wer sind die Verfasser?
– International School of Management (ISM)

Woher ist diese Meldung?
– Dortmund

Was ist das Thema?
– Künstliche Intelligenz (KI) in der Medizin
– Untersuchung von Luisa de Alzaga Achter, Studentin an der ISM in München

Warum ist das interessant?
– KI könnte bei Diagnosen helfen oder sie selbst stellen
– Erwartungen der Patienten an KI werden untersucht

Ergebnisse der Untersuchung:
1. Was erwarten Patienten von KI-basierten Chatbots?
– Orientierung und Unterstützung im Gesundheitswesen
– Bestätigung des eigenen Handelns durch Technologie

2. Ist die Bedienung der KI einfach?
– Wichtig sind Funktionalität, Qualität der Antworten, maschinelle Intelligenz und Benutzerfreundlichkeit
– Patienten wollen nicht jedes Mal ihre Krankengeschichte neu erzählen
– Erwartung, dass die KI die bereits eingegebenen Daten merkt

3. Sind meine Daten sicher?
– Datenschutz ist sehr wichtig
– Verantwortungsbewusster Umgang mit sensiblen Informationen (Krankheitsgeschichte)
– Möglichkeit für ein Zertifikat, das Datensicherheit garantiert
– Besseres Gefühl, wenn ein deutsches Unternehmen den Chatbot betreibt

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4. Kann eine KI menschlich sein?
– Kritische Punkte: Sprache und Empathie
– Aktuell haben Chatbots nicht vollständige Sprachfähigkeiten auf menschlichem Niveau
– Chatbots können nicht das nötige Einfühlungsvermögen eines Arztes nachahmen
– Ärzte haben auch Vorbehalte gegenüber KI-basierten Chatbots

Wie wird KI jetzt und in Zukunft in der Medizin verwendet?
– Bisher nur begrenzte Einsatzmöglichkeiten in der Diagnostik
– KI ersetzt nicht den Arztbesuch
– KI sollte als Assistenztool verstanden werden
– Abschlussentscheidungen müssen Menschen, also Ärzte oder Pflegekräfte, treffen

Wie kann KI das medizinische Personal unterstützen?
– Organisatorische Aufgaben wie Terminfindung und -buchung
– Prävention und Nachsorge
– Sammeln von mehr Daten und Diagnosen als ein einzelner Arzt

Was bewirkt dieses Unterstützen durch die KI?
– Erleichtert Arbeit des medizinischen Personals
– Bietet kostenoptimierte und effizientere Therapiemöglichkeiten
– Entlastet medizinisches Personal und spart Ressourcen

Welche Hemmnisse gibt es noch zu überwinden?
– Hohe Anwendungsfreundlichkeit
– Verlässliche Funktionalität
– Sicherheit der Daten
– Patientengerechte Sprache und menschliche Empathie

Kontaktinformation:
– Dr. Karla Sponar
– Head of Communications
– ISM International School of Management GmbH
– Otto-Hahn-Straße 19, D-44227 Dortmund
– Telefon: +49 221.27 09 95-56
– E-Mail: presse@ism.de oder maxie.strate@ism.de

Hintergrundinformationen zur ISM:
– Staatlich anerkannte private Hochschule in Deutschland
– Führende private Hochschule mit AACSB-Akkreditierung
– Standorte: Dortmund, Frankfurt/Main, München, Hamburg, Köln, Stuttgart und Berlin
– Angebote: Vollzeit, berufsbegleitende und duale Studiengänge sowie digitales Fernstudium
– Hohe Lehrqualität, Internationalität, Praxisbezug
– Netzwerk mit rund 190 Partnerhochschulen

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