KDFB Solibrot-Aktion 2025: Über 81.000 Euro für Misereor und 66.000 Euro für Zeltschule e.V. gesammelt

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Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) hat mit seinen Solidaritätsaktionen im Jahr 2025 insgesamt fast 150.000 Euro gesammelt. Über 81.000 Euro aus der Solibrot-Aktion gingen an Misereor, weitere 66.000 Euro aus einer Spendenaktion kamen dem Verein Zeltschule e.V. zugute. Rund 280 Zweigvereine beteiligten sich an den Aktionen, die konkrete Hilfe für Frauen und Bildungsprojekte weltweit leisten. Die nächste Solibrot-Aktion startet am 18. Februar 2026.

Inhaltsverzeichnis

– Der Katholische Deutsche Frauenbund sammelte 2025 über 81.000 Euro für Misereor-Projekte durch seine Solibrot-Aktion.
– Zusätzlich kamen über 66.000 Euro für den Verein Zeltschule e.V. zugunsten geflüchteter Kinder und Frauen zusammen.
– Der unabhängige Frauenverband blickt auf eine erfolgreiche Bilanz seiner Solidaritätsaktionen für Frauen weltweit.

KDFB zieht positive Bilanz: Fast 150.000 Euro für Solidaritätsaktionen

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) blickt auf ein erfolgreiches Jahr der praktischen Solidarität zurück. Mit zwei großen Aktionen sammelten die Mitglieder insgesamt 81.308,67 Euro für Misereor-Projekte und 66.302,97 Euro für den Verein Zeltschule e.V.* (Stand: 17.12.2025). Diese Summen zeigen die ungebrochene Kraft des Verbandes, der bundesweit 130.000 Mitglieder zählt.

Die Übergaben fanden bereits im Oktober 2025 statt: Auf der Bundesdelegiertenversammlung im Oktober 2025 überreichte Vizepräsidentin Annette Fischer den Scheck an Misereor. Am 25. Oktober 2025 folgte die symbolische Übergabe an Zeltschule e.V. für Bildungsprojekte in Flüchtlingscamps. Die Basis für diese Erfolge bildeten rund 280 Zweigvereine aus 15 Diözesanverbänden, die sich an der Solibrot-Aktion beteiligten.

„Die Solibrotaktion ist seit über zehn Jahren ein fester Bestandteil unseres Verbandslebens“, betont Annette Fischer. „Sie zeigt, was möglich ist, wenn Frauen Solidarität ganz konkret leben – vor Ort in ihren Gemeinden und weltweit.“ Die nächste Runde dieser gelebten Praxis startet bald: Die Solibrot-Aktion 2026 beginnt am 18. Februar.

Die Wirkung der Solibrot-Aktion in Zahlen

Die Solibrot-Aktion des Katholischen Deutschen Frauenbundes ist mehr als eine jährliche Tradition. Sie hat sich zu einer verlässlichen Säule der Solidarität entwickelt, deren Wirkung sich in konkreten Summen und einer klaren zeitlichen Entwicklung ablesen lässt. Die Aktion zeigt, wie lokales Engagement durch die Bündelung vieler kleiner Beiträge eine beachtliche Gesamtwirkung entfalten kann.

Frühere Erfolge der Solibrot-Aktion

Die Bilanz der vergangenen Jahre spricht für sich. Zwischen 2013 und 2024 sammelte der Frauenbund bundesweit über 870.000 Euro für MISEREOR-Projekte (Stand: 2024). Diese kontinuierliche Arbeit führte zu einem bedeutenden Meilenstein: Bis zum 24. Oktober 2025 übergab der Verband durch den Verkauf von Solibroten insgesamt über 1.000.000 Euro an Projekte gegen Hunger und Armut in Asien, Afrika und Lateinamerika (Stand: 24.10.2025). Diese Entwicklung von über 870.000 Euro auf über eine Million Euro innerhalb eines Jahres verdeutlicht die anhaltende Dynamik der Aktion.

Die folgende Tabelle fasst die kumulierten Ergebnisse und ausgewählte Eckdaten der Aktion zusammen:

Jahr/Zeitraum Betrag Einheit Quelle/Stand
2013 – 2024 über 870.000 Euro Frauenbund Augsburg (Stand: 2024)*
bis 24.10.2025 über 1.000.000 Euro Frauenbund Bundesverband (Stand: 24.10.2025)*
2025 (Einzelergebnis) 81.308,67 Euro KDFB-Pressemitteilung (Dezember 2025)

Solibrot 2026: ausgewählte Projekte

Die gesammelten Spenden fließen in konkrete Vorhaben. Für das Aktionsjahr 2026 hat MISEREOR sechs Projekte festgelegt, die durch die Solibrot-Erlöse unterstützt werden (Stand: 24.10.2025)*. Dazu zählen Initiativen zur Stärkung von Frauenrechten in Kolumbien und Bolivien sowie Projekte der Flüchtlingsarbeit in Syrien, im Irak und im Libanon. Diese thematische Ausrichtung setzt den Fokus gezielt auf die Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und Familien in Krisenregionen.

Die Wirkung entsteht im Kleinen, bevor sie im Großen sichtbar wird. Ein Beispiel aus der Praxis liefert der Diözesanverband Eichstätt: Dessen Solibrotaktion im Jahr 2025 erzielte für das MISEREOR-Projekt „Kolumbien/Bolivien: Frauenrechte – Menschenrechte“ eine Spendensumme von rund 2.000 Euro (Stand: 2025)*. Solche lokalen Ergebnisse sind die Grundbausteine für den bundesweiten Gesamterfolg und veranschaulichen den direkten Weg vom Backofen vor Ort zu konkreter Hilfe in der Welt.

Solidarität mit Wirkung: Was die Aktionen vor Ort und weltweit bewegen

Die Solidaritätsaktionen des Frauenbunds entfalten ihre Kraft auf mehreren Ebenen. Sie beginnen vor der eigenen Haustür, wo Backaktionen und Magazinfundraising Menschen zusammenbringen und ein konkretes Gefühl gemeinsamen Handelns schaffen. Diese lokale Mobilisierung ist der erste, sichtbare Schritt – sie verwandelt das abstrakte Prinzip der Solidarität in gelebte Praxis und schafft Gemeinschaftserlebnisse.

Die gesammelten Spenden entfalten ihre Wirkung in internationalen Projekten.*

Für die Gesellschaft ergeben sich daraus zwei zentrale Folgen:

  • Die Aktionen stärken die zivilgesellschaftliche Teilhabe, indem sie zeigen, wie Engagement im Kleinen globale Wirkketten in Gang setzen kann.
  • Sie dienen häufig als wichtige Anschubfinanzierung.*

So verbinden die Initiativen lokales Tun mit internationaler Wirkung und machen deutlich, dass Solidarität ein aktiver Prozess ist, der sowohl die Gebenden als auch die Empfangenden verändert.

So können Sie die Solidarität mitgestalten

Die erfolgreichen Aktionen des Frauenbundes leben vom Engagement vieler. Wer selbst aktiv werden möchte, findet verschiedene Möglichkeiten. Lokale Zweigvereine organisieren das Backen und den Verkauf von Solibroten, oft in Kooperation mit Bäckereien vor Ort. Eine weitere Option ist die Unterstützung über das Mitgliedermagazin engagiert, das jährlich ein neues Projekt fördert. Die nächste Solibrot-Aktion beginnt am 18. Februar 2026 – für konkrete Termine und Mitmach-Angebote lohnt die direkte Kontaktaufnahme zum nächstgelegenen Zweigverein.

Für eine vertiefende Berichterstattung bieten sich Gespräche mit den Projektpartnern an. Redaktionelle Anfragen können an folgende Organisationen gerichtet werden:

  • MISEREOR für Fragen zur internationalen Projektarbeit.
  • Zeltschule e.V. zu Bildungsangeboten für Geflüchtete.
  • Bundesverband Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister e.V. (VEID) zum Thema Trauerbegleitung.

Dieser Beitrag enthält Informationen aus einer Pressemitteilung des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB).

Weiterführende Quellen:

9 Antworten

  1. ‚Die Solibrot-Aktion hat sich als sehr erfolgreich erwiesen!‘ Es wäre toll zu wissen, was wir als Einzelne tun können um solche Initiativen weiterhin zu unterstützen. Habt ihr Ideen oder Anregungen?

  2. Die Bilanz der vergangenen Jahre spricht für sich! Es wäre interessant zu wissen, welche spezifischen Projekte in Kolumbien und Bolivien unterstützt werden sollen. Wer hat dazu mehr Informationen?

    1. ‚Frauenrechte – Menschenrechte‘ klingt nach einem wichtigen Thema! Ich würde gerne mehr darüber erfahren. Gibt es bereits Ergebnisse oder Berichte von ähnlichen Projekten?

    2. >Ich bin ebenfalls neugierig auf diese Projekte! Vielleicht könnte der KDFB regelmäßig Updates geben? Das würde das Interesse hochhalten.

  3. Es ist schön zu sehen, dass Solidarität so konkret gelebt wird! Wie gelingt es dem KDFB eigentlich immer wieder neue Unterstützer zu gewinnen? Hat jemand von euch Erfahrung mit den Zweigvereinen?

  4. Die Summen, die hier gesammelt wurden, sind echt beeindruckend! Ich frage mich, wie man noch mehr Menschen motivieren kann, sich an solchen Aktionen zu beteiligen. Gibt es Tipps oder Strategien aus euren Erfahrungen?

    1. Ich denke, das Wichtigste ist, die Leute direkt anzusprechen und ihnen zu zeigen, wie einfach es sein kann, etwas beizutragen. Vielleicht könnte man auch kleine Workshops anbieten!

    2. Ich finde auch die Idee von Workshops super! Vielleicht könnten lokale Bäckereien auch mitmachen und ihre Räumlichkeiten zur Verfügung stellen? Das würde mehr Menschen erreichen.

  5. Ich finde es super, dass der KDFB so viel Geld für die Misereor-Projekte sammeln konnte. Es ist wichtig, Frauen und Kindern in Not zu helfen. Was denkt ihr über die nächsten Projekte für 2026? Ich hoffe, sie sind ebenso erfolgreich.

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