KDFB-Landfrauen wählen neuen Bundesvorstand: Sabine Slawik führt starke Frauen im Ehrenamt für den ländlichen Raum

Am 2. September 2025 wählten die Delegierten der Landfrauenvereinigung im Rahmen der Bundesdelegiertenversammlung in Scheinfeld einen neuen Bundesvorstand, dem Sabine Slawik als Bundesvorsitzende vorsteht. Gemeinsam mit ihren Stellvertreterinnen und weiteren Ehrenamtlichen will sie die Interessen von Frauen im ländlichen Raum stärken und die Zukunftsfähigkeit dieser Regionen fördern. Bei der Versammlung wurden zudem langjährige Vorstandsmitglieder für ihr herausragendes Engagement geehrt.
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– 2. September in Scheinfeld: Neuer Bundesvorstand KDFB-Landfrauenvereinigung mit Sabine Slawik gewählt.
– Drei langjährige Vorstandsfrauen verabschiedet und mit höchsten KDFB-Auszeichnungen geehrt.
– Landfrauenvereinigung stärkt Zukunftsfähigkeit ländlicher Räume, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Schöpfungsverantwortung.

Neuer Bundesvorstand der KDFB-Landfrauenvereinigung gewählt

Am 2. September 2025 hat in Scheinfeld die Bundesdelegiertenversammlung der Landfrauenvereinigung des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) e.V. einen neuen Bundesvorstand gewählt. Diese Wahl markiert einen wichtigen Schritt für den Verband, der sich bundesweit für die Interessen von Frauen im ländlichen Raum einsetzt und dessen Stimme in gesellschaftlichen und politischen Debatten Gewicht hat.

Neu zur Bundesvorsitzenden wurde Sabine Slawik gewählt. Unterstützt wird sie von den stellvertretenden Vorsitzenden Regina Grimm und Elfriede Lochbihler. Zum Team gehören außerdem Eva Wick als Schatzmeisterin, Albine Becker als Schriftführerin sowie die Beisitzerinnen Elisabeth Daubenmerkl, Manuela Eider, Renate Geißler, Gabriele Möke und Walburga Ziesel. KDFB-Präsidentin Anja Karliczek würdigte die neu gewählten Vorstandsfrauen: „Ich gratuliere Sabine Slawik und dem gesamten neuen Vorstand sehr herzlich und danke für die Bereitschaft, Verantwortung im Ehrenamt zu übernehmen.“ Sie hob hervor, dass die Landfrauenvereinigung eine starke Stimme für Frauen im ländlichen Raum sei, die sich für die Zukunftsfähigkeit dieser Regionen, den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den verantwortungsvollen Umgang mit der Schöpfung einsetze. „Ich freue mich, dass der neue Vorstand diese wichtige Arbeit mit engagierten Frauen weiterführt.“

Neben dem Blick auf den Neuanfang stand die Versammlung auch im Zeichen des Abschieds. Drei langjährige Vorstandsmitglieder traten von ihren Ämtern zurück: Barbara Kräutle, Christa Reiterer und Margot Ampferl. Barbara Kräutle führte die Landfrauenvereinigung zwölf Jahre lang mit großem Einsatz und Sachverstand. Unter ihrer Leitung wurde die Vereinigung in wichtigen gesellschaftlichen Debatten sichtbar, etwa zur Rolle der Frauen in der Landwirtschaft, zur Ernährungssicherung und zu gleichwertigen Lebensverhältnissen in allen Regionen. Christa Reiterer war seit 2005 in unterschiedlichen Funktionen im Bundesvorstand aktiv, während Margot Ampferl seit 2001 zunächst Beisitzerin und später Schatzmeisterin war.

KDFB-Vizepräsidentin Annette Fischer dankte den scheidenden Vorstandsfrauen für ihre langjährige Arbeit: „Mit Ihrem Engagement haben Sie die Landfrauenvereinigung gestärkt und viele Entwicklungen im ländlichen Raum mitgestaltet. Auf diesem Fundament kann die Landfrauenvereinigung auch in Zukunft weiterwirken.“ Als besondere Anerkennung wurden Barbara Kräutle und Margot Ampferl mit der Lapislazuli-Nadel, der höchsten Auszeichnung des KDFB, geehrt. Christa Reiterer, die diese Auszeichnung bereits erhalten hatte, bekam eine Brosche als Zeichen des Dankes für ihren langjährigen Einsatz.

Die Landfrauenvereinigung des KDFB ist Teil eines bundesweit agierenden Frauenverbandes mit über 130.000 Mitgliedern. Seit mehr als hundert Jahren setzt sich der KDFB für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein. Die Landfrauenvereinigung konzentriert sich dabei auf die Herausforderungen und Chancen im ländlichen Raum und trägt mit ihrer Arbeit dazu bei, dass Frauen dort eine sichere Lebens- und Arbeitsgrundlage haben.

Frauenpower auf dem Land: Warum die Landfrauenvereinigung jetzt wichtiger denn je ist

Der ländliche Raum steht vor vielfältigen Herausforderungen: demografischer Wandel, Nachwuchsprobleme im Ehrenamt, Digitalisierung und der dringenden Frage nach nachhaltiger Entwicklung. In dieser komplexen Gemengelage haben Frauen eine zentrale Rolle inne – als Akteurinnen in Landwirtschaft, Familie, Ehrenamt und Gesellschaft. Die Landfrauenvereinigung des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) zeigt, wie weibliches Engagement nicht nur Tradition bewahrt, sondern aktiv Zukunft gestaltet. Gerade der aktuelle Führungswechsel im Bundesvorstand markiert einen Moment, der das Potenzial weiblicher Vernetzung und Führungskraft für den ländlichen Raum neu ins Licht rückt.

Frauen im ländlichen Raum stehen im Spannungsfeld zwischen Bewahren und Gestalten: Sie tragen wesentlich zur Ernährungssicherung bei, sind Motorinnen für soziale Zusammenhänge und treiben Nachhaltigkeit voran. Gleichzeitige strukturelle Veränderungen, wie die fortschreitende Digitalisierung, stellen Frauen vor neue Chancen, aber auch Anforderungen, insbesondere bei der Ansprache und Einbindung jüngerer Generationen in das Ehrenamt.

Die wichtigsten Herausforderungen und Trends für Frauen im ländlichen Raum im Überblick:

  • Demografischer Wandel: Die Abwanderung junger Menschen aus ländlichen Regionen schwächt die Gemeinschaft, behindert Wachstum und erschwert die Nachwuchsgewinnung für Vereine und Organisationen.
  • Digitalisierung: Neue Technologien eröffnen Möglichkeiten zur Vernetzung, Informationsvermittlung und Modernisierung landwirtschaftlicher und sozialer Strukturen – doch es braucht gezielte Unterstützung, damit Frauen diese Chancen tatsächlich nutzen.
  • Nachhaltigkeit: Ökologische Verantwortung verbindet sich mit sozialem Zusammenhalt. Landfrauen setzen sich für einen bewussten Umgang mit Ressourcen ein und fördern nachhaltige Praktiken in Ernährung und Landwirtschaft.
  • Gleichberechtigung: Die Landfrauenvereinigung kämpft für eine gerechte Teilhabe von Frauen an politischen und wirtschaftlichen Entscheidungen im ländlichen Raum, um traditionelle Rollenbilder zu überwinden und neue Perspektiven zu schaffen.
  • Ehrenamt im Wandel: Die Bedeutung freiwilligen Engagements bleibt erhalten, gleichzeitig verändern sich Formen und Motivation des Ehrenamts. Flexible Angebote und moderne Kommunikationswege sind entscheidend, um auch zukünftige Generationen zu gewinnen.

Die Rolle der Landfrauen für die ländliche Zukunft

Als wichtige Interessenvertretung bündeln die KDFB-Landfrauen die Anliegen von Frauen, die auf dem Land leben und arbeiten. Sie leisten nicht nur aktive Lobbyarbeit für gleichwertige Lebensverhältnisse und regionale Ernährung, sondern stärken vor allem den sozialen und kulturellen Zusammenhalt. Dass der neue Vorstand die wichtige Arbeit mit engagierten Frauen weiterführt, zeigt die Kontinuität und Innovationsfreude gleichzeitig: Von der langjährigen Vorsitzenden Barbara Kräutle, die den Verband über 12 Jahre prägend leitete, übergab Sabine Slawik das Ruder – eine Wendung, die Optimismus für die Zukunft signalisiert.

Die Landfrauen sind nicht nur Brückenbauerinnen zwischen Tradition und Moderne, sondern auch Treiberinnen nachhaltiger Initiativen, die für den Erhalt der Lebensqualität im ländlichen Raum unabdingbar sind.

Ehrenamt im Wandel: Chancen und Herausforderungen

Das Ehrenamt auf dem Land verändert sich tiefgreifend. Für Frauen ist es oft mehr als eine freiwillige Aufgabe: Es ist ein Raum für Einflussnahme, soziale Bindung und Selbstverwirklichung. Doch die Nachwuchsprobleme sind spürbar, und viele Frauen stehen vor dem Spagat zwischen Familie, Beruf und Engagement. Die Digitalisierung erleichtert zwar den Austausch und die Organisation, gleichzeitig verlangt sie neue Kompetenzen.

Diese Trends fordern von Verbänden wie der Landfrauenvereinigung:

  • Anpassung der Arbeitsweise zur besseren Vereinbarkeit von Ehrenamt und Privatleben
  • Entwicklung zeitgemäßer Kommunikationskanäle
  • Förderung gezielter Nachwuchsgewinnung mit Blick auf jüngere Frauen
  • Angebote, die Frauen in ihrer Rolle stärken und zur aktiven Mitgestaltung motivieren

Die Landfrauenvereinigung steht damit exemplarisch für den Wandel des Ehrenamts auf dem Land, der auch Chancen für mehr Sichtbarkeit und Wirkung bietet.

Die Arbeit der Landfrauenvereinigung des KDFB ist in diesem Kontext mehr als nur ein Verband: Sie ist eine starke Gemeinschaft, die die Zukunftsfähigkeit des ländlichen Raums, die Gleichberechtigung und den sozialen Zusammenhalt maßgeblich mitprägt. Dieser neue Vorstand tritt eine große Verantwortung an – mit frischem Engagement und dem klaren Blick auf die Herausforderungen der nächsten Jahre.

Die Informationen und Zitate in diesem Beitrag basieren auf der Pressemitteilung der Landfrauenvereinigung des Katholischen Deutschen Frauenbundes (KDFB) e.V.

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12 Kommentare

  1. Es ist beeindruckend zu sehen wie die KDFB-Landfrauenvereinigung arbeitet! Die Ehrenamtsarbeit muss weiter gefördert werden um junge Menschen anzusprechen oder? Was denkt Ihr darüber?

    1. Ich glaube das Ehrenamt kann noch mehr Spaß machen mit neuen Ansätzen! Es wäre toll wenn wir mehr kreative Veranstaltungen hätten!

  2. „Ehrenamt im Wandel“ ist ein spannendes Thema! Ich glaube, dass sich vieles ändern muss, um jüngere Menschen zu erreichen. Welche Ideen habt ihr dazu?

  3. „Die Landfrauenvereinigung ist so wichtig für den sozialen Zusammenhalt.“ Das sehe ich auch so! Ich finde es toll, dass sie sich für Gleichberechtigung einsetzen.

  4. Die Verabschiedung der alten Vorstandsmitglieder ist schade, aber auch ein Neuanfang ist wichtig. Wie seht ihr die Rolle der Frauen in ländlichen Gebieten in Zukunft?

    1. Ich denke, es braucht mehr Sichtbarkeit für diese Themen! Die Gesellschaft muss erkennen, wie wichtig Frauen im ländlichen Raum sind.

    2. Genau! Ohne engagierte Frauen wird es schwer sein, den ländlichen Raum lebendig zu halten. Ich hoffe auf viele neue Initiativen!

  5. Ich finde die Wahl von Sabine Slawik als neue Bundesvorsitzende sehr positiv. Es ist wichtig, dass Frauen im ländlichen Raum eine Stimme haben. Was denkt ihr über die Herausforderungen, denen sie gegenübersteht?

    1. Ich bin auch gespannt, wie der neue Vorstand auf die Themen Digitalisierung und Nachhaltigkeit eingeht. Diese Punkte sind wirklich entscheidend für die Zukunft.

    2. Ja, und ich hoffe, dass sie auch jüngere Frauen ansprechen können. Die Landfrauenvereinigung hat viel Potenzial!

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