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KDFB zur Bundestagswahl: Demokratie stärken – Solidarität leben

Köln, 27.09.2021 – Maria Flachsbarth, Präsidentin des Katholischen Deutschen Frauenbundes e.V. (KDFB), dankt Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre beeindruckende 16-jährige Amtsführung. Sie appelliert an die neue Bundesregierung, sich konsequent für eine starke Demokratie, Klimaschutz und Gleichberechtigung in allen Lebensbereichen einzusetzen.

„Wir danken Bundeskanzlerin Angela Merkel ausdrücklich für ihre großartige und langjährige Leistung. Ihr unermüdliches, eindeutiges und weitsichtiges Engagement für den Zusammenhalt in Deutschland, aber auch in Europa, verdienen Anerkennung und Respekt.

Der Einsatz für eine starke Demokratie und ein tragfähiges solidarisches Miteinander sind für den KDFB Erbe und Ansporn zugleich. Gleichberechtigung, Zusammenhalt, Menschenwürde und Nächstenliebe sind unverzichtbar für die Zukunftsfähigkeit unseres Landes“, erklärt KDFB-Präsidentin Maria Flachsbarth, die nach 19 Jahren nicht mehr für den Deutschen Bundestag kandidierte.

Der KDFB stellt konkrete gleichstellungspolitische Forderungen an die neue Bundesregierung. „Wir halten es unter anderem für dringend erforderlich, die Gerechtigkeitslücke bei der Mütterrente vollständig zu schließen. Der dritte Entgeltpunkt auch für vor 1992 geborene Kinder muss in der nächsten Legislaturperiode umgesetzt werden. Ebenso sind Verbesserungen zur Anrechnung von Pflegezeiten in der Rente nötig“, so Flachsbarth. Der Ausbau eigenständiger Rentenansprüche von Frauen, um das erhöhte Altersarmutsrisiko zu verringern, hat für den KDFB eine hohe Priorität.

Dazu zählt beispielsweise die Erhöhung des Freibetrags bei der Hinterbliebenenrente, damit für Frauen und Männer stärkere Anreize gesetzt werden, neben ihrer Hinterbliebenenrente und der eigenen Rente auch einer eigenen Erwerbstätigkeit nachzugehen.

Der Frauenbund gratuliert den KDFB-Mitgliedern Dorothee Bär (CSU), Martina Englhardt-Kopf (CSU), Prof. Monika Grütters (CDU), Rita Hagl-Kehl (SPD), Susanne Hierl (CSU), Marianne Schieder (SPD), Rita Schwarzelühr-Sutter (SPD), Dr. Anja Weisgerber (CSU), Annette Widmann-Mauz (CDU) und Emmi Zeulner (CSU) zur Wahl in den neuen Deutschen Bundestag. Der Verband wünscht ihnen viel Freude und Kraft für die anstehenden Herausforderungen sowie Durchsetzungsvermögen bei der Vertretung von Fraueninteressen.

Der Katholische Deutsche Frauenbund (KDFB) ist ein unabhängiger Frauenverband mit bundesweit 180.000 Mitgliedern. Seit der Gründung 1903 setzt er sich für eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kirche ein.

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