Kampf um Glyphosatverbot: DUH und Aurelia fordern Umweltschutz

In einem entschlossenen Widerstand gegen die beabsichtigte Aufhebung des nationalen Glyphosatverbots durch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), erheben die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) und die Aurelia Stiftung schwere Vorwürfe. Die Verbände warnen eindringlich vor den gravierenden Folgen dieser Entscheidung für Umwelt und Gesundheit und legen dar, dass Deutschland rechtlich durchaus in der Lage ist, das umstrittene Herbizid Glyphosat auch gegen den Willen der EU weiterhin zu verbannen. Mit wissenschaftlichen Erkenntnissen und juristischen Argumenten rüsten sie sich für einen Kampf, der nicht nur die Biodiversität schützen, sondern auch die Gesundheit der Bevölkerung bewahren soll.

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Bremen (VBR). Im Schatten einer kontroversen Entscheidung: Die geplante Glyphosataufhebung und ihre Folgen

Berlin, 06. März 2024 – Ein aktuelles Dokument aus den Reihen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sorgt für Aufsehen und tiefe Besorgnis unter Umweltschützern: Die geplante Aufhebung des nationalen Anwendungsverbots von Glyphosat, einem weitverbreiteten Herbizid, droht die Bemühungen um den Umweltschutz und die öffentliche Gesundheit signifikant zurückzuwerfen. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) und die Aurelia Stiftung stehen an der Front dieser besorgten Stimmen, indem sie deutliche Kritik üben und rechtliche Wege aufzeigen, wie ein Verbot des umstrittenen Pestizids weiter bestehen kann.

Glyphosat, ein Herbizid, das aufgrund seiner breiten Wirksamkeit gegen Unkräuter in der Landwirtschaft geschätzt, jedoch wegen seiner potenziell schwerwiegenden Auswirkungen auf die Biodiversität und möglichen gesundheitlichen Gefahren für Menschen in Verruf geraten ist, steht erneut im Zentrum einer hitzigen Debatte. Die DUH und die Aurelia Stiftung argumentieren, dass trotz der EU-Genehmigungserneuerung für Glyphosat auf nationaler Ebene ein Verbot durchgesetzt werden könnte. Dafür führen sie drei juristische Strategien an, darunter den Schutz der Umwelt als prioritäres Anliegen gemäß EU-Verordnungen und die Möglichkeit einer Notfallmaßnahme bei gesundheitlichen Risiken.

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Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der DUH, bringt seine Enttäuschung deutlich zum Ausdruck: “Die Aufhebung des lange angekündigten und längst überfälligen Glyphosatverbots nehmen wir nicht hin.” Er wirft dem Landwirtschaftsministerium vor, sich den Interessen der Agrochemie-Industrie zu beugen und dessen Entscheidung als Bruch mit dem Koalitionsvertrag zu kritisieren. Reschs Worte spiegeln eine entschlossene Haltung wider: “Spätestens unsere Klagen werden das hochgiftige Glyphosat endgültig von unseren Äckern verbannen.”

Matthias Wolfschmidt, Vorsitzender des Vorstands der Aurelia Stiftung, hebt die negativen Folgen für Biodiversität, insbesondere Wild- und Honigbienen, hervor. “Anders als es das Bundeslandwirtschaftsministerium in seinem Entwurf behauptet, kann Deutschland ein vollständiges nationales Anwendungsverbot von Glyphosat erlassen”, fügt er hinzu, und weist auf die Möglichkeit hin, solche Regelungen als Schutzmaßnahmen einzuführen.

Diese Auseinandersetzung ist nicht nur ein Beispiel für den Konflikt zwischen Umweltschutzzielen und wirtschaftlichen Interessen, sondern unterstreicht auch die Bedeutung von nationalem Handlungsspielraum im Kontext internationaler Regelungen. Die Aufforderung der DUH und der Aurelia Stiftung zum Handeln gipfelt in einer rechtlichen Herausforderung, die bereits gegen die EU-Kommission auf den Weg gebracht wurde, um die Integrität der Datengrundlagen und Bewertungen zu Glyphosat anzufechten.

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In diesem gesellschaftlich wie umwelttechnisch brisanten Kontext zeigt sich einmal mehr die Notwendigkeit, politische Entscheidungen stets kritisch zu hinterfragen und die Balance zwischen Fortschritt und Schutz der Lebensgrundlagen zu wahren. Die Entwicklungen um das Glyphosatverbot werden zweifelsohne weiterhin für Diskussionen sorgen, dabei ist der Dialog zwischen Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft entscheidend, um verantwortungsvolle und nachhaltige Lösungen zu finden.


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Glyphosat: Aurelia Stiftung und Deutsche Umwelthilfe kritisieren geplante Freigabe des …

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Grill-Sicherheit: 8 Top-Tipps vom Deutschen Feuerwehrverband

Mit dem Erwachen des Frühlings und den ersten wärmenden Sonnenstrahlen zieht es viele ins Freie – die Grillsaison beginnt. Doch der Deutsche Feuerwehrverband (DFV) warnt zur Vorsicht: Die Kombination aus Sonnenschein und Grillgenuss birgt auch Gefahren. Vom Balkon bis zum Garten appelliert der Verband dringlich an alle Grillbegeisterten, Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, um Unfälle und Verletzungen zu verhindern. „Planen Sie umsichtig, grillen Sie sicher und seien Sie auch nach dem Grillen wachsam“, mahnt DFV-Vizepräsident Hermann Schreck. Vor diesem Hintergrund teilt der DFV essenzielle Tipps für ein ungefährliches Grillvergnügen und verweist auf spezielle Präventionshinweise zum Schutz der Kinder und zur Verhinderung von Kohlenmonoxidvergiftungen. Das Vergnügen am Grill sollte nicht durch leichtsinnige Fehler getrübt werden – der DFV steht mit Rat zur Seite.

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Dramatischer Realverbrauch bei Pkw entlarvt

Berlin, 19. April 2024 – Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) schlägt Alarm: Neue Zahlen der Europäischen Umweltagentur (EEA) legen einen dramatischen Mehrverbrauch von Kraftstoff bei Pkw offen, insbesondere bei Plug-In-Hybriden, deren Verbrauch die offiziellen Angaben um bis zu 400 Prozent übersteigt. Angesichts dieser erschreckenden Daten fordert die DUH ein sofortiges Ende der Steuervergünstigungen für Plug-In-Hybride bei der Dienstwagenbesteuerung und ruft nach einer strengen Marktüberwachung, um Verbrauchertäuschungen und klimaschädliche Praktiken der Automobilbranche in Deutschland einhalt zu gebieten.

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Einlagegarantie in der EU respektiert lokale Bankensicherheit

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DUH siegt: Gericht stoppt Gasbohrung zum Wattenmeer-Schutz

In einem bahnbrechenden Urteil, das als Meilenstein im Kampf gegen fossile Brennstoffprojekte und für den Umwelt- und Klimaschutz gelten dürfte, hat das Gericht in Den Haag die sofortige Einstellung der umstrittenen Gasbohrungen vor der Insel Borkum beschlossen. Getragen von einer breiten Koalition aus der Deutschen Umwelthilfe (DUH), der Stadt Borkum, niederländischen Umweltorganisationen und einer Bürgerinitiative, sendet das Urteil ein starkes Signal aus: Die Erhaltung sensibler Ökosysteme wie des UNESCO-Weltnaturerbes Wattenmeer hat Vorrang vor den Interessen der Öl- und Gasindustrie. Dieser historische Erfolg markiert einen entscheidenden Sieg für den Umweltschutz und könnte weitreichende Folgen für die Zukunft fossiler Energieförderung in der Nordsee und darüber hinaus haben.

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Im Angesicht des demografischen Wandels und einer zunehmend alternden Bevölkerung in Deutschland, stehen wir vor gewaltigen Herausforderungen in der Pflege und Gesundheitsversorgung. Der Zentrale Immobilien Ausschuss (ZIA) nimmt sich dieser Problematik am 25. April im Auditorium Friedrichstraße in Berlin an. Unter dem provokanten Motto „Pflege am Abgrund?“ versammelt der ZIA Experten aus Politik und Gesundheitswirtschaft, um Lösungswege für die drängendsten Fragen rund um altersgerechten Wohnraum, die Bewältigung des Fachkräftemangels und die Sicherstellung einer würdevollen Versorgung zu diskutieren. Ist die Immobilienwirtschaft der Schlüssel zur Bewältigung dieser Krise? Der „Tag der Gesundheitsimmobilie“ verspricht aufschlussreiche Einblicke und wegweisende Diskussionen in einem Sektor, der wie kein anderer unsere Zukunft und das Wohl älterer Generationen prägen wird.

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