Gipfel der jungen Unternehmer 2025 in Berlin: Generationengerechtigkeit, wirtschaftliche Freiheit und weniger Steuern im Fokus

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Beim #fürImmerMutig-Gipfel der jungen Unternehmer im DBB Forum Berlin haben über 200 Gründerinnen und Gründer ihre zentralen Forderungen an die Politik vorgestellt: Sie fordern Sozialabgaben unter 40 Prozent, steuerliche Erleichterungen für Erstkäufer, Abschaffung der Mietpreisbremse und eine verpflichtende Finanzbildung mit Aktien, ETFs und Krypto in Schulen. Mit Blick auf private Altersvorsorge plädieren sie zudem für höhere Aktienquoten, um langfristig höhere Renditen zu sichern. Ihr Ziel ist es, wirtschaftliche Freiheit und Generationengerechtigkeit als Fundament für Deutschlands Zukunft zu verankern.

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– Über 200 junge Unternehmer fordern Abgabenlast unter 40 Prozent für mehr Netto vom Brutto.
– Wohneigentum fördern und Mietpreisbremse abschaffen für mehr private Immobilienbeteiligung.
– Finanzbildung in Schulen ausbauen und private Altersvorsorge durch höhere Aktienquoten liberalisieren.

Gipfel der jungen Unternehmer 2025: Klare Forderungen für mehr Mut, Eigentum und Freiheit

Unter dem Motto #fürImmerMutig versammelten sich im DBB Forum Berlin mehr als 200 junge Unternehmerinnen und Unternehmer zum Gipfel der jungen Unternehmer 2025. Der Anlass bot eine Plattform, um zentrale politische Forderungen zu formulieren, die sich vor allem um wirtschaftliche Freiheit, Eigentum und Generationengerechtigkeit drehen. Die Veranstaltung am 11. September 2025 zeichnete sich durch eine klare Botschaft an die Politik aus: Deutschland muss seine Wettbewerbsfähigkeit stärken und jungen Unternehmern bessere Chancen eröffnen.

Im Mittelpunkt standen Forderungen wie „endlich mehr Netto vom Brutto“ – eine Forderung, die Thomas Hoppe, Bundesvorsitzender der Jungen Unternehmer, eindringlich formulierte: „Die Abgabenlast muss runter – unter 40 Prozent. Sonst verliert Deutschland weiter an Wettbewerbsfähigkeit.“ Die Belastung durch Sozialabgaben soll signifikant reduziert werden, um Arbeitnehmern und Selbstständigen spürbar mehr finanzielle Spielräume zu geben.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Förderung von Wohneigentum. Die Teilnehmer verlangten, die Grunderwerbsteuer für Erstkäufer abzuschaffen, Notarkosten zu senken und staatliche zinsgünstige Darlehen zu ermöglichen. Damit wollen sie den Traum vom eigenen Zuhause für junge Generationen retten und die Eigentumsquote erhöhen. Aktuell sehen sie in zu starken staatlichen Eingriffen eine Belastung für den Wohnungsmarkt – so fordern sie außerdem die Abschaffung der Mietpreisbremse, die als marktfeindlich eingestuft wird.

Auch das Thema Finanzbildung wurde dringend adressiert. Die jungen Unternehmer plädieren dafür, Wirtschaft zum festen Bestandteil der schulischen Bildung zu machen und dabei Inhalte zu Aktien, ETFs und Kryptowährungen zu integrieren. Ziel ist es, mehr Menschen frühzeitig für Finanzwissen zu sensibilisieren und dem wachsenden Bedürfnis nach eigenverantwortlicher Altersvorsorge Rechnung zu tragen. Die private Altersvorsorge sollte deshalb liberalisiert werden, um durch höhere Aktienquoten bei Riester- und Folgeprodukten mehr Rendite zu ermöglichen.

Thomas Hoppe betonte zusammenfassend: „Deutschland braucht mehr Eigentümer statt Mieter, mehr Finanzwissen statt Bevormundung. Die Politik darf junge Menschen nicht länger von Chancen abschneiden.“ Diese Worte spiegeln das Selbstverständnis der jungen Unternehmer wider, die ihre Generation aktiv gestalten wollen, anstatt nur verwaltet zu werden. Den Abschluss seiner Rede bildete ein deutliches Plädoyer: „Mut zur Freiheit ist der einzige Weg, Deutschland wieder zukunftsfähig zu machen.“

Der Gipfel bot neben den Forderungen auch ein starkes Programm mit Impulsen von Experten. Prof. Volker Wieland äußerte sich zur aktuellen Konjunktur, Paul Ronzheimer von BILD sprach über internationale Krisen, FDP-Politiker Christian Dürr zur wirtschaftlichen Erneuerung und Dr. Jan-Philipp Burgard von WELT zur US-Politik. In intensiven Diskussionen mit Politikern und Vertretern der Immobilienwirtschaft standen insbesondere der Wohnungsmarkt, der Sozialstaat und Generationengerechtigkeit im Vordergrund. Mit dabei waren unter anderem Bauministerin Verena Hubertz (SPD), Rolf Buch (Vonovia) und Franziska Brandmann (Julis).

Der Gipfel bündelte damit die zentralen Forderungen junger Unternehmer an die Politik und unterstrich den Einsatz für mehr wirtschaftliche Freiheit, Eigentumsförderung und generationengerechte Politik. Wirtschaftliche Freiheit und Eigentum gelten für sie als Grundpfeiler, um das Land für kommende Generationen zukunftsfähig zu gestalten.

Junge Unternehmer fordern Generationengerechtigkeit und mehr wirtschaftliche Freiheit

Beim Gipfel der jungen Unternehmer 2025 diskutierten mehr als 200 Teilnehmende engagiert über zentrale Themen, die die wirtschaftliche Zukunft Deutschlands prägen: Generationengerechtigkeit, Steuerlast, Wohnraumsituation und wirtschaftliche Bildung. Die Forderungen der jungen Unternehmer sind dabei nicht nur Ausdruck ihrer Interessen, sondern spiegeln größere gesellschaftliche Debatten wider, die gerade an Dynamik gewinnen.

Die Gruppe betont vor allem die Bedeutung einer wettbewerbsfähigen Wirtschaft bei gleichzeitigem Blick auf die folgenden Generationen. Das Thema Generationengerechtigkeit steht im Mittelpunkt: Junge Unternehmer kritisieren, dass die aktuelle Steuer- und Abgabenlast die wirtschaftliche Handlungsfähigkeit junger Menschen erheblich einschränkt. Dabei wollen sie nicht nur Entlastung, sondern auch eine langfristige Perspektive, die sicherstellt, dass zukünftige Generationen ähnliche Chancen auf Eigentum und Wohlstand erhalten wie die heutigen.

Die Kritik richtet sich insbesondere gegen die hohe Belastung durch Sozialabgaben, die laut Thomas Hoppe, Bundesvorsitzender der jungen Unternehmer, dringend unter 40 Prozent gesenkt werden müsse: „Wir fordern endlich mehr Netto vom Brutto. Die Abgabenlast muss runter – unter 40 Prozent. Sonst verliert Deutschland weiter an Wettbewerbsfähigkeit.“ Dieser Appell knüpft an eine breitere Debatte um die Attraktivität des Wirtschaftsstandorts Deutschland an, der zunehmend unter dem Druck hoher Steuern und Regulierungen steht.

Eng verwoben damit ist die kritische Situation auf dem Wohnungsmarkt. Die jungen Unternehmer fordern vor allem Maßnahmen, die den Erwerb von Wohneigentum erleichtern, etwa die Abschaffung der Grunderwerbsteuer für Erstkäufer, niedrigere Notarkosten und staatlich geförderte zinsgünstige Darlehen. Zudem sprechen sie sich gegen marktregulierende Eingriffe wie die Mietpreisbremse aus, da diese aus ihrer Sicht negative Auswirkungen auf den Wohnungsbau und die Verfügbarkeit von Wohnraum haben.

Warum generationengerechtes Wirtschaften zunehmend diskutiert wird

Die Debatte um Generationengerechtigkeit gewinnt an Bedeutung, weil sich eine große Ungleichheit im Zugang zu Vermögenswerten und finanzieller Sicherheit abzeichnet. Viele junge Menschen stehen heute vor größerem Druck als frühere Generationen, angesichts steigender Lebenshaltungskosten, unsicherer Altersvorsorge und erschwerter Immobilienfinanzierung. Gleichzeitig wächst die Erwartung an die Politik, wirtschaftliche Bildung als Grundpfeiler zu etablieren und junge Menschen besser auf die Herausforderungen eines dynamischen Finanz- und Arbeitsmarkts vorzubereiten.

Die jungen Unternehmer fordern daher auch eine stärkere Integration von Finanzbildung in den Schulunterricht, bei der Themen wie Aktien, ETFs und Kryptowährungen vermittelt werden. So soll die höhere Selbstverantwortung in der privaten Altersvorsorge unterstützt werden, etwa durch liberalere Regeln für eine renditestärkere Anlage in Aktienfonds.

Wirtschaftliche Freiheit und staatliche Rahmenbedingungen im Fokus

Die Forderungen der jungen Unternehmer beziehen sich nicht nur auf Entlastungen, sondern auch auf die staatlichen Rahmenbedingungen. Ihr Standpunkt setzt auf weniger Interventionen im Markt und mehr individuellen Gestaltungsspielraum. Dies umfasst die Abschaffung der Mietpreisbremse und damit einen Verzicht auf Marktregulierungen, die ihrer Ansicht nach negative Effekte hervorrufen.

Diese Sichtweise steht in einem Spannungsfeld mit aktuellen politischen Diskussionen. Während manche Parteien stärkere soziale Eingriffe betonen, sprechen sich die jungen Unternehmer klar für mehr marktwirtschaftliche Freiheit aus. Damit positionieren sie sich als Vertreter einer Generation, die nicht nur von der Politik fordert, sondern aktiv Veränderung anstößt und klare Konzepte vorlegt.

Zentrale gesellschaftliche Herausforderungen für junge Unternehmer auf einen Blick

  • Hohe Steuer- und Abgabenlast, die die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit einschränkt
  • Schwieriger Zugang zu Wohneigentum durch hohe Erwerbskosten und Regulierung
  • Mangelnde finanzielle Bildung als Hemmnis für private Vorsorge und Vermögensbildung
  • Generationengerechtigkeit bei der Sicherung von Chancen und Wohlstand für junge und zukünftige Generationen
  • Staatliche Eingriffe in den Wohnungsmarkt als Hemmnis für Angebot und Innovation

Der Gipfel der jungen Unternehmer verdeutlicht, wie eng wirtschaftliche Freiheit und soziale Gerechtigkeit gerade für die jüngere Generation zusammengehören. Die Debatte um diese Themen wird in den kommenden Jahren weiter an Fahrt gewinnen. Politische Entscheidungen, die hier getroffen werden, können entscheidend dafür sein, wie Deutschland als Wirtschaftsstandort und Gesellschaft zukunftsfähig bleibt. Der Ruf nach mehr Eigentum, weniger Bürokratie und besserer Bildung ist ein Signal, das Politik und Öffentlichkeit zunehmend nicht mehr überhören können.

Die Forderungen für mehr wirtschaftliche Freiheit und Generationengerechtigkeit in diesem Beitrag basieren auf einer Pressemitteilung des Verbands DIE JUNGEN UNTERNEHMER.

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7 Antworten

  1. „Finanzbildung in Schulen“ klingt super! Aber welche konkreten Schritte wären nötig, um das umzusetzen? Wer entscheidet, was gelehrt wird?

  2. Die Förderung von Wohneigentum ist eine tolle Idee! Ich frage mich jedoch, ob das wirklich für alle erreichbar ist. Wie könnte man sicherstellen, dass auch Geringverdiener profitieren?

    1. Das ist ein wichtiger Punkt! Vielleicht sollten wir auch über alternative Modelle nachdenken, um den Zugang zum Wohneigentum zu erleichtern.

  3. Ich finde die Idee von mehr Netto vom Brutto sehr wichtig! Aber wie soll das konkret umgesetzt werden? Brauchen wir nicht auch eine Diskussion über die sozialen Folgen? Was denkt ihr dazu?

    1. Ich stimme zu, dass mehr Netto sinnvoll wäre. Doch wie sieht es mit den öffentlichen Diensten aus, wenn die Steuern sinken? Wer wird dann das alles finanzieren?

    2. Das Thema ist spannend, aber ich habe Bedenken, dass weniger Steuern nicht automatisch zu mehr Wohlstand führt. Wo bleiben dann die sozialen Absicherungen?

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