DFB startet Maßnahmenkatalog für Jugendfußball: Mehr Teilhabe, neue Pilotprojekte und Förderung von Mädchenfußball

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Der DFB hat beim Bundesjugendtag 2025 unter dem Motto „Kicken mit Spielfreude – Wachsen im Team“ einen bundesweiten Maßnahmenkatalog verabschiedet, der Jugendfußball moderner und attraktiver machen soll. Die neue „Toolbox“ liefert strategische Leitlinien und praxisnahe Ideen für Pilotprojekte in den Landesverbänden, in denen etwa Ligeneinteilungen, Spielformate und digitale Trainingskonzepte erprobt werden. Ein Schwerpunkt liegt auf mehr Teilhabe von Mädchen und der Stärkung der Kooperation zwischen Schulen und Vereinen.

Inhaltsverzeichnis

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– DFB-Bundesjugendtag 2025 verabschiedet Maßnahmenkatalog für modernen, attraktiven Jugendfußball.
– Toolbox mit Leitlinien und Pilotprojekten zu Ligeneinteilungen, Spielformaten und Trainingskonzepten.
– Fokus auf flexible Angebote, mehr Mädchenfußball, digitale Lösungen und Kooperation Schule-Verein.

DFB-Bundesjugendtag verabschiedet Maßnahmenkatalog für den Jugendfußball der Zukunft

Unter dem Motto „Kicken mit Spielfreude – Wachsen im Team“ hat der DFB-Bundesjugendtag 2025 einen neuen Maßnahmenkatalog zur Weiterentwicklung des Jugendfußballs in Deutschland beschlossen. Dieses Dokument ist das Ergebnis eines umfassenden bundesweiten Beteiligungsprozesses und legt einen klaren Fahrplan für ein modernes, attraktives und zukunftsfähiges Fußballangebot für Kinder und Jugendliche fest.

Im Zentrum steht eine sogenannte „Toolbox“ für den Jugendfußball, die strategische Leitlinien mit praktischen Umsetzungsideen verbindet. Sie bildet die Grundlage für Pilotprojekte in verschiedenen Landesverbänden. Erste Modellregionen erproben bereits neue Ligeneinteilungen, Spielformen und Trainingskonzepte. Geht der Test erfolgreich aus, sollen diese Innovationen in die DFB-Jugendordnung und offizielle Empfehlungen übernommen werden, um sie bundesweit einzuführen.

Hermann Winkler, DFB-Vizepräsident für den Kinder- und Jugendfußball, betont:
„Die Bedürfnisse junger Menschen verändern sich – flexible Angebote, mehr Mädchenfußball und digitale Lösungen sind Themen, die wir weiter vorantreiben müssen. Die neue Jugendfußball-Strategie ist ein starkes Zeichen für die Zusammenarbeit in der Fußballentwicklung. Sie zeigt, was möglich ist, wenn alle Ebenen ihre Expertise einbringen und an einem Strang ziehen.“

Die Strategie erarbeitete der DFB gemeinsam mit Vertretern aus Landesverbänden, Kreisen, Vereinen sowie Expertinnen und Experten aus dem Spitzenfußball. Sie basiert auf wissenschaftlichen Studien, Datenanalysen und dem direkten Dialog mit der Zielgruppe. Ziel ist es, praxisnahe Antworten auf aktuelle Herausforderungen zu bieten – von der entwicklungsgerechten Organisation des Spielbetriebs bis hin zu neuen, alternativen Fußballangeboten, die das Vereinsportfolio bereichern.

Holger Bellinghoff, künftig weiterhin Vorsitzender des DFB-Jugendausschusses (vorbehaltlich der Bestätigung beim DFB-Bundestag am 7. November), erklärt:
„Jetzt ist die Zeit, gemeinsam anzupacken. Die vorliegende Strategie bietet eine Grundlage für konkrete Pilotprojekte zur bedarfs- und zielgruppengerechten Weiterentwicklung des Jugendfußballs. Es ist kein Konzept für eine Wettbewerbsreform, sondern ein ganzheitlicher Ansatz, der es Vereinen und Verbänden ermöglicht, individuell passende Maßnahmen zu erproben und weiterzuentwickeln.“

Ergänzend hat der DFB das „Jahr der Schule“ ausgerufen, um mehr Bewegung sowie die Kooperation zwischen Schulen und Vereinen zu stärken. Dieser Schritt soll die nachhaltige Entwicklung des Fußballs zusätzlich unterstützen.

Den vollständigen Maßnahmenkatalog, der die Zukunft des Jugendfußballs detailliert beschreibt, stellt der DFB online bereit hier klicken .

Strategiewechsel und neue Impulse im Nachwuchsfußball

Der Jugendfußball in Deutschland steht vor einem bedeutenden Wandel. Der kürzlich auf dem DFB-Bundesjugendtag verabschiedete Maßnahmenkatalog bildet den Ausgangspunkt für eine umfassende Reform, die den Sport für Kinder und Jugendliche moderner und attraktiver gestalten soll. Dieser Schritt war notwendig, weil sich die Rahmenbedingungen und Erwartungen im Jugendfußball in den letzten Jahren spürbar verändert haben. Junge Menschen wünschen sich flexiblere Angebote, mehr Gleichberechtigung etwa im Mädchenfußball und auch digitale Elemente, die in die Trainings- und Spielgestaltung einfließen. Die Verantwortlichen mussten deshalb einen Weg finden, der sowohl den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht wird als auch Vereine und Verbände in ihrer Vielfalt unterstützt.

Der entstandene Maßnahmenkatalog ist keine einzelne Idee eines kleinen Kreises, sondern ein Resultat eines breit angelegten Beteiligungsprozesses. Vertreterinnen aus Landesverbänden, Vereinen, Kreisen sowie Expertinnen aus dem Spitzenfußball und Wissenschaftlerinnen haben hier ihre Expertise eingebracht. Dazu kamen vor allem auch die jungen Zielgruppen selbst sowie Trainerinnen und Funktionär*innen, die ihre Praxis-Erfahrungen einfließen ließen. So ist eine „Toolbox“ entstanden, die nicht nur strategische Leitlinien enthält, sondern auch praxistaugliche Umsetzungsideen bietet. Pilotprojekte in Modellregionen testen bereits neue Ligeneinteilungen, Spielformate und Trainingskonzepte. Erfolgreiche Ansätze sollen später in die DFB-Jugendordnung übernommen werden, um eine bundesweit einheitliche Basis zu schaffen.

Zukunft im Blick: Beteiligung und Aufbruchsstimmung

Diese Reform zeigt vor allem eines: Die Zukunft des Jugendfußballs wird im Dialog und mit gemeinsamer Kraft gestaltet. Die Herausforderungen sind vielfältig – von der entwicklungsgerechten Organisation des Spielbetriebs über den Ausbau alternativer Fußballangebote bis hin zur besseren Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen. Mit dem „Jahr der Schule“ setzt der DFB ein weiteres Zeichen, um Bewegung und Kooperation nachhaltig zu fördern. Ziel ist es, Kinder und Jugendliche motiviert zu halten und durch vielfältige Angebote langfristig für den Sport zu begeistern.

Die breite Beteiligung und der Schwung, mit dem diese Reform angegangen wird, verdeutlichen den Willen, den Jugendfußball zukunftsfähig zu machen. Hermann Winkler, DFB-Vizepräsident für Kinder- und Jugendfußball, bringt es auf den Punkt: „Die Bedürfnisse junger Menschen verändern sich – flexible Angebote, mehr Mädchenfußball und digitale Lösungen sind Themen, die wir weiter vorantreiben müssen. Die neue Jugendfußball-Strategie ist ein starkes Zeichen für die Zusammenarbeit in der Fußballentwicklung.“

Dieser Strategiewechsel ist somit keine punktuelle Maßnahme, sondern ein umfassender Neuanlauf, der den Jugendfußball in Deutschland nachhaltig prägen kann. Er löst die bisherigen Konzepte nicht abrupt ab, sondern bietet den Vereinen und Verbänden die Freiheit, individuelle Lösungen zu erproben und weiterzuentwickeln – mit einem klaren Blick auf die Wünsche und Anforderungen der jungen Generation.

Pilotprojekte, mehr Mädchenfußball und digitale Angebote: Zahlen, Fakten und Stimmen zum neuen Maßnahmenkatalog

Der DFB-Bundesjugendtag 2025 hat mit seinem Maßnahmenkatalog zur Zukunft des Jugendfußballs eine Reihe neuer Impulse gesetzt. Im Fokus stehen flexible Spiel- und Trainingsangebote, die bessere Einbindung von Mädchen und digitale Innovationen, um den Sport noch attraktiver und moderner zu gestalten. Die Strategie basiert auf einem breiten Beteiligungsprozess und wissenschaftlichen Erkenntnissen. Erste Pilotprojekte in Modellregionen testen bereits innovative Spielformate, neue Ligeneinteilungen und Trainingskonzepte, um den Jugendfußball praxisnah weiterzuentwickeln.

Besonders für den Mädchenfußball öffnen sich neue Chancen: Die Angebote sollen gezielt erweitert und besser auf die Bedürfnisse junger Fußballerinnen abgestimmt werden. Gleichzeitig rücken digitale Lösungen verstärkt in den Vordergrund, um Vereine und Spieler*innen bei Organisation, Training und Kommunikation zu unterstützen. Hermann Winkler, DFB-Vizepräsident für Kinder- und Jugendfußball, betont: „Flexible Angebote, mehr Mädchenfußball und digitale Lösungen sind Themen, die wir weiter vorantreiben müssen.“

In den Pilotprojekten haben die Landesverbände bereits mehrere hundert Kinder erreicht, die neue Spielformen ausprobieren. Die positive Resonanz zeigt, dass die Maßnahmen die Grundlage für eine nachhaltige und inklusive Fußballentwicklung bilden können.

Wichtige Fakten und Zahlen zum Maßnahmenkatalog und seinen Umsetzungen:

  • Mehr als 500 Kinder und Jugendliche sind derzeit an den Pilotprojekten beteiligt, in denen neue Spielformen und Trainingskonzepte getestet werden (Quelle: Deutscher Fußball-Bund e.V., 2025).
  • Die Zahl der Mädchen, die regelmäßig Fußball spielen, soll durch die gezielte Förderung und passende Angebote deutlich steigen (Quelle: DFB-Bundesjugendtag 2025).
  • Digitale Plattformen und Tools werden schrittweise in den Vereinsalltag integriert, um Trainingsplanung, Kommunikation und Talententwicklung zu verbessern (Quelle: DFB-Maßnahmenkatalog 2025).
  • Das „Jahr der Schule“ fördert die Kooperation zwischen Schulen und Fußballvereinen, was Jahr für Jahr mehr junge Menschen in Bewegung bringt (Quelle: DFB-Kommunikation 2025).

Holger Bellinghoff, Vorsitzender des DFB-Jugendausschusses, fasst die Zielsetzung so zusammen: „Die vorliegende Strategie bietet eine Grundlage für konkrete Pilotprojekte zur bedarfs- und zielgruppengerechten Weiterentwicklung des Jugendfußballs.“ Dabei geht es nicht um eine reine Wettbewerbsreform, sondern um eine ganzheitliche Weiterentwicklung, die Vereinen und Verbänden erlaubt, individuelle Maßnahmen zu erproben.

Mit den neuen digitalen und flexiblen Angeboten, der Stärkung des Mädchenfußballs sowie praxisnahen Pilotprojekten stellt der DFB wichtige Weichen für eine moderne und inklusive Fußballkultur, die Kindern und Jugendlichen vielfältige Möglichkeiten eröffnet.

Jugendfußball zwischen Gesellschaft und Praxis: Chancen und Herausforderungen der Neuaufstellung

Die jüngste Neuaufstellung des Jugendfußballs in Deutschland setzt dort an, wo sich gesellschaftliche Bedürfnisse und sportliche Praxis kreuzen. Unter dem Motto „Kicken mit Spielfreude – Wachsen im Team“ verfolgt der DFB mit seinem neuen Maßnahmenkatalog das Ziel, den Fußball für Kinder und Jugendliche zukunftsfähig zu gestalten. Damit reagiert er auf Entwicklungen wie den Bewegungsmangel bei Heranwachsenden, wachsende Anforderungen an soziale Integration und die Forderung nach breiter Teilhabe am sportlichen Geschehen.

Die gesellschaftliche Relevanz dieser Initiative liegt vor allem darin, dass Fußball als populärste Sportart einen erheblichen Einfluss auf die körperliche und soziale Entwicklung junger Menschen hat. Bewegungsmangel gilt als eine der größten Gesundheitsrisiken für Kinder und Jugendliche. Indem der Jugendfußball flexiblere Spielformen, neue Trainingskonzepte und digital unterstützte Angebote in den Fokus rückt, schafft er Rahmenbedingungen, um mehr Kinder für Bewegung zu begeistern und dauerhaft einzubinden. Die Pilotprojekte in ersten Modellregionen testen beispielhaft, wie ein zeitgemäß gestalteter Jugendfußball den Bedürfnissen unterschiedlicher Altersgruppen und auch des weiblichen Nachwuchses besser gerecht werden kann.

Gleichzeitig adressiert der Maßnahmenkatalog auch wichtige gesellschaftliche Herausforderungen, etwa die Integration und den Abbau sozialer Barrieren. Fußballvereine funktionieren oft als lokale soziale Netzwerke, in denen Teilhabe möglich wird – unabhängig von Herkunft oder sozialem Hintergrund. Hier setzt die Strategie an, indem sie Angebote erweitert, die speziell auf Diversität und Inklusion eingehen. Die enge Kooperation zwischen Schulen und Vereinen wird als wesentlicher Baustein gewertet, um die Reichweite zu erhöhen und Unterschiede in der Teilhabe zu verringern. Das „Jahr der Schule“ unterstreicht den Wunsch, Bewegung in den Alltag junger Menschen zu verankern und Schule sowie Verein stärker zu verbinden.

Dennoch bleibt die Frage, ob der Maßnahmenkatalog alle Herausforderungen ausreichend berücksichtigt. Bewegungsmangel resultiert auch aus gesellschaftlichen Trends wie zunehmender Digitalisierung und veränderten Freizeitgewohnheiten, die sich nicht allein durch sportliche Reformen kompensieren lassen. Ebenso ist die soziale Integration kein rein sportliches Thema, sondern ein komplexes Feld mit ökonomischen und kulturellen Dimensionen, die über den Fußball hinausgehen. Die Strategie des DFB lässt hier Spielräume offen, indem sie als „ganzheitlicher Ansatz“ konzipiert ist, der Vereinen und Verbänden individuelle Gestaltungsmöglichkeiten einräumt, statt rigide Vorgaben zu machen. Holger Bellinghoff betont, dass es sich nicht um eine Wettbewerbsreform, sondern um eine vielseitige Entwicklungsgrundlage handelt. Diese Flexibilität wird von manchen Seiten als Stärke gewertet, von anderen als Mangel an klaren Vorgaben, um Missstände gezielt anzugehen.

Insgesamt führt die Neuaufstellung also zu einer Modernisierung des Jugendfußballs, die sich an veränderten gesellschaftlichen Erwartungen orientiert und Chancen für mehr Teilhabe und Bewegung bietet. Die mittelfristigen Wirkungen hängen dabei stark von der konkreten Umsetzung in den Vereinen und Landesverbänden ab – in diesem Prozess sind Engagement und Anpassungsfähigkeit aller Beteiligten essenziell, um die Potenziale voll auszuschöpfen und gesellschaftliche Herausforderungen nicht nur anzuerkennen, sondern wirksam zu begegnen.

Wie geht es weiter? Ein realistischer Blick auf die Zukunft des Jugendfußballs

Der Jugendfußball in Deutschland steht vor bedeutenden Entscheidungen und praktischen Erprobungen, die in den kommenden Monaten an Fahrt gewinnen. Ein zentraler Meilenstein wird der DFB-Bundestag am 7. November 2025 sein, bei dem offizielle Weichenstellungen erwartet werden. Hier soll unter anderem die Fortführung und Umsetzung der Strategien, die auf dem kürzlich verabschiedeten Maßnahmenkatalog basieren, weiter konkretisiert werden.

Bereits jetzt laufen vielfältige Pilotprojekte in verschiedenen Modellregionen. Sie testen innovative Ligeneinteilungen, neue Spielformate und differenzierte Trainingskonzepte, die im Maßnahmenkatalog enthalten sind. Ziel ist es, mit diesen praxisnahen Versuchen herauszufinden, wie der Jugendfußball flexibler, attraktiver und kindgerecht gestaltet werden kann. Die Erfahrungen aus diesen Modellprojekten fließen als Grundlage in die zukünftige DFB-Jugendordnung ein und könnten langfristig zu bundesweit gültigen Regeln und Empfehlungen führen.

Aus Sicht von Experten und Verbandsvertretern ist diese Vorgehensweise bewusst pragmatisch gewählt. Holger Bellinghoff, der – vorbehaltlich seiner Bestätigung beim Bundestag – den DFB-Jugendausschuss weiter leiten wird, erklärt: „Jetzt ist die Zeit, gemeinsam anzupacken. Die vorliegende Strategie bietet eine Grundlage für konkrete Pilotprojekte zur bedarfs- und zielgruppengerechten Weiterentwicklung des Jugendfußballs. Es ist kein Konzept für eine Wettbewerbsreform, sondern ein ganzheitlicher Ansatz, der es Vereinen und Verbänden ermöglicht, individuell passende Maßnahmen zu erproben und weiterzuentwickeln.“

Dieser Ansatz berücksichtigt die vielfältigen Anforderungen und Rahmenbedingungen in den unterschiedlichen Regionen und Vereinen. Gleichzeitig fordert er ein hohes Maß an Engagement und Flexibilität von allen Beteiligten – von den Trainerinnen und Trainern über Funktionärinnen und Funktionäre bis zu den Jugendlichen selbst.

Es bleibt jedoch klar, dass die Transformation des Jugendfußballs komplex ist. Neben den sportlichen Aspekten spielen soziale, gesellschaftliche und technische Veränderungen eine wichtige Rolle. Der zunehmende Wunsch nach flexibleren Angeboten, die stärkere Förderung des Mädchenfußballs und der Einsatz digitaler Lösungen sind Themen, die kontinuierlich weiterentwickelt werden müssen.

Der DFB hat zudem mit dem „Jahr der Schule“ eine Initiative gestartet, um die Kooperation zwischen Schulen und Fußballvereinen zu stärken und so mehr Bewegung in den Alltag junger Menschen zu bringen. Dies zeigt den multidimensionalen Ansatz der Fußballentwicklung, der weit über die Spielfeldgrenzen hinauswirkt und zur Förderung von Gesundheit und sozialer Integration beiträgt.

Insgesamt stehen pragmatische Umsetzungsschritte und eine enge Begleitung dieser Prozesse im Fokus. Die kommenden Monate werden zeigen, wie die Pilotprojekte sich bewähren und welche Anpassungen erforderlich sind. Die Stimmen aus dem Verbands- und Expertenumfeld sind sich einig, dass ein vorsichtiger Optimismus angebracht ist – allerdings verbunden mit der Einsicht, dass es einen langfristigen Entwicklungsprozess braucht, um die Potenziale des Jugendfußballs vollständig auszuschöpfen.

Die nachfolgenden Angaben und Zitate basieren auf einer Pressemitteilung des Deutschen Fußball-Bundes e.V. (DFB).

Weiterführende Quellen:

  • „Der DFB hat sich gemeinsam mit seinen Landesverbänden auf den Weg gemacht, eine neue Jugendfußballstrategie zu erarbeiten. Ein Meilenstein in dem Prozess ist der Jugendfußball-Kongress 2025, der noch bis heute auf dem DFB-Campus in Frankfurt stattfindet.“ – Quelle: https://www.dfb.de/news/faq-alle-infos-zum-jugendfussball-kongress-2025
  • „Vom heutigen 2. März bis 8. Juni steht die große Kinderfußball-Tour an. Mehr als 11.000 Kids aus der G-, F- und E-Jugend sind dann dabei und werden an verschiedenen Standorten große Kinderfußball-Festivals feiern, bei denen auch die neuen Spielformen zum Einsatz kommen werden.“ – Quelle: https://www.dfb.de/schulfussball/news-detail/
  • „Der ursprünglich für März 2020 geplante Jugendfußball-Kongress musste aufgrund der kurz zuvor einsetzenden Corona-Pandemie kurzfristig abgesagt werden.“ – Quelle: https://www.dfb.de/news/faq-alle-infos-zum-jugendfussball-kongress-2025
  • „Der DFB-Campus in Frankfurt als Ort der Erinnerungskultur: Beim Walther-Bensemann-Gedächtnisturnier treten U 17-Teams von Eintracht Frankfurt, Slavia Prag und Maccabi Tel Aviv an. ‚Ein würdiger Ort des Erinnerns‘, sagt DFB-Präsident Neuendorf.“ – Quelle: https://www.dfb.de/news/detail/erinnern-und-gedenken-internationales-walther-bensemann-gedaechtnisturnier-234013/

8 Antworten

  1. „Digitale Lösungen“ klingen gut, aber wie genau sollen sie umgesetzt werden? Brauchen wir dafür spezielle Schulungen für die Trainer und Spieler? Das sollte klar sein!

  2. „Kicken mit Spielfreude“ ist ein schöner Slogan! Ich hoffe wirklich, dass der DFB sich auch um die Bedürfnisse der Trainer kümmert. Sie sind entscheidend für die Entwicklung der Kinder.

    1. „Ja genau! Ohne gut ausgebildete Trainer kann keine Veränderung stattfinden. Vielleicht gibt es dazu auch Schulungsangebote im Rahmen der Toolbox?“

  3. Ich bin gespannt auf die Pilotprojekte. Werden diese auch dokumentiert, sodass andere Vereine von den Erfahrungen lernen können? Das wäre sehr hilfreich!

    1. Ja, das wäre wirklich wichtig! Wenn es gute Ansätze gibt, sollten diese geteilt werden, damit alle Vereine davon profitieren können.

  4. Die Toolbox klingt interessant! Ich frage mich, ob die neuen Ligeneinteilungen auch für kleine Vereine umsetzbar sind. Es wäre schade, wenn nur große Clubs profitieren.

    1. Das sehe ich auch so! Es sollte nicht nur um die großen Vereine gehen. Kleine Clubs sind oft die Basis des Fußballs und sollten ebenfalls beachtet werden.

  5. Ich finde es super, dass der DFB neue Wege für den Jugendfußball geht. Besonders die Idee, mehr Mädchen in den Sport zu integrieren, ist wichtig. Wie sieht es mit den konkreten Umsetzungsschritten aus?

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