Journalismus-Oscar 2024 ausgeschrieben: Theodor-Wolff-Preis

Der Bundesverband Digitalpublisher und Zeitungsverleger (BDZV) hat den renommierten Theodor-Wolff-Preis, auch bekannt als „Journalismus-Oscar der Zeitungen“, neu ausgeschrieben. Bis zum 31. Januar 2025 können Journalistinnen und Journalisten ihre Beiträge einreichen, um eine Chance auf die mit jeweils 6.000 Euro dotierten Auszeichnungen zu erhalten. Der Preis ehrt herausragende Arbeiten in den Kategorien Reportage, Meinung, lokaler Journalismus und digitales Lokalprojekt sowie das von der Jury gesetzte Thema des Jahres: „Demokratie unter Druck“. Die Verleihung findet am 16. September in Berlin statt.
Theodor-Wolff-Preis 2024 ausgeschrieben | Presseportal eins zu eins: Hand hält glänzende Statue vor Kamera, Mikrofon im Vordergrund.

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Bremen (VBR). In Berlin wird der angesehene Theodor-Wolff-Preis erneut ausgeschrieben, ein Preis, der oft als „Journalismus-Oscar“ der Zeitungen bezeichnet wird. Ziel des Preises ist es, Autorinnen und Autoren anzuerkennen, welche die journalistische Qualität und Verantwortung hochhalten. Einsendeschluss für die Bewerbungen ist der 31. Januar 2025.

Dieser prestigeträchtige Preis hat mehrere Kategorien: Beiträge in den Bereichen Reportage, Meinung, das beste lokale Stück sowie herausragende lokale Digitalprojekte werden ausgezeichnet. Zudem wird ein Preis für das von der Jury gesetzte Thema des Jahres verliehen, welches 2025 „Demokratie unter Druck – was uns auseinandertreibt, was uns zusammenhält“ lautet. Jede dieser Anerkennungen ist mit 6.000 Euro dotiert.

Alle Artikel, die im Jahr 2024 in einer deutschen Tages-, Sonntags- oder politischen Wochenzeitung erschienen sind, können eingereicht werden. Auch Beiträge digitaler journalistischer Marken sind zugelassen. Am 9. April wählt die Jury pro Kategorie drei mögliche Gewinner aus, die endgültigen Preisträger werden jedoch erst am Abend der Verleihung am 16. September in Berlin bekannt gegeben.

Die Jury setzt sich aus anerkannten Persönlichkeiten der Medienbranche zusammen, darunter Nico Fried, Lars Haider, Julia Lumma, Stefan Kornelius, Benjamin Piel, Anja Reich, Julia Schaaf und Ulrike Winkelmann. Der Vorstand der Veranstaltung wird von Helmut Heinen, Herausgeber der Kölnischen Rundschau, geleitet.

Seit Beginn des Preises im Jahr 1962 wurden über 450 Journalistinnen und Journalisten ausgezeichnet. Einmalige Träger des Preises sind von weiteren Bewerbungen ausgeschlossen. Interessierte finden umfassende Informationen zu den Teilnahmebedingungen auf der Webseite des Preises.

Der Theodor-Wolff-Preis würdigt nicht nur exzellente journalistische Arbeit, sondern sensibilisiert auch für die zunehmend herausfordernde Rolle des Journalismus in unserer Gesellschaft. Angesichts aktueller globaler und nationaler Diskussionen um die Gefährdung von Demokratien betont der diesjährige Themenschwerpunkt die Dringlichkeit eines verantwortlichen und integrativen Diskurses innerhalb der Medienlandschaft.

Für Rückfragen steht Anja Pasquay, Leiterin der Kommunikation beim BDZV, zur Verfügung.


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Hinter dem Theodor-Wolff-Preis: Eine Tradition der journalistischen Exzellenz in einer sich wandelnden Medienlandschaft

Der Theodor-Wolff-Preis, benannt nach einem der herausragendsten Journalisten der Weimarer Republik, hat sich seit seiner Einführung 1962 als eine der wichtigsten Auszeichnungen im deutschen Journalismus etabliert. Der Preis würdigt nicht nur die herausragende Arbeit von Journalistinnen und Journalisten, sondern hält auch die Werte hoch, die die Grundlage für Qualitätsjournalismus bilden: Integrität, Unabhängigkeit und das Streben nach Wahrheit.

Diese Werte sind heute relevanter denn je, da sich die Medienlandschaft rapide verändert. Mit dem Aufstieg digitaler Plattformen und sozialen Netzwerken stehen traditionelle Printmedien vor der Herausforderung, ihre Rolle neu zu definieren und sich in einem zunehmend fragmentierten Informationsökosystem zu behaupten. Der BDZV und durch ihn der Theodor-Wolff-Preis spielen hierbei eine Schlüsselrolle, indem sie einen Standard für qualitativ hochwertigen Journalismus setzen und innovative Projekte unterstützen, die den digitalen Wandel annehmen.

Das diesjährige Thema des Jahres – "Demokratie unter Druck – was uns auseinandertreibt, was uns zusammenhält" – spiegelt die gesellschaftlichen Herausforderungen wider, denen wir uns gegenübersehen. In Zeiten von Polarisierung und "Fake News" wird die Verantwortung der Journalisten, umfassende und ausgewogene Berichterstattung zu liefern, immer bedeutender. Der Preis ermutigt dazu, diese Themen mit Tiefgang und Verantwortungsbewusstsein zu behandeln, und belohnt Beiträge, die zur öffentlichen Debatte und Aufklärung beitragen.

Ein Blick auf die bisherigen Preisträger zeigt deutlich die Bandbreite und das hohe Niveau des eingereichten Materials. Ihre Arbeiten decken ein weites Spektrum an Themen ab und tragen wesentlich zur Meinungsbildung in der Gesellschaft bei. Indem der Preis nicht nur klassische Printartikel, sondern auch digitale Projekte berücksichtigt, reagiert er geschickt auf die Mediennutzungstrends und bietet eine Plattform für neue Formen des Geschichtenerzählens.

Zudem spiegelt die Zusammensetzung der Jury – renommierte Persönlichkeiten aus führenden deutschen Medienhäusern – das Bestreben wider, eine kompetente und facettenreiche Beurteilung sicherzustellen. Im kontinuierlichen Wandel der Medienwelt bleibt der Theodor-Wolff-Preis daher ein Leuchtturm für exzellenten Journalismus und ein Ansporn für weitere Generationen, die die Fackel der fundierten Berichterstattung und des engagierten Storytellings weitertragen werden.


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