Johanniter setzen ein Zeichen gegen Rechtsextremismus und für Vielfalt

Johanniter setzen ein starkes Zeichen gegen Rechtsextremismus: Auf ihrer Leitungskonferenz haben Vorstandsmitglieder der Johanniter Unfall Hilfe e.V. eine Erklärung verabschiedet, in der sie sich klar gegen gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit und extremistische Positionen aussprechen. Die Werte der Organisation, die auf tätiger Nächstenliebe basieren, lassen keinen Raum für Ausgrenzung. In einer vielfältigen und gerechten Gesellschaft setzen sich die Johanniter daher für ein respektvolles und weltoffenes Miteinander ein. Erfahren Sie hier mehr über die Potsdamer Erklärung und die Aktivitäten der Johanniter.

Bremen (VBR). Die Leitungskonferenz der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. hat bei ihrer Sitzung in Potsdam einstimmig eine Erklärung gegen Rechtsextremismus verabschiedet. Die Mitglieder des Bundesvorstandes und die Landesvorstände betonen in ihrer Erklärung, dass rechtsextreme, rechtspopulistische und ausgrenzende Positionen im Widerspruch zum Leitbild und dem christlichen Weltbild der Organisation stehen. Die Johanniter treten daher klar und mutig jeder Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und extremistischen Positionen entgegen.

Die Erklärung mit dem Titel “Potsdamer Erklärung gegen Rechtsextremismus” bekennt sich zu den Grundwerten des modernen demokratischen Gemeinwesens und des christlichen Menschenbildes. Die Johanniter helfen allen kranken, schwachen und bedürftigen Menschen, unabhängig von ihrer Religion, Nationalität, Kultur, sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität. Die unantastbare Würde eines jeden Einzelnen steht für die Johanniter an oberster Stelle.

Die Johanniter setzen sich für ein friedvolles Miteinander aller Menschen in Deutschland ein und engagieren sich für eine vielfältige und gerechte Gesellschaft. Respekt und die Werte der freiheitlichen demokratischen Grundordnung bilden die Basis ihres Handelns. Rechtsextreme, rechtspopulistische und ausgrenzende Positionen haben in der Organisation keinen Platz.

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Besondere Verantwortung tragen dabei die Führungskräfte der Johanniter. Sie sollen als Vorbilder fungieren und extremistische, populistische oder anderweitig ausgrenzende Positionen klar ablehnen.

Die Johanniter-Unfall-Hilfe ist eine der größten Hilfsorganisationen Deutschlands und beschäftigt rund 30.000 Mitarbeiter sowie mehr als 46.000 ehrenamtliche Helfer. Mit 1,2 Millionen Fördermitgliedern ist sie zudem ein bedeutendes Unternehmen der Sozialwirtschaft. Die Johanniter engagieren sich in verschiedenen Bereichen wie dem Rettungs- und Sanitätsdienst, dem Katastrophenschutz, der Betreuung und Pflege von alten und kranken Menschen, dem Fahrdienst für Menschen mit eingeschränkter Mobilität, der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen sowie in der Hospizarbeit und der humanitären Hilfe im Ausland.

Die Johanniter betonen, dass ihr Handeln auf Miteinander statt Gegeneinander, Nächstenliebe statt Egoismus, Vielfalt statt Einfalt, Toleranz statt Intoleranz und Integration statt Ausgrenzung ausgerichtet ist.

Pressekontakt:
Juliane Flurschütz, Stellvertretende Pressesprecherin
Johanniter-Unfall-Hilfe e.V., Bundesgeschäftsstelle
Tel. 030-26997-361, Mobil 0173 619 3409
E-Mail: medien@johanniter.de

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