Johanniter-Unfall-Hilfe positioniert sich klar gegen Rechtsextremismus: Potsdamer Erklärung betont gesellschaftliches Engagement und christliche Werte

Die Johanniter-Unfall-Hilfe hat in Potsdam einstimmig die „Potsdamer Erklärung gegen Rechtsextremismus“ verabschiedet und spricht sich damit klar gegen rechtsextreme, rechtspopulistische und ausgrenzende Positionen aus. Sie betonen, dass solche Ideologien im Widerspruch zu ihrem christlichen Menschenbild, der unantastbaren Würde jedes Einzelnen und den Werten der freiheitlich-demokratischen Grundordnung stehen. Als eine der größten Hilfsorganisationen Deutschlands mit rund 30.000 Mitarbeitenden, 46.000 Ehrenamtlichen und 1,2 Millionen Fördermitgliedern bekennen sich die Johanniter zu einem solidarischen, vielfältigen Miteinander und zur Hilfe für alle Menschen unabhängig von Religion, Nationalität, Kultur, sexueller Orientierung oder geschlechtlicher Identität.
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Johanniter-Unfall-Hilfe bezieht eindeutige Position gegen Rechtsextremismus

Die Leitungskonferenz der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. hat bei ihrer Sitzung in Potsdam einstimmig eine Erklärung gegen Rechtsextremismus verabschiedet. In der sogenannten „Potsdamer Erklärung gegen Rechtsextremismus“ betonen die Mitglieder des Bundesvorstandes und die Landesvorstände deutlich, dass rechtsextreme, rechtspopulistische und ausgrenzende Positionen im Widerspruch zum Leitbild und dem christlichen Weltbild der Organisation stehen. Die Johanniter treten deshalb klar und mutig jeder Form von gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, Diskriminierung und extremistischen Positionen entgegen.

Die Erklärung bekennt sich zu den Grundwerten des modernen demokratischen Gemeinwesens und des christlichen Menschenbildes. Dabei steht die unantastbare Würde eines jeden Einzelnen an oberster Stelle. Als eine der größten Hilfsorganisationen Deutschlands mit rund 30.000 Mitarbeitern und mehr als 46.000 ehrenamtlichen Helfern sowie 1,2 Millionen Fördermitgliedern engagieren sich die Johanniter in vielfältigen sozialen Bereichen – vom Rettungsdienst über Pflege und Betreuung bis hin zur humanitären Hilfe im Ausland. Dabei helfen sie allen Menschen unabhängig von ihrer Religion, Nationalität, Kultur, sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität.

Die Organisation stellt klar, dass ihr Handeln auf Miteinander statt Gegeneinander, Nächstenliebe statt Egoismus, Vielfalt statt Einfalt, Toleranz statt Intoleranz und Integration statt Ausgrenzung ausgerichtet ist. Respekt und die Werte der freiheitlichen demokratischen Grundordnung bilden die Basis ihres Handelns. Zudem tragen insbesondere die Führungskräfte eine besondere Verantwortung: Sie sollen als Vorbilder fungieren und extremistische, populistische oder anderweitig ausgrenzende Positionen klar ablehnen. Rechtsextreme, rechtspopulistische und ausgrenzende Positionen haben bei den Johannitern keinen Platz – das macht die Potsdamer Erklärung deutlich.

Original-Content von: Johanniter Unfall Hilfe e.V., übermittelt durch news aktuell


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Erklärung der Johanniter gegen Rechtsextremismus / Für eine vielfältige und …

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