– 2023: Johanniter absolvierten über 1,2 Mio. Notfallrettungen/Krankentransporte und 827.000 bundesweite Einsätze.
– Täglich über 77.000 Helfer in Krisengebieten (Ukraine, Geflüchtetenintegration, Erdbeben Türkei/Syrien).
– Größter deutscher Kita-Träger mit über 600 Einrichtungen; ambulante Pflege für rund 20.000 Menschen.
Die Johanniter-Unfall-Hilfe: Ein starkes Netzwerk im Jahr 2023
Die Johanniter-Unfall-Hilfe, eine tragende Säule der deutschen Sozialwirtschaft, erbrachte auch im Jahr 2023 herausragende Leistungen in diversen Krisengebieten und bewältigte zahlreiche Einsätze. Täglich sind über 77.000 Johanniterinnen und Johanniter aktiv, um Menschen in Not zu unterstützen – sei es in der Ukraine, bei der Integration von Geflüchteten oder nach den schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien. Dabei wurden mehr als 1,2 Millionen Notfallrettungen und Krankentransporte erfolgreich abgeschlossen und insgesamt über 827.000-mal rückten die Rettungskräfte bundesweit aus.
Neben der Notfallversorgung sind die Johanniter auch in der ambulanten Pflege fest verankert und betreuen rund 20.000 Menschen. In der Ausbildung engagieren sie sich ebenfalls intensiv und bildeten im Jahr 2023 über 300.000 Laien in Erster Hilfe aus. Das Engagement der Organisation zeigt sich besonders auch in ihrer pädagogischen Arbeit: Mit mehr als 600 Kindertagesstätten ist sie der größte Kita-Träger Deutschlands.
Die humanitäre Hilfe in der Ukraine stellt einen bedeutenden Schwerpunkt dar. Seit Ausbruch des Krieges wurden dort über 370.000 Betroffene unterstützt. Darüber hinaus engagieren sich die Johanniter nicht nur in Deutschland, sondern auch in den Nachbarstaaten, um die humanitären Folgen des Konflikts zu lindern.
Mit einer beeindruckenden Zahl von über 31.000 Beschäftigten, rund 46.000 ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern sowie knapp 1,2 Millionen Fördermitgliedern wird deutlich, dass die Johanniter-Unfall-Hilfe eine unverzichtbare Stütze im humanitären und karitativen Bereich darstellt. Dazu gehört auch die dauerhafte Verbesserung der Bedingungen für alle haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer. „Unser Ziel ist es, Menschen bestmöglich in Notlagen zur Seite zu stehen und ihnen ein selbstbestimmtes Leben in Würde zu ermöglichen. Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es daher, die Rahmenbedingungen für das Engagement aller haupt- und ehrenamtlichen Johanniterinnen und Johanniter zu verbessern und sie bestmöglich zu unterstützen“.
Detailreiche Einblicke in die vielfältige Arbeit der Johanniter im Jahr 2023 sind im aktuellen Jahresbericht verfügbar, der unter www.johanniter.de/jahresbericht-2023 eingesehen werden kann.
Hilfe im Wandel: Wie Rettungsorganisationen die Gesellschaft heute stärken
Rettungsorganisationen wie die Johanniter-Unfall-Hilfe spielen in einer zunehmend komplexen und volatileren Welt eine wichtige Rolle. Ihre Aufgabe geht über die klassische Notfallversorgung hinaus – sie sind ein stabilisierender Faktor für die Gesellschaft. Vor dem Hintergrund globaler Krisen, des demografischen Wandels und sich wandelnder Bedarfe verändert sich ihre Bedeutung kontinuierlich. Diese Organisationen reagieren nicht nur auf unmittelbare Notfälle, sondern sind auch Teil eines umfassenden gesellschaftlichen Unterstützungsnetzes, das immer breiter und vielschichtiger wird.
Welchen Beitrag leisten Hilfsorganisationen heute?
Hilfsorganisationen stehen vor der Herausforderung, vielfältige gesellschaftliche Entwicklungen zu integrieren. Sie sorgen für unmittelbare Einsatzbereitschaft in Notfällen, fördern aber ebenso den sozialen Zusammenhalt und die Resilienz der Gemeinschaft. Dabei greifen sie auf ein immer professionelleres Engagement Ehrenamtlicher zurück und bauen ihre Strukturen stetig aus, um den neuen Anforderungen gerecht zu werden.
Wie verändert sich die Notfallhilfe in Krisenzeiten?
Insbesondere in Krisenzeiten wird die Bedeutung der Hilfsstrukturen noch deutlicher. Naturkatastrophen, Pandemien oder humanitäre Krisen fordern flexible, schnelle und koordinierte Reaktionen. Organisationen wie die Johanniter sind deshalb gefordert, ihre Abläufe und Qualifikationen laufend anzupassen, um effektiv zu helfen. Die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren – etwa Gemeinden, Behörden oder anderen Rettungsdiensten – gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Mit Blick auf die Zukunft zeichnen sich drei zentrale Handlungsfelder ab:
- Erweiterte Qualifizierung und Aus- sowie Weiterbildung der Einsatzkräfte und Ehrenamtlichen, damit sie neuen medizinischen, technischen und sozialen Anforderungen gerecht werden.
- Stärkung der Kooperation zwischen den Hilfsorganisationen und weiteren gesellschaftlichen Akteuren, um bei komplexen Krisen gemeinsam wirkungsvoll agieren zu können.
- Anpassung an den demografischen Wandel, indem neue Formen des Engagements entwickelt werden, die jüngere und ältere Menschen gleichermaßen aktiv einbinden.
Die kommenden gesellschaftlichen und strukturellen Aufgaben verlangen von den Rettungsorganisationen ein hohes Maß an Flexibilität und Innovationskraft. Nur so kann ihr Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur Versorgungssicherheit weiterhin gewährleistet werden.
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Rückblick auf das Jahr 2023 / Jahresbericht der Johanniter-Unfall-Hilfe erschienen
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8 Antworten
Die Johanniter machen echt viel. Wuste nicht, dass die soviele Kindertagesstätten haben. Sehr gut!
Das is echt beeeindruckend. Mehr als 1,2 Millionen Notfallrettungen! Diese leutz sind wahre Helden.
Lass uns nicht vergessen, die tun auch viel für uns hier in Deutschland. Respekt!
Ja, und die helfen ja auch in der Ukraine. So viele Einsätze, das is einfach krass.
Glaub ich nich das die so viel machen, das klingt übertrieben. Gibt doch nicht so viele Notfälle
Doch, das kann schon stimmen. Denkst ma an die Unfälle und Krankheiten, die es jeden Tag gibt.
Mehr als 300.000 Leute haben Erste Hilfe gelernt? Wow, echt wichtig, das kann Leben retten.
Die Zahlen sind wirklich beeindruckend. Hoffe, die bekommen genügend unterstüztung.